Na dann mal los!

Nun ist es ganz offiziell, es gibt kein zurück mehr.
Nachdem wir eine kurze Einführung in die Bedienung des E-Rades bekommen hatten, wurden unsere Autoschlüssel vom OB Paß eingesammelt und verschlossen. Im Gegenzug bekamen wir die Schlüssel für unsere Räder.

Die anschließende Stadttour begann unter zugezogenem Himmel. Die Wolken haben sich jedoch recht schnell verzogen. Ist doch klar: wenn wir fahren, muss es ja schön sein!

Ich muss zugeben, dass ich ziemlich überrascht war, dass es doch einige Radfreunde gibt, die sich uns angeschlossen haben. Vielen Dank. Da hat mir das Fahren direkt mehr Spaß gemacht.

Zum Fahrrad: ich konnte mit den geübten Radlern toll mithalten. Das richtige Einsetzen des Akkus muss ich noch ein wenig üben, aber an den Anhebungen o. ä. ist es schon toll! Meine ersten knapp über 20 km habe ich somit entspannt zurückgelegt. Ich werde keine Rekorde brechen, aber so fällt mit das Dabeisein sicherlich leichter.

Viel Spaß und Erfolg an alle Teilnehmer!

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Getrödelt …

[Tag 1/21]

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Da hab ich zuhause zu lange getrödelt, so dass ich den Regionalexpress höchstens noch mit nem Pedelec hätte erreichen können. Also bin ich in die nächste S-Bahn gestiegen und werde nahezu pünktlich ankommen (ich gehe stark davon aus, dass die akademische Viertelstunde von bzw. wegen Pendlern eingeführt wurde). Außerdem habe ich direkt die WordPress-App installiert. Um zu sehen, welche Zugverbindung die beste ist, nutze ich die App Pendel Panda. Merken sollte man sich außerdem http://efa.vrr.de/.

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RWE und RWE-OB

[Tag 1/21]

heute Vormittag um 11:30 Uhr ist die 1. Mannschaft von Rot-Weiss Essen e.V. aufs Rad gestiegen. so wurde es jedenfalls angekündigt. bis dato habe ich noch keine entsprechenden Meldungen, Fotos oder Videos. aber vielleicht radeln sie ja noch alle.

ich selbst war heute Vormittag mit dem Rad beim Bäcker. und jetzt mache ich mich  gleich mit dem Rad auf den Weg zum Dortmunder Hauptbahnhof. dann geht’s mit der Bahn weiter nach Essen. mit dem Rad dann weiter zum Kennedyplatz, wo um 15 Uhr das Stadtradeln 2013 Essen offiziell eröffnet wird. nach ein paar Begrüßungsworten soll es dann auch eine Radtour geben, selbst OB Reinhard Paß, der sonst nicht fürs Radfahren bekannt ist, soll mitradeln. die Stadtradler-Stars, von denen es in Essen mehr als in jeder anderen teilnehmenden Stadt geben soll. auf RWE-Bikes (also eigentlich Diamant-Pedelecs mit RWE-Branding). laut Regenradar kann es auf jeden Fall keine Ausreden in Richtung Petrus geben …

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hallo Essen! hallo Bottrop, Gelsenkirchen, Gladbeck und Rheinberg! hallo Ruhrpott! hallo Welt!

[noch 1 Tag bis zum Start]

Das mit dem Star? Ich weiß nicht. Stadtradler auf jeden Fall. Stadtradler bin ich von Kindesbeinen an. Doch im Herbst 1993 kam das Mofa. Später dann das Moped, geliehene Motorräder und insgesamt vier Autos (also der Reihe nach, nicht gleichzeitig). Das Radfahren spielte keine Rolle mehr.

Ihr könnt es schon erahnen – sonst würde ich hier nicht bloggen: diese Motorisierung nahm dann auch wieder ab. Dank meiner Frau nutzte ich ab 2005 das Rad dann immer öfter zum Einkaufen. Nach und nach auch für Wege zum Jobben und zur Uni bzw. zum Bahnhof, da ich in Dortmund wohne und in Duisburg studierte. Mittlerweile arbeite ich an dieser Uni – auch in Essen -, und so ist das Pendeln mit Bahn und Velo zum Alltag geworden.

