Der Tag danach – Das Leben mit ohne „Starsein“

Um 04:30 Uhr klingelte der Wecker. Aufstehen war angesagt. Irgendetwas war heute morgen anders. Was konnte das sein? Auf einmal kam die Erleuchtung: „Ich bin kein Stadtradler-Star mehr!“

Wie sollte ich damit umgehen? Was wird sich ab heute verändern? Wird mit das Blitzlichtgewitter fehlen? Fragen über Fragen!

In der Zwischenzeit war die morgendliche Badsession beendet und meine Arbeitstasche gepackt. Es war 05:10 Uhr – Zeit zur Arbeit zu fahren.

Na gut, da ging ich in die Garage und öffnete das Tor. Da stand nun mein Auto vor mir. Seit 3 Wochen mit Missachtung gestraft. Wird es mir noch gehorchen? Habe ich das Fahren verlernt? Es wurde Zeit sich zu versöhnen. Ich streichele über das Autodach und ging leise an ihm vorbei. Ich klickte meine Stadtradeln-Tasche an den Gepäckträger meines Fahrrades und fuhr los. Das Auto muss halt noch warten!

Außer das heute die Pflicht fehlt, ist wirklich soviel anders als in den letzten 3 Wochen J?

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Tag 21 – Das „Starrad“

Darf ich vorstellen. Dies ist mein treuer Weggefährte.

2013-06-20 Fahrrad

Marke: AT conception – Modell: E-65 – Fahrwerk: Trapezrahmen – Antrieb: 2 Beine mit „Doppelherz“ – Kraftübertragung: Kette mit 27-Gang Shimano-Deore-LX-Schaltung – Farbe: saphir-blau – Ausstattung: Ausreichend – Erstzulassung: 04.02.2003 – Kilometerleistung: ganz viele 10.000 KM / vielleicht sogar sechsstellig – Halter: 1. Hand – Sonstiges: Scheckheftgepflegt – Preis: Unverkäuflich

Mit diesem Rad verbrachte ich bisher nicht nur viele Kilometer auf dem Weg von und zur Arbeit, nein auch in der Freizeit war es bisher ein verlässlicher Partner. Nur platte Reifen konnten uns ab und zu kurzfristig stoppen. Bis auf eine abgebrochene Pedale gab es keine weiteren Pannen. Natürlich gibt es an dem Fahrrad auch schon ganz viele Austauschteile.

Spannend ist immer die Frühjahrsinspektion. Die Jungs bei Rad & Gesundheit freuen sich immer wie Bolle, wenn ich mit dem winter- und insbesondere streusalzgeschädigten Gefährt ankomme. Bisher haben sie es immer wieder geschafft uns weitere gemeinsamer Kilometer Freude zu ermöglichen.

So dies sind nun die letzten Zeilen eines scheidenden „Stadtradler-Star“.

2013-06-20 TachoAuf dem Foto ist meine Gesamt- kilometerleistung der letzten 3 Wochen abzulesen.

Ich habe mein treues Gefährt soeben in der Garage abgestellt. Heute wird nicht mehr gefahren.

Ab morgen bin ich im Ruhestand. Bye, Bye, es war eine starke, erlebnisreiche und sehr intensive Zeit. Bis zum nächsten Mal!?

Gruß Thomas

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Tag 20 – Der frühe Radler macht die Kilometer

04:30 Uhr – der Hahn kräht; 04:55 Uhr – das Rad ist gesattelt; 05:00 Uhr – Abfahrt; 05:10 – Sonnenaufgang.

So startete ich heute in den Tag. Auch wenn es früh war, es machte Spaß.

An diesem Tag sollte der Zug nach Minden ohne mich abfahren. Ich wollte während der Kampagne „Stadtradeln“ einmal den Weg zum Dienst nur mit dem Fahrrad absolvieren. Dabei war nicht der schönste, sondern der kürzeste Weg gefragt. Leider ist der kürzeste Weg nicht immer der Leichteste!

