Umsteigereinmaleins

Das Stadtradeln ist um und die Ferien haben begonnen. Die Sonne ist uns treu geblieben und nach den Ferien werde ich munter weiter radeln, egal, ob Sonne oder Regen.
Gern würde ich den einen oder anderen anregen, es auch einmal mit dem Radfahren im Alltag zu probieren.
Dazu habe ich ein kleines “ Umsteigereinmaleins “ aufgestellt :

– An erster Stelle steht die Entscheidung: ich fahre ab jetzt mög- lichst alle Alltagsstrecken mit dem Fahrrad.
– Geben Sie sich Zeit: mindestens 4 Wochen “Erprobungsphase”! (die nötige körperliche Kondition muss sich entwickeln und die alten Gewohnheiten
brauchen Zeit um durch neue ersetzt zu werden)
-Welche Ausrüstung braucht man?
– ein gutes Fahrrad
– Wasserdichte Satteltaschen, Korb oder ähnliches je nach Beruf und Transportbedarf
– Helm (nicht Pflicht, aber für die Sicherheit nötig)
– Regenjacke, Regenhose und Gamaschen (evtl. Helmüberzug)
Scheint Ihnen das eine zu große Investition? Dann denken Sie doch einmal an Ihre letzte Inspektion oder die Spritpreise und rechnen Sie nach,
was Sie in nur einem Jahr alles einsparen können…
– Sieg über den “ Schweinehund “: eine klare Grundsatzentscheidung und eine gute Ausrüstung machen den täglichen Kampf mit dem
” Schweinehund “ überflüssig.

Was gibt es zu gewinnen?

– Bewegung im Alltag. ( Ausdauertraining im Fitnessstudio? Überflüssig! )
– Kein Stress mit Staus oder Parkplatzsuche –> berechenbare Wegzeiten
– Frische Luft
– Mehr Flexibilität ( Zeiten, Strecken)
– Mehr sinnliche Eindrücke ( Wetter, Jahreszeit, etc.)
– Erfrischung und “ wegradeln” von beruflichem oder privatem Stress

Neugierig geworden? Morgen kanns losgehen!

Viel Spaß und ein neues Lebensgefühl wünscht
Annette Fuhrmann, Bielefeld

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Die dritte Woche ohne Auto

Auch die dritte Woche verlief ohne nennenswerte Probleme. Die Fahrt nach Lippstadt ist schon fast zur Routine geworden und wenn die Strecke etwas kürzer wäre könnte ich mir vorstellen zumindest in den Sommermonaten regelmäßig mit dem Fahrrad zu fahren. Wenn man aber rund 100 min. für Hin-und Rückweg länger unterwegs ist als mit dem Auto , überlegt man dann schon.

Das Fazit der drei Auto freien Wochen fällt insgesamt sehr positiv aus, wobei ich einige Transportprobleme auch auf die Zeit danach verschoben habe. So kann ich sagen dass die meisten Wege ohne Auto gut machbar sind aber ganz auf das Auto kann ich nicht verzichten.

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2. Woche rum

Nun ist die 2.Woche der Zeit als Stadtradelstar vorbei. Leider ist bei mir aus privaten Gründen z.Zt. keine Zeit für Fahrradtouren als Freizeit, d.h. es stehen nur Fahrten dienstlicher oder privater Natur an, um von A nach B zu kommen.

Ich habe den Eindruck, als wenn durch den Verzicht aufs Auto viel intensiver über Alternativen nachgedacht wird, wie gewisse Dinge zu organisieren sind. Man stellt oft fest, dass einfach die Bequemlichkeit zu gewissen Gewohnheiten geführt hat.

Um diese Gewohnheiten immer wieder auf den Prüfstand zu stellen, ist diese komplett autofreie Zeit eine sehr große Hilfe und eigentlich jedem ans Herz zu legen!

