Woche 2 (17. – 23.09.2015): 183,2 km / 26,38 kg CO2

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In der zweiten Woche fehlen zur Vorwoche einige Kilometer weniger – schlechteres Wetter verhinderten zusätzliche Freizeitfahrten – das Auftaktradeln und der Betriebsausflug nach Bad Herrenalb sorgten doch für einige zusätzliche Kilometer.

Aber es geht ja nicht darum, so viele Kilometer wie möglich zu sammeln, sondern mit dem Fahrrad zu fahren, wo ich normalerweise das Auto nehmen würde.

Das habe ich auch in der zweiten Woche geschafft!

Herbstanfang…

…steht heute im Kalender. Das Wetter hat diese Jahreszeit deutlich früher begriffen. In drei Tagen endet unser STADTRADELN in Wetzlar. Diese Aktion hat hervorragend in den Rahmen der in letzter Zeit deutlich verstärkten Öffentlichkeitsarbei zugunsten des Radverkehrs in unserer Stadt gepasst. Das Fahrrad als Transportmittel beginnt langsam, ganz langsam anerkannt zu werden.

Leider bleibt rund um die Stadt in unseren Breiten das Auto unersetzlich. Der ÖPNV reicht auf den Dörfern absolut nicht, Busse fahren zu selten, Bahnhöfe sind oft weit. Und oben auf dem Berg wohnend hat man zwar ein wunderbares Panorama, die Aussichten auf größere Einkäufe per Rad sind aber denkbar ungünstig. Immerhin konnte ich persönlich meinen Autokonsum der letzten Jahre von ehedem rund 12-13 Tsd. auf jetzt unter 5 Tsd. Km p.a. senken. Mit dieser Ersparnis lässt sich z.B. jedes Jahr ein E-Bike finanzieren….

Unser Team „ADFC und Freunde“ hat sich als die größte Einheit prima geschlagen. Neue Gesichter auch auf unseren Touren, nette Mails, die gelungene Demo und eine sehr gute Atmosphäre rund um’s STADTRADELN – die Aktion wurde zum Gewinn für uns alle. Gerne wieder!

Wochenbericht 2

Diese Woche war sehr wenig auf dem Terminkalender und Wettertechnisch auch nicht gerade einladend zum Fahrrad fahren. Es ist schon ein besseres Gefühl mit dem Fahrrad unterwegs zu sein, an der frischen Luft und mit viel Bewegung, daher werde ich auch nach den drei Wochen mein Auto vermehrt in der Garage lassen. Sollte Ihr auch mal ausprobieren – bring viel Spaß!!

Wochenbericht 1

Eine Woche ist vorbei und die völlige Umstellung auf das Fortbewegungsmittel Fahrrad hat leichte Spuren hinterlassen. Durch die Ausschusssitzung in Norderstedt mit einer Fahrleistung von insgesamt 94 Kilometern habe ich zumindest meine Wochenkilometer in die Höhe geschraubt. Das Wetter war ideal zum Radeln und man triff jede Menge Menschen zum kurzen Klönschnack. Freue mit auf die nächsten zwei Wochen.

…urban biking!

Do. 17.09.

Eigentlich ein normaler Rad-Tag mit Dienst nach Vorschrift (Enkel-und Einkaufseinsatz)., wenn da nicht das Wetter wäre! Es regnet in Strömen! Nun, mein Biker-Outfit ist schon oft Regen getestet und bewährt. Aber der Kinderanhänger, wird er den Duschtest bestehen? Eine Leerfahrt nach Karlsruhe , mit Kind zurück plus Einkauf im CAP-Markt macht 30,2 km durch Regen und Pfützen! Test bestanden, zumindest von oben! Von unten gelangt aber doch etwas Spritzwasser durch die Abflussöffnung(!)  der Bodenplane ins Innere. Aber alles noch im grünen Bereich!

