Radelspaß im Allgäu

Am Mittwoch, den 18.6., nahmen wir (Martina, Michael, und ich) unsere 2. größere Radtour während des Stadtradelzeitraums in Angriff:  die Allgäurunde. Mit dem Zug ging es nach Bad Grönenbach und dann an 6 Tagen mit Abstechern und Umwegen knapp 500 Kilometer und über 5000 Höhenmeter durch das Allgäu. Besonders gefallen haben uns die Städte Wangen, Füssen und Kaufbeuren. Richtig bergig und damit auch landschaftlich wirklich schön wurde es zwischen Immenstadt, Oberstdorf und Füssen. Hier ein Zitat für diese Gegend aus der recht informativen Begleitbroschüre der Radrunde Allgäu: „Es ist mitnichten so, dass die Rund bisher keine atemberaubenden Panoramen geboten hätte. Nun allerdings kommen wir in eine Welt, in der sich die Aussichten von Mal zu Mal überbieten. Es ist eine Landschaft, die Geist und Seele frei machen für neue Perspektiven. Vergangenheit und Zukunft werden sichtbar, der Blick führt weit zurück auf die bereits zurückgelegte Strecke und gleichzeitig tief hinein in das, was noch vor uns liegt. Der Sattel wird zum Logenplatz und müde Beine nach dem einen oder anderen Anstieg sind schnell vergessen.“

Der Sattel als Panoramaloge...

Natürlich haben wir uns auch nicht einen Abstecher zu den Königsschlössern Neuschwanstein und Hohenschwangau verkneifen können. Mit dem Wetter hatten wir Glück: viel Sonne und wenig Gegenwind 🙂 Die Route ist gut beschildert, wir haben auch ohne Voranmeldung überall, wo wir gesucht haben, eine einigermaßen bezahlbare Bleibe gefunden.

Leider fällt der letzte Tag unserer Tour nicht mehr in den 3 Wochen- Stadtzeitraum, damit gehen die letzten 75 Kilometer leider für die Wertung verloren. Für mich war die Radrunde ein sehr schöner Abschluss meiner autofreien Zeit.Ich habe die Kiste nicht vermisst, meinem Rad werde ich wohl in den nächsten Tagen mal eine Reinigung und ein wenig Öl spendieren.

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Start

29Am 23.06.2014 um 12:00 Uhr hieß es für mich Autoschlüssel gegen Fahrrad tauschen.
Eigentlich ein leichteres Unterfangen so waren meine Gedanken, ich wollte so meine Grundlagenausdauer die ich im Frühjahr durch eine längere Krankheit nicht ausbauen konnte, wieder zufinden und aufzubauen.
Ab nun hieß es die Tage gut zu struckturieren und den einfachen Arbeitsweg von fast 42 km gut zu durchdenken und Planen.
Nach dem offiziellen Teil ging es auch schon gleich auf die erste Runde voller Euphorie und einem mir persönlich gesetzten Ziel im Kopf.

Warten wir ab was die 21 Tage noch bringen werden.

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Erste Woche in Bielefeld

Unser Team ´Mit Ärztlichem Rad´ ist auf über 40 Teilnehmer hübsch angewachsen. 2.Team Mit Ärztlichem Rad Kopie Nach der Auftaktveranstaltung letzten Sonntag … 7. Die Herde im Aufbruch Kopie … trauten sich am Dienstag rund 80 Radler im Korso … DSC03396a Kopie auf die Hauptverkehrsstraßen der Innenstadt. DSC03425a Kopie Am Mittwoch eine Tour gen Norden in eine seltame Gegend: Während in Doha noch um die Anerkennung Corveys als Weltkulturerbe aus Karolingischer Zeit… DSC09686 Kopie … gerungen wurde (s. Bilder unser Tour von 2013; Corvey hat es inzwischen geschafft!), … DSC09695 Kopie spalten sich die Sachsen bei Spenge schon wieder ab und spielen Widukind:-) DSC03441a Kopie Weiter im Norden Sightseeing im Wiehengebirge: Ein Trupp Kiebitze, DSC03443a Kopie wendig wie Radler im Stadtverkehr und ebenso neugierig. Der …5. Unendliche Weiten Kopie … ist leider leicht erkältet, wartet – wie vor wenigen Wochen auf dem Heimweg von Höxter-Corvey …. DSC02598a Kopie… und auf dem Rückweg von Münster auf stabiles Wetter, Sonne und Wärme.5. Genussradeln bei Borgloh Kopie

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Tag 22 – Mein Fazit

Zuerst muss ich mich beim Team „Flinke Pedale“ bedanken. Angefangen vom Laufradfahrer bis zu Älteren mit Tagesfreizeit, war wieder ein bunt gemischtes Team am Start. Alles privat organisiert und zum Großteil mit im Tagesbetrieb erradelten Kilometern. So haben wir es in der Region sehr weit nach vorne geschafft.