Nun beginnt die Ferienzeit und damit vielleicht auch die Möglichkeit einer „Vergnügungstour“

Michael

Stadtradelstar – Bielefeld

 

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2. Radelwoche

Hups, schon wieder ist eine Woche um! Das Wetter hätte nicht besser sein können – kein Tropfen Regen seit Beginn des Stadtradelns!
Schöne Aktion am Wochenende: einmal schnell quer durch die Stadt vom Westen nach Sieker in nur 25 Minuten um dort meinen Sohn und seinen Austauschschüler zum Grillen zu treffen (die Jungs waren im Schwimmbad, ohne Fahrrad), nur wie sollten wir in der Nacht gemeinsam nach hause kommen?? Mein Sohn hatte die zündende Idee: einfach mit Rad in die Straßenbahn, alle gemeinsam aufs 6er-Ticket! Prompt wurden wir kontrolliert….alles in Ordnung!
Ansonsten bin ich fasziniert wie viele Kilometer mit kleinsten Alltagsfahrten ( Bäcker, Einkaufen, noch ein Besuch,usw.) zusammen-kommen, denn ich habe nun an beiden Fahrrädern die ich benutze einen Kilometerzähler.
Schön ist es, so oft es geht zum Freibad nach Dornberg zu radeln. Das braucht kaum länger als mit dem Auto und ist gleich der doppelte Sport: Radeln, 1000 m Schwimmen, wieder Radeln.
Seit heute 18.00 habe ich Ferien, da muß ich mich nächste Woche anstrengen genügend Kilometer zu sammeln, so ganz ohne Fahrten zur Arbeit…
Annette Fuhrmann, Bielefeld
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2. Wochenbericht

Die Woche begann am Montag auch gleich wieder mit der Fahrt nach Lippstadt. Zum Glück hatte ich morgens keine Probe und konnte ganz in Ruhe bei Feine Räder wieder ein Elektro-bike ausleihen. Da ich meine Fahrzeit der letzten Woche toppen wollte und ich mich durch die zahlreichen Kilometer der vergangenen Woche richtig fit fühlte legte ich gleich ein hohes Tempo mit schneller Trittfrequenz an was ich auch die ganze Strecke durchhielt. Dadurch war ich weniger als zwei Stunden unterwegs. Der Rückweg war allerdings dann beschwerlicher, weil schon auf den letzten Kilometern der Hinfahrt mein rechtes Knie anfing zu schmerzen. Dank Tretunterstützung und ausreichend Acculeisteung kam ich gut wieder nach Hause. Die folgenden Tage verliefen ganz normal ohne dass ich mein Auto auch nur einmal vermisst hätte.

 

Für Samstag hatte sich mein Ältester eine Tour rund um Bielefeld gewünscht. Obwohl mein Knie immer noch leicht schmerzte wollte ich ihm diesen Wunsch nicht verwehren. So starteten wir um zehn Uhr Richtung Stieghorst durch die Grünanlagen und weiter auf kleinen Wegen und Strassen über Dingerdissen, Milse, Brake bis zum Obersee. Dort machten wir Mittagsrast. Ich war ganz erstaunt wie wir fast ohne Autoverkehr diese weite Strecke zurücklegen konnten, und die Kinder haben das auch sehr genossen, denn auf der weiteren Fahrt über Vilsendorf, Jöllenbeck, Häger und Werther fanden wir den Autolärm recht störend. Da die Jungs noch nicht müde waren beschlossen wir den Kamm des Teuto zu bezwingen und über Ascheloh, Steinhagen, Ummeln und Gadderbaum wieder nach Hause zu fahren. Nach genau 70 Km kamen wir gut gelaunt zu Hause an und nach dem Abendessen wollte der Große sogar nochmals Kilometer „sammeln“.

