3 Wochen ohne Auto

Die 3 Wochen sind jetzt vorbei und ich habe das Auto nicht vermisst. Meine Erkenntnis ist, dass ich früher einfach noch zu oft aus scheinbarer Bequemlichkeit den Pkw aus der Garage gefahren habe.
Solange ich noch keinen Anhänger für mein stabiles Rotalis-Rad gekauft habe, muss ich für Getränkeeinkäufe und Grünschnitttransport noch auf das Auto zurückgreifen.
Die Probe aufs Exempel kommt ab Herbst, wenn das Wetter schlechter wird.
Jetzt freue ich mich auf 3 Wochen Radurlaub quer durch Deutschland von Münster an die Oder und eine Woche Relaxen an der Ostsee.

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Autofahrer und Fußgänger

Es war nicht immer leicht, tolerant zu bleiben. Als Fahrradfahrer muss man unheimlich aufpassen, dass man nicht vom Rad geholt wird. Besonders ärgerlich die Glasscherben auf den Radwegen. Kam mir manchmal so vor, als wäre dies absichtlich so gemacht . Zum Glück gab es keinen platten Reifen! Nur teilweise viel Schweiß an den heißesten Tagen! Hat Spass gemacht und sollte nächstes Jahr wieder stattfinden!

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Alpenüberquerung bei 40° Hitze

Vom 10.7 bis zum 19.7 führte ich mit 2 Freunden eine Alpenüberquerung durch.
Am 10.7 ging es mit dem Zug ins Zillertal von dort aus über Sterzing zur Fanneshütte bei Enneberg.
Weiter nach Alleghe – Feltre – Agordo nach Venedig.
Von Venedig aus bis Vicenza mit dem Fahrrad.
Danach mit dem Zug bis zum Brenner und von dort aus über den Achensee nach Erding und zurück nach Ingolstadt.
Falls jemanden mehr zur Tour wissen möchte findet man unter meiner Facebookseite zu jeden Tag Bilder und einen kurzen Bericht.
Meine Facebookseite lautet:

Facebook.com/radlerstaringolstadt

Wir haben jetzt noch 4 Tage dann ist es schon vorbei mit dem Stadtradeln in Ingolstadt.
An alle dich noch fahren dürfen, weiterhin gutes Wetter und viel Spaß dabei.

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Hitze, Regen und viel Arbeit

Da das Stadtradeln während der Sitzungsrunde stattfand und das Wetter extrem trocken war (dadurch extrem viel Arbeit im Garten mit Gießen, Ernten und noch mal Gießen), blieb für das Freizeitfahren nicht wirklich Zeit übrig. Trotzdem wurden es mit den Alltagsfahrten über 1.400 km. Ich finde auch, dass eigentlich nur diese Fahrten zählen sollten. Nur da spare ich nach meinem Verständnis wirklich CO² ein. Die eine Freizeitfahrt über 30 km am Sonntag war von Wasser, Wasser und noch ein Wasser geprägt. Immerhin war es damit dann nicht zu warm und bei 25 Grad auch bei vollkommener Durchweichung aller Bekleidungselemente nicht zu kalt. Es war auch fast schön, mal einfach durch alle Pfützen fahren zu können, ohne auf Wasser und Dreck achten zu müssen: es hätte doch nichts gebracht. Lediglichlich das Problem „Brillendurchblick“ macht mich etwas unglücklich, da es ohne Brille leider nicht so einfach ist alles zu erkennen. Nach der Heimkehr konnte einfach alles ausgezogen werden – dies war aber auch manchmal an den heißen Tagen nötig. Da ich auch nach meinen 28 km zur Arbeit ziemlich feucht bin, nutze ich auf unserer Behindertentoilette (diese wird auf unserem Stockwerk nicht benötigt) das Waschbecken, um mich wieder in einen anschaubaren Zustand zu bekommen. Ein Schrank in meinem Büro ist mit relativ viel Kleidung bestückt, damit ich nicht täglich die Umziehkleidung mitführen muss. Waschen, umziehen, kämmen – dann macht es wirklich Spass sich auf seinen Hintern zu setzen und am PC zu arbeiten. Auf der Rückfahrt genieße ich Obst aus dem Garten. In der Lenkertasche lässt sich leckeres Obst verstauen und dann ist mal wirklich Zeit, dieses während der Fahrt langsam zu essen und zu genießen. Momentan ist es die Jostabeere (schwarze Johannisbeere und Stachelbeere), welche bei dem heißen Wetter ganz toll schmeckt und gegen Hunger und Durst hilfreich ist.

