Abschlussbilanz

Meine letzten beiden Tage Stadtradeln waren natürlich der Höhepunkt. Ich wusste gar nicht mehr wie schön Radfahren sein kann. Klar: Ich bin ja auch schon davor in Rottenburg das meiste mit Fahrrad gefahren. Aber diese Strecken über Land, die zum Nachdenken anregen, waren schon besonders. Besonders wahrscheinlich vor allem deswegen, weil man es nicht mehr so oft gemacht hat. Eine Tour wie nach Obermarchtal hatte ich seit der Geburt meiner Töchter nicht mehr unternommen. Das war wirklich seit Langem einfach geschenkte Zeit für mich allein. Die Erfahrung Zeit geschenkt zu bekommen war alles zusammengenommen das Interessanteste an den drei Wochen. Dies war nicht zu erwarten, das Gegenteil hatte ich ja befürchtet und es zeigt mir einmal mehr, wie der Umgang mit Zeit, schlichtweg von der Perspektive, die man einnimmt, abhängt. 3 Wochen Stadtradeln ließ mich meine Wege bewusster tun und sprengte Gewohntes, Selbstverständliches auf. Deshalb danke ich den Initiatoren dieser Idee und Herrn Weber, dem Klimaschutzmanager der Stadt Rottenburg, der mich auf eine Teilnahme ansprach, aus ganzem Herzen und ganz persönlich und unabhängig vom Erfolg der Aktion insgesamt: Für mich waren diese drei Wochen ein Gewinn, ein „Mehr“, das ich ohne diese Initiative nicht hätte erfahren dürfen.

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