Hier vielleicht eine Anregung an die Initiatoren vom Klimaschutzbund. Wenn man eine Kategorie für „Privatteams“ einführen könnte, ist das für privat organisierte Gruppen ein zusätzlicher Anreiz an der Aktion teilzunehmen. Nicht jeder möchte sich den Großen Organisationen anschließen. Diese sind sicherlich sehr wichtig, aber der „gute Geist“ des Radfahrens soll ja in der Breite der Gesellschaft mehr Einzug halten.

Jetzt aber mein persönliches Fazit:

1. Es war wieder eine besondere Erfahrung komplett auf das Auto zu verzichten. Es ist nicht immer leicht im Beruf und Alltag auf den Wagen zu verzichten. Und darum geht es ja, sich im Alltäglichen zu „reduzieren“. Auch wenn das manchmal eine hohe Hürde darstellt.

2. Wenn man beruflich und in seiner Freizeit viele Termine hat, lässt sich dies nur mit dem Rad zeitlich nur unter großen Anstrengungen realisieren. Da geht Privat viel Zeit „flöten“.

3. Die gute Versorgung an Öffis in der Region Hannover ist hierbei eine sehr gute Ergänzung sich schnell und klimaschonender fortzubewegen.

4. Die Betreuung durch die Stadt Ronnenberg war wieder vorbildlich.

Ich werde auch in Zukunft im „Tagesbetrieb“ vieles mit dem Fahrrad erledigen und dabei diese Art der Fortbewegung und die Natur genießen. Allerdings werde ich so manches Mal auch wieder den „Bürgerkäfig“ nutzen.

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Tag 21 – Alles hat ein Ende nur die Wur………

Mein letzter Stadtradler-Star-Tag war gänzlich unspektakulär.

Am Vormittag musste zuhause mal wieder einiges erledigt werden.

Nachmittags gab es dann noch einen Termin der Stadt Ronnenberg. „Natur und Kunst am Benther Berg“ hieß die kleine Radelpartie. Hier lag des Schwerpunkt auf dem Landschaftskunstpfad und nicht auf dem Kilometersammeln. Dabei wurde auch ein neues Kunstwerk eingerichtet. Eine sehr interessante Veranstaltung.

Zum Abschluss meines Radelns musste ich dann im Regen Richtung Heimat. War das ein Zeichen, und wenn wie zu verstehen?

Abends war dann mit Freunden die WM-Partie Deutschland – Ghana auf dem Plan. Nach einer Grillparties waren wir bestens auf das Spiel vorbereitet. Leider musste man feststellen, dass es europäischen Mannschaften bei diesen klimatischen Bedingungen schwer fällt ein hohes Tempo zu gehen.

Aber wenigstens „unser“ Merte hatte mit seinem 100. Länderspiel etwas zu feiern.

So, jetzt hat das Starsein ein Ende. Zumindest für ein Jahr?!

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Harter Schlussspurt

21. Juni: Güstrow – Schwerin
Letzter Tag des Stadtradelns und vorletzter Tag des Urlaubs.
Die letzte Stadtradeletappe ist die längste. Das wusste ich. Da aber gestern fest stand, dass mir nur noch 120 km bis zur Gesamt-km-zahl von 1.500 km fehlten, wollte ich heute mindestens diese km radeln.

Bisher war das Wetter durchgängig gut. Heute nun war das Wetter eine Herausforderung. Fast vom Start an Gegenwind Stärke 7, immer wieder Schauer. Dazu zwei Brückensperrungen (somit Umwege) und lange Streckenabschnitte extrem weiche Sandwege, die kaum fahrbar waren sowie übles Kopfsteinpflaster- kilomterweit.

Ziemlich müde war ich dann aber schon um 17 Uhr an der Unterkunft ein Stück hinter Schwerin – und es fehlten noch 5 km. So radelte ich noch mal nach Schwerin zurück zum Abendessen und wieder zum Hotel. Geschafft!

Morgen nun quasi als Kür noch ca. 120 km nach Lüneburg, ab in den Zug nach Hannover und das letzte Stück per Rad nach Empelde.

Kurzes erstes Fazit
Die drei Wochen Stadtradeln haben viel Spass gemacht. Aber ich radele grundsätzlich gerne und viel. Nach so vielen Kilometern in recht kurzer Zeit freue ich mich (speziell mein Po) nun aber wieder über „normale“ Verhältnisse, d.h. weniger Kilometer pro Tag fahren und auch mal das Rad stehen lassen und das Auto nehmen dürfen.