Heute abend wird mit der letzten Stadtverordnetenversammlung die Ferienzeit eingeläutet und mit der Fahrt danach nach Hause ist das Stadtradeln beendet. Das Auto hat nicht wirklich gefehlt, es waren vorab genug Getränke vorhanden. Es hat viel Spaß gemacht und besonders negative Erfahrungen mit den anderen Verkehrsteilnehmern (wovon ich bei der Hitze ausgegangen bin) sind mit erspart geblieben.

Vielleicht finden sich im nächsten Jahr weitere Freiwillige fü den Versuch. Insbesondere diejenigen, die für den Radverkehr verantwortlich sind, wären dafür doch prädestiniert. Dahingehend wäre es sehr interessant, einen Zeitraum im Winter zu wählen: dann könnten die Betroffenen wahrnehmen, wie toll es ist, wenn auch kein einziger benutzerpflichtiger Radweg vom Schnee geräumt ist (was auf meiner Strecke in Wiesbaden so ist – im Kreis Groß-Gerau sieht es glücklicherweise anders aus).

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Fazit – Stadtradeln ist eine tolle Aktion

In 3 Wochen bin ich insgesamt 831 Kilometer – davon 330 zur Arbeit und zurück – geradelt. Insgesamt waren dies viel mehr Kilometer als gewöhnlich, weil das Radfahren beim Stadtradeln noch mehr Spaß als sonst machte! Außerdem gab es zahlreiche Gesprächen mit Kolleginnen und Kollegen über das Fahrradfahren. Einige sind auch zum erstenmal mit dem Rad zur Arbeit gefahren! Ich bin jedenfalls 2016 wieder dabei!

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Woche 2: die Fotos

Wie im letzten Beitrag angekündigt hier nun die Fotos der zweiten Woche:

Tag 8

Maria Himmelfahrt in Schongau

Maria Himmelfahrt in Schongau

die bisher weiteste "Reise" führte mich bis nach Fürstenfeldbruck

Die bisher weiteste „Reise“ führte mich bis nach Fürstenfeldbruck.

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Wer findet die fleißige Waldarbeiterin?

Tag 9

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Fundstück im Wald: einen Sonnenschutz braucht man im Schatten ja auch nicht.

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Biergarten „Alte Villa“ in Utting am Ammersee

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Eng umschlungen freuen sie sich beim Familienausflug auf die Abkühlung im See …

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39 °C um kurz vor 16 Uhr ist doch recht kuschelig.

Tag 10

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Dafür gab’s dann am nächsten Morgen ein paar kühlende Regentropfen.

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Aber das Wetter klart schon wieder auf.

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Immer einen Tipp wert: die heißgeradelten Füße im Kneipp-Becken abkühlen lassen.

Tag 11

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Blick auf Herzogstand (links) und Heimgarten

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Blick auf die Benediktenwand

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In der Dunkelheit sind Reflektoren – und natürlich eine gute Beleuchtung – Pflicht!

Tag 12

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Morgenstimmung

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Jetzt ein kühles Bier und ihr könnt mich heimtragen.

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Der Glockenturm vom Kloster Polling bei Nacht

Tag 13

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Holzhaus in Inning am Ammersee. Endlich mal etwas, was nicht so angepasst aussieht.

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Und noch eines.

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… ja hört das denn hier gar nicht auf?

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Blick in des Radlers kleine Verpflegungstasche

Tag 14

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Farbspiele am Morgen

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Hmm, links oder rechts lang?

