Statement vom STADTRADLER-STAR und 3. Bürgermeister Rolf Fliss aus Essen

Die Stadtradelaktion ist eine konkrete Klimaschutzaktion und deshalb genau was für mich. Der Worte sind in Rio, Kyoto und anderswo genug gewechselt worden, es wird Zeit, lokal mehr zu handeln. Dazu kommt für mich das Primat, der Leitsatz der Bewahrung der Schöpfung.

Eine bewusstere Verkehrsmittelwahl und das Vorleben, dass es auch ohne Auto geht, sind Nebenaspekte des Trends Intermodalität. Denn Carsharing, Metropolrad Ruhr und EVAG in Kombination sind nicht ohne Grund bei jungen Leuten absolut trendy. Smartphones sei Dank. Lassen Sie uns aufs Rad steigen und anfangen zu handeln!

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2 Gedanken zu „Statement vom STADTRADLER-STAR und 3. Bürgermeister Rolf Fliss aus Essen

  1. Ich das Fahrradfahren nicht nur aus der sportlichen, sondern auch aus der Perspektive der Ökologie und für mich ist das Fahrrad in erster Linie ein Verkehrsmittel. Ich unterstütze daher sehr Kampagnen, die sich für eine Verringerung des Autoverkehrs einsetzen, auch durch mehr Alltagsradfahrten. In diesem Kontext beteilige ich mich, wie viele andere an einer besseren Umwelt Interessierte, an der Kampagne stadtradeln.de

    Leider bin ich über das z.T. massive Engagement von Radsportvereinen in solchen Kampagnen nicht glücklich, da sie das Ergebnis und somit die Glaubwürdigkeit der Aktion sehr beeinträchtigen. Die etwa vom RC Michelin in meiner Kommune Bad Kreuznach gemeldeten Radkilometer sind zwar eindrucksvoll, haben aber nichts mit CO2-Reduktion zu tun, sind also kein Engagement für besseres Klima. Sie sind Sportveranstaltungen, die erst mal Ressourcen verbrauchen statt sie einzusparen. Ich finde die Teilnahme von Radsportvereinen Teilnahme an Stadtradeln.de daher nicht sehr „sportlich“.

    • Zum Engagement von Radsportvereinen beim Stadtradeln

      Auch Mitglieder dieser Vereine, beispielsweise RadrennfahrerInnen, sind auf eine gute Radinfrastruktur angewiesen (beim Stadtradeln geht es um Klimaschutz UND eine verbesserte Radverkehrsförderung), da sie – mit der entsprechenden Beschilderung – auch beim Training Radwege nutzen müssen. Zudem fällt es oftmals schwer, hier eine klare Linie zu ziehen, was eine Trainingsfahrt ist und was nicht (so kann z. B. der Arbeitsweg auch zu Trainingszwecken genutzt werden).

      Anders verhält es sich meist bei Radrennen, die oftmals auf besonderen, teils abgesperrten Strecken stattfinden. Daher haben wir uns entschieden, Radrennen kategorisch auszuschließen, sprich während eines Rennens gesammelte Radkilometer sind nicht beim Stadtradeln zulässig.

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