Tag 1 – Verregneter Start ins Stadtradeln

Seit heute haben für mich 3 Wochen autofreie Zeit begonnen. Zum Start stand eine Fahrt zur Eröffnungsveranstaltung der Region in Hannover an. Leider zeigte sich das Wetter von der etwas feuchteren Seite.

In Hannover angekommen gab es dafür neben netten einführenden Worten auch eine leckere Suppe und einen starken Kaffee.

Auf der Rückfahrt habe ich dann einige neue Seiten und vor allen Dingen mir bisher unbekannte Wege Hannovers kennen gelernt. Dank Hochwasser habe ich mindestens 10 verschiedene Möglichkeiten versucht die Wassermassen in Richtung Ronnenberg zu überqueren. Irgendwann habe ich dann auch eine befahrbare Strecke in die Heimat gefunden. So haben sich heute schon 49 Kilometer auf meinem Tacho verewigt.

2013-05-31 Stadtradeln - Tachostand

Am erfreulichsten an der Aktion Stadtradeln finde ich aber, dass sich bereits 17 Mitfahrer für das Team Flinke Pedale angemeldet haben.

Großartig!

Ein Dank an alle “Mitradler“

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Tag 3

Am Sonntag habe ich den Schlüssel von meinem Auto offiziell abgegeben! Nun ja, im stömenden Regen und voller Zuversicht, dass die dicken Regenwolken sich für drei Wochen vom Acker machen. Gestern dann endlich Sonnenschein und trockenes Radfahren! Die Zuversicht den Rest der drei Wochen trockenen Fusses mit dem Rad zu fahren, schwinden. Doch die ersten Einkäufe für meinen Kochunterricht klappten dank Anhänger super!

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Das Stadtradeln geht los…

Gestern hatte ich meinen ersten Tag. Das Auto ist nun tabu. Gleich konnte ich beim Auftakt in Bergheim reichlich Kilometer mit Touren- und Rennrad erfahren. Wenn das Wetter so weiter macht kommen noch viele Kilometer dazu.

Ich fahre auch für Fliesteden, ein 1600 Seelen-Dorf, Stadtteil Bergheims, das sich sehen lassen kann: hier gibt es nicht nur Golfplatz und die Gold-Krämer-Stiftung sondern auch noch die kleinen Geschäfte: Metzger, Lebensmittel, Höfe, Friseur und vieles mehr.

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Die Kampagne ist vorüber, eine schöne Zeit!

3 Wochen ohne Auto liegen jetzt hinter mir und haben gezeigt: „Es geht auch ohne!“ Seit Jahrzehnten erledige ich alle Besorgungen in Herzogenaurach und Erlangen sowieso mit dem Fahrrad. Hier war Plakatständer-Transportalso keine Umstellung von Nöten. Jedoch der Transport von sperrigen Gegenständen ohne Auto (s. Foto und Blog) oder z.B. ein Theaterbesuch in Nürnberg mit dem ÖPNV stellten Herausforderungen dar. Das sind die Fahrten, die ich auch in Zukunft mit dem Auto erledigen werde und ich denke, ich muß deshalb kein schlechtes Gewissen haben. Für mich geht es darum, das Auto nur für unvermeidbare Fahrten einzusetzen.

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Resümee

So, meine 3 Wochen Autoaskese sind nun vorbei. Mein Fazit:

Der totale Verzicht auf das Auto fiel mir leichter als gedacht. Bei meinen Fahrten von Oberursel/ Oberstedten nach Frankfurt oder nach Mainz hatte ich mit dem Wetter Glück und bekam keinen großen Regen ab. Meine Regenklamotten hatte ich oft dabei, aber ich brauchte sie nicht.
Ich werde zukünftig noch mehr auch abendliche Ziele mit dem Rad ansteuern (z.B. zu einem Konzert oder Kinobesuch nach Frankfurt) und in Kauf nehmen dann nachts zur Rückkehr die Bahn zu benutzen. Und ich werde aber auch aus dem Radeln kein Dogma machen: dort wo mir es angemessen erscheint werde ich weiterhin (mit Genuss und ohne schlechtes Gewissen) Autofahren und mir damit meinen Spaß am Radeln erhalten.