Die Eindrücke während der Fahrt waren prägnant. Man erlebt wie die Sonne aufgeht. Selbst die Vogelwelt erwacht erst langsam. Es sind kaum Autos auf der Straße unterwegs. Meist alleine durch Feld, Flur und Wälder. Durch die Stille erlebt man alles viel intensiver!

 2013-06-19 Sonnenaufgang 12013-06-19 Sonnenaufgang 2

Obwohl die Wettervorhersage ein absolut tolles Wetter angekündigt hatte, bekam ich über mehrere Kilometer einen sehr warmen Landregen ab. Auf Grund der vorherrschenden Temperatur war ich aber schnell wieder getrocknet.

2013-06-19 Dienststelle

Klitschnass, dass aber vom Schweiß, kam ich dann auf der Dienststelle an. Nach einer erfrischenden Dusche konnte ich dann meinen Dienst antreten.

Glücklicherweise habe ich Gleitzeit, denn den genauen Zeitaufwand für die morgendliche Tour kann man nicht berechnen. Dafür gibt es auf einer ca. 65 Kilometer langen Strecke zu viele Möglichkeiten äußerer Einflüsse.

Auch wenn ich ein großer Fan des Fahrradfahrens bin, bei Fahrstrecken dieser Länge kommt man an die Grenzen des täglich Machbaren. Daher kommt es mir zu Gute, dass man im Bereich Hannover und umliegender Region ein gut ausgebautes Netz an öffentlichen Nahverkehr hat.

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Tag 19 / 2. Teil – Treffen des Teams Flinke Pedale

Die Getränke gekühlt, die Terrasse eingerichtet und der Grill vorbereitet. Es kann los gehen, Zeit zum „Mannschaftstreffen“. Das Team Flinke Pedale gab sich bei bestem Wetter die Ehre. 

IMG_1857

Von 25 Mitradlern waren 21 meiner Einladung gefolgt.

Echt Klasse!

 

 

Mit dem gemütlichen Beisammensein wollte ich mich bei Allen für ihr Engagement bei der Kampagne „Stadtradeln“ bedanken.

Und es war auch Zeit sich kennenzulernen. Da die Truppe so bunt gemischt war, kannte sich fast die Hälfte der Radler nicht untereinander. Das haben wir geändert! Zu Beginn des Abends machte ich dann eine mit kleinen Anekdoten gespickte Kurzvorstellung der Teammitglieder. So war das Eis gebrochen und die Zeit reif fürs Essen und Trinken.

Irgendwann, als es schon längere Zeit dunkel war, verabschiedete sich auch der letzte Radler.

Mädels und Jungs, ich habe mich riesig über den Abend gefreut. DANKE J

Ein besonderer Dank gebührt aber meiner Frau. Trotz 20. Hochzeitstag durfte ich das Treffen an dem Abend stattfinden lassen.

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Tag 19 / 1. Teil – Die 1000 ist geknackt!

Heute war es soweit. Kurz vor der Dienststelle zeigte mein Fahrradtacho die für mich magische Zahl von 1000 Kilometer an.

20130618_091449Auch wenn das für andere Vielfahrer vielleicht keine besondere Leistung darstellt, freute es mich sehr. Ich zähle zwar sicherlich zur Kategorie der „Dauerfahrer“ – an allen Arbeitstagen im Jahr, auch bei Wind, Regen und Schnee – , aber mit dieser Kilometerleistung habe ich zu Anfang des Stadtradelns nicht gerechnet J.

Sicherlich kam nach einer Woche und der schon erradelten Leistung der Wunsch bzw. Ehrgeiz auf dieses Ziel zu erreichen, da fehlten allerdings noch viele Radelstunden.

Nun freue ich mich auf den heutigen Abend. Ich habe alle Radler des Teams Flinke Pedale zu Bratwurst und kühlem Getränk eingeladen. Damit möchte ich mich bei Ihnen für ihr Engagement bedanken und gleichzeitig ein gemeinsames Kennenlernen der bunt gemischten Truppe ermöglichen.

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Tag 18 – Starke Kilometerleistung des Teams Flinke Pedale

Bezüglich des Fahrradfahrens plätscherte der Wochenanfang nur langsam vor sich her. Da ich einen langen Bürotag hatte, und am Abend Tennis anstand, war die Konzentration auf den kleinen gelben Filzball gelenkt.

