Abschluss 2. Woche

Was hat Stadtradeln mit Fußball-WM zu tun: Ich muss meine Radler- und Bierkisten fürs Public-Nachbar-Viewing im Kinderanhänger vom Supermarkt den Schelmen hoch bis zu mir nach Hause transportieren! Ansonsten hat sich fast schon Routine eingestellt. Die Trainingsfahrten nach Tübingen kann ich mir schon kaum mehr anders vorstellen, bei Regen lehne ich Mitfahrversuchungen natürlich konsequent ab. Allerdings: Einen klaren Erschöpfungszustand donnerstags habe ich mit der Nutzung von Buslinie 18 (Tübinger Freibad- Theoderich-Kapelle Rottenburg) gekontert. Auf Nachfrage war die Begründung für die Nutzung des ÖPNV natürlich schnell gefunden: Unverschwitzt zum Anschlusstermin 🙂

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Abschluss 1. Woche

Für die erste Woche war ich sehr froh, dass ich keine zusätzlichen Termine mit Terminen weit außerhalb hatte. Meine größte Sorge war, ob meine Terminplanungen aufgehen und ich zwischen den Terminen pünktlich von A nach B komme. Meistens war ich ein wenig außer Puste, aber geklappt hat es immer. Die Trainingseinheiten in der Tübinger Paul-Horn-Arena mit meiner Bundesligamannschaft wurde auf diese Weise für mich nun auch zu Trainingseinheiten. Nach Rottenburg nach Tübingen lief es stets rund: In 25 Minuten schön durchziehen, da habe ich mich fast wie 20 gefühlt, zurück musste ich dann feststellen, dass ich doch schon über Vierzig bin. Po-Schmerzen, Handgelenkschmerzen, feste Waden und Oberschenkel: Ich bin halt nur Trainer und nicht mehr Sportler:-)

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Abschluss-Statement

Drei Wochen ohne Auto. Eine nette Aktion um Bewegung und Gesundheitsbewusstsein zu fördern. Gesunde Mobilität und Freude am Radsport erlebten einen verdienten Aufschwung. Die angestrebten Ziele zum Klimaschutz sind hingegen natürlich nicht erreichbar, sofern keine dauerhaften Verhaltensänderungen erfolgen. Dies erfordert weitergehende begleitende Reformen. Einerseits wäre ein zuverlässiges öffentliches Verkehrssystem hilfreich. Wer in diesen drei Wochen erstmals vom Auto auf Bahn und Bus umstieg, musste wohl bald erkennen, dass das generell wenig zuverlässige Bahnsystem vollends zusammenbricht, sobald es irgendwo in Deutschland wärmer als 30° wird. (Noch katastrophaler ist die Situation, wenn es irgendwo in Deutschland schneit, aber das konnte man in diesen drei Wochen ja nicht testen.) Statt eines fortwährenden Ausbaus der Autobahnen wären Investitionen in das Bahn- und Schienensystem erforderlich.

Aber es sind auch Anreizänderungen auf der Nachfrageseite erforderlich, um dauerhafte Verhaltensänderungen zur Mobilität zu erzielen. Ohne Verteuerung der Energienutzung wird es zu keinem Rückgang der CO2 Emissionen kommen. Eine Steuerreform die z.B. die Mehrwertsteuer halbiert oder abschafft und die Einkommenssteuer für Gering- und Normalverdiener weitestgehend abschafft und dafür Energienutzung sehr deutlich besteuert wäre z.B. ein erster Schritt. Eine große Koalition in Berlin könnte Weichen stellen, aber übt sich bislang weiter gerne in Unfähigkeit und Untätigkeit. Aktionen wie das Stadtradeln sind eine nette Idee, sollten aber nicht von der Notwendigkeit ernsthafter Reformen ablenken.

Professor Dr. Markus Frölich

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Drei Wochen ohne Auto – Fazit nach der zweite Woche

Die anfängliche Begeisterung für das Radfahren ist geblieben und eine generell positive Stimmung ist in der Bevölkerung spürbar. Gleichzeitig ist allerdings auch der Frust über den schlechten öffentlichen Verkehr erkennbar. Gerade die Deutsche Bahn ist bei Temperaturen über 30 Grad hoffnungslos überfordert. Kaum ein Zug ist pünktlich, Züge fallen aus und der Unmut an den Hauptbahnhöfen in Heidelberg, Mannheim, Darmstadt und Frankfurt ist unübersehbar. Da wundert man sich dann schon, wieso allerseits unbegrenzte Geldströme in den (oftmals sinnlosen) Straßenbau fließen, während der öffentliche Verkehr und dessen Infrastruktur überall kränkeln. Die Aktion Stadtradeln ist eine gute Idee, aber wenn ein dauerhaftes Umdenken zu weniger PKW Verkehr erzielt werden soll, so wäre auch ein zuverlässigerer und ausgebauterer öffentlicher Verkehr notwendig.

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Geschafft

So, nun ist es geschaft, am Mittwoch war mein letzter Tag, hinter mir liegen 3 Wochen mit Bus, Bahn und natürlich hauptsächlich dem Fahrrad. Ich hatte von Kälte mit Regen bis zu erdrückend schwüler Hitze alles dabei an Wetterlagen.

