Gestern hatte ich meine erste Abendverpflichtung mit dem Rad und musste feststellen, dass es beim Heimradeln um 20 nach 9 schon ziemlich dämmrig war – LEIDER! Aber die Temperaturen waren noch angenehm.  So kanns weiter gehen 🙂
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Stadtradeln Team Stadt Röthenbach a.d.Pegnitz

Die erste Woche ist um. Die Aktion nimmt langsam Schwung auf. Etliche Kilometer wurden für den Klimaschutz schon zurückgelegt. Immer wieder melden sich neue Teilnehmer an.
Am kommenden Mittwoch, 01.08.2012 starten wir eine gemeinsame Feierabend-Tour. Treffpunkt 17:30 Uhr am Rathaus in Röthenbach. 25 km gemütliche Radtour. Die Strecke ist flach. Anschließend Einkehr i Biergarten in Renzenhof.
Die letzte Woche war für mich als Stadtradler-Star einfach zu bewältigen.
Das Wetter spielte mit und damit war es kein Problem die Radkilometer abzuspulen. Einkäufe erledige ich mit dem Rucksack. Nun greifen wir die zweite Woche an und hoffen, dass sich noch etliche Mitradler finden.
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Heiße Woche mit wenigen Kilometern

Die zweite Woche begann vielversprechend. Außendienste im Flachland mit genügend Zeitpuffer. Aber ich habe nicht mit so heißen Temperaturen gerechnet. Mit dem Rad morgens zur Arbeit und am Abend wieder nach Hause ging gerade noch, jede zusätzliche Tour tagsüber jedoch sparte ich mir und mußte Termine verlegen. Bedauerlich, da ich mir gerade in dieser Woche einiges vorgenommen hatte.
Nun bin ich gespannt auf die dritte Woche.
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Ein Wochenende mit dem ÖPNV – mit Zug und Stadtbus zur Familienfeier

Am letzten Wochenende blieb mein Rad zu Hause. Stattdessen ging es mit ICE, IC und Stadtbus zur Familienfeier nach Gütersloh. Bisher ließ ich mich immer vom Bahnhof abholen und am Sonntag wieder hinbringen – der Vorort liegt ca. 4 km vom Hauptbahnhof entfernt. Nun wollte (musste) ich ausprobieren, ob es auch mit dem ÖPNV geht. In Zeiten des Internets ist es nicht schwierig den Busfahrplan herunterzuladen. Und siehe da – ich musste nur 10 Min. bis zur Abfahrt des Busses warten. Die 15-minütige entspannte Fahrt durch meine Heimatstadt habe ich genossen. Nach 5 Minuten Fußweg war ich schließlich am Ziel.
Mit dem Auto hätte ich für die 350 km etwa 4 Stunden gebraucht. Mit Zug und Bus dauerte die Fahrt 5,5 Std., also 1,5 Std. länger. Schlechter hätte es ausgesehen, wenn ich nur in Regionalzügen gereist wäre – um mein Rad mitnehmen zu können. Schade, dass eine Fahrradmitnahme im ICE nicht möglich ist.
Welchen Irrsinn die strenge Regel für Stadtradler-Stars bedeutet, drei Wochen überhaupt nicht in ein Auto steigen zu dürfen, möchte ich an dieser Stelle mal schildern: Für die Feier musste noch einiges besorgt werden, was ich mit meinem Bruder zusammen mit Hilfe seines Autos übernehmen wollte. Da die Regel das verbietet, musste jemand anderes einspringen. Ich hätte mich zwar darüber wegsetzen können – hätte ja niemand gemerkt – aber das Experiment wollte ich dadurch nicht gefährden. Ich habe mich schon gefragt, warum ich mich darauf einlasse.
Mein Fazit: Man muss schon ein sehr verständnisvolles Umfeld haben, um nicht als völlig abgedreht und ideologisch zwangsgesteuert zu gelten. Ich sehe es sportlich!
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Ohne Auto geht´s auch!

