schöne grüße von bipa!

an die kleine schwester (nele, fast 1 1/2 jahre) meiner lieblingsnachbarin lena, die sogar schon mein parkendes rad in für sie fremder umgebung erkennt.
hab ich eigentlich schon erwähnt, dass ich nachts vom radfahrerparadies träume! nämlich von holländischen verhältnissen!
hier kaum vorstellbar. dazu müsste vielleicht jeder autofahrer mindestens einmal in seinem leben mit dem rad zur arbeit und zurück gefahren sein; ähnlich wie es nötig ist, als spanier / spanierin die compostella seiner bewerbung um eine arbeitsstelle beizufügen, müsste der hiesige arbeitgeber beim vorstellungsgespräch also fragen: „wie kommen sie zur arbeit?“ und der bewerber würde antworten: …“mit dem rad!“ – „Jooh!“
denn welcher arbeitgeber wünscht sich keinen motivierten, umweltbewussten, sportlichen, der gesundheit zuträglichen und gut gelaunten mitarbeiter?
ach übrigens, fahren auch stadtplaner rad?
lg von
bipa (sabine)

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Zwei Wochen als STADTRADLER

Die zweite Woche ist bereits vorbei und die Anzahl der Kilometer ist auf 231 gestiegen. Ich habe von Anfang an keine Wette über die Anzahl der Kilometer abgeschlossen, die am Ende auf dem Zähler stehen werden. Es macht auf jeden Fall Spaß zu sehen, wie die Zahl nach oben geht. Von Anfang an habe ich das Fahrrad anstelle des PKWs verwendet, also als Verkehrsmittel vor allem. Und ich gebe ja zu, dass das, was ich auf den Zettel geschrieben hatte, immer noch zu trifft: es ist anstrengend! Ja, das Rad nicht nur in der Freizeit, also freiwillig zu benutzen, sondern bewusst Verzicht ausüben. Denn Umweltschutz und alle Beiträge, die dafür benötigt werden, sind ein Verzicht auf Bequemlichkeit und Selbstverständlichkeiten, die ich nicht oft hinterfragt hatte.

Als ich gestern in die Stadt fuhr merkte ich, ich habe, wie es hin- und wieder vorkommt, mein Mobiltelefon zu Hause vergessen. Was nun? Zurück fahren und das Telefon holen oder weiterfahren? Ich entschied mich fürs Weiterfahren und die Welt ist nicht unter gegangen. Also, Verzicht ausüben muss sich nicht unbedingt auf die Qualität des Lebens auswirken. Noch zwei Tage radeln und dann kommt die Gesamtbilanz. Bin gespannt, wie diese ausfallen wird.

Antonino Pecoraro

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zum thema kritik

fällt mir natürlich auch etwas ein:
wie bereits von meinem „rad-mitstreiter“ herrn kleiner erwähnt, gibt es einige verbesserungswürdige stellen in bezug auf gefahrenträchtige radwege in rheinberg.
einer davon liegt mir persönlich besonders am herzen, zumal ich hier selbst schon von einem unfall betroffen war (nette platzwunden!): es handelt sich hierbei um den „brennpunkt“ von der xantener str. aus über die wälle fahrend.
schön wäre hier eine seit langem von der stadt versprochene lösung.
bis es soweit ist ein appell an alle radler: hier besonders aufmerksam bleiben!!
lg
sabine
ps: themawechsel: braucht von euch radlern jemand zurzeit eigentlich noch das fitness-studio?

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Alltag ist auch Nacht

Zum Alltag gehört natürlich auch die Nacht, der späte Tag nach Einbruch der Dunkelheit. Auf der Rückfahrt von Moers nach Rheinberg hält man Kurs links der B 57. Auch bei gutem Scheinwerferlicht sieht man die Wegeoberfläche nicht gut; Rippen und schlecht abgesenkte Bordkanten schlagen voll durch; an jeder Ampel muss man anhalten, keine grüne Welle!

Die zahlreichen entgegenkommenden Autos blenden sogar schon bei ordnungsgemäß asymmetrischem Abblendlicht; aber mindestens ein Drittel der Fahrzeuge fährt mit viel zu hoch eingestelltem Licht – eine echte Gefährdung, die ich schon lange kenne und die mit den bei uns leider üblichen Zwei-Richtungs-Radwegen auf einer Straßenseite Standard ist. Darüber machen sich weder ADAC noch TÜV noch die Straßenbauverwaltungen irgendwelche Sorgen.

