Es ist geschafft und hat sich gelohnt!

Nun sind die drei Wochen abgeradelt und man zieht seine eigene Bilanz: Eindrucksvoll war meine Ankunft am ersten Radeltag in Marxen am Berge, die herzliche Begrüßung durch meine Verwandten nach dem Eröffnungsradeln in Waffensen. Zu den neuen Erkenntnissen muss ich sagen, es geht nicht nur ohne Auto, mir hat auch kein Bus und keine Bahn gefehlt, owohl man darauf hätte zurückgreifen können. Die Erfahrung, wenn man bei schlechtem Wetter,  aufgeweichten Sandwegen und starker Steigungen außer Atem war, fragt man sich schon, warum man sich das antut. Doch das war schnell vergessen, wenn man sein Ziel erreicht hatte.

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Auf dem Foto kann man sehen, wie der Bewuchs vor der Garage zunimmt, wenn sie nicht geöffnet und befahren wird.

Dass ich es geschafft habe, unter die ersten 15 der insgesamt 125 Stadradler-Stars zu kommen, hätte ich selbst nicht gedacht. Neuerdings sagt mein Freund Kuno: „Wenn man jetzt mit Manfred fährt, hat man stets den Wind von vorn“. Diese eigene Leistungssteigerung bemerkt man selbst gar nicht so sehr.

Es hat sich einfach gelohnt, mitgeradelt zu sein!

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…..von älteren Damen, Hühnern und einem vernünftigen Hund oder : von Mountainbikern und Spaziergängern!

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Nach dem morgendlichen Einkauf steigt die Party! Feuerwehrfest in Bruchhausen! Stadtradler, Enkel, die ganze Familie sitzen alle Einsatzfahrzeuge Probe, werden nass und essen zu viel! Also: zumindest der Stadtradler schwingt  – na, ja – setzt sich aufs Mountainbike und fährt die Standardstrecke: Ettlingen -diesmal ohne Tiziano – Kreuzelberg, Höhenweg, Malsch, Hurstsee, Bruchhausen. Einzig erwähnenswertes Highlight heute: die Begegnung mit Ihnen, den Spaziergängern!   Regelmäßige Mountainbiker kennen die Abläufe, hier sind sie nochmal dokumentiert:

Ein Stadtradler – also ich – fährt auf einem breiten Weg mit leichtem Gefälle in den Ettlinger Höhen. Nein, nicht sehr schnell; eher sportlich, straff, um mit Loriot zu sprechen. Da tauchen sie auf am Horizont: 3 ältere Damen, schön über die ganze Wegbreite verteilt, jeweils mit einem Hund, Typ Tierheim, nicht angeleint.

Der Mountainbiker – also ich –  gibt Laut: „Ping!“ Keine Reaktion, war wohl noch zu weit entfernt. Also näher ´ran und nochmal: „Ping!!“ Eine der Damen nimmt das Geräusch wahr, erschrickt und gibt in einem ersten Anflug leichter Panik einen Warnlaut ab! Dieser Warnlaut macht nun aus unseren Damen – es tut mir leid, das sagen zu müssen – Hühner, aufgescheuchte Hühner!

Das links laufende Huhn – dessen Hund natürlich rechts vorne läuft – ruft ängstlich den besagten Hund zurück, wild in Richtung Tier gestikulierend. Der Hund, durch Frauchens ängstliche Stimme und ständige Standortwechsel leicht irritiert, kommt in Schlangenlinien zurückgelaufen. Das rechts laufende Huhn mit seinem natürlich links laufenden Hund verfährt ebenso, nur spiegelbildlich. Das mittlere Huhn, dessen Hund weiter entfernt an den Bäumen geschäftlich unterwegs ist, bleibt zuerst schreckensstarr stehen, wendet sich den Bruchteil einer Sekunde nach links, um dann aber doch dem Haupthuhn nach rechts zu folgen! Nur Hund Nr. 3 steht über solchen Dingen. Er hebt kurz den Kopf, überschaut die Situation mit einem Blick und macht weiter, was Hunde eben so an Bäumen machen.