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1. Wochenbericht

Erst einmal vorweg: die Woche ist super gelaufen! Bei wunderbarem Radfahrwetter startete ich am Montag gleich mit der größten Herausforderung : Vormittags hatte ich noch eine Trio Probe in der Innenstadt. Danach ging es zu Feine Räder ein Pedelec ausleihen. Peter Dreischmeier hatte für mich ein Blue Label von Riese und Müller mit 250 Watt Leistung ausgewählt. Nach kurzer Einweisung und Anpassungsarbeiten (Sattelstütze, Lenker) ging es erstmal nach Hause. Auf dem Weg stellte ich gleich fest, dass mir die Tretunterstützung nur beim Anfahren etwas bringt, da ich die 25Km/h Grenze sehr schnell erreiche bzw. überschreite. Immerhin, der Motor schaltet nicht abrupt aus, sondern reduziert allmählich die Leistung und schaltet erst bei ca. 26,5Km/h ganz ab. So hatte ich, als ich zu Hause nach 6Km ankam  im Eco Modus eine Reichweite von über 200 Km.

Da es noch einiges zu erledigen gab startete ich erst um 12:45 Uhr nach Lippstadt und hatte dadurch die Zeit im Nacken denn um 15:00 kamen die ersten Schüler! Bei einer geschätzten Fahrzeit von 2 Stunden für 48Km, hatte ich also nur 15 min. Puffer! Es galt also für einen untrainierten Fahrer einen Schnitt von 25Km/h zu fahren. An der Osningstrasse kam der erste Härtetest für den Motor: mit der zweithöchsten Unterstützung ging es mit konstant 25 Km/h den Berg rauf. Auf der anderen Seite dann mit 56Km/h wieder runter. Die weitere Strecke verlief ohne Zwischenfälle und ich konnte gut eine Geschwindigkeit oberhalb der Tretunterstützung halten. Nach typischen Radwegkurven und kurzen Senken oder nach Ampeln half der Motor schnell wieder eine hohe Reisegeschwindigkeit trotz Gegenwinds zu erreichen. Einmal musste ich nach wenigen Kilometern frustriert aufgeben als mich ein Rennradfahrer überholte und ich mit dem schweren Rad trotz Windschatten die höhere Geschwindigkeit nicht mehr halten konnte.

So kam ich zügig und gut in der Zeit in Lippstadt in der Innenstadt an. Da ich sie sonst mit dem Auto immer umrunde, jetzt aber der kürzeste Weg mitten durch führte, wusste ich nicht, dass eine Bahnüberquerung durch mehrere Großbaustellen gesperrt war. Den Weg hatte ich mir aber nur gemerkt und fuhr jetzt leider ziemlich in die Irre. Nach einigem Hin- und herfahren erreichte ich dann schließlich um kurz vor drei Uhr nach zwei Stunden 15min. Fahrt die Musikschule. Der Rückweg verlief dann entspannter ohne Zeitdruck aber auch mit einem Umweg über Friedrichsdorf, da ich eine Abzweigung verpasste.

Abgesehen von einem Defekt an meinem Fagott welches ich sonst mit dem Auto nach Rüsselsheim gebracht hätte und jetzt ein ganzes Drama auslöste welches zu erzählen diesen Rahmen hier sprengen würde, verlief die Woche ohne Auto problemlos. Da meine Kinder in den letzten Tagen immer sehr aufmerksam verfolgten wie ich meine Kilometer im Radelkalender eintrug, wollte mein Zehnjähriger sich auch unbedingt anmelden. So machten wir gemeinsam noch viele schöne kleine Touren. Ich finde es toll wenn durch solche Aktionen gerade auch die Kinder animiert werden auf das Fahrrad zu steigen und nicht im Mama- oder Papa-Taxi von A nach B kutschiert werden wollen!

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Radfahren macht Spaß

Schon liegen die ersten eineinhalb Wochen ohne Auto hinter mir. Als ich meinem Autoschlüssel vor zehn Tagen ganz offiziell auf Wiedersehen sagen musste, war da schon noch ein mulmiges Gefühl in der Magengegend. Eine Woche voller Termine lag vor mir und ich ging bereits in Gedanken durch, wie ich es ohne Auto schaffen könnte, trotzdem immer pünktlich von A nach B zu kommen. Doch der Umstieg aufs Fahrrad verlief überraschend problemlos. Und nicht nur das: Die Bewegung an der frischen Luft tut mir gut und auf kurzen Strecken bin ich mit dem Rad fast genauso schnell wie mit dem Auto.