Übrigens habe ich beim Versuch, radelnde Bürger für das Stadtradeln zu gewinnen, zwei angetroffen, die diese Werbung für die Stadt aus Verdruss über die Verwaltung, insbesondere über die Verkehrsführung, abgelehnt haben. Ich meine, das ist falsch; sie sollten ihren Unmut eher öffentlich machen. Diskussionen beleben die Szene.

Morgen geht es auf Tour ins Ruhrgebiet, das Wetter soll ja bescheiden bleiben, aber was macht das schon? Hauptsche ist, dass man sich bewegt und heil ankommt.

Freundliche Grüße

Fritz Ettwig

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wie verwandelt man gegenwind?

ganz einfach! :

man ist nicht mann, sondern frau und fährt tapfer auf dem radweg, meist ja gegen den wind.

ein mann, entweder ein gentleman oder eher einer der stolzen sorte (nicht bös gemeint, schmunzel) überholt

und nun ist die frau pfiffig genug sich vom windschatten mitnehmen zu lassen… klappt prima und macht spass!

und wenn es nicht klappt, dann hat mann ein e-bike!

lg

sabine

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KRITIK

Das Thema „Radwege“ in Rheinberg beschäftigt mich schon lange. Laut Urteil vom Bundesverwaltungsgericht Leipzig (Az.: BVerwG 3 C 42.09) dürfte es kaum noch Wege mit solch lustigen Beschilderungen geben:

Ich habe den Anschein, dass dies in Rheinberg ignoriert wird. Ein Kontaktversuch mit der Stadt über das Internetportal blieb unbeantwortet.

Im Stadtgebiet werden Radler durch Beschilderungen auf solche Wege gezwungen:

(Durchfahrtsbreite ca 0,6m, Gehwegplatten uneben verlegt)

(Hier endet der Radweg nach ca. 50m und man muss sich zwischen den parkenden PKW gefährlich in den Verkehr einreihen, super Idee, liebe Stadtplaner!!!)

(Warten Fahrgäste auf den Bus, ist ein Weiterfahren auf dem Weg unmöglich)

Widersetzt man sich dem, wie ich es selber praktiziere und sicherer auf der Fahrbahn radelt, bitten die Rheinberger Schutzmänner freundlich um eine kleine Spende von 10€; diese erhöht sich auf 35€, wenn das Verwarngeld vor Ort abgelehnt wird. Außerdem ist man in dieser Behörde der Meinung, dass Radwege, ob beschildert oder nicht beschildert generell benutzungspflichtig seien ( Namen dem Autor bekannt 😉 ). Ich denke hier ist Nachschulbedarf erforderlich.

Bei all dem Negativen muss ich natürlich auch eine tolle Lösung auf der Bahnhofstr. erwähnen:

Der Radweg ist auf der Fahrbahn und wird von Kraftfahrern gut wahrgenommen.

Für alle anderen Wege wäre (erneut) mein kostengünstiger Vorschlag, die Beschilderungen zu entfernen, dann werden die „muss-“ Radwege zu „kann-“ Radwegen; jeder Radfahrer könnte selber entscheiden, ob er sich auf dem Radweg oder auf der Fahrbahn wohler fühlt, wie in der StVO eh schon gefordert. Als Synergieeffekt wird an Engstellen der Kraftfahrverkehr ausgebremst, so dass Kinder, die den Schulweg bestreiten wie an der X-Str., die Fahrbahn sicher überqueren können.

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Die erste Woche

Meine Radkilometer der ersten Woche erreichen gerade die Marke von 100 – keine Freizeitausflüge, nur kurze Alltagsstrecken, 4 Tage über Pfingsten auf Bahnreise mit der grünen Fraktion in die Rheinberger Partnerstadt Hohenstein-Ernstthal in Sachsen. Die Fahrt mit dem Rad von Ossenberg zum Bahnhof Millingen und zurück, in der Zeit meiner Berufstätigkeit alltäglich, ergab das Problem, wie ein Rad über mehrere Tage einigermaßen sicher und wettergeschützt in Rheinberg abgestellt werden kann. Ich entschied mich für meine „alte Möhre“, die auf der Verladerampe des Bahnhofs die 4 Tage unversehrt geblieben ist. Attraktiv und verlässlich ist die Situation an den Bahnhöfen über die Nachtzeiten hinweg jedoch nicht.

