Stadtradel-Star mal ohne Rad

Seit Montag bin ich, wie auch in den letzten Jahren, beim Stadtradeln in Rheinberg dabei, diesmal versuche ich als Stadtradel-Star das autofreie Leben.

Heute bin ich mit der Bahn (Dauerticket) von Rheinberg nach Essen zum Dienst gefahren. Ich bin seit vielen Jahren bei der Stadt Essen beschäftigt. Ich bin Mitarbeiter in der Koordinierungsstelle Veranstaltungen und musste aus dienstlichen Gründen zum 3. Essener Firmenlauf. Da habe ich mir gedacht, wenn ich aktiv dabei bin, dann kann ich mir vielleicht sogar ein besseres Bild von der Veranstaltung machen. Also entschied ich mich, auch mitzulaufen.

Stadtradel Star Frank Horn (4711) beim Firmenlauf in Essen

Es waren ca. 5.200 Läufer am Start und die Strecke betrug 5 Kilometer. Es hat trotz des schwülen Wetters viel Spaß gemacht und stellte ein Abwechslung zum Fahrradfahren dar.

Morgen werde ich allerdings wieder meinen Drahtesel nehmen und losfahren. Ich stelle fest, dass dieses Hobby meine Leidenschaft geworden ist.

Bis dahin

Frank Horn aus Rheinberg

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Der Tag danach – Das Leben mit ohne „Starsein“

Um 04:30 Uhr klingelte der Wecker. Aufstehen war angesagt. Irgendetwas war heute morgen anders. Was konnte das sein? Auf einmal kam die Erleuchtung: „Ich bin kein Stadtradler-Star mehr!“

Wie sollte ich damit umgehen? Was wird sich ab heute verändern? Wird mit das Blitzlichtgewitter fehlen? Fragen über Fragen!

In der Zwischenzeit war die morgendliche Badsession beendet und meine Arbeitstasche gepackt. Es war 05:10 Uhr – Zeit zur Arbeit zu fahren.

Na gut, da ging ich in die Garage und öffnete das Tor. Da stand nun mein Auto vor mir. Seit 3 Wochen mit Missachtung gestraft. Wird es mir noch gehorchen? Habe ich das Fahren verlernt? Es wurde Zeit sich zu versöhnen. Ich streichele über das Autodach und ging leise an ihm vorbei. Ich klickte meine Stadtradeln-Tasche an den Gepäckträger meines Fahrrades und fuhr los. Das Auto muss halt noch warten!

Außer das heute die Pflicht fehlt, ist wirklich soviel anders als in den letzten 3 Wochen J?

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Tag 21 – Das „Starrad“

Darf ich vorstellen. Dies ist mein treuer Weggefährte.

2013-06-20 Fahrrad

Marke: AT conception – Modell: E-65 – Fahrwerk: Trapezrahmen – Antrieb: 2 Beine mit „Doppelherz“ – Kraftübertragung: Kette mit 27-Gang Shimano-Deore-LX-Schaltung – Farbe: saphir-blau – Ausstattung: Ausreichend – Erstzulassung: 04.02.2003 – Kilometerleistung: ganz viele 10.000 KM / vielleicht sogar sechsstellig – Halter: 1. Hand – Sonstiges: Scheckheftgepflegt – Preis: Unverkäuflich

Mit diesem Rad verbrachte ich bisher nicht nur viele Kilometer auf dem Weg von und zur Arbeit, nein auch in der Freizeit war es bisher ein verlässlicher Partner. Nur platte Reifen konnten uns ab und zu kurzfristig stoppen. Bis auf eine abgebrochene Pedale gab es keine weiteren Pannen. Natürlich gibt es an dem Fahrrad auch schon ganz viele Austauschteile.

Spannend ist immer die Frühjahrsinspektion. Die Jungs bei Rad & Gesundheit freuen sich immer wie Bolle, wenn ich mit dem winter- und insbesondere streusalzgeschädigten Gefährt ankomme. Bisher haben sie es immer wieder geschafft uns weitere gemeinsamer Kilometer Freude zu ermöglichen.

So dies sind nun die letzten Zeilen eines scheidenden „Stadtradler-Star“.

2013-06-20 TachoAuf dem Foto ist meine Gesamt- kilometerleistung der letzten 3 Wochen abzulesen.

Ich habe mein treues Gefährt soeben in der Garage abgestellt. Heute wird nicht mehr gefahren.

Ab morgen bin ich im Ruhestand. Bye, Bye, es war eine starke, erlebnisreiche und sehr intensive Zeit. Bis zum nächsten Mal!?

