Auch die Dritte Woche ist Geschichte

Drei Wochen lang auf das Auto zu verzichten – eine Herausforderung an die Selbstorganisation des Alltags, die Nerven von sich und anderen, ab er auch an den eigenen Schweinehund, der immer wieder mal vor dem Fahrrad lag oder am Fahrrad hing.

Aber nach drei Wochen Stadtradeln, das ja zumindest die Option „Nutzung der Öffentlichen Verkehrsmittel“ zuließ, kann ich sagen, dass die Selbstorganisation geklappt, der Schweinehund immer überwunden wurde und sich auch die Nerven aller „Betroffenen“ wieder regeneriert haben. Und dazu habe ich als Bonus nur ein einziges Mal den ÖPNV für eine längere Strecke nutzen müssen.

Dabei sind im Herbst doch schon das ein oder andere Mal Temperaturen mit Tendenz 0 Grad oder stärkere Feuchtzeiten aufgetreten, bei denen ich mir überlegt habe, warum tue ich mir das an. Aber mit einer Zwiebelschicht mehr an Kleidung oder der entsprechenden Regenausstattung wurde allen Herausforderungen getrotzt. Da ich auch schon in den letzten Jahren fast täglich, wenn auch meist nur kurze Strecken, mit dem Fahrrad unterwegs war, da ich am Wohnort auch meine Arbeitsstelle habe, ist der Aktionszeitraum zwar eine Herausforderung, aber eine machbare. Selbst einen Termin in Nürnberg habe ich mit Regenkleidung wahrgenommen. Motivierend ist auf jeden Fall, dass auch beim diesem relativ schlechten Wetter doch relativ viele Radler unterwegs waren.

Und zum Stadtlauf in Nürnberg bin ich dieses Jahr auch mit dem Rad gefahren, was aber mit dem Halbmarathon am Ende doch schon sehr geschlaucht hat.

Für mich war dabei aber eine Leistung dreier Laufer Motivation, die im Juni unsere Partnerstadt Drama in Griechenland mit dem Fahrrad besucht haben und dabei über 2.000 km durch halb Europa zurückgelegt haben. dabei gab es meist keine schön ausgebauten Fahrradwege wie bei uns, teils nicht einmal „gute“ Straßen und dazwischen musste auch schon mal ein kleiner Fluss direkt durchquert werden. Dann nicht im eigenen Bett schlafen zu können und zu wissen, irgendwo im nirgendwo auch nicht einfach mal schnell abbrechen zu können, dass nötigt mir auch heute noch höchsten Respekt ab.

Deshalb möchte ich meine Erfahrungen zum Thema Stadtradeln 2012 mit einem Foto dieser Radler abschließen.

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