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Fr. 18.09

Heute werden mal neue Wege beschritten oder besser: beradelt.  Mit dem Rad durch die Landeshauptstadt! Zur Geburtstagsfeier der Stuttgarter Enkelin ergibt sich als ohne-Auto-Radler die Frage: wie hinkommen? Der Sohn wohnt oben am Berg, vom Stuttgarter Hbf mit 2 Bus-Linien/Umsteigen erreichbar. Also nehme ich lieber mein Moutainbike mit, schließlich bin ich Stadtradler! Auf geht´s! Die Geschenke passen so gerade in den großen Deuter-Rucksack!  Mit dem Rad -wie so oft- zum Bahnhof Bruchhausen, Rad und ich im Zug nach Karlsruhe und umsteigen in den Regionalexpress nach Stuttgart, die Fahrradmitnahme ist ja kostenlos!  In Stuttgart kurze Orientierung, ich bin hier noch nicht so oft Rad gefahren! Doch Biker/innen – vor allem die mit Rucksäcken und Gepäcktaschen –  helfen sich! Eine Radlerin mit Trekking-Rad und klassischen roten Ortlieb-Taschen, frägt mich, ob sie helfen kann, zeigt mir den Weg und hinein geht´s ins Großstadt-Getümmel!  Ganz schön hügelig hier! In 20 Minuten bin ich am Ziel, das hätte mit Bussen und Umsteigen länger gedauert! Abends auf dem Rückweg im Schuss Downhill dauert es nur  8 Minuten zurück zum Stuttgarter Hauptbahnhof! Ab nach Karlsruhe und von dort in entschleunigter nächtlicher Radfahrt zurück nach Bruchhausen.

Statistik für beide Tage: 50,4 km und 7,23 kg CO2 eingespart!

13 Tage schon steht das Auto …

… und ich habe es noch nicht vermisst! Auch die Regengüsse in der letzten Woche habe ich ertragen. Immerhin war es einigermaßen warm – kalt und nass, das wäre unangenehm.

Die Termine tagsüber hier in der Stadt Karlsruhe sind bisher alle problemlos mit dem Fahrrad erreichbar gewesen, teilweise sogar einfacher oder schneller, weil die lästige Parkplatzsuche entfällt und das Fahrrad ja gleich vor der Tür geparkt werden kann.

Etwas schwieriger ist die Zeitplanung bei auswärtigen Terminen – da muss ich natürlich mehr Wegezeit einrechnen. Nicht immer schaffe ich es, vorher im Fahrradroutenplaner die Zeiten zu recherchieren.

Am letzten Mittwoch haben wir unseren jährlichen Betriebsausflug unternommen. Da es nach Bad Herrenalb gehen sollte, war klar, dass ich das Fahrrad nehme. Nette Begleitung hatte ich durch meine Kollegin Annika – oder sollte ich sagen: auch ein Zugpferd. Auch wenn es streckenweise geregnet hat, sind wir gut gelaunt in Herrenalb angekommen und hatten sogar Zeit, gemütlich eine Kaffee zu trinken, bevor die anderen am Bahnhof ankamen. Ein besonderer Genuss war die abendliche Heimfahrt – da hätte ich sogar noch einen größeren Gang nutzen können :-).

Am Samstag habe ich dann bei Fahrrad Pallmann einen Fahrradkorb erworben – die Besorgung des Wochenendeinkaufs ist ohne Korb dann doch nicht machbar.

Worauf ich verzichtet habe: am Samstag nachmittag war ich zum Geburtstagskaffee bei meiner Nichte in Neureut eingeladen – gleichzeitig war aber ein Treffen unseres Netzwerks Weierer Scheune angesagt. Normalerweise wäre ich nach dem Netzwerktreffen mit dem Auto noch nach Neureut gefahren. Mit dem Fahrrad war beides aber nicht möglich – es wäre zu spät geworden. Das war schade.

Schade ist übrigens auch, dass sich in Ettlingen außer mir nur Bernd Hinse als Stadtradler-Star verpflichtet hat, auf das Auto zu verzichten – kein Oberbürgermeister, kein Bürgermeister, kein Amtsleiter, keine sonstige wirklich wichtige Person des öffentlichen Lebens. Kann man daran den Stellenwert von Umwelt- und Klimaschutz in Ettlingen erkennen ?