Ich habe es mir fast gedacht: gar nicht so schwer, auf das Auto zu verzichten. Da ich sowieso so gerne mit dem Rad fahre, ist der Muskelkater bisher ausgeblieben. Aber so richtig lange Strecken kommen noch auf mich zu. Es ist die letzten Tage sehr heiß in Feucht, der Fahrtwind tut gut! Heute geht´s dann mit dem Rad zur Moosbacher Kirchweih, da ist am Abend Anstich.
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Stadtradeln 19.07.2012

Die erste Woche ist fast rum. Der Start verlief, was das Wetter betrifft, alles andere als optimistisch. Bei der Auftaktveranstaltung am 14.07. auf dem Theaterplatz goss es wie aus Kübeln. An der Sternfahrt nahmen nur 17 Personen teil. Wir Nilkheimer stellten mit 10 Radlern die stärkste Gruppe. Aber es gibt ja kein schlechtes Wetter, sondern bekanntlich nur unpassende Kleidung. Regencape und Überschuhe sorgten dafür, dass ich nicht wirklich nass wurde.
Die täglich geradelten Kilometer zum Dienst und wieder nach Hause konnte ich mit Wochenende- und Feierabendfahrten ergänzen. So steht der Tacho heute bei 117 Km – nach 6 Tagen. Das lässt sich in der nächsten Woche noch steigern.
Eine Schwachstelle bei meiner Strecke von der Innenstadt nach Nilkheim (Entfernung ca. 3 km) wollte ich immer schon ansprechen: Der parallel zur vielbefahrenen Großostheimer Straße verlaufende Radweg – den nehme ich, wenn der Belag in der Schönbuschallee aufgeweicht ist – ärgert mich immer wieder. An den Stellen, wo der Radweg die Auffahrten zur Ringstraße quert, sorgen die nicht abgesenkten Begrenzungssteine für ärgerliche Erschütterungen. Hier könnte mit wenigen Mitteln Abhilfe geschaffen werden. Liebe Kollegen vom Tiefbauamt: bitte nehmt Rücksicht auf uns Radler und stellt eine durchgängige Radspur her!
Die Teilnahme der Stadt Aschaffenburg an der Kampagne sorgt für Gesprächsstoff. Viele Gruppen sind untereinander vernetzt. Man kennt sich- unsere Stadt ist überschaubar. So fühlen wir uns solidarisch und tauschen uns aus. Mich freut es, dass unser Oberbürgermeister Klaus Herzog mit gutem Beispiel vorangeht und mitradelt. Nur das Tun zählt, nicht das Reden!
In der nächsten Woche stehen einige Dienstfahrten auf dem Programm. Bei nicht zu heißem Wetter wird’s kein Problem werden. Ich freu mich jedenfalls drauf.
Für mich steht fest – die Zukunft gehört dem Fahrrad, ob mit oder ohne elektrische Unterstützung und Radeln macht süchtig!
Richtig auf den Geschmack gekommen bin ich bei unserer Radtour in Frankreich in diesem Jahr. 1000 km in 2 ½ Wochen durch schönste Landschaften. Die Tour mit Camping –Gepäck führte uns von Le Puy-en-Velay im Zentralmassiv bis über die Pyrenäen nach Pamplona – mit Extratour in den Cevennen. Es war ein Traumurlaub mit Fitness-Effekt!
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erste Woche ohne

Verzicht aufs Auto, alles mit dem Rad fahren, dachte ich, ist kein Problem. Ich fahre ja sowieso alles mit dem Rad. Denkste. Es ging schon am Samstag los: Telefon: Papa, holst Du mich ab? Nein, Du läufst. Da hatte ich es, das schlechte Gewissen und den abrupten der Abschied von der Vaterrolle, die darin besteht, gutmutig alle Wünsche zu erfüllen. Doch es kommt  noch schlimmer. Ich bin angewiesen. Da stehen drei Kisten mit Gemeindebriefen. Sie müssen nach Jakobus. „Für die Pfarrstelle ist ein Kombi unerlässlich“. Diese Formulierung hätte fairerweise im Amtsblatt für unsere Pfarrstelle stehen sollen. Aber es gibt für alles eine Lösung.  Während meine Tochter, die ich zwei Tage vorher laufen habe lassen, mit dem Auto fährt, präsentiere ich mit dem Rad vorne weg oder hinter her, je nach Verkehrsaufkommen, meine ethische avantgardistische Überlegenheit. Dazwischen eine kleine Wettfahrt.  Bei 44 km/h muss ich sie aber ziehen lassen. Die auf meinem Tacho angezeigte co2 Ersparnis kann ich knicken. Eine weitere Folge als Radelstar: die weiblichen Familienmitglieder einwickeln eine ausgewachsene Velophobie.
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The results are in… 3 Wochen ohne Auto – ein Fazit