Der Stadtradler – also ich – hat inzwischen auf Schritttempo heruntergebremst, schlängelt sich – einige freundliche, beruhigende Worte sprechend – zwischen drei Damen und zwei Hunden durch, um dann doch noch fast über den langen, buschigen Schwanz von Hund 1 zu fahren, der inzwischen auf Befehl seines Frauchens mitten auf dem Weg sitzt. Im Weiterfahren hört der Stadtradler noch, wie eine der Damen ärgerlich zu ihrer Freundin sagt: „Ich dachte, Du würdest….!“

Immerhin; heute ist mein Tag! Sie schimpfen nicht über mich!

Die Statistik ist auch zufrieden: 32,1 km; 4,62 kg CO2 eingespart.

 

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Wir von „PlayJazz“ haben heute Vormittag einen Auftritt in der Ettlinger Schlossgartenhalle, Genussmesse. Chris, unser Pianist packt meine Gitarre, Verstärker etc. zu seinen Sachen ins Auto, ich fahre mit dem Rad nach Ettlingen. Das Konzert läuft prima, die Akustik ist perfekt. Nach dem Auftritt fahren meine Sachen ohne mich zurück nach Bruchhausen, ich radel nach Bad Herrenalb, Dampfloktage; nicht nur der Enkel ist begeistert! Heim fahren alle mit dem Zug, Stadtradler nehmen wieder ihr Fahrrad und haben abends 52,2 km auf TachoDSC_2854

Die Bad Herrenalb-Tour gestern war spontan: „Es lebe das km-Konto des hibike-Teams!“ Geplant für heute war jedoch die Tour de Murg von Freudenstadt nach Ettlingen, gemeinsam mit Freund Frank aus der Pfalz! Also nochmal.“ Es lebe das km-Konto des hibike-Teams!“ Weitere 93,7 km und 13,49 kg CO2 Ersparnis!

 

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Mit dem Rad auf der Überholspur

DSCI0245Herrlich! Wenn man daran rechts vorbei radeln kann.
Das ist einer der Gründe, warum ich auch nach dem Stadtradeln weiter stadtradel.
Mag sein, dass ich nicht meine Kilometerhöchstleistung abgeliefert habe. Aber ich bin genau das mit dem Rad gefahren, was man so als Familienorganisator zu fahren hat. Also keine Extratouren.Und ganz ehrlich: es sind ja gerade die Kurzstrecken, die – mit dem Auto gefahren – besonders umweltschädlich sind.

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Woche 2 (17. – 23.09.2015): 183,2 km / 26,38 kg CO2

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In der zweiten Woche fehlen zur Vorwoche einige Kilometer weniger – schlechteres Wetter verhinderten zusätzliche Freizeitfahrten – das Auftaktradeln und der Betriebsausflug nach Bad Herrenalb sorgten doch für einige zusätzliche Kilometer.

Aber es geht ja nicht darum, so viele Kilometer wie möglich zu sammeln, sondern mit dem Fahrrad zu fahren, wo ich normalerweise das Auto nehmen würde.

Das habe ich auch in der zweiten Woche geschafft!

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Herbstanfang…

…steht heute im Kalender. Das Wetter hat diese Jahreszeit deutlich früher begriffen. In drei Tagen endet unser STADTRADELN in Wetzlar. Diese Aktion hat hervorragend in den Rahmen der in letzter Zeit deutlich verstärkten Öffentlichkeitsarbei zugunsten des Radverkehrs in unserer Stadt gepasst. Das Fahrrad als Transportmittel beginnt langsam, ganz langsam anerkannt zu werden.

