2. stimmungsbericht und schlussbilanz

heute um die mittagszeit waren meine drei wochen stadtradeln geschafft. ich habe das zweite mal mitgemacht, und bis auf den riss der kette letzte woche hat alles prima geklappt. die 300km-marke habe ich nicht ganz geschafft, aber immerhin sind 298 km zusammengekommen.
alle meine erfahrungen vom letzten jahr, die man auch noch nachlesen kann, haben sich wieder bestaetigt. es kam wirklich wenig neues hinzu, ausser das mir klarer wurde, dass man gute kleidung gegen regen und kaelte braucht, wenn man das rad wirklich im alltag ueber laengere zeit und ueber die jahreszeiten benutzt. trotzdem zeigen mir die drei wochen, dass auch fuer personen wie mich mit den anforderungen an termindichte, mobilitaet und passender kleidung letzten endes das fahrrad geeignet ist als fortbewegungsmittel. ich mache gewisse einschraenkungen fuer perioden mit grosser hitze oder mit schnee und eis. und das ganze gilt auch deswegen, weil hier in esslingen und in der ganzen region stuttgart ein ausgezeichnetes oepnv-angebot besteht.
bevor ich zum schluss komme, moechte ich noch ein kleines aha-erlebnis einschieben. in der mittleren der drei esslinger stadtradler-wochen hatte das baudezernat der stadt esslingen von einem namhaften hersteller (konzernzentrale hier in der naehe) zwei chice pedelecs geliehen bekommen zu testzwecken. ich selbst hatte bisher ein gespaltenes verhaeltnis zu diesen fahrzeugen, denn als ambitionierter freizeit-mountainbiker vertraue ich auf meine muskelkraft. am letzten sonntag habe ich mir dann ein solches gefaehrt einmal naeher angeschaut und es auch ausprobiert. ich war sehr positiv ueberrascht, denn mit dem pedelec sind regionale entfernungen (ich bin ca. 30 km gefahren) sehr viel schneller und mit weniger transpirationsgefahr machbar. aus heutiger sicht sehe ich es noch immer nicht als ersatz fuer das fahrrad, aber als zusaetzliche moeglichkeit zur individuellen und umweltfreundlichen mobilitaet. meine etwas abschaetzige haltung zum pedelec habe ich revidiert. uebrigens: die 30 km habe ich nicht in meine gesamtkilometer einbezogen.
zum schluss moechte ich mich wieder bedanken bei allen stadtradlern in deutschland, ganz besonders natuerlich in esslingen am neckar, und bei allen, die die diesjaehrige aktion bei uns organisiert und unterstuetzt haben, nicht zuletzt bei ,meiner‘ stabsstelle klimaschutz.
ich denke und hoffe, alle sind naechstes jahr wieder dabei.

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Unsere zweite Stadtradelzeit ist beendet

Die drei Wochen sind vorbei und wir sind als Stadtradler-Stars für Esslingen fest in die Pedale getreten. Vor allem die Leistung meiner Frau hat mich sehr überrascht. Ich hätte sie nie zu dieser animieren können. Als gebürtige Esslingerin hat sie das Stadtradeln für Esslingen so motiviert. Wir sind gerne für diese Initiative geradelt, da wir schon Jahrzehnte nach diesen Grundsätzen leben. Es war für uns daher auch kein Problem, das Auto stehen zu lassen.

Wir haben verschiedendlich feststellen müssen, daß Stadtradeln leider viel zu wenig bekannt ist. Haben öfters RadlerInnen angesprochen, fast keiner kannte Stadtradeln. Die Angesprochenen hatten auch oft keine Lust mitzumachen. Der Aufwand sei zu groß!!

An das Land, die Städte und Gemeinden möchten wir die Bitte aussprechen, die Infrastruktur fürs Radeln wesentlich zu verbessern (Radwege, Radabstellplätze, Ampelschaltungen usw.). Weiter sollte der Ruf der Radler ins richtige Licht gebracht werden. Wer will schon zu den wilden Radl Rowdies gehören. Es gibt zwar solche, aber auch nicht mehr als bei den anderen Verkehrsteilnehmern. Gelingt es, den echten Vorteil und Nutzen beim Umstieg aufs Rad hervorzuheben werden sich bestimmt einige dazu entschließen.

Stadtradeln ist auf dem richtigen Weg, man sieht, von Jahr zu Jahr sind gewaltige Steigerungen der Teilnehmer drin.