Was sich heute noch ändert, sind die Anteile zwischen diesen beiden Verkehrsmitteln. Immer mehr Kilometer verlagere ich von der Bahn aufs Rad: d.h. ich radle nicht zum nahe gelegenen Dorfbahnhof, sondern zum Hauptbahnhof. Wenn ich nach Duisburg zur Arbeit möchte, steige ich immer öfter bereits in Essen aus und radle gemeinsam mit einem Arbeitskollegen nach Duisburg. Und vielleicht steige ich demnächst in Bochum oder Herne aus, wenn ich nach Essen will.

Ach ja, das Auto. Das habe ich noch, sonst wäre ich gar nicht zum Stadtradeln-Star ernannt worden. Aber in den letzten zwei Jahren brauchte ich vier- oder fünfmal Starthilfe, weil die Batterie sich aufgrund der wenig zurückgelegten Kilometer nach und nach entleerte. Als ich dann gefragt wurde, ob ich nicht während des Stadtradelns meinen Autoschlüssel für drei Wochen abgeben wollte, musste ich keine Sekunde überlegen. Wenn ich das Stadtradeln also carefree überleben werde, werde ich danach carfree leben.

Ich bin Stadtradeln-Star für Essen und Kapitän für das Team Universität Duisburg-Essen. Wenn ich hier über Essen schreiben werde, dann wird das auch in der entsprechenden Kategorie zu finden sein. Da ich aber auch wissen will, was in den anderen Stadtradeln-Städten in der VeloCityRuhr so passiert, also Bottrop, Gelsenkirchen, Gladbeck und Rheinberg, werde ich evtl. auch mal für die anderen Städte schreiben.

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Rahmen hält immer noch….

Mein Bild der Woche vor dem Porsche Museum in Stuttgart:

Grüner Porsche

Die grüne Farbe passt doch irgendwie zu mir, oder?
Aber viel interessanter war noch Folgendes: Bitte Link folgen!
…wer hätte das gedacht, was Ferdinand Porsche schon 100 Jahre vor dem Pedelec-Zeitalter so zu Wege brachte. Alle Achtung. Diese Innovation wünschen wir Radler uns heute erst recht!

Aber jetzt zu meinem Wochenbericht:
Heute ist schon mein letzter Tag als Stadtradel-Star. Das ist der Tag, an dem ich 2012 meinen Rahmenbruch hatte. Da bin ich ja mal gespannt. Vorsichtiges Fahren ist heute also ganz besonders angesagt…obwohl nach den Regenschauern der letzten Tage schon längst alles wieder abgetrocknet ist und auch noch kein schmieriges Laub überall rumliegt.

Radwegeräumung! Das ist auch so ein Thema. Ihr verzeiht, dass ich jetzt von der Winterräumung anfange, obwohl jede/r auf den Sommer wartet.

Unsere Stadtverwaltung kündigte letztens an, punktuell sich über eine Radwegeräumung im Winter Gedanken machen zu wollen. Das ist prinzipiell löblich. Als Ganzjahres-Radler und grüner Gemeinderat muss ich aber sagen: Viel wichtiger wäre die Räumung der Radwege im Herbst, wenn das Laub fällt und sich mit Nässe zusammen, vor allem in Kurven zu einem schmierigen Brei vermengt. Der Herbst ist eine Jahreszeit, zu der noch viele Radler unterwegs sind. Bei Schneefall sind nur noch die Hartgesottenen von uns unterwegs. Die wissen mit Schnee und uns Eis unter dem Reifen umzugehen: Frisch gefallen stellt der Schnee nur ein geringes Problem dar. Festgefahren wird er zur Rutschpartie mit Armbruchgefahr. Da sollte tunlichst wenigstens abgewartet werden, bis auf den Fahrspuren der Autos wieder der Asphalt durchschaut, auf denen man Grip hat. Und wenn dann auf Radwegen nur teilweise geräumt wird, wäre das eine trügerische Sicherheit, wenn hinter der nächsten Kurve plötzlich wieder der fest gefahrene Schnee liegen würde.

Mein Fazit: Das Geld für die Winterräumung auf Radwegen ist besser für die Räumung von feuchtem Laub im Herbst und dem Ausbau der Radverkehrsinfrastruktur angelegt.

Woche 2, Auszug aus meinem Fahrtenbuch:

So. 16.06.:
Nach dem Interkulturellen Frühstück, von dem ich zuletzt berichtete bin ich im Prinzip nur noch in Esslingen zum Bahnhof geradelt, dort mit dem Zug nach Bad Urach und dann die Alb hoch zu meiner Freundin geradelt.
Bewertung: Unspektakulär.
Obwohl: Die steilen Steigen auf die Schwäbische Alb hoch sind ganz schön knackig.

