Wo ein Wille ist, findet sich auch ein Radweg.

 

Die letzte Woche hatte es noch einmal in sich. Rund 250 dienstlich zurückgelegte Kilometer kamen zusammen. Der Wettergott meinte es gut mit mir, die Terminplanung leider nicht. Es hatte den Anschein, dass die meisten Außentermine absichtlich nicht im Kerngebiet Aschaffenburgs lagen. Mehrfach galt es, in den Stadtteilen Schweinheim, Obernau und Damm Besprechungen, Bürgerversammlungen, Feiern und Ortstermine zu besuchen. Der krönende Abschluss folgte vorgezogen am Freitag, den 25.7.2014. Das Zentrum für wissenschaftliche Services (ZeWiS) der Hochschule Aschaffenburg hatte zu Infoveranstaltung und Tag der offenen Tür geladen, in Obernburg. Bei bestem Wetter nutzte ich diese Einladung, um eine kleine Radtour, 21 km einfach, zu unternehmen. Den Sakko in der Satteltasche konnte ich bis aufs Gelände vor die Eingangstür fahren. Auf dem Heimweg versüßte mir die Eisdiele in Obernau die Tour. Allerdings musste ich mich sputen, denn mittags folgte die letzte Stadtratssitzung, die traditionell auf dem Hohe-Wart-Haus im Spessart stattfindet

Fazit der drei Wochen: Es funktioniert, auch für einen Bürgermeister. Wo ein Wille ist, findet sich auch ein Radweg. Es kostet allerdings Zeit, die oftmals kaum vorhanden ist. Die vielen netten Gespräche, die Ecken, die man sich mal wieder genauer anschaut, die kleinen Pausen an schönen Winkeln der Stadt entschädigen für die Umstände mit dem Fahrradfahren. In der Kernstadt war ich immer schneller als meine Kollegen, die mit dem Auto erst einen Parkplatz suchen mussten. Weitere Dienstreisen wie nach München oder Würzburg erledige ich ohnehin mit der Bahn.

Für die nächste Zeit verzichte ich zwar nicht komplett auf das Auto, das Fahrrad bleibt aber mein Hauptfortbewegungsmittel. Die Aktion mit dem Fahrrad zur Arbeit läuft ja parallel noch bis Ende August, da bleibt der Ansporn erhalten.

Landschaftsfenster am Main

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