Gruß Thomas

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Pedaloumzug

Es ist immer schade, wenn Absolventen der Ansbacher Hochschule (hs-ansbach.de) die Stadt gen Metropolen verlassen. Selbstverständlich helfe ich dennoch gerne bei deren Wohnungsumzügen.

Die gut 50 Kilometer in die Nürnberger Oststadt waren am Samstagmorgen ebenso landschaftlich reizvoll wie – insbesondere bei Südwestwind- schnell bewältigt.

Die guten Ansätze der Fahrradstreifen, auch in Einbahnstraßengegensrichtung, sind in der Noris zwar noch ausbaufähig. Aber auch hier bestätigt sich mein Eindruck, dass die zweirädrige Fortbewegung in Städten nicht nur Umwelt schont und Gesundheit fördert, sondern letztendlich auch der schnellste Weg zum Ziel sein kann.

KerstinsUmzug[1]

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Neues aus Absurdistan…

Zwei Wochen waren am letzten Samstag rum – bisher fällt der Verzicht auf das Auto nicht schwer. Das klasse Wetter tut sein übriges. Samstag dann aber Planungsschwierigkeiten: zwei Besuche bei Freunden, einer in Essen, einer in Köln und die Diskussion: ja, ich will mich an die Regeln des Stadtradelns halten!

Also: die Kinder in den Zug verfrachtet, zu einem Grillbesuch nach Köln. Meine Frau „übernimmt“ den Besuch bei Freunden in Essen.

Zwischenfazit: mit dem Auto hätten wir beide Beuche geschafft…..

Es kommt, wie es kommen muss: ich komme abends mit zwei übermüdeten Kindern in Dormagen an, verpasse den Bus nach Zons knapp und lasse die Kinder abholen.

Ja, ich will mich IMMER noch an die Regeln halten……

Also fährt meine Familie gemütlich mit dem Auto nach Hause, während ich die letzten 2 Kilometer zu Fuß laufe…..

Ein bisschen stolz bin ich trotzdem, der „Auto-Versuchung“ widerstanden zu haben.

Übermorgen endet die autofreie Zeit und im Prinzip habe ich nichts vermisst. Nur das Leergut stapelt sich im Keller… 😉

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Erste Woche ging diesmal ohne Rahmenbruch über die Bühne

Woche 1:

Beim letztjährigen Stadtradel-Star hatte ich ja am zweitletzten Tag einen Rahmenbruch. Dieses Jahr ging mit dem Start (bisher) alles glatt weiter und ist im Grünen Bereich.

…aber ich bin viel zu spät dran mit meinem Wochenbericht. Tut mir leid. Ich hatte angekündigt zu berichten, wie das ohne Auto mit meinen vielen Wahlkampfterminen als Bundestagskandidat klappt.

Insgesamt klappt das bisher sehr gut, auch wenn es bei manchem Abendtermin in der Gemeinde „jwd“ keinen Bus mehr zurück nach Esslingen gibt. Das heißt, mir bleibt oftmals gar nichts anderes übrig, als nachts noch die Rückfahrt mit dem Fahrrad zu machen.

Da ich als Bundestagskandidat aber nur schwer mit dem typischen Radlerdress auf einem politischen Podium oder bei einem Jubiläumsfest erscheinen kann, reise ich bei Strecken mit mehr als 10 Kilometer meist mit vorzeigbarer Garderobe (Sacko, ordentliche Hose, schicke Schuhe mit Ledersohle, je nach Anlass auch mit Kravatte) mit öffentlichen Verkehrsmitteln an, damit ich nicht – zumal bei der aktuellen Hitze – völlig verschwitzt bei der Veranstaltung ankomme. Ich will ja bei den Leute mit meinen grünen Themen (z.B. wie die Energie- oder Verkehrswende umsetzbar ist) Interesse wecken und sie nicht schon vor dem Gespräch „vertreiben“, weil ich nach dem Radeln etwas strenger rieche.

Wie transportiert man knitterfrei ein Sacko? Da habe ich einen Tipp von meinem Baubürgermeister übernommen, der dieses Jahr nicht als Stadtradel-Star teilnehmen kann. Das Sacko landet in einem Drahtgeflechtkorb am Lenker.Fahrradkorb

Das sieht zwar nicht sehr sportlich aus, erfüllt aber seinen Zweck. Business mäßig und adrett auf dem Rad ausgestattet mit schicken Schuhen anstatt Klickies geht ohnehin kein 25 km/h-Schnitt…

Was bislang nicht so klappt, ist, neben Wahlkampforganisation, vielen Terminen und Beruf, hier öfters Beiträge zu schreiben. Asche auf mein Haupt. Ich gelobe Besserung!