Mo. 17.06.:
…umso schneller geht’s am nächsten Morgen dann natürlich die Alb runter, in den Zug und auf nach Stuttgart.

Di. 18.06.:
Nur von Esslingen nach Stuttgart ins Geschäft geradelt. Das sind zwar immerhin 18 km, viel Kilometer kommen da aber für den Stadtradelstar nicht wirklich zusammen. Letztes Jahr bei meinem dritten Platz beim Stadtradel-Star bin ich deshalb öfters morgens um 6:30h direkt von der Uracher Alb nach Stuttgart geradelt (über 70 km). Ich war dann mesit so gegen 9:30h im Geschäft, was mal gerade für die Ausnahmesituation „Stadtradel-Star“ noch so ging…

Mi. 19.06.:
Nur in Esslingen mit dem Rad unterwegs gewesen.

Do. 20.06.:
Mit dem Rad nach Stuttgart.

Fr. 21.06.:
Heute hatte ich mir vom Geschäft frei genommen. Am Vormittag stand die Teilnahme an der Gesellschafterversammlung einer Verkehrsgesellschaft an, bei der ich als Gemeinderat als Gesellschaftervertreter teilgenommen habe. Dazu musste ich erst einmal aus dem Neckartal raus auf die Fildern hoch radeln, wo die Sitzung stattfand. Von dort kommt das gute „Filderkraut“, das u.a. im guten „Hengstenberg-Sauerkraut“ aus Esslingen verarbeitet ist.
Nach der Sitzung auf den Fildern 20 Minuten zum nächsten S-Bahn-Halt geradelt…auf nach Stuttgart zu einer Programm-Schulung in der Landesgeschäftsstelle von Bündnis 90/Die Grünen.
Anschließend schnell mit der S-Bahn nach Esslingen und zur Einweihungsfeier eines kleinen Biotops beim Altenpflegeheim Esslingen-Berkheim (Also wieder aus dem Neckartal raus nach oben), das die Naturfreunde Berkheim, anlässlich ihres 100-jährigen Bestehens im Ehrenamt errichtet haben. Ganz tolle Sache!
Es war ein absolut heißer Tag. Deshalb war ich auch mit Radlerhose und Rad-Shirt unterwegs. Für die Termine hatte ich ein Handtuch dabei um mich vorher in den jeweiligen Sanitär-räumlichkeiten frisch zu machen und wenigstens ein gebügeltes weißes „ordentliches“ Hemd über die Radlerhose zu streifen. Bei DER Hitze war diese Kleiderordnung bei vielen akzeptiert, zumal das Gespräch auch oft aufs Stadtradeln und den Verzicht aufs Auto fiel.
Nach der Biotopeinweihung dann wieder ins Neckartal runter geradelt und auf der anderen Seite wieder aus dem Neckartal raus nach Esslingen Hohenkreuz, wo ich wohne.
Schnell unter die Dusche gesprungen und die Radlerkluft gegen Festbekleidung getauscht für den nächsten Termin und zwar: Ich war als Kreisrat bei der 40-Jahres-Feier des Landkreises Esslingen im Landratsamt. Wir hatten Besuchsgruppen aus Israel, aus Polen, dem Landkreis München Land und aus dem Landkreis Leipzig da.
Als ich etwa um 22 Uhr nach Hause radeln wollte, also wieder aus dem Neckartal raus, hat es angefangen zu stürmen, zu blitzen und zu donnern. Richtig wüster Regen. Anstatt mich mit meiner Festbekeidung in den Regen zu stützen habe ich mich zurück zu einem Glas Wein gesetzt. Habe dann mehr oder weniger als Letzter zusammen mit dem Landrat das fest gegen 23:00 Uhr verlassen, als es aufhört zu regenen.