Aktive Alltagsfahrer und Stadtradler äußern sich auch in der Presse kritisch über die Radverkehrsführung in Rheinberg, etwa auf dem Weg von Vierbaum aus zum Rheinberger Bahnhof. Ähnliches gilt ja auch z. B. für Budberg-Mitte, Borth und Wallach, den Kuhdyk in Orsoyerberg und die Xantener Straße. Die Kritik trifft ins Schwarze, sollte aber zum Stadtradeln eher ermuntern. Denn Verkehrspolitik ist gerade in Rheinberg das Bohren dicker Bretter, wenn dem Autoverkehr etwas Raum für die Radfahrer und Fußgänger abgerungen werden soll. Das versucht die grüne Fraktion seit Jahren; in den anderen Fraktionen haben etwa Alltagsradler in der Regel keinen bestimmenden Einfluss. Und mit dem „Status Quo“ kann auch die Verwaltung gut leben.

In diesen Tagen ist mir ein Werbespruch für hochwertige Räder in der taz aufgefallen, der gut auf unser Stadtradeln passt: Radwege entstehen, indem man sie fährt!

In der zweiten Aktionswoche läuft es für mich vielleicht schon besser, denn ab Montag bin ich für einige Tage mit zwei Freunden auf Radtour im Ruhrgebiet; Marathonstrecken stehen aber nicht an, sind auch kein Selbstzweck.

Bis alles Gute, Hals- und Beinbruch.

Fritz Ettwig

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alle tiefen: ein platter reifen am samstag, natürlich am hinterrad! kommt nie zur rechten zeit und darum besten dank an den herzallerliebsten ruhig mal an dieser stelle!! für die schnelle reperatur. am folgenden tag, auf dem ruhrtalradweg war mir das glück so richtig zur stelle: bei recht zügiger fahrweise, auf schotterigem untergrund sollte man/frau keine vollbremsung versuchen, nur weil jemand ruft: „hier geht’s links ab!“ naja, schürwunden an händen und knien brauch ich wohl keinem radfahrer erklären… am besten gleich weiterfahren, denn die gelöcherte hose wird erst in der waschmaschine wieder sauber…

liebe grüße aus rheinberg, sabine

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Pfingstfahrten

Da ich Pfingsten mal nicht arbeiten musste, konnte ich mit meinem Mann mal wieder ein paar größere Touren unternehmen. Freitag wollten wir in Issum einen Zwischenstopp einlegen, und mussten erstaunt feststellen, dass Diebels Life geschlossen ist. So haben wir uns dann überlegt unsere Tour über Geldern, Aldekerk, Kamp-Lintfort nach Budberg fortzusetzen, um dort in der Bahnhofgaststätte bei Coucha ein gepflegtes Bier zu trinken.

Am Samstag wurden alle Einkäufe für unsere fünfköpfige Familie mit dem Rad erledigt (ca. 5 mal nach Rheinberg), anschließend sind wir nach Moers zum Jazzfestival gefahren.

Sonntagmorgen bei schönem Wetter haben wir eine große Runde über Wesel, Spellen, Götteswickerham, Dinslaken, Walsum, Baerl bis nach Hause gedreht. Nach einer Verschnaufpause wurden die Räder gewechselt und mit ein paar Freunden haben wir nochmals das Jazzfestival besucht.

Pfingstmontag ging es schon früh mit dem Rennrad auf die Piste. Obwohl der Wetterbericht nicht so gut war, haben wir ohne nass zu werden eine Runde von knapp 100 km geschafft.

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mit dem rad unterwegs sein

auch ich nehme an der rheinberger-stadtradel-aktion als botschafterin teil und muss sagen, dass ich dadurch heute morgen ganz besonders aufmerksam bei mir und bei meinem rad war.

ein wunderschöner sonnenaufgang lädt zum länger hinsehen ein: das ist möglich liebe autofahrer, denn die radwege sind auf „meiner“ strecke fast menschenleer!!

grüße und bis bald,

sabine meinert

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