Planerische Herausforderung

Heute stand eine kleine planerische Herausforderung auf dem Programm.

Um 10 Uhr trafen sich die PfadfinderInnen des VCP-Bezirks Heide in Egestorf beim Barfußpark. Das liegt ca. 26,5 Radkilometer von meinem Zuhause entfernt. Folglich bin ich um 9 Uhr mit dem Rennrad losgeradelt, um pünktlich da zu sein. Die Pfadis der Gruppe „Wölfe“, die ich als Gruppenleiter betreue, wurden von den Eltern hingefahren und nach Beendigung des Bezirkstreffens um 14 Uhr wieder abgeholt. So musste es geschehen, damit ich mich daran halte, kein Auto zu benutzen. Klimatechnisch war das aber eine Katastrophe. Denn hätte ich Autofahren dürfen, wäre ich mit den Pfadis gefahren. So hätten wir nur einmal hin und her gemusst. Nun waren es zwei Autofahrten hin und her. So sind aber nunmal die Spielregeln. ÖPNV kam nicht in Frage, weil ich abends einen Anschlusstermin hatte, den ich anders nicht hätte wahrnehmen können. Aus dem gleichen Grund konnten wir auch nicht alle Rad fahren. Das hätte einfach zu lange gedauert.

So war ich mit dem Rennrad gegen 15 Uhr wieder zu Hause, konnte mich noch schnell duschen und umziehen, um mit Rad in den 15:59 Uhr-Zug nach Cuxhaven zu steigen. In meiner Heimatstadt wollte ich mich, wie schon seit Monaten geplant, mit ein paar alten Freunden treffen. Wir waren um 19 Uhr im Restaurant „Hochdonner“ verabredet. Der Zug kam kurz nach 18 Uhr in Cuxhaven an. Es blieb also nur wenig Zeit, kurz zum „Wasser“ zu fahren, im Hotel einzuchecken und mich wieder auf den Weg zum Treffpunkt zu machen. Ich wurde mit den Worten begrüßt: „Ich habe dich sofort am Fahrstil erkannt“. Was das genau bedeuten sollte, habe ich nicht mehr erfragt :-). Sofort begannen wir in alten Erinnerungen zu schwelgen, denn teilweise hatten wir uns über 20 Jahre nicht gesehen. Es wurde ein toller Abend.

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