Sa. 22.06.:
Heute war Stadtradler-Star-mäßig ein spannender Tag. Ich nahm im Rahmen der 40-Jahrfeier des Landkreises Esslingen den ganzen Tag mit unseren Besuchergruppen an einem eng getakteten Besuchsprogramm teil.
Problem: Die Gruppe war den ganzen Tag mit dem Reisebus im ganzen Landkreis bis nach Stuttgart unterwegs und ich durfte als Stadtradler-Star nicht mit, da ein Reisebus nach meiner Lesart kein öffentliches Verkehrsmittel ist, sondern streng genommen ein überdimensionierter Privat-PKW.
Die Programmpunkte:
–          Porschemuseum in Stuttgart
–          Mittagessen in der Beletage der Sektkellerei Kessler in Esslingen
–          Kellerführung in der Sektkellerei
–          Besuch Weingut Kusterer in den Steillagen des Esslinger Weinbaus
–          Abendessen auf dem Hohenneuffen auf der schwäbischen Alb
Zu Porsche bin ich mit öffentlichen Verkehrsmitteln und Rad. Vor dem Porsche-Museum hatte ich mein Fahrrad „geparkt“. Man hat mich gleich mal des Feldes verwiesen.
Neben der großen Begeisterung beim Museumsbesuch vieler meiner Mitbesucher fand ich im Museum spannend, dass Ferdinand Porsche vor irgendwelchen KdW- oder Sportwägen ein Elektroauto gebaut hat. Hier mehr dazu. Heute wehrt sich Porsche wie alle deutschen Automobilhersteller gegen schärfere CO2-Werte und damit auch gegen mehr Innovation. Wer sich dieser Innovation verweigert, der gefährdet meiner Ansicht nach unseren Automobil-Standort und zehntausende Arbeitsplätze.
Die Besuche der Sektkellerei Kessler und des Weinguts Kusterer waren spannend (und lecker). Kessler ist die ältetse Sektkellerei Deutschlands. Das Weingut Kusterer ist vielfach bundesweit prämiert. Bestürzend waren die teilweise eingefallenen Weinbergmauern in den Steillagen.

Weinbergmauer 2Weinbergmauer 3Weinbergmauer 1

Hier geht langsam aber sicher ein Esslinger Kulturgut verloren. Wer baut die Mauern wieder auf? Zu teuer und unwirtschaftlich. Für die alten Wengerter war das früher kein Thema. Das musste eben gemacht werden, hing doch vom Weinbau die wirtschaftliche Existenz ab. Das sieht heute bei den jungen Nebenerwerbs-Wengertern anders aus. Man kann es ihnen nicht verübeln, dass der Aufbau der eingefallenen Mauern nicht oder kaum mehr für sie zu leisten ist. Unsereins erfreut sich des tollen Blickes, der von Anderen unter Schweiß notdürftig erhalten wird. Meine Meinung: Hier muss die Bevölkerung sensibilisiert werden aber es müssen auch öffentliche Gelder fließen. Für die Sensibilisierung der Bevölkerung und den Erhalt der einzigartigen, historischen Weinwerge in der Esslinger Steillage hat sich nun eigens ein Verein gegründet, bei dem man Mitglied werden kann.
Meinen Zug von Esslingen nach Nürtingen, um von dort zum Hohenneuffen auf die Alb hoch zu radeln, habe ich dann leider knapp verpasst. 55 Minuten warten hieß für mich, eine halbe Stunde zu spät beim Abendessen mit den Landkreisgästen einzutreffen.
Ich bin schwer verschwitzt oben angekommen. Das letzte Stück zur Burgruine hoch schätze ich auf über 20 Prozent Steigung. Nach gewohnter Methode, habe ich mich erst einmal frisch gemacht. Radfahrerkluft aus, Jeans an, Bügelhemd an, Lederschuhe an, Krawatte an, Jackett an….Guten Tag liebe Gäste!
Gegen 23:00 Uhr war nach dem Essen auch der förmliche Geschenkeaustausch der Delegationen untereinander und waren die Reden beendet und das Fest schloss.
Da ich schon einmal ober auf der Alb war, radelte ich noch die etwa 15 km „rüber“ zur Uracher Alb zu meiner Partnerin. Dumm nur, dass Ich besonders schlau sein und eine Abkürzung im Dunkeln fahren wollte. Die vermeintliche Abkürzung entpuppte sich als Umweg, weil sich ein Taleinschnitt vor mir auftat, den ich nicht bedacht hatte. Da ich nachts um 24:00 Uhr keine Lust mehr auf Höhenmeter hatte, bin ich also umgedreht und war dann glücklich etwa gegen 01:00 Uhr in der Nacht am Ziel.

Bis bald zum Bericht über die dritte Stadtradel-Star-Woche.

