Fazit

Drei Wochen ohne Auto sind vorbei; dabei sind ziemlich genau so viele Kilometer zusammen gekommen, wie Tour-de-France Profis an einem Tag einer Flachlandetappe radeln – 287 Kilometer. Aber dafür habe ich auch nicht gedopt!

Insgesamt war es eine sehr positive Erfahrung mit wenigen schlechten Ausnahmen (siehe Eintrag „Neues aus Absurdistan“) und ich habe das Dormagener Umland auch etwas besser kennengelernt.

Vielen Dank an dieser Stelle an Herrn Zingsheim und Herrn Tümmers für Hilfe, Unterstützung und Motivation und allen Mitradlern für 110.000 geradelte Kilometer! Mein Team BvrAdelt hat es immerhin in die Top 10 geschafft, danke auch hierfür!

Insgesamt hat es viel Spaß gemacht, in Dormagen Rad zu fahren, weil die Wege im allgemeinen in einem guten Zustand sind. Trotzdem muss sich die Stadt meiner Meinung nach auch an einigen Stellen bewußt sein, dass ihre Radwege „Aushängeschilder“ für die vielen durchreisenden Radtouristen sind. So fallen mir als „Kinderanhängerfahrer“ zum Beispiel etliche als Radwege ausgewiesene Wege durch ihre Enge auf (z.B. Deich in Zons). Besonders ärgerlich sind Verkehrsberuhigungen, die natürlich nötig sind, aber in dieser Art und Weise für Radfahrer (speziell mit Anhänger) nahezu unmöglich zu navigieren sind. Als Beispiel sei hier die Fußgänger- und Radbrücke über die Bahnstrecke hinter dem Friedhof in Dormagen genannt, die man ohne Hilfe nicht überwinden kann. Auch die im Kommentar zu einem meiner vorigen Blogs angesprochenen Wirtschaftswege sind nicht immer im „Topzustand“. Am Wochenende tun sich um Zons zwei in meinen Augen für Radfahrer besonders ärgerliche Zustände auf: der Radweg nach Rheinfeld (dauerhaft eine Fahrradstraße) und die Deichstraße nach Stürzelberg (am Wochenende für Autos gesperrt). Mit meiner Tochter wollte ich die Deichstraße am Wochenende als Probestrecke zum Radfahren nutzen, wohlwissend, dass hier keine Autos unterwegs sein sollten. Der Verkehr hat mich dann aber doch schockiert – auf der B9 kann es kaum mehr gewesen sein…..

Liebe Stadt: es wäre prima, wenn diese Radfahrerbereiche auch von Stadtseite geschützt werden würden! Kontrollen führen hier leider immer nur zu kurzfristigen Verbesserungen!

Trotzdem: Dormagen tut einiges für seine Radfahrer; es wäre begrüßenswert, wenn aus der „fahrradfreundlichen Stadt“ auch noch eine „familienfahrradfreundliche Stadt“ werden könnte.

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