Fazit: Autofahren nervt

Mein Auto habe ich nicht nach 21 sondern nach 29 (oder auch länger? – ich habe irgendwann nicht mehr gezählt) ausgepackt. Gebraucht habe ich es nicht, vermisst auch nicht. Das Wetter war gut, warum Auto fahren? Meine erste Fahrt zur S-Bahn war dann Stress pur, weil ich irgendwie vergessen hatte, dass man einen Parkplatz braucht und dass vor mir auch noch Verkehr stattfindet – und das kostet Zeit und Nerven. Mit dem Radl fahre ich immer ganz gelassen an der Schlange vorbei und bedaure die gestressten Autofahrer.

Mein Fazit ist:  Sobald das Auto vor der Tür steht ist die Versuchung groß, eben mal schnell zum Autoschlüssel zu greifen.

Jetzt im Urlaub sind wir sehr oft in die Berge gefahren und haben mal wieder festgestellt: Mit der BOB ist man in genau einer Stunde am Tegernsee. Dabei kann man gemütlich Zeitunglesen und kommt ausgeruht nachhause. Auch das Fahrrad kann man gut in der Bahn mitnehmen.

Es wäre schön, wenn wir die Welt verbessern könnten.  Wir alle möchten mehr Lebensqualität erreichen, weniger Verkehr und Lärm. Das geht aber nur, wenn wir umdenken und jeder einen kleinen Beitrag leistet und nur ab und zu mal das Auto stehen lässt.

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Glücklich geschafft!

Das Stadtradel-Projekt ist beendet und die drei Wochen Autoverzicht vergingen im Rückblick schneller als zuvor gedacht.
Wir hatten viel Freude am Radfahren. Die letzte Radelwoche schloss sich den ersten beiden an was das Glück mit dem Wetter anging. Bis auf einen Tag kamen wir immer trockenen Fusses im Kindergarten, der KiTa und im Büro an.
Das Projekt zeigte uns, dass sehr viel mehr Autoverzicht möglich ist, wenn man wirklich will. Der innere Schweinehund war besiegt und wir haben nahezu alle normalen Aktivitäten durchführen können.
Gleichzeitig wissen wir nun unser Auto und die damit verbundenen Annehmlichkeiten noch ein wenig mehr zu schätzen; es ist schon sehr bequem, den wöchentlichen Großeinkauf einfach in den Kofferraum zu stellen, Wasserkästen ohne großes Nachdenken direkt mitnehmen zu können oder ein schweres Paket mit dem Wagen zur Post zu bringen. Gerade in einer trubeligen Familie mit berufstätigen Eltern kann und möchte man auf diesen Luxus eigentlich nicht verzichten.
Das Projekt Stadtradeln hat aus uns eine fahrradbegeisterte Familie gemacht, unser Bewußtsein geschärft und allem voran richtig viel Spaß gemacht. Vielen Dank!

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Auch die Dritte Woche ist Geschichte

Drei Wochen lang auf das Auto zu verzichten – eine Herausforderung an die Selbstorganisation des Alltags, die Nerven von sich und anderen, ab er auch an den eigenen Schweinehund, der immer wieder mal vor dem Fahrrad lag oder am Fahrrad hing.

Aber nach drei Wochen Stadtradeln, das ja zumindest die Option „Nutzung der Öffentlichen Verkehrsmittel“ zuließ, kann ich sagen, dass die Selbstorganisation geklappt, der Schweinehund immer überwunden wurde und sich auch die Nerven aller „Betroffenen“ wieder regeneriert haben. Und dazu habe ich als Bonus nur ein einziges Mal den ÖPNV für eine längere Strecke nutzen müssen.

Dabei sind im Herbst doch schon das ein oder andere Mal Temperaturen mit Tendenz 0 Grad oder stärkere Feuchtzeiten aufgetreten, bei denen ich mir überlegt habe, warum tue ich mir das an. Aber mit einer Zwiebelschicht mehr an Kleidung oder der entsprechenden Regenausstattung wurde allen Herausforderungen getrotzt. Da ich auch schon in den letzten Jahren fast täglich, wenn auch meist nur kurze Strecken, mit dem Fahrrad unterwegs war, da ich am Wohnort auch meine Arbeitsstelle habe, ist der Aktionszeitraum zwar eine Herausforderung, aber eine machbare. Selbst einen Termin in Nürnberg habe ich mit Regenkleidung wahrgenommen. Motivierend ist auf jeden Fall, dass auch beim diesem relativ schlechten Wetter doch relativ viele Radler unterwegs waren.