Radelgrüße aus Esslingen

Jürgen Menzel

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Stadtradeln in Bielefeld 2013

Obwohl es erst am Montag richtig los geht, bin ich bereits seit einigen Wochen für viele Fahrten auf das Fahrrad umgestiegen. Mit dem Fahrrad unterwegs zu sein, macht mir immer mehr Spaß. Ob zum Abschalten nach einem langen Tag im Büro, die Fahrt zum Basketball-Training oder als Ausflug mit meiner Frau am Wochenende. Bisher bin ich allerdings immer freiwillig Rad gefahren und nur an Tagen, wo der Regen es zuließ. Als diesjähriger Stadtradler-Star habe ich mich verpflichtet, drei Wochen lang kein Auto zu fahren und dafür mein Fahrrad zu nutzen – und das auch bei schlechtem Wetter, auch wenn ich im Anzug zu einem geschäftlichen Termin muss und auch wenn ich meine Verwandtschaft in Heepen oder Schloß Holte-Stukenbrock besuchen möchte. Ich bin mir aber nach den bisherigen Erfahrungen sicher, dass die Begeisterung fürs Fahrradfahren weiterhin groß sein wird. Deshalb freue ich mich auf die Autofreie Zeit, denn sie wird mir vor Augen führen, in welchem Maß ich in meinem Alltag überhaupt auf ein Auto angewiesen bin. Momentan fahre ich zwar selten kurze Strecken mit dem Auto, andere Strecken aber schon – meist aus reiner Gewohnheit und Bequemlichkeit. Dabei weiß ich als Vorstandsvorsitzender der Heimat Krankenkasse nur zu gut, wie wichtig die tägliche Bewegung an der frischen Luft ist. Dies versuchen wir im Übrigen auch unseren Versicherten und Mitarbeitern immer wieder zu vermitteln. Doch die Erfahrung, dass der Geist bisweilen stark und das Fleisch schwach ist, musste wohl jeder schon einmal machen. Das Stadtradeln in Bielefeld sehe ich daher als tolle Chance, gemeinsam mit Freunden, Kollegen oder der Familie den Spaß am Radfahren wieder zu finden und gerne möchte ich als Stadtradler-Star mit positivem Beispiel voran gehen. Ich bin sehr gespannt auf die kommenden drei Wochen und freue mich, unsere Stadt auf zwei Rädern neu zu entdecken.

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Fazit

Drei Wochen ohne Auto sind vorbei; dabei sind ziemlich genau so viele Kilometer zusammen gekommen, wie Tour-de-France Profis an einem Tag einer Flachlandetappe radeln – 287 Kilometer. Aber dafür habe ich auch nicht gedopt!

Insgesamt war es eine sehr positive Erfahrung mit wenigen schlechten Ausnahmen (siehe Eintrag „Neues aus Absurdistan“) und ich habe das Dormagener Umland auch etwas besser kennengelernt.

Vielen Dank an dieser Stelle an Herrn Zingsheim und Herrn Tümmers für Hilfe, Unterstützung und Motivation und allen Mitradlern für 110.000 geradelte Kilometer! Mein Team BvrAdelt hat es immerhin in die Top 10 geschafft, danke auch hierfür!

Insgesamt hat es viel Spaß gemacht, in Dormagen Rad zu fahren, weil die Wege im allgemeinen in einem guten Zustand sind. Trotzdem muss sich die Stadt meiner Meinung nach auch an einigen Stellen bewußt sein, dass ihre Radwege „Aushängeschilder“ für die vielen durchreisenden Radtouristen sind. So fallen mir als „Kinderanhängerfahrer“ zum Beispiel etliche als Radwege ausgewiesene Wege durch ihre Enge auf (z.B. Deich in Zons). Besonders ärgerlich sind Verkehrsberuhigungen, die natürlich nötig sind, aber in dieser Art und Weise für Radfahrer (speziell mit Anhänger) nahezu unmöglich zu navigieren sind. Als Beispiel sei hier die Fußgänger- und Radbrücke über die Bahnstrecke hinter dem Friedhof in Dormagen genannt, die man ohne Hilfe nicht überwinden kann. Auch die im Kommentar zu einem meiner vorigen Blogs angesprochenen Wirtschaftswege sind nicht immer im „Topzustand“. Am Wochenende tun sich um Zons zwei in meinen Augen für Radfahrer besonders ärgerliche Zustände auf: der Radweg nach Rheinfeld (dauerhaft eine Fahrradstraße) und die Deichstraße nach Stürzelberg (am Wochenende für Autos gesperrt). Mit meiner Tochter wollte ich die Deichstraße am Wochenende als Probestrecke zum Radfahren nutzen, wohlwissend, dass hier keine Autos unterwegs sein sollten. Der Verkehr hat mich dann aber doch schockiert – auf der B9 kann es kaum mehr gewesen sein…..