Ein Auszug aus meinem Fahrtenbuch:

Sa. 08.06.:
Startschuss Stadtradeln beim Esslinger Klimafest bei strahlendem Wetter lange Gespräche bei vielen Initiativen.
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Gleichzeitig fand noch in der Küferstraße das „Erdbeerfest“ statt. Habe zwei Schälchen Erdbeeren den ganzen Tag in meinem Lenker-Korb mitgeführt. Ein Schälchen war Wegzehrung von und nach Wendlingen. das zweite Schälchen war am Abend leider etwas matschig.

Nachmittag in Wendlingen beim Grünen Mitgliederentscheid gewesen. Die Energiewende ist beim parteiinternen Ranking bei uns ganz oben gelandet.
Abends noch in Plochingen beim 125-jährigen Jubiläum des Schwäbischen Albvereins gewesen und bei der anschließenden Hocketse auf dem Plochinger Rathausplatz.

So. 09.06.:
Bei einem Freund in der Nähe von Tübingen zum Geburtstag gewesen.

Mo. 10.06.:
Teilnahme an der Beerdigung von Sieghard Bender, einem tollen, immer agil gewesenen Menschen bei der IG Metall in Esslingen. Er ist sehr plötzlich gestorben. Es waren etwa 500 Trauergäste da. Anschließend nach Stuttgart in den Landtag ins „Gschäft“ geradelt.

Di. 11.06.:
Abends Grüne Gemeinderatsfraktion. Wir haben ein interessantes Treffen mit Vertretern des schwäbischen Albvereins gehabt, bei dem es um die Rettung des Alicensteges über den Neckar ging. Wir wollen als Grüne diesen Steg als Teil des Jacobweges und des Fernwanderweges Nr. 3 zwischen Wertheim und Lörrach erhalten.

Mi. 12.06.:
…um 7:30 Uhr habe ich mich schon mit einigen meiner Kreistagskollegen getroffen, um eine Ausschussitzung vorzubereiten. Um 10:00 Uhr dann endlich im „Gschäft“ radelnd angekommen…schnell unter die Dusche gesprungen.
Am Nachmittag habe ich einen Gemeinderatsausschusstermin, bei dem ein Konzept zum städtischen Verkehrsbetrieb vorgestellt wurde. Endlich! Ich habe schon in den Neunzigern als Stadtrat um mehr Wettbewerb im ÖPNV gestritten, anstatt an Großväterrechten festzuhalten bei der Vergabe von Verkehrsleistungen. Wenn der ÖPNV attraktiver werden soll, muss er bezahlbar bleiben, bzw. überhaupt erst einmal durch mehr Wettbewerb bezahlbar werden.
Am Abend habe ich mich noch mit meinem Wahlkampfteam getroffen, u.a. zur weiteren Vorbereitung unserer Veranstaltung: „Wandern und Grillen mit Gerlinde“. Mit „Gerlinde“ ist Gerlinde Kretschmann gemeint, die Frau unseres grünen Ministerpräsidenten.

Do. 13.06.:
Im Stuttgarter Landtag Ausschussvorbereitung, Nachmittag Kreistagsausschuss. Ich rede zum Energiebericht der Landkreisliegenschaften. Anschließend Kreistagsfraktionsitzung und zu einer Veranstaltung in Esslingen zum Flächennutzuungsplan.

Fr. 14.06.:
Urlaub…da ich um 11:00 Uhr in Wendlingen mit einigen Tageszeitungen ein Pressegespräch zum Wahlkampfauftakt „100 Tage vor der Wahl“ habe.
Um 14:00 Uhr ein Gespräch mit grünen Kollegen bei der Stadt Esslingen zur möglichen Windkraft auf dem Schurwald um sich bei den naturschutzrechtlichen und immissionsschutzrechtlichen Abwägungen noch mehr Informationen einzuholen. Auf dem Schurwald in meinem Wahlkreis wird der Ausbau der Windkraft recht kontrovers diskutiert, obwohl es erst in die Phase der Windmessungen geht…also noch niemand sagen kann, wie viel Wind gibt es dort tatsächlich.
Am Abend hatte ich eine Podiumsteilnahme zur Altenpflege- und Rentenpolitik in Ostfildern.