Stadtradeln veränderte meine Mobilität

Bereits vor Beginn dieser Aktion hatte ich bereits hauptsächlich mein Fahrrad für alle möglichen Strecken genutzt. Deshalb fiel es mir auch nicht schwer, für die Aktionszeit meinen Autoschlüssel abzugeben. Ich hätte niemals gedacht, dass die 3 Wochen Autoverzicht noch weitreichendere Folgen haben würden. Vom Autonutzen bin ich nun noch weiter entfernt als mit Beginn des Stadtradelns. Bin ich zuvor noch einmal in der Woche eine Einkaufsrunde mit meinem Auto durch die gesamte Stadt gefahren, fällt das nun komplett aus. Lieber fahre ich mehrmals täglich mit meinem Rad zu diversen Einkaufsquellen als einmal das Auto zu nehmen. Entferntere Ziele erreiche ich mit dem ÖPNV. Vor der Teilnahme am Stadtradeln müsste ich warnen. Sie kann zum Verkauf des Autos führen.

Notburga Henke

Erschwerte Bedingungen

Morgen muss ich wegen eines Hexenschusses, den sich meine Frau zugezogen hat, die Kinder in die Kita bringen, d.h. mal wieder den Doppelsitzer andeichseln. Mit dem Pedelec geht das natürlich etwas kommoder, nichtsdestotrotz muss ordentlich gestrampelt werden, aber das kenne ich ja von den vergangenen Tagen. Übrigens, da ich von Di. bis Fr.nachmittag auf Fortbildung in HH weilte (dort nur ÖPNV), habe ich jetzt natürlich wieder Kilometer nachzuholen.

Mi. 16.09. Ende 1.Woche: 230,7 km; 33,22 kg CO2 Ersparnis!

Die 1. Stadtradeln-Woche endet nach Plan: Enkel mit Fahrradanhänger in der Karlsruher KITA abholen und in Bruchhausen Spiel mit dem gleichaltrigen Enkel vom Nachbarn. Der ist übrigens auch im hibike-Team….also der Nachbar, nicht der Enkel!

Abends dann für mich Bandprobe mit „PlayJazz“ in Ettlingen. Das Auto darf ja nicht angerührt werden. Also: die dicke Jazz-Gitarre plus Noten und Zubehör in den Kinderanhänger! Passt nicht ganz und regnen tut s auch noch, aber mit etwas gutem Willen und einer Plastik-Plane wird auch dieser Einsatz ohne Auto erfolgreich abgeschlossen! Statistik: 43 km; 6,2 kg CO220150903_155712 eingespart.

Die 1. Woche Stadtradeln ist geschafft und ich bin erleichtert!  230,7 km geradelt, 33,22 kg CO2 eingespart und 1,8 kg abgenommen!

PS. Das Foto wurde zu Beginn der Aktion aufgenommen!

Di. 15.09. Einsatz für Familie, Team und V..äh .. Klimaschutz

Der  Tag beginnt mit einer Fahrt ins Diakonissenkrankenhaus Rüppurr. 8.00 Uhr, Krankenbesuch bei unserer Team-Kapitänin Helga. Sie ist traurig, dass das Radeln im hibike-Team ohne sie stattfinden muss!

Nachmittags zum Enkeldienst nach Karlsruhe. Es ist doch erstaunlich, wie sich innerörtliche Anhänger-Fahrten in einer Stadt addieren. Allein die Rundfahrt in Karlsruhe (Schlossgarten, KA300, Baustellen, Günther-Klotz-Anlage, Abenteuerspielplatz) bringen über 10 km auf den Tacho! So schließt die Statistik am Abend mit 56,2 km; DSC_28118,09 kg CO2 Ersparnis und einem geschrotteten Kinderanhänger-Rücklicht.