Am Vormittag konnte ich einen kurzen Blick auf die Liste der „erradelten“ Kilometerleistungen der Region Hannover werfen. Mein Team, die „Flinke Pedale“, welches aus einem bunten Kreis von Freunden und Bekannten von Jung bis etwas Älter rekrutiert wurde, und alle nur „Freizeitpedalos“ sind, spielt in der Hitliste ganz weit oben mit. Mein Respekt 🙂 .

Dabei erblickte mein geschultes Auge den „besonderen“ Kilometerstand des Teams:

Kommune: Region Hannover

1.

ADFC Wennigsen

 

11.289 km

 

1.625,6 kg CO2

2.

ADFC OG Burgdorf

 

9.245 km

 

1.331,3 kg CO2

3.

Flinke Pedale

 

6.666 km

 

959,8 kg CO2

4.

Team Parlasca Keks

 

6.288 km

 

905,5 kg CO2

Ansonsten möchte ich noch von einem „Erlebnis“ der nicht so feinen Art eines Teammitglieds berichten:

Auf ihrem täglichen Fahrradweg in die City von Hannover fährt sie morgens und nachmittags durch den „Schwarzen Weg“ zwischen Wilkenburg und Döhren. Am Mittwochnachmittag der letzten Woche fand sie auf genannter Straße eine ziemlich zittrige und verzweifelte alte Dame in ihrem VW-Polo sitzend vor. Diese war mit der rechten hinteren Seite ihres Autos in der linken hinteren Seite eines geparkten Autos hängen geblieben. Was war passiert? Die Dame fuhr langsam zwischen den überall geparkten Wagen durch als ihr in einem Affenzahn ein Rennradfahrer (er übte wohl für das Rennen vom letzten Sonntag) entgegenkam und sich zwischen ihr und einem auf seiner Seite weit auf der Straße geparkten Auto hindurch quetschte. Sie bekam einen solchen Schreck, dass sie instinktiv das Lenkrad nach rechts zog und somit in dem anderen Auto landete. Unsere Radelgenossin hat dann erstmal die Dame beruhigt und das Auto aus der „Verknotung“ gelöst. Ein dahinter wartender Autofahrer sah sich dazu wohl nicht in der Lage … und der Rennradfahrer hat nicht einmal angehalten. Beide Wagen sind beschädigt und die alte Dame höchst verschreckt, und nun?
Es gibt also nicht nur rücksichtslose Autofahrer, sondern solche auch unter den Radlern. Außerdem hätte die Aktion für den Rennradler sehr übel ausgehen können.

Es wirkt fast ironisch, wenn ein Radler den Fehler eines anderen zu entschärfen versucht. Gegenseitige Rücksichtnahme und vorsichtiges Fahren lt. STVO (die gilt übrigens auch für ALLE Radfahrer) sollten doch wohl machbar sein.

Leider zeigt dieses Alltagserlebnis, dass einige Wenige den guten „Gedanken“ des Fahrradfahrens in Verruf bringen können.

Trotzdem sollten wir uns von solchen Gegebenheiten nicht entmutigen lassen, und als verantwortungsvolle Radler das Positive des Fahrradfahrens verkörpern.

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Tag 17 – Familienausflug zur Geburtstagsfeier

Der Sonntag stand im Zeichen von vormittäglicher Ruhe, mit nachmittäglicher Fahrradtour nach Grasdorf. Mein Schwager zählt seit dieser Woche ein Jahr mehr auf seinem Lebenszeittacho, und so ereilte uns der Ruf zu einer Familienzusammenkunft.

20130616_161418

Neben dem obligatorischen Geschenk, wurde auch um eine Spende von ein paar Leckereinen aus unserem Familienportfolio gebeten.

 

 

Gut bepackt traten wir die Anreise an. Unser Weg führte uns durch die wunderschöne Leinemasch von Hannover. Ein Tipp für Naturliebhaber.

