Auf in die 3. und letzte Woche

Heute bin ich mal mehr Kilometer gejoggt (Halbmarathon) als mit dem Rad gefahren. Zufällig joggte ich an einem Bauernhof auf der Schlackstraße in Eilendorf (unweit des Vennbahnweges) vorbei und fragte den Bauern, ob er Milch verkaufen würde. Dies war so. Nachdem ich vom Laufen zurückgekehrt war und geduscht hatte, schwang ich mich mit zwei leeren PET-Flaschen aufs Rad und holte mir 3 Liter leckere Kuhmilch ab. Da werde ich jetzt alle zwei Tage hinfahren oder hinwandern (sind von mir nicht einmal 1,5 km). Das ist ja ökologisch sowieso das Beste: Direkt vom Erzeuger kaufen und man erspart sich den Verpackungsmüll. Zudem ist es noch günstiger als Bio-Milch im Laden, man tut noch etwas für seine Fitness (wandern oder radeln) und die regionalen Erzeuger haben nicht das Nachsehen gegen die Großkonzerne.

Um nochmal auf das Radfahren zurückzukommen: Im Vergleich mit dem zurzeit für mich doch sehr ungewohnten und mühseligen Joggen (ich muss mich ganz ordentlich motivieren und den inneren Schweinehund überlisten) ist das Radfahren dagegen ein Kinderspiel („geworden“, muss ich sagen). Und so ist das ganze Leben: Es gibt immer etwas, was noch viel anstrengender ist als das, was man glaubt, gerade zu tun. Alles ist relativ. Und auch wenn ich jetzt dem Resümee der 3. Woche vorgreife: Fahrradfahren ist echt schön und jeder, der das Gefühl nicht kennt, sollte es mal selbst ausprobieren. Es tut echt gut, auch die Entspannung hinterher (ein leckeres alkoholfreies Bier oder Weizen). Insbesondere, wenn man bei  längeren, mehrtägigen Fahrten rückblickend die einzelnen Etappen noch einmal vor seinem geistigen Auge Revue passieren lässt, was man alles erlebt hat auf dem Drahtesel, das einem im Auto, Bus, Zug oder Flugzeug entgangen wäre, bestärkt mich dann immer wieder, das das Rad doch das schönste aller unnatürlichen Fortbewegungsmitteln ist.

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