Liebe Stadt: es wäre prima, wenn diese Radfahrerbereiche auch von Stadtseite geschützt werden würden! Kontrollen führen hier leider immer nur zu kurzfristigen Verbesserungen!

Trotzdem: Dormagen tut einiges für seine Radfahrer; es wäre begrüßenswert, wenn aus der „fahrradfreundlichen Stadt“ auch noch eine „familienfahrradfreundliche Stadt“ werden könnte.

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Nur noch wenige Tage

Start der Fahrradwallfahrt an der Ludgeruskirche in Bottrop

Start der Fahrradwallfahrt an der Ludgeruskirche in Bottrop

Nur noch wenige Tage, dann startet in Bottrop das Projekt „Stadtradeln“. Und ich soll als Vorbild drei Wochen lang nur mit dem Fahrrad unterwegs sein – „Stadtradel-Star“ eben. Kilometer sammeln ist dann angesagt. Im „wirklichen“ Leben bin ich ja als Leiterin des Bottroper Stadtarchivs eher Geschichte(n)sammlerin. Aber Sammeln ist Sammeln, oder?

Letzte Woche war schon mal so eine Art Generalprobe. Mit dem Heimatverein haben wir eine Fahrradwallfahrt nach Kevelaer gemacht. 140 Kilometer, allerdings verteilt auf zwei Tage. Ging besser als ich gedacht habe und war richtig schön. Auch wenn uns widrige Umstände begleitet haben. Auf der Hinfahrt hatten wir „Backofenwetter“, drückende Hitze, bestimmt 40 Grad und auf der Rückfahrt Regen und sogar Gewitter. Aber am Ende war alles gut, und wir sind sogar mit etwas Sonnenschein gestern Abend wieder im Bottrop angekommen. Für die drei „Stadtradel-Wochen“ hab ich mir so einiges vorgenommen. Ich hoffe, dass das Wetter dann mitspielt, sonst ist es nur halb so lustig.

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Wochenende in Rheinberg

Hallo zusammen,

am Samstag unternahm ich mit einem Freund (auch Frank) und meinem Hund Rolly eine kleine Tour. Wir fuhren los von Rheinberg über Rheinberg-Budberg nach Duisburg-Baerl, dann am Loheider See vorbei und durch den Baerler Busch zur Kohlenhalde Pattberg. Dort war unser erster Aufenthalt. Von dort konnten wir die herrliche Aussicht geniessen (siehe Fotos).

Frank u. Frank auf dem Pattberg Stadtradeln Pattberg

Es ging dann weiter nach Moers zum Matjesfest. Dort genehmigten wir uns einen leckeren Matjes und stöberten druch die schöne Altstadt. Die Rücktour nach Rheinberg fuhren wir ab Moers-Stadtmitte am Moersbach entlang und anschliessend über diverse Gehöfte parallel entlang der Bundesstraße 57 in Richtung Rheinberg-Budberg.

Das Wetter spielte am Samstag überwiegend mit, so dass wir mit guter Laune wieder in Rheinberg-Budberg (dort wohnt der Freund) und ich in Rheinberg-Mitte ankamen. Rolly war groggy. Er legte sich sofort in sein Körbchen (er ist nicht mehr der Jüngste) und schlief gemütlich ein.

Ich wohne in Rheinberg mit meiner Frau Christine in einem schönen Haus. Da wir beide berufstätig sind, ist es unerläßlich, dass unser Haushalt überwiegend am Wochenende gemacht wird, da wir in der Woche wenig Zeit dafür haben.

Ich bin meistens im Haus für den oberen Bereich eingeteilt und musste an diesem Tag u.a. einen neuen Toilettendeckel befestigen (siehe Foto).

Haushalt

Na ja, das Wetter war auch nicht so gut, so dass  ich mich wenigstens nicht ärgern musste, ggf. eine weitere Fahrradtour verpasst zu haben.

Ich wünsche euch einen schönen Wochenanfang.

Gruß

Frank Horn

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