Ettlingen – Baden-Baden – Ettlingen = 60 Kilometer

Heute war das Grande Finale: Am letzten Tag des Stadtradelns stand auch die größte Herausforderung an – ein Gerichtstermin beim Amtsgericht Baden-Baden! Nachdem die Generalprobe am vorangegangenen Wochenende ja mit einem Reifenplatzer endete, konnte die Route ja leider nicht erprobt werden. Entsprechend früh – viertel nach sieben – habe ich mich auf den Weg gemacht. Eine vorbildliche Beschilderung dieses Teilstücks des Rheintalwegs führte mich zielsicher nach Baden-Baden. Dank Rückenwind war ich nach 1 3/4 Stunden am Ziel! Der Rückweg nach Ettlingen bzw. weiter nach Karlsruhe zum Büro war etwas mühsamer – der Wind blies mir jetzt mächtig entgegen (nun – als SPD-Stadträtin im schwarzen Ettlingen kenne ich das ja :-)).

Aber die Sonne strahlte und ich werde wohl mit meinen Partnern in der Sozietät verhandeln müssen, ob mir für dieses Vergnügen ein halber Urlaubstag abgezogen wird.

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Eigentlich schade…..nur noch 3 Tage Stadtradeln.

28./29.09.

Alltagsfahrten zum Einkauf nach Ettlingen

DSC_2867 und KITA  Karlsruhe. Puh, es ist windig, gegenwindig! Das Mountainbike/Kinderanhänger-Gespann will nicht so recht in Schwung kommen. Eigentlich klar: es sind noch Nobby Nic und Racing Ralph aufgezogen; Reifen die fürs Gelände optimal, aber nicht dafür gedacht sind Kinderanhänger über Asphalt zu ziehen. Zum Mittwoch werden andere Reifen aufgezogen: 60-559 Big Apple, die rollen mit 4 bar aufgepumpt fast wie Rennreifen!

Dienstag Nachmittag noch kurz mit dem Rennrad nach Karlsruhe, um die dort an vielen Ampelübergängen angebrachten Abstützringe für wartende Radfahrer zu fotografieren: So etwas wünsch ich mir für Ettlingen!

Statistik für beide Tage: 78,6 km auf dem Tacho, 11,31 kg CO2 eingespart.

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Das Ziel ist erreicht…

…eigentlich sind wir sogar erheblich weiter gekommen. Anfangs war von möglichst 40.000 km die Rede (einmal um den Aquator), heute Mittag – mittlerweile Tag 4 nach Ende der diesjährigen Stadtradelaktion – waren bereits 92.000 km erfasst. Hätte das vorher jemand auch nur geahnt? Hoffen wir mal, dass dieses gute Ergebnis im nächsten Jahr wieder erreich bzw. sogar getoppt wird.

Mein persönlicher Wunsch wäre eine Wiederholung im nächsten Frühjahr (Mai/Juni), dieser September war mir einfach zu nasskalt. Dass die Befahrung des Wümmeradweges aufgrund der eindeutigen Wetterprognosen diverser Apps und Radiosender ausfiel ist mehr als ärgerlich. Letztendlich hatten wir den gesamten Tag gutes Wetter :-(.

Spannend war auch die allabendliche Eintragung der Tagesergebnisse und das in der dritten Woche ständige Kopf-an-Kopf-Rennen mit der örtlichen Nabu-Gruppe. Leider fehlte mir am letzten Tag die Zeit für weitere Kilometer, die 700er-Grenze hätte ich gerne geknackt. Vielleicht nächstes Jahr!

Ich kann jedem Teilnehmer nur empfehlen, sich in 2016 als Stadtradel-Star zur Verfügung zu stellen. Die Blog-Schreiberei läuft bereits beim zweiten Mal erheblich flüssiger und wer nicht gerade arbeitstechnisch unbedingt auf das Auto angewiesen ist  sollte dieses Experiment ruhig einmal wagen. In diesem Sinne – bis nächstes Jahr!

 

 

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Sonnenaufgangsstimmung bei der Fahrt ins Büro

20150929_075939Zu Beginn hatte ich ein abendliches Stimmungsbild veröffentlicht – hier kommt die Silhouette, wie sie auf der Fahrt morgens ins Büro aussieht. Das werde ich vermissen – schon weil es künftig morgens wieder zu dunkel sein wird, wenn ich dann doch mal mit dem Fahrrad ins Büro fahren werde.

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Stadtradeln: Die Stadt Nordhorn ist 2016 wieder dabei!

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Viele Regenschauer begleiteten uns wärend des Stadtradelns

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Die geplante Büergermeister-Radtour ist völlig „ins Wasser gefallen“

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Eine Stunde später habe ich bei Sonnenschein den Campingpark „De Pappilon“ in der Nachbargemeinde Denekamp (NL) besucht

Drei Wochen sind vorbei. Mein persönliches Ziel, 21 Tage ohne Autofahren, habe ich geschafft. Nicht immer war es leicht, die Wetterbedingungen waren regelmäßig schwierig. Insgesamt habe ich 376 Kilometer geradelt.
Das Wichtigste: Das Radfahren (und der Verzicht auf das Auto) hat mir viel Freude bereitet!
Im nächsten Jahr gründen wir in Nordhorn eine offene „Drei Wochen ohne Auto Mannschaft“

Unsere Nordhorner Ergebnisse können sich sehen lassen:

Fahrradaktivste Kommune mit den meisten Radkilometern pro Einwohner/in: Platz 3 in Niedersachsen (von 32)

Fahrradaktivste Kommune mit den meisten Radkilometern: Platz 4 in Niedersachsen mit rund 164.000 km (von 32). Vor uns liegen nur die Region Hannover sowie die Großstädte Hannover und Wolfsburg.