Leider bleibt rund um die Stadt in unseren Breiten das Auto unersetzlich. Der ÖPNV reicht auf den Dörfern absolut nicht, Busse fahren zu selten, Bahnhöfe sind oft weit. Und oben auf dem Berg wohnend hat man zwar ein wunderbares Panorama, die Aussichten auf größere Einkäufe per Rad sind aber denkbar ungünstig. Immerhin konnte ich persönlich meinen Autokonsum der letzten Jahre von ehedem rund 12-13 Tsd. auf jetzt unter 5 Tsd. Km p.a. senken. Mit dieser Ersparnis lässt sich z.B. jedes Jahr ein E-Bike finanzieren….

Unser Team „ADFC und Freunde“ hat sich als die größte Einheit prima geschlagen. Neue Gesichter auch auf unseren Touren, nette Mails, die gelungene Demo und eine sehr gute Atmosphäre rund um’s STADTRADELN – die Aktion wurde zum Gewinn für uns alle. Gerne wieder!

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Wochenbericht 2

Diese Woche war sehr wenig auf dem Terminkalender und Wettertechnisch auch nicht gerade einladend zum Fahrrad fahren. Es ist schon ein besseres Gefühl mit dem Fahrrad unterwegs zu sein, an der frischen Luft und mit viel Bewegung, daher werde ich auch nach den drei Wochen mein Auto vermehrt in der Garage lassen. Sollte Ihr auch mal ausprobieren – bring viel Spaß!!

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Wochenbericht 1

Eine Woche ist vorbei und die völlige Umstellung auf das Fortbewegungsmittel Fahrrad hat leichte Spuren hinterlassen. Durch die Ausschusssitzung in Norderstedt mit einer Fahrleistung von insgesamt 94 Kilometern habe ich zumindest meine Wochenkilometer in die Höhe geschraubt. Das Wetter war ideal zum Radeln und man triff jede Menge Menschen zum kurzen Klönschnack. Freue mit auf die nächsten zwei Wochen.

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…urban biking!

Do. 17.09.

Eigentlich ein normaler Rad-Tag mit Dienst nach Vorschrift (Enkel-und Einkaufseinsatz)., wenn da nicht das Wetter wäre! Es regnet in Strömen! Nun, mein Biker-Outfit ist schon oft Regen getestet und bewährt. Aber der Kinderanhänger, wird er den Duschtest bestehen? Eine Leerfahrt nach Karlsruhe , mit Kind zurück plus Einkauf im CAP-Markt macht 30,2 km durch Regen und Pfützen! Test bestanden, zumindest von oben! Von unten gelangt aber doch etwas Spritzwasser durch die Abflussöffnung(!)  der Bodenplane ins Innere. Aber alles noch im grünen Bereich!

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Fr. 18.09

Heute werden mal neue Wege beschritten oder besser: beradelt.  Mit dem Rad durch die Landeshauptstadt! Zur Geburtstagsfeier der Stuttgarter Enkelin ergibt sich als ohne-Auto-Radler die Frage: wie hinkommen? Der Sohn wohnt oben am Berg, vom Stuttgarter Hbf mit 2 Bus-Linien/Umsteigen erreichbar. Also nehme ich lieber mein Moutainbike mit, schließlich bin ich Stadtradler! Auf geht´s! Die Geschenke passen so gerade in den großen Deuter-Rucksack!  Mit dem Rad -wie so oft- zum Bahnhof Bruchhausen, Rad und ich im Zug nach Karlsruhe und umsteigen in den Regionalexpress nach Stuttgart, die Fahrradmitnahme ist ja kostenlos!  In Stuttgart kurze Orientierung, ich bin hier noch nicht so oft Rad gefahren! Doch Biker/innen – vor allem die mit Rucksäcken und Gepäcktaschen –  helfen sich! Eine Radlerin mit Trekking-Rad und klassischen roten Ortlieb-Taschen, frägt mich, ob sie helfen kann, zeigt mir den Weg und hinein geht´s ins Großstadt-Getümmel!  Ganz schön hügelig hier! In 20 Minuten bin ich am Ziel, das hätte mit Bussen und Umsteigen länger gedauert! Abends auf dem Rückweg im Schuss Downhill dauert es nur  8 Minuten zurück zum Stuttgarter Hauptbahnhof! Ab nach Karlsruhe und von dort in entschleunigter nächtlicher Radfahrt zurück nach Bruchhausen.

