Auto heute eingemottet

Heute habe ich mein Dienstfahrzeug vor dem Feuchter Rathaus eingemottet. Für drei Wochen bin ich nun ausschließlich mit dem Fahrrad unterwegs und hoffe, dass mich viele Bürgerinnen und Bürger aus Feucht unterstützen und mit mir in die Pedale treten! Ich freue mich auf drei Wochen Fortbewegung an der frischen Luft.
My Great Web page

Liken und teilen!

Komisches Gefühl…

… als ich mein Rad am Bahnhof abstellen musste, um für 3 Tage auf Konzertreise zu gehen. Ich hatte mich inzwischen so an meine Drahtesel gewöhnt, dass sie mir richtig gefehlt haben !

Und morgen sind die 3 Wochen schon vorbei … das ging jetzt aber schnell !

My Great Web page

Liken und teilen!

Statement von Erwin Unfried, Leiter Finanzverwaltung Stadt Röthenbach

21 Tage nur auf dem Fahrrad, das hat mich sofort begeistert. Das hat ein wenig „Tour-de-France-Charakter“. Hauptgrund meiner Teilnahme ist jedoch, dass ich hier persönlich einen kleinen Beitrag zum Klimaschutz leisten kann. Außerdem tue ich etwas für meine Gesundheit und schone aufgrund der derzeitigen Benzinkosten auch meinen Geldbeutel.

3 Wochen ohne Auto, das wird auch logistisch eine Herausforderung. Wie bringe ich die Getränkekisten und andere Einkäufe nach Hause? Was mache ich bei schlechtem Wetter? Was mache ich, wenn ich dienstliche Verpflichtungen außerhalb meines Büros wahrnehmen muss? Eine Vielzahl von Unbekannten tut sich hier auf!

Aber ich freue mich auf diese Herausforderung und zusammen mit unserem Team Stadt Röthenbach werde ich vom 21.07.2012 bis 10.08.2012 für unsere Umwelt in die Pedale treten.

My Great Web page

Liken und teilen!

Unterlagen für den Steuerberater

Anruf vom Steuerberatungsbüro: Wir brauchen die Unterlagen des letzten Monats und das dringend.“ Postweg? Nein, einscannen und per Mail ging auch nicht, denn das Original war wichtig. Auto – steht. Also Unterlagen in die Tasche und auf`s Rad und los – 36 Kilometer hin und 36 Kilometer zurück. Regen gab`s dazwischen auch. Aber es hat alles geklappt und die Bürozeit musste ich abends nachholen.
My Great Web page

Liken und teilen!

Radtour zu den Forts

Morgens beim Blick aus dem Fenster: Regen, und das heftig – die tour drohte im wahrsten Sinne des wortes in`s Wasser zu fallen. Aber gegen 10 Uhr hatten sich alle Wolken verzogen, die Sonne schien von einem strahlend blauen Himmel. Der Wind war zwar kräftig – aber es war trocken. Um 10.30 Uhr waren außer mir noch 10 andere Radlerinnen und Radler am Start. Frohgelaunt machten wir uns auf den Weg über die Passerelle de deux Rives nach Strasbourg. Zunächst durch die Stadt bis zum Europaparlament, durch den Parc de Pourtales, über den Rhein-Marne Kanal hoch zu den Forts. Die Tour bietet städtische und dörfliche Eindrücke, Waldpassagen, Wiesen, Wasser und von den „Höhen“ bei den Forts einen schönen Blick über Strasbourg bis in den Schwarzwald. Die Luft war nach dem Regen klar und frisch. Wir haben uns Zeit gelassen, jeder konnte problemlos mitfahren – es war eine schöne Tour und jeder, der nicht dabei war, hat was verpasst. Vielen Dank an die Mitfahrerinnen und Mitfahrer für die lockere und entspannte Atmosphäre. War ein schöner Tag.
My Great Web page

Liken und teilen!

Fazit 2.Woche: Probier´s mal mit Gemütlichkeit…

Wenn ich früher auf mein gutes Mountainbike gestiegen bin – Helm auf, Handschuhe an und rein in die Klickpedale – dann musste ich immer Vollgas fahren, was geht …

Das hatte allerdings zur Folge, dass ich nach 2-3 Tagen dann völlig ausgelaugt war und mir nicht vorstellen konnte, am nächsten Morgen wieder mit dem Rad 25 km zur Arbeit zu fahren.

Durch die mehrwöchige Aktion hab ich herausgefunden, dass Radfahren noch viel mehr Spaß machen kann, wenn man sich ein paar Minuten länger für die Strecken Zeit nimmt, dafür völlig entspannt und locker bleibt – ja, einfach die wunderbare Freiheit genießt:

die Nähe zur Natur, die Sonne, den Wind, die Gerüche (wenn nicht gerade Autoabgase stören!). Dann fahr ich gerne danach sogar noch zum Einkaufen ins Nachbardorf oder sogar noch zum 10 km entfernten See.

 

 

Übrigens kann man auch zum Surfen mit dem Rad fahren ! (Es dauert nur etwas länger, weil der Anhänger ab 23 km/h etwas unruhig wird …)

My Great Web page

Liken und teilen!