Im Jahr 2016 sind wir wieder dabei. Danke für das Mitmachen!

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hibike – ein starkes Team!

27.09.

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Wetter und Stimmung gut, genau richtig für den ersten „Betriebsausflug“ des hibike – Teams. Nicht ganz vollzahlig (KSC-Spiel und eine Geburtstagsfeier führten leider zu 2 Absagen), dennoch: der harte Kern war dabei! Und es war immer schon ein hohes Ziel des hibike-Teams nicht nur der örtliche Einzelhandel, nein, auch die örtliche und sogar  regionale Gastronomie zu fördern! Also auf zur Tour de Vogel! Ettlingen-Durlach-Karlsruhe-Ettlingen: ein schöner Tag!DSC_2875

 

Und für die Statistik des hibike-Kontos: 8x ca.34 km!

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…mal schnell ein bestelltes Buch abholen!

24./25./26.09

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Eigentlich nichts Spektakuläres in den 3 Tagen, aber gerade der Alltag zeigt, dass nicht nur was die Umwelt angeht, das Rad im Nahbereich dem Auto überlegen ist. Da ist zB. auch der Zeitfaktor! Ruckzuck ist man mit dem Rennrad  von Bruchhausen in Ettlingen und noch schneller zurück! Mal schnell ein empfohlenes und bestelltes Buch in einer Ettlinger Buchhandlung abholen? Kein Problem! Eine gute, wasserdichte Kuriertasche und man ist für solche Jobs ideal ausgerüstet! Von besagter Buchhandlung zurück nach Bruchhausen Haustür/Haustür  unter10 Minuten ist mit dem Auto, das man ja erst aus der Tiefgarage holen muss, kaum zu toppen! DSC_2863

 

Und dem eigenen Innenleben tut Radfahren gut! Frische Luft, die Sonne scheint, Ortschaftsrat Kiefer grüßt aus dem vorbeifahrenden Lkw und sogar die Geschwindigkeitskontrolle in Bruchhausen lächelt zur Abwechslung mal in grün!

Statistik: für die 3 Tage 78,5 km; 11,29 kg CO2 Einsparung

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….die Woche Nr. 2 neigt sich entschleunigt dem Ende zu, aber die VW-Manipulationen frustrieren!

22.09

Radleralltag: „nur“ Enkeldienst.  Statistik: 21,3 km und 3,07 Kg CO2 eingespart.

23.09.

Ein Standard-Mittwoch: Einkauf, KITA-Taxi und Bandprobe. Aber akustische Jazzgitarren haben keine Kinder-Standardmaße! Statistik:32,8 km; 3,27 CO2 Einsparung.

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Die 2. Woche endet mit 282,3 km und einer CO2 Einsparung von 40,65 kg CO2.Mit Woche 1 zusammen gibt das 513 km gefahren und 73,87 kg CO2 eingespart. Eigentlich ganz ordentlich, aber wenn man dann erfährt, was durch die VW-Software-Manipulationen an mehr Schadstoffen heimlich in die Umwelt gepustet wurde, bekommt man den Frust!

 

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jähes Ende am Sonntag?

Fast wäre das Stadtradeln schon eine halbe Woche früher zu Ende gewesen – für mich jedenfalls. Eigentlich hatten mein Mann und ich am Sonntag eine Radtour nach Baden-Baden geplant. Das Wetter bot sich ja wirklich an und so fuhren wir gut gelaunt um die Mittagszeit los.

Wir kamen bis kurz nach Malsch, als es einen Knall tat und nur noch einer meiner beiden Reifen Luft hatte – Reifenplatzer! Von ÖPNV weit und breit keine Spur, also blieb mir nur, den Rückweg per Pedes anzutreten und das Rad zu schieben. Mein Mann fuhr voraus und holte sein Auto, um mein Fahrrad einzuladen. Während ich überlegte, wie ich denn, ohne in ein Auto zu steigen, nach Hause kommen könnte, und zum Ergebnis kam, dass ich joggen gehen könnte (die Fahrradkleidung war glücklicherweise auch passende Laufkleidung) hatte mein Mann die bessere Idee: er brachte im Auto auch sein Fahrrad wieder mit, so dass ich mit seinem Fahrrad weiter fahren konnte, während er meines nach Hause transportierte. Damit habe ich die Regeln ja eingehalten und kein Auto von innen gesehen.

Zu Hause haben wir dann mein Fahrrad repariert – in Malsch gibt es zwar keinen Fahrradladen mit Notdienst, aber immerhin einen mit einem Schlauchautomaten! Dort zieht man – wie an einem Zigarettenautomaten – einen neuen Schlauch für 7 Euro. Auswahl gibt es auch. Feine Sache!

Immerhin kann ich jetzt auch die letzten drei Tage wieder mitfahren!

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