Ein Wochenende mit dem ÖPNV – mit Zug und Stadtbus zur Familienfeier

Am letzten Wochenende blieb mein Rad zu Hause. Stattdessen ging es mit ICE, IC und Stadtbus zur Familienfeier nach Gütersloh. Bisher ließ ich mich immer vom Bahnhof abholen und am Sonntag wieder hinbringen – der Vorort liegt ca. 4 km vom Hauptbahnhof entfernt. Nun wollte (musste) ich ausprobieren, ob es auch mit dem ÖPNV geht. In Zeiten des Internets ist es nicht schwierig den Busfahrplan herunterzuladen. Und siehe da – ich musste nur 10 Min. bis zur Abfahrt des Busses warten. Die 15-minütige entspannte Fahrt durch meine Heimatstadt habe ich genossen. Nach 5 Minuten Fußweg war ich schließlich am Ziel.
Mit dem Auto hätte ich für die 350 km etwa 4 Stunden gebraucht. Mit Zug und Bus dauerte die Fahrt 5,5 Std., also 1,5 Std. länger. Schlechter hätte es ausgesehen, wenn ich nur in Regionalzügen gereist wäre – um mein Rad mitnehmen zu können. Schade, dass eine Fahrradmitnahme im ICE nicht möglich ist.
Welchen Irrsinn die strenge Regel für Stadtradler-Stars bedeutet, drei Wochen überhaupt nicht in ein Auto steigen zu dürfen, möchte ich an dieser Stelle mal schildern: Für die Feier musste noch einiges besorgt werden, was ich mit meinem Bruder zusammen mit Hilfe seines Autos übernehmen wollte. Da die Regel das verbietet, musste jemand anderes einspringen. Ich hätte mich zwar darüber wegsetzen können – hätte ja niemand gemerkt – aber das Experiment wollte ich dadurch nicht gefährden. Ich habe mich schon gefragt, warum ich mich darauf einlasse.
Mein Fazit: Man muss schon ein sehr verständnisvolles Umfeld haben, um nicht als völlig abgedreht und ideologisch zwangsgesteuert zu gelten. Ich sehe es sportlich!
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