Guter Start

Gestern habe ich meinen Cateye-Fahrradcomputer abgeholt und bin gleich losgeradelt. Das Wetter hat mitgespielt und so bin ich bei sonnigem Wetter ein Stück über die Vennbahntrasse geradelt, bei der Post in Eilendorf habe ich ein Paket abgeholt und anschließend bin ich zur Arbeit gefahren, und nach der Arbeit wieder zurück nach Hause. Insbesondere war das Radfahren deshalb angenehm, weil ich mich nicht in den Stau einreihen musste (Berliner Ring), sondern schön bequem auf dem Fahrradweg am Stau vorbeiziehen konnte. Unterm Strich war ich mit dem Rad schneller als mit dem Auto.

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STADTRADELN ist kostenlos – aber nicht umsonst!

Die Aktion STADTRADELN ist nun im Nürnberger Land vorbei – in einem letzten Artikel will ich daher auf meine Erfahrungen zurückblicken und den Erfolg der Aktion bewerten. Während ich vor allem über die „Highlights“ gebloggt habe, sollen auch die „kurzen“ Strecken im Alltag nicht vergessen werden. Ob der Weg zum Briefkasten, zur Kirche oder zum Rathaus – hier war die Abhängigkeit vom Wetter die größte Herausforderung.

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Da ich bei diesen kurzen Wegen innerhalb der Stadt auch an allen anderen Tagen darauf achte, dass das Auto nur Plan B oder C ist, war dieser Teil während dem Stadtradeln ein geringeres Problem. Da alle anderen Verpflichtungen wie die Uni (Erlangen, ca. 30 km) und das Ehrenamt (i.d.R. Bamberg, ca. 65 km) nicht gerade in die Kategorie „Kurzstrecke“ fallen, musste ich hier neben der längeren Fahrtzeit auch noch einen kurzen Besuch im Schwimmbad einplanen. Der Umstieg auf die öffentlichen Verkehrsmittel war in diesen beiden Fällen für die Rückwege verhältnismäßig leicht möglich, auch wenn  im Vergleich zum Auto 30-45 Minuten längere Fahrzeiten bei Terminen am späten Abend ins Gewicht fallen.

Konnte ich durch die Aktion STADTRADELN CO2 einsparen? Definitiv ja. Allerdings wären auch an einigen Tagen Fahrgemeinschaften möglich gewesen, so dass ich zwar CO2-neutral gefahren bin – aber deswegen kein Auto weniger auf der Straße unterwegs war. CO2 wird nur gespart, wenn alle mitmachen.

Was hat sich während der Aktion STADTRADELN an meinem Verhalten geändert? An einigen Tagen standen vor allem die Fragen im Vordergrund: „Wie komme ich am besten von A nach B? Wie lange brauche ich für diese Strecke? Und ist es realistisch, dass ich rechtzeitig ankomme?“ Nicht nur für die Wege wird mehr Zeit benötigt, sondern auch für die Planung von diesen. Und in der ein oder anderen Situation wird durch den Verzicht aufs Auto die individuelle Freiheit stark eingeschränkt.

Was hat die Teilnahme als STADTRADLER-STAR gebracht? Natürlich habe ich an der ein oder anderen Stelle durch den Umstieg aufs Rad CO2 eingespart – ob dies global betrachtet ins Gewicht fällt, steht auf einem anderen Blatt. Viel wichtiger als dieser direkte Nutzen ist in meiner Wahrnehmung allerdings die Bewusstseinsveränderung durch die Aktion. Die Fahrt mit dem Fahrrad war oft Anlass für ein Gespräch über das STADTRADELN und hat die Aktion und ihre Inhalte gerade auch bei Ehrenamtlichen und Multiplikatoren bekannt gemacht.

Fazit: STADTRADELN ist kostenlos – aber definitiv nicht umsonst 🙂

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Zwei Wochen Sonnenschein, Eine Woche Dauerregen im Allgäu-aber immer gute Laune!!

Nachdem ich zu Beginn der 3 Wochen meine Autoschlüssel auf dem Rathaus in Lindenberg abgegeben hatte, fuhr ich am ersten Tag eine ca. 100 km Runde bei strahlendem Sonnenschein bis Oberstdorf und wieder zurück nach Oberreute im Allgäu. Am darauffolgenden Tag radelte ich zum Flugplatz nach Leutkirch und kam nach ca. 120 km wieder zu Hause an. Am Montag bin ich das erste Mal die ca. 17 km zur Arbeit gefahren. Nach der Dusche ging es zufrieden und gut gelaunt an die Arbeit. In den Folgetagen hatte ich Wetterglück und durchweg trockene Verhältnisse. So standen nach der ersten Woche 430 km auf dem Tacho. In der zweiten Woche fuhr ich zur Arbeit meist einen kleinen Umweg und auf dem Rückweg dehnte ich die Runde über Sulzberg in Österreich aus. Auch während dieser Fahrten scheinte durchweg die Sonne und ich konnte die gefahrenen Kilometer sehr genießen und erreichte knapp über 400 km.  In der dritten und letzten Woche erwischte mich der Regen an jedem Tag zweimal. Zum Glück waren die Temperaturen trotz des Regens relativ warm. Meine Fahrradschuhe waren in der Woche von Montag bis Freitag durchwegs nass, da die Zeit zum Trocken einfach nicht ausreichte. Aber selbst während diesen 5 Tagen hat mir das Radfahren immer noch viel Freude bereitet. Weiter war dieses Wetter der Auslöser für den Kauf einer Regenhose.

Rundum würde ich an der Aktion jederzeit wieder teilnehmen und mit Freude und Begeisterung 3 Wochen auf das Auto und öffentliche Verkehrsmittel verzichten!

 

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