Erstmal vorweg: Ich hab’s geschafft! Es war nicht immer einfach, auch mental durchaus anstrengend aber sehr empfehlenswert.
3 Wochen ohne Auto ist gut machbar – und auch sonst kann ich oft drauf verzichten.
Aber 35 Kilometer pro Tag alleine für den Weg in die Arbeit sind kein Pappenstiel.

Woche 1: Die 50km der Auftaktveranstaltung liegen mir natürlich gleich schwer in den Beinen, aber der Elan macht das alles  wieder wett. Schnitt am ersten Tag so ca. 22km/h.
Radeln jeden Tag ohne größere Probleme (außer den Ampeln).

Woche 2: Die neue Strecke ist zwar länger, aber viel schöner und gibt zumindest ein bisschen Antrieb. Es ist viel schöner lauter Menschen beim joggen und spazieren zu beobachten als zwischen stinkenden Blechlawinen zu stehen und darauf zu warten dass die Ampel umschaltet.
Nur meine Beine sind dafür blind und sind einfach leer – „I mog nimmer“ – Mittwochs nehme ich den Bus weil es regnet wie aus Eimern und meine Beine einfach streiken. Danach geht es mit reduziertem Tempo wieder.
Samstag und Sonntag sind für Erholung reserviert – wie sehr wünsche ich mir nun ein e-bike….

Woche 3: Langsam gewöhnen sich die Beine an die Belastung aus 19,3km/h am Anfang der Woche werden am Freitag entspannte 20.7km/h. 😉  Abends dann mit dem Zug (und Rad) nach München – die Fahrt nach München mit dem Rad war mir dann doch zu lange.
Montag morgen dann wieder mit Fahrrad im Zug zurück  und ab in die Arbeit.

Heute dann der ultimative Fitnesstest – das Ziel eine neue persönliche Bestleistung.
Also nach der Arbeit die Schuhe geschnürt, kurz gedehnt und dann auf aufs Rad – kurz warmfahren bis zur ersten Ampel und dann treten was die Beine hergeben.
25km/h nice… nach drei Kilometern sind die Beine warm
28km/h uhh nice… nach 10 km jetzt geht’s rund aber da geht noch was
35km/h! und das auf ebener Strecke, die letzten drei Kilometer locker flockig ohne dass mir die Lunge flöten geht und selbst der Puls ist nicht sehr hoch. Wow!
Zuhause angekommen sind die Beine zwar noch nicht leer aber durchaus gefordert – aber die Euphorie über einen 26er Schnitt über 17km lässt alles andere verblassen. Hammer.

 

Fazit:
527 Kilometer in drei Wochen – nicht schlecht und das mit 0 Benzin.
Das sind fast 10% der Leistung meiner Heimatgemeinde!

Insgesamt muss ich schon sagen es war zwar hart, aber hat sehr viel Spaß gemacht.
Ein Ruhetag mitten in der Woche wäre manchmal sehr nützlich gewesen um den Muskeln ein wenig Pause zu geben – immerhin ging es bei mir von 0 auf 527 innerhalb von drei Wochen 😉
Mein Auto habe ich an sich nicht wirklich vermisst, nur wenn die Beine mal wieder leer waren, habe ich auf die ein oder andere Fahrt verzichtet, die ich sonst (mit dem Auto) noch gemacht hätte. Man überlegt sich dann doch eher zweimal ob man die extra Kilometer noch in Kauf nimmt (sollte man sich beim Auto wohl auch öfter überlegen).