Und zum Stadtlauf in Nürnberg bin ich dieses Jahr auch mit dem Rad gefahren, was aber mit dem Halbmarathon am Ende doch schon sehr geschlaucht hat.

Für mich war dabei aber eine Leistung dreier Laufer Motivation, die im Juni unsere Partnerstadt Drama in Griechenland mit dem Fahrrad besucht haben und dabei über 2.000 km durch halb Europa zurückgelegt haben. dabei gab es meist keine schön ausgebauten Fahrradwege wie bei uns, teils nicht einmal „gute“ Straßen und dazwischen musste auch schon mal ein kleiner Fluss direkt durchquert werden. Dann nicht im eigenen Bett schlafen zu können und zu wissen, irgendwo im nirgendwo auch nicht einfach mal schnell abbrechen zu können, dass nötigt mir auch heute noch höchsten Respekt ab.

Deshalb möchte ich meine Erfahrungen zum Thema Stadtradeln 2012 mit einem Foto dieser Radler abschließen.

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Abschlussbericht

Am 22.09.2012 endete die Stadtradeln -Aktion mit einer tollen Nachtfahrt an der ich und weitere 180 – 200 Radler teilnahmen. Die Abschlussfahrt startete am Rüttenscheider Platz und verlief über Rüttenscheid, Stoppenberg, Altenessen, die Innenstadt nach Borbeck. Nach einer Strecke von 25 km, die doch allen Radlern sehr viel Freude bereitete, ließen wir die Stadtradeln-Aktion mit der Einkehr in die Dampfe gemeinsam ausklingen. Für mich persönlich darf ich sagen, ich hatte doch vom 1. Tag an wieder Spaß am Radfahren. Ich konnte feststellen, dass meine täglichen Fahrten zur Arbeit oder in die Innenstadt zu den Hauptverkehrszeiten doch zeitlich kürzer waren als mit dem Auto. Dieses und die Tatsache, dass die morgendliche körperliche Aktivität doch sehr erfrischend und anregend ist, ist doch eine weitere Überlegung wert, mir ein Rad zuzulegen! Die gemeinsame Nutzung des Verkehrsraumes Fahrradfahrer/Autofahrer, die in den Medien doch oftmals als problematisch dargestellt wird, habe ich nicht so verspürt. Alles in allem doch eine gelungene Aktion, die ich noch freiwillig um 2 weitere Wochen verlängert habe.

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Highlights meiner ersten E-Bike-Woche

Meinen größten Ausflug mit dem E-Bike unternahm ich am Samstag, den 08.09.2012. Ich beschloss meine alte Heimat Castrop-Rauxel zu besuchen. Mit dem Wetter hatte ich Glück, die Sonne strahlte und es war trocken. Also packte ich eine Flasche Wasser ein und begann meinen rund 35 Kilometer langen Weg über Steele, Wattenscheid, Bochum City, Bochum Gehrte nach Castrop-Rauxel. Dort habe ich alte Freunde und Bekannte besucht. Abends legte ich die gleiche Strecke noch einmal in umgekehrter Reihenfolge zurück, bevor ich ohne große Anstrengungen wieder zu Hause ankam. Ich muss gestehen, man nimmt die Strecke entspannt auf dem Sattel des Zweirades mit elektronischer Unterstützung ganz anders war, als bei einer Fahrt mit dem Auto.
Doch einen Wehrmutstropfen gibt es. Die Bordsteine auf den Radwegen sind zwar abgerundet aber dennoch 3-5 cm hoch und nur rechtwinklig sicher befahrbar. Um das Rad zu schonen, konnte ich diese nur bei geringer Geschwindigkeit befahren, sodass ich schließlich die Straße bevorzugt habe.

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Der E N D S P U R T . . .

hat begonnen. 180 Kilometer sind gefahren, es wird merklich kühler und die dünnen Handschuhe können ihren wärmenden Verpflichtungen nachkommen :-). Vom Regen weitestgehend verschont – mal ein paar Tropfen – nicht der Rede wert – ist die 2. Woche wie im Flug vergangen. So kann es für die nächsten Tage auch gern‘ noch bleiben. Die Sonnenaufgänge auf dem Weg zur Arbeit sind eine von vielen Motivationen – einfach wunderschöööön!

