zweiter stimmungsbericht nach knapp einer woche

es ist sonntagnachmittag, und der herbst ist vorübergehend eingezogen. heute morgen bin ich bei einer privaten fahrt nach stuttgart richtig nass geworden. es war ja zu befürchten, dass das fahrradfreundliche spätsommerwetter nicht unendlich anhält. zum glück soll es ab wochenanfang wieder deutlich besser werden. und am wochenende hatte ich wenige diensttermine, sodass ich mich gut organisieren konnte. ich war zweimal von zu hause im büro, aber ohne fixtermine. und die freizeitfahrten waren gut zu machen, ohne dienstkleidung ist das alles viel einfacher.
ich bin jetzt fast 70 km gefahren, wenig im vergleich zu vielen stadtradlern, die mir bundesweit in diese raktion im internet begegnen. in unserer stadt gibt es übrigens einen höhenunterschied von den tallagen am neckar zu den höhenlagen des siedlungsgebietes von ca. 230 metern.

eine interessante erfahrung ist, dass durch die breite berichterstattung über die aktion in den lokalen und regionalen medien sehr viele leute in der stadt informiert sind und mich ansprechen. wo ich auch hinkomme (schwimmbad, privates umfeld, fussballspiel meines sohnes, wochenmarkt usw.), ergeben sich gespräche. von irritation über ‚mitleid‘ und anerkennung ist die resonanz differenziert, aber deutlich überwiegend positiv. ich denke, nächstes jahr werden wir mehr stadtradler in esslingen sein.
ich will mich nicht wiederholen mit den ersten eindrücken, die ich am 15.9. geschildert habe. hinzu kommt jetzt schon, dass ich noch mehr über die sorgen und nöte der radfahrer in der stadt weiss und dass ich orte in der stadt passiere, an die ich sonst nicht regelmässig hinkomme. beides hilft mir in meinem berufsalltag.
ansonsten haben sicher alle an dieser aktion interessierten die titelgeschichte des aktuellen spiegel gelesen. da steht natürlich viel wahres drin, was die disziplin der radfahrer betrifft – man ertappt sich ja selbst gelegentlich. aber dass die radfahrer immer mehr werden, kann ja nur im interesse von uns allen sein.

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2. Woche bei bestem Radel-Wetter

Museum Berzbach

Verwaltung beim Dorfwettbewerb

Die zweite Woche brachte das gewünschte Radelwetter. Jeden Morgen Sonnenschein bei der Fahrt zur Arbeit. Der Duft des letzten Grasschnitts. Genießen mit allen Sinnen. Die Radtasche von Ortlieb ist super. Bei den vier Abend-Terminen in dieser Woche konnte ich Notebook und Akten problemlos verstauen. Bei allen Terminen wird einem Bewunderung entgegengebracht. Ganz überrascht war heute die Bewertungskommission des Rhein-Sieg-Kreises beim Dorfwettbewerb „Unser Dorf hat Zukunft“. Die zuständigen Mitglieder aus der Umweltabteilung begleiteten mich zu den Dörfern. Am Sonntag findet in Much das Erntedankfest statt. Da kann ich dann bei der Dienstfahrt noch einige Kilometer sammeln. Ich freue mich schon auf die nächste Woche. Dann kann ich zum Abschluss hoffentlich noch kräftig Kilometer sammeln.

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erstes stimmungsbild

vierter tag ohne auto

seit montag 12. september 11 uhr bin ich stadtradler. es hat eine gewisse überwindung gekostet, da mitzumachen. als erster  bürgermeister, zu dessen verantwortungsbereich die stabsstelle klimaschutz der stadt esslingen am neckar gehört, sehe ich mich durchaus in einer vorbild-verpflichtung. andererseits habe ich einen turbulenten terminkalender, bin ständig unter zeitdruck und muss zu den meisten terminen in angemessener kleidung erscheinen. aber ich habe mich auf das experiment, auf den selbstversuch eingelassen. mein kleinwagen steht seit montag – unter einer haube verpackt – vor dem technischen rathaus und wird erst am 3. oder 4. oktober wieder angerührt. ich fahre sonst regelmässig mountainbike als sport, benutze das rad im alltag aber seit vielen jahren – berufsbedingt – selten.

die ersten tage sind prima verlaufen. das wetter macht glänzend mit bisher. dazu kommt mir entgegen, dass es in unserer stadt einen excellenten busverkehr und in der region stuttgart ein vorzügliches öpnv-netz gibt, was ich im einzelfall nutzen kann. die umstellung ist gross, ich fühle mich gefordert, die tagesabläufe stärker vorzudenken, ich achte mehr auf den wetterbericht, ich mache mir mehr gedanken über die richtige kleidung. ich bin selber neugierig, wie die nächsten zweieinhalb wochen weiterlaufen.