Den Alltag zu meistern ohne Auto, nicht immer leicht aber durchaus zu meistern. Ich habe meine Blechkiste in den letzten 3 Wochen weniger vermisst als ich gedacht hätte, klar wäre sie manchmal ganz praktisch gewesen, aber wer ein paar Minuten länger einplant kommt ja mit dem Rad genau so gut überall hin. Ich habe alles gemacht was ich auch mit dem Auto gemacht hätte, ich hab auf nichts verzichtnen müssen: Ich konnte leicht in die Arbeit und wieder zurück, Einkaufen war kein Problem, ich war oft Schwimmen am See, war im Kino und konnte mich auch leicht Abends mit Freunden auf ein Bier treffen. So hab ich in den letzten Tagen an die 500km geschafft, ich denke ich kann zu frieden sein 🙂

Und jetzt, zwei Tage später, ist es garnicht in Frage gekommen mit meinem Auto in die Arbeit zu fahren, aus der Haustüre raus und gleich auf den Drahtesel, ich denke das bleibt auch erstmal so.

Ich fühle mich fitter, hab mir einen Haufen Geld gesparrt und nebenbei auch der Umweld etwae gutes getan, was will man mehr? 😀

 

In diesem Sinne, radelt’s fleißig! 😉

Bis zum nächsten Jahr

Euer Michael 🙂

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Der Urlaub geht zu Ende…

Urlaub? Wieso Urlaub? Ich habe doch die letzten drei Wochen eines ganz normalen Terminkalender gehabt.. Aber dennoch: Soviel frische Luft und Bewegung habe ich mir unter der Woche schon drei Jahre lang nicht mehr gegönnt. Und wenn ich jetzt meine Bilanz sehe – 400 km so ganz nebenbei – merke ich erst, wieviel Zeit ich sonst im Auto sitze. Klar – die Postberge konnte ich abends und am Wochenende nicht mit dem Fahrrad nachhause nehmen – da waren dann mitternächtliche Sessions mit eisgekühltem Fussbad in der Postkiste fällig. Aber selbst das war schon wieder so verrückt, wie entspannend. Was ich überhaupt nicht vermisst habe, waren die Schnellzwischenbüroundrathaustelefonate. So kam ich nicht nur früher am Ziel an, sondern konnte mir den Kopf für den nächsten Termin schön frei-strampeln. Mein Fazit: Immer gerne wieder!

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Und weiter gehts …

Ich habe ja schon geschrieben, dass ich endlich ein neues Fahrrad habe; das Rathaus ist vom Wohnhaus auch nicht weit weg, also fahre ich weiterhin, wenn es die Termine erlauben, mit dem Fahrrad. Mein Hund Hasso, den ich ab und zu mit ins Rathaus nehme, freut sich dann immer ganz besonders, wenn wir den Fahrradweg entlang der Paar nehmen. Und mir tut’s auch gut.
Allen Fahrradfahrern eine gute Zeit und viel Spaß.

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Was ich mir wünsche für die Zukunft

Dass sich Autofahrer und Radfahrer nicht gegeneinander sondern miteinander im Straßenverkehr bewegen sowie mehr und besser ausgebaute Fahrradwege auch und besonders in der Stadt.

Mein Fazit:

Trotz mancher Widrigkeit hat es Spaß gemacht, vor allem weil es ein gutes Gefühl gibt, etwas fürs Klima zu tun und ich der Meinung bin, Klimaschutz, wie vieles andere auch, fängt bei jedem Einzelnen an.

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3. Woche – Endspurt

Montag wie üblich, zuerst einkaufen, zum Französischunterricht, wieder zurück nach Hause und anschließend zur Zen-Meditation. Samstag konnte ich wieder mit einer Radtour starten, dieses Mal nach Kreimbach-Kaulbach zu einem als Café umgebauten alten Bahnhof. Eine sehr schöne Tour, vorbei an Störchen auf einer Wiese bei Otterbach sowie 3 schwarzen Schwänen (aus dem Volkspark gerettet), und ein Stück entlang der Lauter mit wunderschönen Wildblumen.

Freitagabend ging‘s dann in die Stadt zum Festival „alles muss raus“. Wurde leider etwas spät, hatte ich irgendwie nicht richtig einkalkuliert. Ein kurzer Schreck beim Anblick meines Fahrradschlosses. Das hing nämlich samt Helm am Geländer ohne Fahrrad. Das Rad hatten die Verursacher zum Glück einige Meter weiter wieder abgelegt. War es ihnen vielleicht doch zu alt, weil mit Rahmenschloss abgeschlossen, vielleicht hatte ich es auch nicht richtig gesichert? Wie auch immer, ich war natürlich sehr froh und danke ihnen von Herzen, dass es noch da und heil war.

Sonntag nochmal zu „alles muss raus“, habe mir allerdings einen anderen „Parkplatz“ gesucht. Montag übliche Einkäufe und nichts Spektakuläres also. Dienstag war mein letzter Tag als Stadtradelstar und ich bekam meinen Autoschlüssel wieder zurück. Als Abschluss haben wir dann noch eine schöne Radtour gemacht mit nettem, geselligem Beisammensein.

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Der Großteil der zweiten Woche war leider sehr verregnet

Montag und Dienstag war noch schön und die Tour an den Clausensee, zum Teil mit der Bahn, einfach super. Die Schönheit der Natur sieht man auf dem Rad viel besser.

Leider wurde das Wetter ab Mittwoch sehr schlecht, sodass ich zur Heimfahrt vom Job den Bus nehmen musste. Aber auch das geht, etwas umständlich zwar, besonders da einmal mein Bus nicht ganz ins Unigebiet gefahren ist und ich nach 23 Uhr das letzte Stück, ½ Stunde, nach Hause laufen musste. In diesem Moment habe ich mein Auto sehr vermisst. War nicht gerade angenehm und wird mir wohl deshalb nicht noch einmal passieren.

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