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es ist geschafft!!! :-)

Nun ist die 3. Woche mit dem Rad herum. Wetter war sehr duchwachsen. Um nicht zu sagen, echt bescheiden: Der Regen ist ja nicht so schlimm!Neben der extremen Dunkelheit, die die Jahreszeit so mit sich bringt, hat mir der Sturm an manchen Tagen sehr zu schaffen gemacht. Man sieht Hindernisse, wie abgebrochene Äste und Staßenunebenheiten nur sehr schwer. Auch zeitaufwendiger ist die ganze Radelei an diesen besonderen Tagen. Ich fuhr früher los, war langsamer und brauchte auch länger, da komplette trockene Kleidung angezogen werden musste. Heute auf dem Heimweg, wieder bei strömenden Regen machte ich noch eine nette Bekanntschaft: ein junger Radler fragte mich, wie er am besten nach Schwelm und Beyenburg kommt: Ich habe ihm so gut es geht, den sichersten Weg beschrieben. Er erzählte, dass er aus Köln kommt und heute noch nach Dortmund wolle. Das bewieist doch, dass mehr geradeltwird in Remscheid, als gedacht. Alles in allem kann ich aber sagen, dass ich mich sehr gut betreut fühlte bei der Aktion durch Radsport Nagel, wo ich ab und zu mal halten durfte um den Luftdruck und Beleuchtung kontrollieren zu lassen. Wurde dazu von freundlichen Mitarbeitern sogar angehalten dieses zu tun.
Auch unsere heimische Presse und Radio RSG gaben alles so weiter, wie ich es gesagt hatte.
Könnte mir vorstellen nochmals an solch einer Aktion teilzunehem, jedoch vielleicht im Frühling oder Sommer. Mein Kilometerstand zeigt 435!! Freue mich morgen aber auch wieder auf mein Auto, welches ich gegen 12 Uhr abholen darf. Obwohl an trockenen, kalten Tagen werde ich bestimmt auch wieder mit dem Rad zur Arbeit fahren und Erledigungen machen. So, das war’s!! 🙂

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Eine Woche geschafft . . . .

90 Kilometer auf dem Tacho – noch nicht so ganz viel – aber kann ja noch kommen 🙂 Wetter war ja prima – das wird sich wohl jetzt leider ändern . . . so zeigt sich der Morgen an der Geeste im Kapitänsviertel – einfach schöööönnn 🙂

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Meckenbeuren vor dem Finale

„Meckabeire’s Ü-60-Genussradler „auf de schwäbsche Eisebahne“ nach „Durlesbach“

Geplant war bei schönem Wetter auf das „Hofgut Elchenreute“  teilweise mit der Bahn zu fahren und einen Teil zu radeln. Doch das vermeintlich schöne Wetter blieb aus. Dennoch fanden sich mit mir vier Teilnehmer, aus dem 24köpfigen Radler Team, am Bahnhof Meckenbeuren ein.

(heute) (damals)

Mit dem Zug bis Aulendorf, dann mit dem Rad über Otterswang mit der historischen Barockkirche und sahen dort auch den aus mehreren Hunderttausend Körnern hergestellten Ernte-Dank-Alter.

Der Weg ging weiter über Bad Schussenried und dann zum Hofgut Elchenreute. Dort angekommen wir hofften wir,  das Duo „Die Org. Sterntaler“ mit Stimmungsmusik an zu treffen. Diese Rechnung ging ebenfalls nicht auf. Wir ließen unsere gute Laune nicht verderben, aßen und tranken im Hofgut sehr gut.

Mit der anschließenden Weiterfahrt mit dem Rad

über Durlesbach an dem „schwarzen Veri“

vorbei nach Mochenwangen traten wir die letzte Etappe des Heimwegs an.

Von dort fuhren wir mit  dem Zug wieder zurück nach Meckenbeuren und dies bei immer noch gutanhaltender Laune.

Um die 40 Km pro Kopf konnten dennoch von jedem einzelnen in „Radler Kalender“ eingetragen werden.

Mit dem Auto wäre so eine Tour nicht zu Stande gekommen. Nun freue ich mich auch auf die nächste Woche und der ersten Fahrt mit meinem „Groß-Roller“, nach drei Wochen Abstinenz, die ersten Kilometer ohne größere Anstrengung zu genießen.

Für Meckenbeuren;     Stadtradler Bernhard Dingler

 

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