Nach einer entspannten Gartenparty hieß es am Abend die „Gäule“ satteln. Auf der Rücktour erkundeten wir andere Pfad in Richtung Heimat. Überraschenderweise waren hier noch einige Wegpassagen mit Überbleibseln des Hochwassers versehen. Zwar hatte das Wasser schon seinen Rückzug angetreten, aber an einigen Stellen standen tiefer liegende Wege noch wenige Zentimeter unter Wasser. Die Wiesen dagegen zeigten ihr prächtiges Grün. Bis zur Harkenblecker Furth. Dort stand eine ca. 100 m langer Wegeabschnitt unter einem vermeintlich leichten Wasserfilm. Der Randstreifen war zwar Wasserfrei aber total matschig. Da wir bis dahin alle Wege ohne Probleme bezwungen hatten, nahmen wir auch diese Prüfung an. Leider „stieg“ das Wasser auf dem Weg soweit an, dass die Pedalen leichten Wasserkontakt hatten. Dadurch wurden die Schuhe etwas nass. An sich bei sommerlichen Temperaturen kein Problem. Leider sah das meine 18-jähirige Tochter nicht so. Ob der ruinierten Schuhe und der befeuchteten Füße durfte ich mir einige Minuten das „Trällern“ ihrer in dem Moment nicht so lieblichen Stimme anhören. Im überübernächsten Waldstück setzten sich dann die Geräusche der Natur wieder durch.

Ohne weitere Prüfungen über uns ergehen zu lassen konnten wir den Rest des Weges tiefenentspannt bewältigen.

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Tag 16 – Velo City Night in Hannover

2013-06-15 Velo City Night 11800 begeisterte Fahrradfahrer radeln über abgesperrte Straßen Hannovers. Das ist die Velo City Night 🙂 .

 

 

Um 20:00 Uhr startete der Tross. Es lagen insgesamt 22 Kilometer vor dem “Fahrerfeld“. Vorbei an den Sehenswürdigkeiten Hannovers ging es über für den Autoverkehr gesperrte Straßen durch Hannovers. Begleitet wurde die Tour von der Polizei, den Johannitern und vielen fleißigen Helfern aus den hannoverschen Radsportvereinen.

Für gute Stimmung entlang der Tour sorgte eine rollende „Soundmachine“, denn mit Musik macht doch alles gleich viel mehr Spaß.

Es war eine gelungene Veranstaltung!!!

Ich kann nur jedem empfehlen einmal daran teilzunehmen. Die nächste Chance ist am 26.07.2013.

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Tag 15 – Zwischenbilanz nach 2 Wochen Stadtradeln

Leider ist das Video im Original für dieses Programm zu groß und ich musste die Auflösung minimieren. Daher ist die Bildqualität des Abspielmaterials nicht sehr gut. Eine verbesserte Qualität ist unter http://www.youtube.com/watch?v=IECWbuTkI20 einzusehen.

2013-06-14 Blog_0

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Tag 14 – Viele Kilometer im Namen der Arbeit und tue was Gutes

Typischerweise wird bei uns für viele dienstliche Verrichtungen das Auto eingesetzt. Oftmals ist es auch nicht anders möglich!

Allerdings gibt es auch kreativ gestaltete Möglichkeiten das Fahrrad zu benutzen. Insbesondere im Stadtgebiet ist das Rad eine lohnenswerte Alternative. Heute war so ein Tag. Insgesamt kam ich so auf 38 Kilometer Fahrleistung, die ich sonst mit dem Dienstwagen gefahren wäre. Auch der Zeitverlust hielt sich in Grenzen. An vielen innerstädtischen Fahrzeugschlangen “fliegt“ man mit dem Fahrrad förmlich vorbei. Auch die Parkplatzsuche entfällt.

2013-06-13 BlutspendeAm Abend stand dann noch ein wichtiger Termin an. Es ging zur Blutspende. Ganz nach dem Motto: “Schenke Leben, Spende Blut“. Im Anschluss der Spende habe ich mich dann am tollen Buffet der DRK Ortsgruppe Weetzen wieder stärken können. DANKE 🙂

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