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Veranstaltungstipp – also gleich mal für das nächste Jahr vormerken: Freiluftkino in Raisting. Die Filme werden dabei auf die Außenhülle des Radoms der Erdfunkstelle in Raisting projiziert.

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Da haben die jungen Leut‘ (die das Freiluftkino veranstalten) aber geschaut, als ich morgens geklingelt habe um zu schauen ob noch alle da sind. Nein, das habe ich natürlich nicht gemacht, die Jugend braucht ja ihren Schlaf.

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Die Vorbereitungen für’s Freiluftkino sind abgeschlossen.

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Alpaka-Hof in Riegsee

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Und hier die dazugehörigen Alpakas.

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Heute und nächste Woche erstmal keine Veranstaltung? Wie bitte, im Juli?

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Ich glaube jetzt weiß ich wo David Garrett wohnt.

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Straßenmalerei in Weilheim?

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Nein, aber ein geschickt gestaltetes Wartehäuschen.

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Longieren kann ganz schön Staub aufwirbeln.

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Eindrücke vom Freiluftkino in Raisting

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Wenigstens ein Kollege hat den Weg zum Freiluftkino gefunden. War doch klar, dass sich seine Mädels „Die Pinguine aus Madagascar“ nicht entgehen lassen.

 

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3 Wochen auf zwei Rädern- vorbei

Die letzten drei Wochen vergingen für mich wie auf dem Rade. Mein Auto habe ich nicht vermisst, den in einer Stadt wie Winsen(Luhe) sind alle Wege und Örtlichkeiten mit dem Fahrrad gut zu erreichen .Bedingt durch umfangreiche Bau-und Sanierungsmaßnahmen ist es mir zu nervig mit dem Auto durch die Stadt zu fahren. Ein Drahtesel ist da schneller ,hat keine Parkprobleme und schädigt die Umwelt nicht. Die „Stadtradelaktion“ wurde von den Bürgern positiv gesehen ,das zeigt sich u.a. an der Leistung von knapp 76 000 km ( Vorjahr 46 000km ) .

Mir persönlich hat es viel Spaß gemacht und die Aktion war immer wieder ein Gesprächsthema mit Freunden,Bekannten aber auch mit Unbekannten. Eines hat mich jedoch genervt . Das oberlehrerhafte Auftreten einiger Verkehrsteilnehmer ,die nicht begreifen wollen oder können das sich seit ihrer ersten Fahrstunde vor 40-50 Jahren die STVO doch etwas geändert hat !                                                                   Es waren drei interessante Wochen und nach 2500 km haben sowohl ich als auch mein Fahrrad eine kleine Erholung verdient.( Das Auto darf auch weiter in der Garage schlafen)

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Rückblick

Für mich als „Berufsradler“ war das Radfahren während des Stadtradelns so saelbstverständlich, dass ich das Bloggen ganz vergessen habe – es ist einfach nichts Besonderes.
Dies ist mir besonders im Gespräch mit anderen Stadtradlern aufgefallen. Von diesen wurden von vielen Radtouren und anderen Extra-Fahrten berichtet. Ich habe mich dann immer gefragt, wie das Stadtradeln wohl im Winter ausgesehen hätte. Die terminliche Ansetzung im Sommer bildet für mich nicht die Realität ab. Ernst wird es erst im Winter. Dazu gleich mehr :).

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Stadtradeln im Winter

Stadtradeln im Winter, das wäre mal etwas anderes. Ich bin „Ganzjahresradler“. Da wird das Radfahren zum (manchmal gefährlichen) Abenteuer. Doch es geht, besonders wenn man im Dezember die Spikes aufzieht und Schnee und Eis trotzen kann. Dann fahre ich auch mit Helm und Warnweste.Apropo Schnee unmd Eis: Leider kommt Hessen-Mobil nicht auf die Idee, die nach Gießen hineinführenden Wege von Schnee und Eis zu befreien. Auf eine Anfrage meinerseits bekam ich nur die lapidare Antwort, das würde sich doch nicht lohnen. Wie soll nach dieser „Denke“ der ganzjährige Radverkehr gestärkt werden?

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