Stadtradeln 19.07.2012

Die erste Woche ist fast rum. Der Start verlief, was das Wetter betrifft, alles andere als optimistisch. Bei der Auftaktveranstaltung am 14.07. auf dem Theaterplatz goss es wie aus Kübeln. An der Sternfahrt nahmen nur 17 Personen teil. Wir Nilkheimer stellten mit 10 Radlern die stärkste Gruppe. Aber es gibt ja kein schlechtes Wetter, sondern bekanntlich nur unpassende Kleidung. Regencape und Überschuhe sorgten dafür, dass ich nicht wirklich nass wurde.
Die täglich geradelten Kilometer zum Dienst und wieder nach Hause konnte ich mit Wochenende- und Feierabendfahrten ergänzen. So steht der Tacho heute bei 117 Km – nach 6 Tagen. Das lässt sich in der nächsten Woche noch steigern.
Eine Schwachstelle bei meiner Strecke von der Innenstadt nach Nilkheim (Entfernung ca. 3 km) wollte ich immer schon ansprechen: Der parallel zur vielbefahrenen Großostheimer Straße verlaufende Radweg – den nehme ich, wenn der Belag in der Schönbuschallee aufgeweicht ist – ärgert mich immer wieder. An den Stellen, wo der Radweg die Auffahrten zur Ringstraße quert, sorgen die nicht abgesenkten Begrenzungssteine für ärgerliche Erschütterungen. Hier könnte mit wenigen Mitteln Abhilfe geschaffen werden. Liebe Kollegen vom Tiefbauamt: bitte nehmt Rücksicht auf uns Radler und stellt eine durchgängige Radspur her!
Die Teilnahme der Stadt Aschaffenburg an der Kampagne sorgt für Gesprächsstoff. Viele Gruppen sind untereinander vernetzt. Man kennt sich- unsere Stadt ist überschaubar. So fühlen wir uns solidarisch und tauschen uns aus. Mich freut es, dass unser Oberbürgermeister Klaus Herzog mit gutem Beispiel vorangeht und mitradelt. Nur das Tun zählt, nicht das Reden!
In der nächsten Woche stehen einige Dienstfahrten auf dem Programm. Bei nicht zu heißem Wetter wird’s kein Problem werden. Ich freu mich jedenfalls drauf.
Für mich steht fest – die Zukunft gehört dem Fahrrad, ob mit oder ohne elektrische Unterstützung und Radeln macht süchtig!
Richtig auf den Geschmack gekommen bin ich bei unserer Radtour in Frankreich in diesem Jahr. 1000 km in 2 ½ Wochen durch schönste Landschaften. Die Tour mit Camping –Gepäck führte uns von Le Puy-en-Velay im Zentralmassiv bis über die Pyrenäen nach Pamplona – mit Extratour in den Cevennen. Es war ein Traumurlaub mit Fitness-Effekt!
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