Sa. 15.06.:
Anstatt in einer Halle beim Landesausschuss der Grünen zu sitzen, habe ich beim Pacemaker-Radeln mitgemacht, beim Radeln zur kompletten Abschaffung der Atomwaffen. Schirmherrschaft durch viele Bürgermeister in meinem Wahlkreis. Die Tour begann in Kirchheim, ging über Ebersbach a.F., Plochingen, Esslingen, Nürtingen zurück nach Kirchheim.
Pacemaker

So. 16.06.:
Wir waren als Grüne, bzw. als Grüne mit türkischem Migrationshintergrund Mitveranstalter des Interkulturellen Frühstücks in Kulturzentrum „Dieselstraße“ in Esslingen. Viele interessante aber auch bestürzende Gespräche zur aktuellen Situation in der Türkei und auf dem Taksim-Platz geführt.
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….So, das war die erste Woche. Dass ich ungefähr die Hälfte der Strecken meines Wegs zur Arbeit zwischen Esslingen und dem Stuttgarter Landtag als parlamentarischer Berater für Energie und Umwelt in der grünen Landtagsfraktion zurücklege, habe ich oben in meinem Radelkalender nicht explizit jedes mal aufgeführt.

Ich wünsche Gutes Radeln bis zu meinem nächsten Bericht.

Gruß Jürgen Menzel

 

Mein Statement als STADTRADLER-STAR 2013:

BildIch mache beim Stadtradeln mit, weil mir die Aktion riesigen Spaß macht. Die Herausforderung der Kategorie „Stadtradel-Star“ ist für mich als Ausgleich zu meiner Berufstätigkeit genau das richtige „Fitnessprogramm“.
Als ich letztes Jahr für Esslingen beim „Stadtradel-Star“ startete, hat mich richtig der Ehrgeiz gepackt. So toll für mich die Bestätigung meiner persönlichen Kilometer-Leistung war, muss ich trotzdem sagen: „Das war neben meiner vollen Berufstätigkeit und meinen Ehrenämtern ein ganz schöner Zeitfresser.“
Nach einem Rahmenbruch an meinem geliebten Stahlrohr-Rennrad am vorletzten Tag des Stadtradelns Ende September war bei mir dann leider der Dampf raus, und im Oktober gab es einen frühen Wintereinbruch. Nicht, dass ich gar kein Rad mehr gefahren wäre – aber, der diesmal lange, lange Winter ließ mich doch etwas faul werden Ich muss zugeben, dass ich neben den öffentlichen Verkehrsmitteln immer gerne auch mal zwischendurch auch auf das das eigene Auto zurück gegriffen habe.
Als Esslingerin und Esslinger haben Sie vielleicht gehört oder gelesen, dass ich als Energie-Fachmann bei der diesjährigen Bundestagswahl als Kandidat für Bündnis 90/Die Grünen antrete – getreu dem Motto „mit viel Energie nach Berlin“.
Ich bin mir darüber im Klaren, dass ich aufgrund meiner beruflichen Auslastung und der schon vielen Wahlkreistermine im ganzen Wahlkreis diesmal weit hinter meinem letztjährigen Ergebnis von in drei Wochen erfahrenen 1.785 Fahrrad-Kilometern zurückbleiben werde.
Deshalb habe ich zunächst gezögert, wieder als Stadtradel-Star für Esslingen anzutreten.. Infostand in Esslingen, Bürgergespräche in Aichwald, Altbach oder Deizisau, Ortsverbandstreffen in Baltmannsweiler, Reichenbach, Lichtenwald und Hochdorf, Bürgermeisterbesuche in Hochdorf, Köngen oder Wernau, Festakt in Wendlingen, Energieberatung in Neuhausen, politische Veranstaltungen in Denkendorf, Neuhausen, Ostfildern oder Plochingen – ich habe mich trotzdem entschlossen, die Herausforderung anzunehmen und drei Wochen lang meine vielen Termine im Wahlkreis Esslingen ohne Auto nur mit öffentlichen Verkehrsmitteln und mit noch mehr Fahrrad wahr zu nehmen.
Eine besondere Herausforderung wird für mich dabei sein, bei meinen Wahlkampfterminen trotzdem immer die richtige Garderobe zu treffen und nicht verschwitzt und abgehetzt anzukommen. Sie dürfen mir also gutes Wetter wünschen ….und ich werde dann in meinen Beiträgen über meine Eindrücke und Erfahrungen berichten.

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Tag 20 – Der frühe Radler macht die Kilometer

04:30 Uhr – der Hahn kräht; 04:55 Uhr – das Rad ist gesattelt; 05:00 Uhr – Abfahrt; 05:10 – Sonnenaufgang.

