Die dritte Woche! Fast am Ende …

… hatte ich einen Traum. Ich träumte, dass in Aachen die Fahrradfahrer und die Autofahrer gleichberechtigte Verkehrsteilnehmer wären. Auf allen großen Einfallstraßen in die Stadt war eine Fahrspur allein den Radfahrerinnen und Radfahrern vorbehalten. So konnten diese auch mit Lastenfahrrädern und mit Kindertransportfahrrädern problemlos und auf einer breiten Spur die Stadtmitte erreichen. Überall waren große Piktogramme angebracht, sodass ganz klar war, diese Räume sind den Radfahrern vorbehalten. Auf der anderen Spur drängelten sich einige ewig Gestrige. In der Stadt gab es genügend gute und sichere Abstellplätze für Fahrräder, sodass die Räder nicht in den Fußgängerbereichen oder an Laternenpfählen oder vor Schaufenstern stehen mussten. Überall in der Stadt durften die Autofahrer nur mit Tempo 30 fahren, sodass das Fahrradfahren sehr sicher war. Und ich sah Menschen in meinem Traum, die mit Fahrrädern, Elektrobikes usw. fuhren, diese Menschen hatte ich noch nie gesehen, sie müssen früher wohl mit dem Auto gefahren sein. Alle waren froh und es wurden immer mehr …, da war der Traum zu Ende. Es war wohl nur ein schöner Traum. Am anderen Tag fuhr ich wieder am rechten Straßenrand über eine (dort) mehr als löchrige Fahrbahndecke (ein Gullideckel am nächsten) in die Stadt und dachte an meinen Traum.

Das Radfahren hat wieder sehr viel Spaß gemacht, das Auto habe ich nicht vermisst, und ich denke, dass bei einer konsequenten Politik für das Radfahren sicher auch mehr Menschen zu bewegen wären, auf dieses umweltfreundliche Verkehrsmittel umzusteigen.

Viele Grüße aus Aachen!

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