Ich konnte aufgrund einiger Verpflichtungen während der Stadtradelaktion keine Extratouren fahren. Da ich auch sonst möglichst viel mit dem Rad erledige, fußen die folgenden Bemerkungen über die vielen Vorteile des Radfahrens nicht nur auf den Erfahrungen der letzten Wochen:
– Man bewegt sich in der Stadt schneller mit dem Rad als mit dem Auto, da Parkplatzsuche und Laufwege fast komplett entfallen. Man kann immer direkt vor der Tür parken.
– Für den Transport von Einkäufen gibt es geräumige Gepäcktaschen. Man wundert sich, was da alles rein passt. (ich entlocke meinem Weinhändler immer noch ein leichtes Schmunzeln, wenn er mich beim Abtransport meines Einkaufs bei ihm beobachtet.)
– Mit wenigen Km pro Tag konserviere ich viel Fitness, was mir dann bei längeren Ausflügen entgegenkommt oder beim Ausüben von anderen Sportarten.
– Ich kann einen Zusammenhang natürlich nicht beweisen, aber obwohl ich auch im Winter oft fahre, bin ich selten erkältet und denke, dass das Radeln sehr meiner Gesundheit zugute kommt..
– Seit meiner Kindheit liebe ich es neue Wege und Verkehrsverbindungen kennen zu lernen, mittlerweile faszinieren mich noch mehr die kulturellen und gastronomischen Highlights, an denen man bei Touren so vorbeikommt (oder auch gezielt ansteuert). Es gibt tolle gut ausgeschilderte Radwege oder man kann sich über ein Smartphone vom Navi unterstützen lassen, z.B. Radplaner Hessen oder auch einfach mal der angebotenen Fußgängerroute nachfahren.
– Mittlerweile ist meine Tochter erwachsen, aber als Kind hatte sie viel Spaß am Mitradeln, erst im Kindersitz und dann im Anhänger. Die Touren waren dann halt etwas kürzer und auch eher mal am Fluss entlang als durchs Gebirge. Ihr Enthusiasmus lies zugegebenermaßen nach als sie dann selbst in die Pedale treten musste. Aber mittlerweile radet sie wieder…

So weit, so gut. Mein „Teamchef“ hat angekündigt, dass er für alle in unserem Falle 37 Teammitglieder ein Nachtreffen organisieren möchte, damit man sich auch untereinander mal kennen lernt. Ich halte das für eine tolle Idee und freue mich sehr darauf.

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Not macht erfinderisch!

Neben Radfahren paddele ich sehr gerne. Doch wie komme ich mit meinem 5,30m langen Seekajak zum Wasser ohne Auto? Als Stadtradler-Star darf ich ja 3 Wochen nicht Auto fahren.

Die Lösung war einfach, mit dem Fahrrad!Bootstransport per FahhradFür mein Surfbrett hatte ich mir mal einen Bootswagen aus Kinderwagenachse und 2 Bügeln einer Liege gebaut. Dieser passte auch für mein Boot. Jetzt brauchte ich nur noch eine Anhängevorrichtung fürs Fahrrad zu bauen und schon konnte ich mit meinem Gespann zum 8km entfernten Main-Donau-Kanal fahren. Sogar die lästige Parkplatzsuche entfiel.

Geht doch, auch ohne Auto!

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Nur noch 2 1/2 Wochen

Bald ist es soweit. Ich freue mich auf eine autofreie Zeit, auch wenn das Radfahren in Köln ein gefährliches Unterfangen ist. Radwege mit Wurzeleinbrüchen, die mir vor zwei Wochen einen Sturz einbrachten, Geisterradler und allerlei bauliche Hindernisse machen das Radfahren in Köln zum Spießrutenlauf. Auf meinem Weg von zu Hause zur Arbeit muss ich aber durch diese Stadt – die ich eigentlich liebte, gäbe es diese fahrradfeindliche Verwaltung nicht.

