Zum Einkauf mit dem Rad nach Köln

Zum Einkauf mit dem Rad nach Köln

Für meinen in Kürze anstehenden Urlaub in Südtirol brauche in noch ein paar Utensilien. Da passt es prima, dass die Firma, die nicht nur Globetrotter ausrüstet, mir vor einigen Tagen einen Gutschein zum Geburtstag schickte. Also nutze ich kurzentschlossen das hervorragende heutige Wetter und fahre mit meinem Reiserad (ein in der Gesamtlänge 120 cm messender „Roadster“, bei dem „Länge läuft“ – wer googlen mag, findet die nicht utopische Firma) im wesentlichen über die B9 in die Kölner Innenstadt ins unmittelbare Umfeld des Neumarktes.

Wer dies für eine triste Strecke hält, hat nur zum Teil Recht, was den Vorstadtbereich anbelangt. Die Strecke bis Fühlingen und hinter Fühlingen bietet auf dem dort vorhandenen Radweg durchaus ihre landschaftlichen und bewaldeten Reize, die Strecke hinter der Inneren Kanalstraße vermittelt Kölner Flair. Und wer an einem Samstag Morgen bereits um 09:00 Uhr im Sattel sitzt (nichts annähernd Spektakuläres), wird sich über viel Verkehr nicht beklagen können.

So bin ich prima unterwegs – trotz Gegenwind und etlicher Ampelstopps in Köln brauche ich für die rd. 22 km weniger als eine Stunde und zehn Minuten. Hätte ich mein Ziel von daheim per S-Bahn und Fußweg vom Kölner Hauptbahnhof angesteuert, hätte ich kaum weniger Zeit benötigt.

In dem angesteuerten Outdoor-Tempel geht es mir wie wohl vielen Kunden: ich erledige meine Einkäufe, widerstehe vielen Versuchungen und erliege einigen Verlockungen zum Kauf weiterer Utensilien. Der Genuss eines guten „Cafe creme“ trägt zu meiner Zufriedenheit bei. Dies und der Rückenwind auf der Rückfahrt verkürzen die Fahrzeit auf etwa eine Stunde.

Jetzt freue ich mich – über meinen Einkauf und über meine zügige Hin- und Rückfahrt, über einen gelungenen Samstagvormittag.

 

Köln

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