Ansonsten war es super – man bekommt vor allem nach der Arbeit den Kopf frei – das war wirklich schön und die extra Zeitbelastung hielt sich auch in Grenzen (2×50 min vs. 2x 25 min -> nur 50 Minuten mehr).
Von den Kollegen gab es auch sehr viel Zuspruch (und manchmal auch ein wenig Mitleid ;))

Und wie geht’s weiter:
2-5x pro Woche werde ich wohl weiterhin in die Arbeit radeln – das geht ganz gut und bringt einiges für die Fitness und für mich als Informatiker ist das eine gekonnte Abwechslung fürs Büro 😉
Ein neues Fahrrad wäre da natürlich eine gute Motivation 😉

p.s.: Zwei Kollegen habe ich tatsächlich auch dazu gebracht nun (fast)  jeden Tag zu Radeln!

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Radtour zum Auftakt am 21.07.2012

Am Samstag, den 21.07.2012 wurde es Ernst. Um 9:40 Uhr begann der Auftakt zur dreiwöchigen Aktion der Stadt Röthenbach für den Klimaschutz. Erster Bürgermeister Steinbauer begrüßte die Teilnehmer und schickte uns dann unter fachkundiger Anleitung von Thomas Löffler vom ADFC auf die abwechslungsreiche Strecke von Röthenbach, über Henfenfeld, Engelthal, Offenhausen Richtung Altdorf. Im Gasthaus Postmeister wurde mittags gemütlich eingekehrt. Bei Regenwetter ging es über Ochenbruck, Feucht und Schwaig nach Röthenbach zurück. Insgesamt legten wir 75 km zurück. Für mich als Stadtradel-Star ging es gleich am Sonntag weiter. Wir besuchten den Biomarkt am Nürnberger Hauptmarkt. Diesmal ohne Auto. Die Einkäufe schleppte ich im Rucksack mit nach Hause. Ingesamt radelten wir 45 km.
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Fazit 3.Woche: Ein verblüffendes Experiment !

Unglaublich, wie sich 1.040 km angesammelt haben !

Dabei habe ich keinerlei extra Radtouren o.ä. gemacht, sondern mich einfach mal so verhalten, wie so mancher Autofahrer sorglos sein Gefährt benutzt:

Erst in die Arbeit und wieder zurück, danach mal schnell von A nach B, dann von A nach C, dann kurz was einkaufen in D, die Kinder zum Sport bringen, 1 Stunde später von dort wieder abholen, ganz spontan noch Grillkohle und einen Kasten Bier im Nachbarort kaufen, gegen Abend noch das schöne Wetter ausnutzen und zum 15 km entfernten See fahren, oder doch lieber noch einen See weiter, weil dort nicht so viele Leute sind……

 

Die Stadtradel-Aktion hat mir sehr gut gefallen – es haben sich oft gute Gespräche ergeben, die zur Folge hatten, dass sich manche Leute Gedanken darüber gemacht haben, was sie in Zukunft mit dem Rad statt mit dem Auto erledigen könnten.

Bei den Kindern unseres Teams hat zwar nach der ersten Woche die Begeisterung deutlich nachgelassen, nachdem wir uns (gemeindeintern) nur auf Platz 2 behaupten konnten, aber die „Fahrdienst“-Entwöhnungskur war auf alle Fälle ein großer Erfolg !

Für mich persönlich war die Erfahrung wertvoll, dass ich mich um so besser gefühlt habe, je mehr ich mich draußen bewegt habe.

Die täglichen Fahrtwege per Rad zurückzulegen, ist eine perfekte Möglichkeit, den stressigen Alltag zu entschleunigen und einfach mal abzuschalten… Oder man nutzt die Zeit, um nachzudenken oder Dinge zu organisieren.

In Zukunft werde ich sicher nicht jeden Tag die 51 km (zur Arbeit und zurück) mit dem Rad fahren, aber bei schönem Wetter werde ich schon öfter mal die S-Bahn links liegen lassen und einfach weiterradeln. Und das Auto kommt wieder nur dann zum Einsatz, wenn der Transport mit dem Anhänger unmöglich ist oder das Wetter so schrecklich, dass es unzumutbar scheint…

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