Statistik für beide Tage: 50,4 km und 7,23 kg CO2 eingespart!

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13 Tage schon steht das Auto …

… und ich habe es noch nicht vermisst! Auch die Regengüsse in der letzten Woche habe ich ertragen. Immerhin war es einigermaßen warm – kalt und nass, das wäre unangenehm.

Die Termine tagsüber hier in der Stadt Karlsruhe sind bisher alle problemlos mit dem Fahrrad erreichbar gewesen, teilweise sogar einfacher oder schneller, weil die lästige Parkplatzsuche entfällt und das Fahrrad ja gleich vor der Tür geparkt werden kann.

Etwas schwieriger ist die Zeitplanung bei auswärtigen Terminen – da muss ich natürlich mehr Wegezeit einrechnen. Nicht immer schaffe ich es, vorher im Fahrradroutenplaner die Zeiten zu recherchieren.

Am letzten Mittwoch haben wir unseren jährlichen Betriebsausflug unternommen. Da es nach Bad Herrenalb gehen sollte, war klar, dass ich das Fahrrad nehme. Nette Begleitung hatte ich durch meine Kollegin Annika – oder sollte ich sagen: auch ein Zugpferd. Auch wenn es streckenweise geregnet hat, sind wir gut gelaunt in Herrenalb angekommen und hatten sogar Zeit, gemütlich eine Kaffee zu trinken, bevor die anderen am Bahnhof ankamen. Ein besonderer Genuss war die abendliche Heimfahrt – da hätte ich sogar noch einen größeren Gang nutzen können :-).

Am Samstag habe ich dann bei Fahrrad Pallmann einen Fahrradkorb erworben – die Besorgung des Wochenendeinkaufs ist ohne Korb dann doch nicht machbar.

Worauf ich verzichtet habe: am Samstag nachmittag war ich zum Geburtstagskaffee bei meiner Nichte in Neureut eingeladen – gleichzeitig war aber ein Treffen unseres Netzwerks Weierer Scheune angesagt. Normalerweise wäre ich nach dem Netzwerktreffen mit dem Auto noch nach Neureut gefahren. Mit dem Fahrrad war beides aber nicht möglich – es wäre zu spät geworden. Das war schade.

Schade ist übrigens auch, dass sich in Ettlingen außer mir nur Bernd Hinse als Stadtradler-Star verpflichtet hat, auf das Auto zu verzichten – kein Oberbürgermeister, kein Bürgermeister, kein Amtsleiter, keine sonstige wirklich wichtige Person des öffentlichen Lebens. Kann man daran den Stellenwert von Umwelt- und Klimaschutz in Ettlingen erkennen ?

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Stadtradeln veränderte meine Mobilität

Bereits vor Beginn dieser Aktion hatte ich bereits hauptsächlich mein Fahrrad für alle möglichen Strecken genutzt. Deshalb fiel es mir auch nicht schwer, für die Aktionszeit meinen Autoschlüssel abzugeben. Ich hätte niemals gedacht, dass die 3 Wochen Autoverzicht noch weitreichendere Folgen haben würden. Vom Autonutzen bin ich nun noch weiter entfernt als mit Beginn des Stadtradelns. Bin ich zuvor noch einmal in der Woche eine Einkaufsrunde mit meinem Auto durch die gesamte Stadt gefahren, fällt das nun komplett aus. Lieber fahre ich mehrmals täglich mit meinem Rad zu diversen Einkaufsquellen als einmal das Auto zu nehmen. Entferntere Ziele erreiche ich mit dem ÖPNV. Vor der Teilnahme am Stadtradeln müsste ich warnen. Sie kann zum Verkauf des Autos führen.

Notburga Henke

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