Ende

Die 3 Wochen als Stadtradler haben mir großen Spaß gemacht. Besonders vermisst habe ich das Auto zu keiner Zeit. Hier ein lustiges Bild, wie Nachbars Wein unser Auto während der Standzeit „gefangen“ hat:

Schade finde ich nur, dass man nicht alle dazu begeistern kann, das Auto öfter, besonders auf kurzen Strecken stehen zu lassen. Ich glaube nicht, dass Kinder bleibende Schäden davontragen, wenn der eine Kilometer zum Kindergarten oder zur Schule in Begleitung der Eltern mit dem Rad oder zu Fuß zurückgelegt wird. Auch sehe ich oft, dass Eltern Ihre Kinder zum Turnen oder zum Schwimmen 500m mit dem Auto fahren! Was sollen Kinder da lernen?

Insgesamt war es jedoch von allen Rheinbergern eine tolle Leistung, die „Zusammengeradelt“ wurde. Im Schnitt pro Teilnehmer über 120 km habe ich eben gelesen. Es wäre schön, wenn die Motivation noch eine Weile anhält.

Sabines Dank an das Stadtradelteam um Jens Harnack herum schließe ich mich hier gerne an!!!

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Antonino Pecoraro, STADTRADLER Würzburg

Mein Fazit: Im Laufe der letzten drei Wochen nahm das Gefühl des Verzichts stetig ab. Was zunächst Umstand und Anstrengung bedeutete, war schließlich Gewohnheit, ja manchmal sogar Vergnügung. Und, man höre und staune, selbst das schweißnasse Hemd der ersten Tage war in Vergessenheit geraten. Ich sage einfach: Rad fahren ist schön!

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fazit

nun ist der letzte tag meiner statdtradler-tätigkeit angebrochen. wie schnell 3 wochen vergehen, brauche ich hier nicht beschreiben.
was bleibt?
für 3 wochen aufs auto zu verzichten ist für mich kein verbot, in dem sinne, dass verbote sich ja meist negativ „anfühlen“. für mich war es eine interessante und wertvolle zeit des umdenkens. denn z.b. die sauna um die ecke wieder zu entdecken war ein freudvolles erlebnis. außerdem trägt jede muskelaktivität zum stressabbau bei, sodass ich mich während dieser zeit ausgeglichen und zufrieden gefühlt habe.
ich werde weiter radeln, auch über die 3 wochen hinaus und über den sommer hinaus… bis der erste schnee fällt!!
in diesem sinne sei an dieser stelle einer besonderen person danke zu sagen, für das unermüdliche und gut gelaunte engagement mit ansteckungsgefahr: jens harnack! und seinem team: herzliches dankeschön!
lg
sabine

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Erster Tag Stadtradler von Ansbach

Ich habe mich doch überreden lassen. Ich werde die nächsten drei Wochen weder mit dem Auto, noch mit dem Roller durch meine Heimatstadt fahren, sondern ausschließlich mit dem Fahrrad. Wer als Stadtrat ständig Verbesserungen für den Radverkehr fordert, kann ja auch nicht ganz so leicht Nein sagen. Und ganz ehrlich, ich fahre auch schon so zu jeder Jahreszeit sehr viel mit dem Rad. Aber ganz ohne Nachhilfe von Strom und Benzin sich bewegen, wird sicher spannend und ich werde feststellen (müssen), dass ich noch viel mehr mit dem Rad erledigen kann.

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STADTRADLER Wipperfürth

Nippel89Unser Bürgermeister fragte mich auf Umwegen, ob ich der „Stadtradler“ von Wipperfürth werden möchte. Habe sofort Ja gesagt, weil wir, meine Familie und ich, der Meinung sind, da wo wir arbeiten, wohnen, kaufen wir ein. Welchen Umfang das ganze für uns hatte? Die Planung jeglicher alltäglicher Dinge muss man zeitlich und wetterabhängig anders organisieren.

Nun zu mir, ich fahre in einem Team, Nippel 89, wir sind ca. 20 Radler im Alter zwischen 25 – 66 Jahren. Alle fahren hobbymäßig. Normalerweise treffen wir uns jeden Sonntag um eine Runde zu fahren. Anschließend setzen wir uns noch gemütlich in unsere Stammkneipe, die Penne.

Nun sind wir als Team angemeldet und alle hat der Ergeiz gepackt. Was zu bewegen, gut dazustehen, wir wollen vorne dazugehören! Alles wird motiviert mitzumachen. Es wird gegenseitig angerufen „Sollen wir eine drehen?“

Da ich Migrationshintergrund habe, erweckt das auch Interesse bei ausländischen Mitbürgern und was es damit auf sich hat. Dadurch entstehen viele Gespräche, wo dann auch Aufklärungsbedarf ist.

