Gute Vorbereitung ist alles

Panne1Wie ich aus Erfahrung wusste, war es ja nur eine Frage der Zeit. Heute (am 13. Tag) hatte ich meine erste Panne: einen „Platten“ am Vorderrad. Ursache war ein Glassplitter, wie sich später herausstellte.  Ein Klassiker also. Gut, dass ich darauf vorbereitet war.

Ich hatte nämlich vor meinem Start als Stadtradler-Star meine kleine Satteltasche auf Werkzeug und Ersatzschlauch überprüft. Um sicher zu gehen, waren in der Tasche sogar zwei Ersatzschläuche vorhanden. Also, alles bestens, dachte ich mir, und begann das Rad auszubauen und den alten durch einen neuen Schlauch zu ersetzen. Als ich die kleine Handpumpe ansetzte, wollte der neue Schlauch sich aber nicht mit Luft füllen. Was war los? Der Schlauch lag offensichtlich schon so lange in meiner kleinen Satteltasche, dass er an der Knickstelle, die diese Schläuche eingerollt haben, porös wurde und ein Loch aufwies. Dasselbe stellte ich beim zweiten Ersatzschlauch fest. Mist, denn Flickzeug hatte ich natürlich nicht dabei.

MusikerAlso ging ich notgedrungen zur nächsten S-Bahn-Station (Veddel) und fuhr zum Bahnhof nach Harburg, um in den Metronom nach Buchholz umzusteigen. Ich ärgerte mich, bis ich im ansonsten nahezu leeren Fahrradabteil auf einen mir unbekannten Musiker traf, der mir mit seiner Gitarre die gute Laune zurückbrachte. Herzlichen Dank, unbekannter Gitarrenspieler.

Cycle-TeamDann rief ich noch bei der besten Ehefrau der Welt an, die mit dem Auto zum Bahnhof nach Buchholz kam, das Rennrad einlud und mir meine Laufschuhe mitbrachte. Ich durfte ja schließlich nicht mit ihr mitfahren. Auf dem Lauf kam ich am Fahrradgeschäft Cycle-Team vorbei. Mittlerweile war es 21:15 Uhr; der Laden war also längst geschlossen. Zum Glück hängt aber ein Schlauchomat an der Hauswand. Ich kaufte mir gleich zwei Schläuche. Einen zog ich zu Hause gleich auf, damit ich morgen wieder radeln kann, und den anderen legte ich in meine Satteltasche … wahrscheinlich bis auch er porös wird.

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Wenn schon sch…, dann mit Schwung!

Tja, nun ist es passiert: alles, ja, wirklich alles war nass!

Heute morgen auf dem Hinweg zur Arbeit nach Hamburg genoss ich den Rückenwind. Es war zwar deutlich kühler als die letzten Tage, dafür aber trotz Bewölkung trocken.

WetterAbends sah es da schon anders aus. Zunächst wartete ich mit meiner Rückfahrt rd. 30 Minuten, um einen Regenschauer abzuwarten. Es kam und kam aber weit und breit kein heller Streif am Horizont und der Regen wurde eher stärker als schwächer. So hatte ich kurz überlegt, doch zum Bahnhof zu fahren und die trockene Alternative der Heimreise anzutreten. Diesen Gedanken verwarf ich aber schnell wieder; schließlich hatte ich mir vorgenommen, bei Wind und Wetter mit dem Rad zu fahren. Getreu meinem Motto „Wenn schon sch…, dann mit Schwung“, schwang ich mich aufs Rad und fuhr los. Schon nach fünf Minuten war alles nass, wirklich alles und damit auch alles egal. Weiter ging´s. Eigentlich machte es trotzdem Spaß. Und nach 40 Minuten im Regen brach der Himmel doch noch auf, und ich konnte die zweite Hälfte meiner Heimreise trocken und teilweise sogar mit Sonnenschein absolvieren. Heute freute ich mich richtig auf die warme Dusche!