Tipps für Anfänger

Nachdem die zweite Woche fast vorbei ist, hier ein paar Tipps für Anfänger (wie mich) die mal eben komplett aufs Auto verzichten:

  • – Wegplanung:
    • Der kürzeste Weg ist nicht immer der optimale!
      Der direkte Weg durch die Stadt sind bei mir ca. 14 km mit 35 Minuten Fahrtzeit, jedoch stehe ich 10-15 Minuten alleine an Ampeln! (23 Stück!).
      Das ständige Anfahren und Abbremsen kostet viel Kraft und macht
      einfach keinen Spaß.
      Mittels Naviki.de, OpenRouteService.org, Google Maps und den Tipps von Freunden und Kollegen habe ich mir eine neue Route erstellt:
      17 km, fast eben, wenige Ampeln (~ 10), komplett mit Radweg und zu
      großen Teilen an einem Fluss entlang.
      Fazit:
      17km, 45-50 min Fahrzeit und nur 2-3 Minuten an Ampeln!
      (Hätte ich jetzt frische, erholte Beine wäre diese Router
      definitiv die schnellere). Außerdem kommt hier wenigstens Fahrspaß
      auf, die Belastung ist geringer, bessere Luft und man wird nicht alle zwei Minuten beinahe überfahren.
    • Oft lassen sich Fahrten kombinieren! Kleinere Einkäufe einfach
      schnell nach der Arbeit mitnehmen (Umweg 2km) anstatt abends
      nochmal 8km zu fahren.
  • Logistik: Muss ich wirklich alles mitnehmen?
    Am Anfang hatte ich wirklich alles dabei: Wechselklamotten, Langes Trikot zum überziehen, Getränke, kompletter Geldbeutel, Schloss, Sonnencreme, Handtuch, kompletter Schlüsselbund, Waschlappen, Duschgel…
    Das Gepäck hätte wohl für manche Drei-Tagsestour gereicht.
    Mitlerweile habe ich mein Gepäck ausgemistet:
    Duschgel und Sonnencreme liegen jetzt einmal in der Arbeit,
    Handtuch und Waschlappen auch und werden regelmäßig gewechselt, damit muss ich es aber nicht täglich mitschleppen.
    Das Schloss (1kg!) hängt am Fahrradständer in der Arbeit, hier habe ich ein zweites.
    Schlüsselbund und Geldbeutel bestehen nur noch aus dem wichtigsten und nötigsten. Kleingeld wird abends in die Spardose geworfen 😉
    Langes Trikot nur wenns etwas kühler wird.
    Und die 3-Wochenration an Getränken habe ich schon vor der Aktion in der Arbeit gelagert.
    Bleibt also: Wechselklamotten, Geldbeutel, Handy, Schlüssel + Brotzeit für Mittag.
    –> Mein Gepäck ist deutlich leichter. (Das Flickzeug bleibt aber im Gepäck 😉

    Theoretisch könnte man so Montag bis Donnerstag evtl.  sogar auf Fahrradtasche + Gepäckträger (nochmal 1 kg) bzw. Rucksack verzichten, denn Geldbeutel, Handy, Schlüssel und Flickzeug passen auch in die kleine Satteltasche. Man müsste nur Freitags die Ersatzkleidung einmal für die ganze Woche austauschen.
    (Wäre nur noch das Problem der Brotzeit).

Vielleicht kommen ja noch ein paar weitere Tipps dazu – noch habe ich ja knapp 1,5 Wochen vor mir 😉

 

p.s.: ein kleiner Müsli-Riegel vor der (Heim-)Fahrt wirkt manchmal auch wunder.

My Great Web page

Liken und teilen!

Heiße Kilometerjagd…

Auswertung Stadtradler-Stars:

1.) Dr. Fraunberger, Erlangen – 1.488 km

… das hört sich ja fast nach „Tour de France“ an …
Gibt´s beim „Stadtradeln“ eigentlich auch Dopingkontrollen ?   😉
(Mit normalem Weg zur Arbeit, Einkaufen etc. ist jedenfalls so ein Ergebnis undenkbar…)

Wolfgang Maelger aus Kehl verfolgt mich gerade – ich sehe ihn schon hinter mir am Horizont. Leider lässt das Wetter bei uns zur Zeit sehr zu wünschen übrig, und eine Konzertreise (leider ohne Fahrrad !!!) steht auch noch an…    🙁

My Great Web page

Liken und teilen!

Spannend war der 1.Juli, Sonntag Nachmittag

Sitzung in Schloss Atzelsberg. Regenwetter, aber nicht kalt. Regenbekleidung bleibt also Zuhause, damit ich nicht von innen und außen, sondern zumindest nur von außen nass werde. Auf dem Hinweg, überwiegend bergauf, aber nur Nieselregen ging es noch, aber auf dem Rückweg am Abend, zwar bergab, ging es durch einen – schönen warmen – Sommerregen. Nachdem Zuhause trockene Kleider warteten, alles kein Problem.

Gruß und schönes Wochenende Elisabeth Preuß

My Great Web page

Liken und teilen!

Der letzte Stadtradel-Tag! Schade!!!

3 Stadtradel-Wochen gehen zu Ende – und ich werde ihn vermissen, diesen konsequenten Verzicht auf die rote Blechkiste in der Garage. Denn bisher war der Kampf gegen den inneren Schweinehund leicht – schließlich haben wir auf Ehre versprochen nicht Auto zu fahren.
Die spannende Frage ist also: Wie konsequent werde ich weiterhin das Auto stehen lassen, jetzt, wo ich wieder die Wahl habe!
Dabei haben die drei Wochen echt viel Spaß gemacht! Wir haben einen Radel-Kindergeburtstag im Wald gefeiert, ich habe viele schöne Radelwege entdeckt und nette Mitradler kennen gelernt. Inzwischen graut mich auch nicht mehr vor jedem kleinen Berg und der Figur hat es sicher auch nicht geschadet.
Ich werde also den Kampf gegen den inneren Schweinehund weiter führen und sicher auch oft gewinnen! Danke an alle, die mich unterstützt haben, vor allem an meinen Chef, der die Dienstbesprechung an einen Ort gelegt hat, die für mich per Rad erreichbar war und an Frau Preinl von der Stadt Herzogenaurach, die mit viel Engagement das Stadtradeln vor Ort organisiert hat!

My Great Web page

Liken und teilen!