So startete ich heute in den Tag. Auch wenn es früh war, es machte Spaß.

An diesem Tag sollte der Zug nach Minden ohne mich abfahren. Ich wollte während der Kampagne „Stadtradeln“ einmal den Weg zum Dienst nur mit dem Fahrrad absolvieren. Dabei war nicht der schönste, sondern der kürzeste Weg gefragt. Leider ist der kürzeste Weg nicht immer der Leichteste!

Die Eindrücke während der Fahrt waren prägnant. Man erlebt wie die Sonne aufgeht. Selbst die Vogelwelt erwacht erst langsam. Es sind kaum Autos auf der Straße unterwegs. Meist alleine durch Feld, Flur und Wälder. Durch die Stille erlebt man alles viel intensiver!

 2013-06-19 Sonnenaufgang 12013-06-19 Sonnenaufgang 2

Obwohl die Wettervorhersage ein absolut tolles Wetter angekündigt hatte, bekam ich über mehrere Kilometer einen sehr warmen Landregen ab. Auf Grund der vorherrschenden Temperatur war ich aber schnell wieder getrocknet.

2013-06-19 Dienststelle

Klitschnass, dass aber vom Schweiß, kam ich dann auf der Dienststelle an. Nach einer erfrischenden Dusche konnte ich dann meinen Dienst antreten.

Glücklicherweise habe ich Gleitzeit, denn den genauen Zeitaufwand für die morgendliche Tour kann man nicht berechnen. Dafür gibt es auf einer ca. 65 Kilometer langen Strecke zu viele Möglichkeiten äußerer Einflüsse.

Auch wenn ich ein großer Fan des Fahrradfahrens bin, bei Fahrstrecken dieser Länge kommt man an die Grenzen des täglich Machbaren. Daher kommt es mir zu Gute, dass man im Bereich Hannover und umliegender Region ein gut ausgebautes Netz an öffentlichen Nahverkehr hat.

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Tag 19 / 2. Teil – Treffen des Teams Flinke Pedale

Die Getränke gekühlt, die Terrasse eingerichtet und der Grill vorbereitet. Es kann los gehen, Zeit zum „Mannschaftstreffen“. Das Team Flinke Pedale gab sich bei bestem Wetter die Ehre. 

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Von 25 Mitradlern waren 21 meiner Einladung gefolgt.

Echt Klasse!

 

 

Mit dem gemütlichen Beisammensein wollte ich mich bei Allen für ihr Engagement bei der Kampagne „Stadtradeln“ bedanken.

Und es war auch Zeit sich kennenzulernen. Da die Truppe so bunt gemischt war, kannte sich fast die Hälfte der Radler nicht untereinander. Das haben wir geändert! Zu Beginn des Abends machte ich dann eine mit kleinen Anekdoten gespickte Kurzvorstellung der Teammitglieder. So war das Eis gebrochen und die Zeit reif fürs Essen und Trinken.

Irgendwann, als es schon längere Zeit dunkel war, verabschiedete sich auch der letzte Radler.

Mädels und Jungs, ich habe mich riesig über den Abend gefreut. DANKE J

Ein besonderer Dank gebührt aber meiner Frau. Trotz 20. Hochzeitstag durfte ich das Treffen an dem Abend stattfinden lassen.

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Tag 19 / 1. Teil – Die 1000 ist geknackt!

Heute war es soweit. Kurz vor der Dienststelle zeigte mein Fahrradtacho die für mich magische Zahl von 1000 Kilometer an.

20130618_091449Auch wenn das für andere Vielfahrer vielleicht keine besondere Leistung darstellt, freute es mich sehr. Ich zähle zwar sicherlich zur Kategorie der „Dauerfahrer“ – an allen Arbeitstagen im Jahr, auch bei Wind, Regen und Schnee – , aber mit dieser Kilometerleistung habe ich zu Anfang des Stadtradelns nicht gerechnet J.

Sicherlich kam nach einer Woche und der schon erradelten Leistung der Wunsch bzw. Ehrgeiz auf dieses Ziel zu erreichen, da fehlten allerdings noch viele Radelstunden.

Nun freue ich mich auf den heutigen Abend. Ich habe alle Radler des Teams Flinke Pedale zu Bratwurst und kühlem Getränk eingeladen. Damit möchte ich mich bei Ihnen für ihr Engagement bedanken und gleichzeitig ein gemeinsames Kennenlernen der bunt gemischten Truppe ermöglichen.

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