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Bergfest

Die Hälfte der STADTRADELN-Aktion in Buchholz i.d.N. ist nun heute rum. Zeit für ein persönliches Zwischenfazit:

  • On tourAuf das Auto zu verzichten, war (erwartungsgemäß) kein Problem.
  • Ich bin rund 600 km geradelt. Mehr als gedacht.
  • Das Wetter war perfekt (kein Wind, kein Regen).
  • Po und Beine geht es gut 🙂
  • Keine Pannen oder Unfälle.
  • Mir macht das richtig Spaß.
  • In ganz Buchholz ist STADTRADELN angekommen: 376 Radler in 43 Teams; 17 Mitglieder des Rates der Stadt Buchholz i.d.N. sind dabei (von 39); insgesamt wurden über 30.000 km geradelt.
  • Unser Team Buchholzer Liste liegt gemessen an den bislang geradelten Kilometern (rd. 5.000 km) mit Abstand vorne.
  • Es war eine sehr gute Idee von uns, der Buchholzer Liste, das STADTRADELN erstmals nach Buchholz zu holen.
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Erlebnisse beim Stadtradeln

Beim Stadtradeln erlebt man viel: Interessantes, Kurioses, Überraschendes, Witziges und vieles mehr. Zwei Beispiele von heute:

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Stadtradeln bei 36 Grad

Während alle vernünftigen Menschen sich im Schatten oder in klimatisierten Räumen aufhielten, sind drei Verrückte des Teams Buchholzer Liste zu einer kleinen Radtour über rd. 27 km aufgebrochen. Stadtradeln macht´s möglich! Es ging viel durch schattigen Wald mit den Zielen Eisdiele und Biergarten. Bei einem Radler (wie passend) fragten wir uns dann, ob man 30 Grad-Wäsche bei 36 Grad auf der Wäscheleine trocknen lassen dürfte 🙂 Trotz eines Sturzes von Andi (s. Knie auf dem Bild) ließen wir uns die Laune nicht verderben. Stadtradeln macht halt bei jedem Wetter Spaß.

36 Grad-Radler

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Das Tor zur Welt

Anbei ein paar Impressionen meines alltäglichen Arbeitswegs per Rad nach Hamburg, dem Tor zur Welt.

Coca ColaAb Harburg geht es über die alte Elbbrücke entlang der Wilhelmsburger Reichstraße am Gelände der Internationalen Gartenschau (igs 2013) vorbei über Wilhelmsburg auf einer tollen Fahrradstraße und entlang einiger Schrebergärten nach Veddel. Von dort fahre ich weiter über die Elbbrücken und dann über eine 2014 eröffnete neue Fahrradstraße am Becken des Oberhafens entlang zu den Deichtorhallen. Dann bin ich quasi am Ziel angekommen und gönne mir eine Pulle des besten Getränks der Welt 🙂

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Der Besenbinder

BesenbinderHeute habe ich nur einen halben Tag im Homeoffice gearbeitet, weil es am frühen Nachmittag mit den „Wölfen“ auf Tour gehen sollte. Die „Wölfe“ sind eine Pfadfindergruppe des VCP Buchholz i.d.N., die ich betreue. Heute stand unsere Gruppenstunde auf dem Programm. Da wir uns gerade mit altem Handwerk beschäftigen, sollte es heute zu einem Besenbinder gehen. Als der Termin gefixt wurde, war der Plan, mit dem Auto zu fahren. Das ging ja nun nicht.

HimmelpfortenSo fuhren wir von Buchholz i.d.N. über Harburg nach Himmelpforten (Landkreis Stade) mit dem Zug und setzten dann unsere Fahrt mit dem Fahrrad bis nach Oldendorf fort. Auf der Rückfahrt hatte unser Anschlusszug in Harburg so viel Verspätung, dass wir uns kurz entschlossen von Harburg mit dem Rad nach Hause wagten. Für mich kein Problem, aber für die „Wölfe“? Auch nicht! So wurde es noch eine schöne Radtour über insgesamt 35 km. Und wir waren nicht später zu Hause, als wenn wir auf den Zug gewartet hätten. Perfekt! Und auch die „Wölfe“ waren zu recht stolz auf ihre Leistung.

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Am Stau vorbei

Hat Dieter Bohlen heute Geburtstag?

Der Verkehr staute sich heute Früh bereits auf der B75 zwischen Nenndorf und Tötensen. Aber wahrscheinlich liegt es doch an der wg. Bauarbeiten gesperrten Autobahn A 261.

Ich schrieb gestern, dass ich auf meinem Rad zur Arbeit (32 km) „nur“ 15 Minuten länger als sonst bei Nutzung des ÖPNV unterwegs bin. Heute war ich zudem definitiv schneller als alle Autofahrer.

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