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Tag 20 – Gerade angefangen und schon fast vorbei

Heute habe ich auf der Heimfahrt den Zug etwas früher verlassen, um noch ein paar Kilometer zu fahren. Nachdem es den Tag über immer wieder geregnet hatte, war es auf der kleinen Runde zwar stark bewölkt, aber trocken.

Bei der Fahrt konnte man die letzten 20 Tage schon einmal etwas reflektieren. Privat hat mir das Auto kaum gefehlt! Dienstlich ließ sich glücklicherweise alles arrangieren, so dass ich in der Zeit kein Auto nutzen musste, was keine Selbstverständlichkeit ist.

Jetzt erwartet mich morgen noch eine kleine Runde um den Benther Berg und die 3 Wochen sind um.

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Radlervergnügen

20. Juni: Röbel – Güstrow
Heute war wieder so ein Tag. 100 km zu zweit durch die einsame Natur in Meck-Pomm geradelt auf perfekten Wegen. Breite Ortsverbindungsstrassen fast ohne Autos, popoglatter Asphalt, perfektes Radelwetter. Was will man mehr?!
Und gerade beim Eintrag der Kilometer festgestellt, dass ich tatsächlich morgen noch die 1.500 Km-Grenze schaffen kann. Bis Schwerin und weiter zur gebuchten Unterkunft sind es ca. 115 km, aber immer kommen auch bei bester Routenplanung noch einige km dazu. Morgen mindestens 5 km, da heute abend schon 1.380 km zu Buche stehen. Ich hätte ich nie gedacht, dass ich in drei Wochen so viel radele, aber nun ist natürlich der Ehrgeiz geweckt.
Morgen abend dann das Ergebnis.

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Tag 19 – Ein Tag für Erledigungen

Von hier aus einen Gruß an den Stadtradel-Star Nico Jester, der sich gerade auf einer Urlaubstour befindet.

Wir haben es bald geschafft:-) !!!

Heute hatte ich einen freien Tag. An „Kilometerfressen“ war nicht zu denken. Ich hatte endlich mal Zeit das zu erledigen, was in den letzten Wochen liegen geblieben ist. Natürlich wurden alle Wege mit dem Rad absolviert.

Am Abend Stand Tanzen an. Endlich mal was ohne Fahrrad!?

Ab Morgen geht es in den Endspurt. Noch 2 Tage und das Starsein findet sein abruptes Ende.

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Oder – Müritz in 2 Tagen

18. Juni: Lychen – Röbel (Müritz)
Gestern noch an der Oder, wollen wir heute abend an der Müritz sein. Der Start war wieder super. Wie seit 12 Tagen Sonne, Wärme und nahezu kein Wind, dazu wie so oft im Osten tolle Radwege mitten durch die Natur. Stichwort auch heute: perfekte Radfahrstrassen.
Weder Autofahrer noch Fussgänger können viele der oft geschützten, wunderschönen Regionen, Landschaften, Seen erreichen, da Auto fahren dort nicht erlaubt ist, die Wege für Fussgänger zu weit sind. Mit dem Rad fährt man mittendurch. 2 : 0 für das Rad.
Aber dann wurden die Wege schlagartig schlecht. Vermutlich ein Zufall: es begann am Schild „2 km bis Troja, 4 km bis Krümmel“. Erst in Buchholz (nicht in der Nordheide, sondern an der Grenze zum Landkreis Mecklenburgische Seenplatte) wurden die Wege wieder gut – bis ausgerechnet im Umfeld der Müritz der Beschilderungs- und Wegezustand wieder teils ziemlich mies war. Hier gibt es viele Beschilderungen, die perfekt in einem Verkehrs-Comik auftauchen könnten. Die örtlichen Verkehrsbehörden und sonstigen Zuständigen scheinen zumindest nie selber auf ihren Wegen Rad zu fahren noch die StVO genau zu kennen. Als Verkehrsplaner wie ich reibt man sich die Augen und macht viele Fotos…

19. Juni: Ruhetag in Röbel.
Am Vormittag nach Waren geradelt, dort einen Mitradler zum Zug gebracht. Nun sind wir noch zu zweit. Zurück nach Röbel waren wir faul und haben diesen Weg per Schiff zurück gelegt. Soll ja für Stadtradler erlaubt sein. Heute ist es nach 2 Wochen Superwetter erstmals kühler, sogar geregnet hat es ganz kurz. Nun aber scheint wieder die Sonne. Es ist Ruhetag, der Magen knurrt jetzt um 19:30 Uhr. Die Gedanken sind bei meinem „Spielkurs-on-Tour“-Team, das gerade ohne seinen Übungsleiter seinem donnerstãglichen Sport fröhnt. Darum für heute Schluss, morgen geht es dann nach Güstrow.

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