wilfried wallbrecht 15.9.11

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Statement zum Stadtradeln und zur Radverkehrsförderung von STADTRADLER Frank Böhme aus Oberursel

Ich nehme an der Aktion Stadtradeln teil, weil mir Radfahren Spaß macht und ich damit einen kleinen Beitrag zum Klimaschutz leisten kann. Ich bin ohnehin seit vielen Jahren überzeugter Radler und genieße ganzjährig die Freiheit auf meinem Drahtesel. Mit meiner Teilnahme möchte ich als Stadtverordneter Vorbild sein und weitere Bürger Oberursels zum Umstieg auf das Fahrrad bewegen.

Die Förderung des Radverkehrs in Oberursel ist wichtig, da das Fahrrad das effektivste und intelligenteste Verkehrsmittel in der Stadt ist.

STADTDRADLER und Teamkapitän

STADTRADLER und Teamkapitän von "GRÜN fährt Rad"


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erster Tag

Erster Eintrag in den Blog.
Bin wie die letzen Jahre schon mit dem Rad am Stau vorbei zum Bahnhof gefahren. Heute sogar den Helm vergessen. Morgen will ich mit dem Rad dann auch von Esslingen nach Hause fahren. Das sind je nach Strecke von Esslingen nach Pfullingen rund 40 km. Ärgerlich dabei immer wieder die Bahn mit ihrer Regelung der Fahrradmitnahme. Bis 8:30 kostet das Fahrrad 4,90 Euro. Für Berufspendler, die ja meistens früher unterwegs sind, keine gute Lösung….
Heute jedoch bei schönstem Wetter eine Freude zu radeln…

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Die erste Woche war regnerisch und stürmisch

Beigeordneter in RegenbekleidungZu Beginn der Stadtradel-Aktion spielte das Wetter prima mit. Ich fahre täglich 20 km mit dem Dienst-Pedelec zwischen Wohnung und Rathaus. Hierbei sind 200 Höhenmeter zu bewältigen, was mir als geübter Radfahrer nicht schwer fällt. Mittlerweile fahre ich an den Tagen, wo Abendtermine anstehen sogar zum Mittagessen nach Hause. Für die Einzelstrecke benötige ich 22 Minuten. Mit dem Auto wären es 10 Minuten. Seit Mittwoch hat der Herbst mit Regen und Sturm im Bergischen Land Einzug gehalten. Aber es gibt ja bekanntlich kein schlechtes Wetter, wenn man entsprechende Kleidung trägt. Eine echte Herausforderung war der Abendtermin am Donnerstag. Um 22.00 Uhr fand die Rückfahrt bei Dunkelheit, Regen und Sturmböden statt. Dank der guten Beleuchtung am E-Bike kein Problem. Leider hatte ich die Leistungsfähigkeit des Akkus überschätzt. Am Freitagmorgen verabschiedete sich die Elektrounterstützung am letzten Anstieg. Als Fazit der ersten Woche kann ich sagen, die Aktion macht riesigen Spaß. Man kommt gut erholt im Büro an. Und nicht nur das Klima profitiert sonder auch meine Gesundheit. Ich bin schon gespannt auf die zweite Woche. Am Wochenende stehen dann noch einige private Fahrten an.

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Beigeordneter der Gemeinde Much verzichtet drei Wochen auf PKW

Schlüsselübergabe an Ehefrau

Auftakt der Stadtradelaktion der Gemeinde MuchDie Gemeinde Much beteiligt sich vom 5. bis 25.9.2011 am Stadtradeln. Bei der Auftaktveranstaltung am Anfang dieser Woche habe ich mich (Bildmitte) ganz spontan dazu entschieden als STADTRADLER drei Wochen auf mein Auto zu verzichten. Als begeisterter Rennradfahrer kein Problem. Bisher bin ich allerdings in der Regel am Wochenende mit dem Rennrad unterwegs. Jetzt gilt es aber bei jedem Wetter das Rad zu nutzen. Die Gemeinde ist im Besitz eines Dienst-Pedelec. Somit lasse ich Rennrad und Auto in der Garage stehen. Die Mitarbeiter, meine Frau und meine Kinder waren ganz verwundert, wie ich ihnen von der spontanen Entscheidung berichtete. Ich bin ganz gespannt, wie es mir in der ersten Woche ergeht.

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