Erika und Hans NAWRATIL

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Der letzte Stadtradeltag für Esslingen am Neckar

Der letzte Stadtradeltag für Esslingen war ein Bilderbuchtag. Strahlende Sonne, blauer Himmel,  teilweise weiße Wolken, herrlich. Diesen letzten Tag sind wir zusammen geradelt. Gegen 10 Uhr gings los, gut eingepackt, denn der Fahrtwind war sehr frisch. Mit jeder Stunde wurde es angenehmer und wir konnten Haube und Handschuhe ausziehen. Am Aileswasen machten wir am See eine Vesperpause (Nüsse, Banane, Apfel). Ein Triathlet kam zu uns an die Bank, zog seinen Neopren an und stürzte sich ins etwa 16° Wasser. Da war es auf dem Rad nach Tübingen angenehmer. In Tübingen, die noch bis 03.10.12 ihre Stadtradelzeit haben, tranken wir eine Latte macchiato und aßen einen Obstkuchen dazu. Nach dieser Stärkung gings wesentlich schneller nach Hause (oder war es der Rückenwind?). Daheim nach dem Abendessen im Restaurant (Fisch) ging es zur Fotoaufnahme über Esslingen. Der super Tag, mit dem fast Vollmond, ging seinem Ende zu. (Abschlußbericht folgt).

Über Esslingen

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Meine 2. Woche ist rum!!

So, am Ende meiner 2. Woche steht mein Kilometerstand auf 312 ! Gut nicht?! Diese Woche hat mich der Wettergott kräftig naß werden lassen! Bei dieser Dunkelheit und dem Starkregen ist es schon ein gefährliches Unterfangen auf Straßen, die nicht sehr ausgeleuchtet sind, zu radeln. Autofahrer sehen auch nicht viel mehr als Radler. Doch ziehen wir den Kürzeren, wenn was passiert. Nach meinem Erlebnis, daß ich erfahren mußte, habe ich mir eine umständliche, aber sichere Strecke ausgesucht! Der Autofahrer überholte mich noch, obwohl ich mich schon links zum Abbiegen eingeordnet hatte. Er entschuldigte sich dann aber!
Ansonsten gab es viel Spaß bei der Arbeit, was meine Kolleginnen und Chef anbelangt: Sind alle bemüht, meine Sachen trocken zu kriegen und jeden Tag sich mit mir freuen! Vergangenen Mittwoch besuchte mich unser Lokalradio: Radio RSG! hab ein kleines Interview gegeben, was nach der Aktion wahrschieinlich gesendet wird. jetzt versuche ich Euch meine Walkinggruppe mit mir anhand eines Bildes vorzustellen: Dorthin bin ich nämlich vergangenen Samstag zum Treffen geradelt, anschließend 15. km gewalkt, dann wieder nach Hause geradelt. War eine sehr schöne Strecke, die man mit dem Auto nicht fährt. morgen werde ich auch wieder mit dem Rad zum Treffen fahren. Nächste Woche schreib ich Euch mehr….

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Geschafft

hallo Leutle ! Es ist geschafft ! (fast). Gerade komme ich von der Fachtagung Ganztagesschule „Sportvereine und außerschulische Bildungsträger“ aus der Landeshauptstadt Stuttgart, und was kann ich mitteilen ? es waren ein „haufen“ mit dem Rad da. Da kann man(n) und Frau neben dem geschäftlichen auch noch wunderbar über das Radfahren fachsimpeln. Respekt, von wo die Leute überall aus ganz BaWü mit dem Rad kommen, oder mit der Bahn und dann Nachmittags nach hause radeln. Ich hoffe, es sind alle gut und unfallfrei über die 3 Wochen gekommen. Wir haben uns alle ganz herzlich wieder bei unserer Esslinger Organisatorin Uta Westerich und ihrem Team zu bedanken.

Also bis zum nächsten Jahr ! Es hat wieder riesigen Spaß gemacht.

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erster stimmungsbericht 2012

letztes jahr während meiner 3 stadtradlerwochen habe ich 5 stimmungsberichte verfasst. in den letzten tagen wurde ich immer wieder gefragt, warum ich in diesem jahr nichts von mir hören lasse.

nun – zunächst einmal ist festzuhalten, dass mir nicht viel neues eingefallen ist. letztes jahr bei der ersten teilnahme waren die erfahrungen neu, diese jahr waren die drei wochen schon fast routine. die tage und ereignisse gut planen, die nötigen unterlagen, akten, sportzeug, zusätzlichen anorak usw. richtig disponieren zwischen zu hause und büro, und dann geht das weitgehend problemlos.

in diesem jahr – meine drei wochen sind fast rum – war das wetter deutlich schlechter als letztes jahr. wie durch ein wunder war mein zeitplan abgestimmt mit dem labilen wetter, nur zweimal habe ich ein paar tropfen abbekommen und während teilweise schwerer schauer war ich noch in terminen oder gerade am ziel angekommen. daraus habe ich gelernt, dass ich noch funktionalere kleidung brauche gegen regen und kältere herbsttage, da muss ich nachrüsten. am vergangenen freitag 17.9. ist die kette gerissen, eine ganz neue erfahrung. zum glück geschah dies direkt vor der ankunft zu hause und nicht irgendwo unterwegs. so konnte ich samstagmorgen mit meinem zweiten rad, dem mountainbike, das defekte rad zur reparatur führen. dank meinem treuen berater in allen fahrradfragen in wohnortnähe – rudi’s radl shop in es-wäldenbronn – war der schaden kurzfristig und sogar kostenlos (danke rudi !) behoben.