Zurzeit macht es mir richtig Spaß.

Liebe Grüße

Ümit

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Woche 2

Nun ist die 2. Woche rum und es macht immer noch Spaß, besonders, wenn ich lese, welche Reaktionen mein 2. Artikel (KRITIK) mit sich gebracht hat. An alle, die es interessiert: bei der Stadtverwaltung scheint es niemanden zu kümmern, ich habe nur die Rückmeldung erhalten, dass man auf so etwas Niveauloses nicht reagieren möchte. Vielleicht sollte sich jeder persönlich an die Stadt wenden, dem dieses Thema am Herzen liegt, es gibt ein tolles Formular hierfür im www. Erfreulich war, dass wir uns die versprochenen Taschen im Stadthaus abholen konnten, mit denen wir (Sabine und ich) uns direkt mal ablichten ließen:

Nach dem Tacho, der an meinem Rennrad gute Dienste tut, eine tolles Geschenk. Meine alte Arbeitstasche, ein Leinenbeutel von einem bekanntem Discounter, hat endlich ausgedient.

Viele Kilometer konnte ich in der 2. Woche leider nicht verbuchen, mir blieb für „Spaß“ Ausfahrten keine Zeit, da ich an den Feiertagen für die Sicherheit in unserer Nachbarstadt sorgen durfte. Jedoch haben wir auf unserem Familienkonto ein paar km zusammengefahren, weil ich beim Lauftraining immer Radbegleitung hatte.

Als Herausforderung war noch eine Fahrt in die Kreisstadt zum Vorstellungsgespräch anzusehen – mit ordentlichen Klamotten ungeschwitzt auf dem Rad dort anzukommen; Duschen oder Umziehen vor Ort – Fehlanzeige. ÖPNV??? Niemals!!! Extra früh und sehr gemütlich losgefahren, Wind und Wetter waren mit mir und auch dies hat geklappt!

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Fronleichnam nach Düsseldorf

Nachdem wir uns seit langem vorgenommen haben mit dem Rad nach Düsseldorf zu fahren, haben wir es heute geschafft. Früh aufgestanden, ein gutes Frühstück, und los ging’s. Über Baerl, Moers, Rumeln, Krefeld bis zur B 288. Dort über den Rhein und dann durch die Felder bis zur Düsseldorfer Altstadt. Den Wind hatten wir, Gott sei Dank, fast nur von der Seite. Die Uferpromenade war sehr stark belebt, und nach ca. 55 km fanden wir einen netten Biergarten, gönnten uns ein Beck’s. Danach ging es mit kleinen Umwegen nach Hause.

Da es aber erst 14.00 Uhr war, entschlossen wir uns, nach einem ausgiebigen Duschbad, noch nach Duisburg zum Matjesfest zu fahren. Auch dort war es sehr nett und ohne einen Tropfen Wasser von oben waren wir um 17.00 Uhr geschafft zu Hause.

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botschafter sein

als radbotschafter hat man die aufgabe andere menschen vom auto aufs rad „zu zerren“, bzw. passender ausgedrückt zu versuchen, möglichst viele menschen dazu zu bewegen aufs auto zu verzichten und das rad zu benutzen.
ist das schon einem botschafter gelungen?
ich habe lernen müssen, dass sich kaum jemand dazu überreden oder überzeugen lässt.
die devise vorleben und vormachen ist da bedeutend einfacher, ob diese allerdings wirksam ist kann ich schlecht beurteilen.
ich will’s mal hoffen!
lg
sabine

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Diesmal hat’s uns erwischt

Trocken gestartet, nach ca. 35 km erwischte uns ein fetter Sommerregen. Das Wasser schwappte uns aus den Schuhen.

Wir hatten aber trotzdem unseren Spaß in freier Natur.

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Trotz Wind und Wetter!

IMG_0112[1]

Obwohl es teilweise stark regnete und der Wind uns fast vom Rad gefegt hätte, sind mein Mann und ich mit dem Rad unterwegs gewesen. Wir wollen einfach zeigen, dass man auch bei solchen Bedingungen Spaß am Radfahren haben kann. Im angehängten Video kann man vielleicht erahnen, wie stark der Gegenwind manchmal war. Aber wir haben es geschafft fast trocken durchs Wochenende zu kommen.

Aufnahme vom 19.06.

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