Ich hoffe ich komme gut durch die mehr Kilometer in meiner Stadtradler-Zeit.

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Beschwerlicher Transport

Der Entschluss, mich zum Stadtradler-Star zu melden, war schnell gefasst. Bisher habe ich ja auch wunderbare Radtouren gemacht und das Auto nicht vermisst. Nun holt mich jedoch langsam der Alltag wieder ein. Dem Rasen ist es egal, ob ich 3 Wochen ohne Auto auskommen muß; er wächst unaufhörlich weiter und musste deshalb dringend gemäht werden. Doch wohin mit dem Rasenschnitt? Da wir keine Komposttonne haben, brachte ich bisher den Rasenschnitt immer mit dem Auto sofort zum Müllplatz. Das fiel ja nun flach. Also musste ich diese Tour auch mit dem Fahrrad erledigen. Natürlich war an Radfahren mit zwei Säcken am Lenker nicht zu denken und ich musste schieben.Beschwerlicher Transport

Zum Glück konnte ich jedenfalls zurück wieder Radfahren.
Eine beschwerliche und langwierige Angelegenheit war das, aber, es hat mir gezeigt, dass selbst solche Transportaufgaben ohne Auto machbar sind.

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Spritztour nach Mainz

Als ich vor Monaten mal so nebenbei gefragt wurde, ob ich bereit wäre Stadtradeler-Star Oberursel zu werden, war meine Antwort: „Na ja, kann ich schon machen…“. Dann war das erstmal im Hintergrund und als ich letzte Woche all meine Termine anschaute, wurde mir klar, dass ich mir einiges vorgenommen habe. Zum Beispiel gestern. Ich hatte Karten für die Master Drummers of Burundi im Frankfurter Hof in Mainz. Also nicht schnell mit Freunden im Auto hinfahren, sondern öffentliche Verkehrsmittel oder, und dafür hatte ich Zeit eingeplant, mit dem Rad. Gegen 16:00 Uhr erschien mir das Wetter doch stabil genug und ich radelte los. Von Oberstedten über Steinbach, Eschborn, Sossenheim nach Höchst am Industriepark vorbei, dann am Main entlang, bei Kostheim auf die Südseite und gleich über die alte Eisenbahnbrücke rüber nach Mainz. Alles zusammen ca. 50 km fast alles auf Rad- oder Wirtschaftswegen, kaum Steigungen, dafür Rückenwind und wider Erwarten auch Sonne. Zurück gings dann mit der S8/ S5 nach Oberursel, das war dann eher etwas tröge so spät in der Nacht. Fazit: für mich in Zukunft eine zu erwägende Alternative, wenn ich die Zeit dazu habe und das Wetter passt.

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Mein 2. Tag als Stadtradler-Star

130505_Radtour mit der Försterin_4Um es kurz zu sagen, es war wunderbar! Ganz ohne Auto-Stress mit dem Fahrrad durch endlose Wälder bummeln, immer an der frischen Luft. Die Sonne kam heraus und das frische Laub der Bäume erstrahlte in leuchtenden Grüntönen. Frühling ist die schönste Zeit, jedenfalls für mich. Und wem hatte ich diese schöne Fahrradtour zu verdanken? Unsere Försterin und Stadtradler-Star 2012 hatte zu dieser Fahrt geladen. Mit sachkundigen Hinweisen zu Ihrem Revier und kreativen Spielen (auch für Erwachsene geeignet) konnten die Teilnehmer viel über den Wald erfahren. Eine zünftige Brotzeit unter einer kapitalen Eiche war Naturerlebnis pur. Unsere fürsorgliche Tourenleiterin hatte sogar für jeden ein Sitzkissen parat. Das war nicht zu toppen! So kann es weiter gehen. Danke Heike.

 

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