mein fazit folgt am wochenende, aber mit glück, unterstützung meines umfeldes zu hause und im büro und guter planung werde ich auch meine zweiten ,3 wochen stadtradeln‘ problemlos zu ende bringen.

wilfried wallbrecht 29. september 2012

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Ende eines Selbstversuchs

Ich darf ab Montag wieder Auto fahren! Drei Wochen habe ich alle Wege mit dem Fahrrad unternommen und festgestellt, dass ich auch (fast) ohne Auto auskommen kann. In den drei Wochen hat aber auch das Wetter mitgespielt (an fast allen Tagen) und ich musste auch nichts transportieren. In Zukunft will ich vor jeder Fahrt (noch intensiver als bisher) die Alternativen abwägen: kann ich die Fahrt mit dem Fahrrad oder öffentlichen Verkehrsmitteln durchführen oder benötige ich unbedingt ein Auto für diese Fahrt?

Ein letztes Wort zu der ganzen Aktion aus meiner Sicht: Ich habe das Gefühl, dass kaum jemand in der Stadt diese Aktion wirklich wahrgenommen hat. Außer einem Presseartikel habe ich nichts gesehen. In Zukunft muss viel mehr Werbung für das Fahrradfahren in der Stadt gemacht werden.

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Zwischenbilanz und Dankeschön

Nunmehr liegen 2 Wochen Stadtradeln für Bonn hinter unserer Familie. Insgesamt lief die komplette Umstellung vom Auto auf das Fahrrad viel besser als gedacht. Großes Glück hatten wir bisher mit dem Wetter; Petrus hat es gut mit uns gemeint und uns bis auf ein paar herbstliche Windböen vor Schlimmerem bewahrt.
Vieles lässt sich im Vorfeld anders organisieren, so dass man das Auto wider Erwarten stehen lassen kann.
Anstelle eines wöchentlichen großen Einkaufs erledigen wir zum Beispiel die erforderlichen Besorgungen nun nahezu täglich und dafür in kleinerem Umfang. Große Unterstützung erfahren wir auch durch befreundete Eltern anderer Kinder, die vom Stadtradel-Projekt wissen. Zum Schwimmunterricht wird Antonia zum Beispiel von der Mutter ihrer Freundin mitgenommen und abgeholt, was uns mit dem Fahrrad in diesem Falle nicht möglich gewesen wäre. Für diese Hilfe sind wir sehr dankbar!
Elisa kennt zwischenzeitlich die Fahrradstrecke in ihre Kita sehr genau und hat Gefallen am Beobachten der Zugtrasse gefunden, die großen, schnellen und vor allem lauten Züge beeindrucken sie sehr. Mit ihrem Fahhradhelm hat sie sich allerdings noch nicht ganz angefreundet.
Ein schönes Gefühl ist es, das Fahrradfahren am Morgen nicht mehr in Frage zu stellen. Man muss gar nicht weiter darüber nachdenken und abwägen ob man nun heute das Rad nimmt oder mit dem Auto fährt. Der Weg zur Garage um die Räder herauszuholen wird nun ganz selbstverstädlich eingeschlagen.

Das Klima-Bündnis belohnte Antonia als fleißiges Stadtradel-Familien-Kind übrigens mit dieser tollen Lenkertasche! Vielen lieben Dank dafür! Sie hat sich sehr gefreut!

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Fresh an den Start…

…ging es gestern nun auch für die Bremerhavener. Nachdem ich mein Auto gestern auf dem Magistratsplatz abgestellt hatte, wurde ich mit einer wasserfesten Satteltasche, die ich wohl in den nächsten 3 Wochen häufiger brauchen werde, ausgerüstet. Die Fahrradtour zum Start Sadtradeln wurde von einem heftigen Gewitter, dass uns aber nicht einschüchterte, begleitet. Trotz des Regens war es eine klasse Aktion.

Da es keine Erlaubnis des Magistrats gab, mein Fahrzeug dort für die Dauer des Stadtradelns stehen zu lassen, musste mein Bruder das Fahrzeug vor der Industrie- und Handelskammer abstellen, wo es jetzt aber bis zum Ende stehen bleiben kann. Der heutige Tag war prima – kein Regen während meines Arbeitsweges und die ersten 20 Kilometer sind auf dem Tacho. Es wäre schön, wenn sich noch viele Radler anschließen würden . . .

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Der Herbst ist da….

… es lässt sich nicht mehr schön reden, der Sommer ist vorbei. Gestern wehte uns ein kräftiger Herbstwind entgegen, als wir den Weg von der Kita nach Hause bestritten.

Doch wie immer hat alles auch seine guten Seiten: der Wind rüttelt die Kastanien von den Bäumen! Und diese braunen Kugeln sind für Bonner Kinder wahre Schätze, kann man sie doch im Haribo-Werk in einem bestimmten Tauschverhältnis in Süßigkeiten umwandeln. So bückt sich nun Klein und Große gerne nach den stacheligen Früchtchen. Und mit dem Fahrrad ist ein spontaner Stopp an einem Kastanienbaum natürlich leichter zu machen als mit dem Auto….


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