Bei einer Fahrradtour mit Kollegen der Heimat Krankenkasse habe ich am Donnerstag wieder entdecken können, wie schön grün unsere Stadt eigentlich ist. Unsere Strecke aus der Innenstadt nach Heepen über Milse, Brake, am Obersee vorbei bis zum Siggi bot jede Menge toller Ausblicke. Selbst ein platter Reifen am Hinterrad auf Höhe der Alm konnte die gute Stimmung unserer Gruppe nicht mindern und der letzte Kilometer bis nach Hause ließ sich auch noch gut zu Fuß bewältigen. Das Rad wurde direkt am nächsten Tag repariert und ist nun schon wieder in vollem Einsatz.

Fazit der ersten Etappe: Eine beschwingte Zeit bei herrlichem Sonnenschein – Radfahren macht Spaß!

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Wochenbericht

Eine Woche als Stadtradel-Star ist nun vorbei. Das Resümee sieht positiv aus:

Ich habe gut 200 km mit dem Fahrrad zurückgelegt. Es war perfektes Radelwetter, d.h. 100% trocken. Große Überraschungen hat es für mich nicht gegeben, da ich auch außerhalb des Zeitraumes als Stadtradel-Star passionierter Radler bin.

Ich habe das Gefühl, dass die Wahrnehmung von uns Radlern durch die bundesweite Aktion „Stadtradeln“ eine andere ist. Es wird einem viel Respekt entgegengebracht und man wird von allen Seiten auf die Aktion angesprochen. Man bekommt den Eindruck, als gäbe es mehr Verständnis für die Probleme, die die StVO uns Radlern bisweilen macht. Da hören Radwege plötzlich auf oder man wird nicht in den fließenden Verkehr eingebunden, um nur einige Beispiele zu nennen.

Für viele ist der vollständige Verzicht auf das Auto unvorstellbar. Und ich muss zugeben, dass man mit dem Rad auch an seine Grenzen stößt. Meine Frau ist Harfenistin, und der Transport einer Harfe ist auf dem Fahrrad unmöglich. So habe ich Sie z.B. diese Woche zu einem Konzert ins MARTA nach Herford mit dem Fahrrad begleitet, obwohl Sie sowieso mit dem Auto gefahren ist. Auch der Einkauf von Getränken für die Familie bedarf einer genauen Logistik. Vorher habe ich mich immer bemüht, solche Einkäufe mit Fahrten zu verbinden, die eh mit dem Auto erledigt werden. Was mir aber momentan die größten Kompromisse abverlangt bei dem Verzicht aufs Auto ist eine große Sanierungsmaßnahme an unserem Haus, denn Werkzeuge und Baustoffe vom Baumarkt sind mit dem Rad nur bedingt zu transportieren. So bedurfte es einer genauen Planung, um das Bauvorhaben mit der Aktion „Stadtradeln“ zu syncronisieren.

Es gibt aber auch mehrmals täglich gefährliche Situationen für uns Radler, in denen man von Autofahrern übersehen, geschnitten oder ausgebremst wird. Manchmal hat man das Gefühl, dass bei vielen die Fahrprüfung schon zu lange zurückliegt. Neuere Bestimmungen kennen grade ältere Verkehrsteilnehmern nicht mehr oder werden übersehen. Wie oft wurde ich z.B. schon angehupt, weil eine Fußgängerampel schon rot zeigte, obwohl es eine eigene Ampel für Radler gab oder geschnitten, um mich auf einen Radweg zu zwingen, der wegen zu geringer Breite keine Benutzungspflicht hat.

Bisher stelle ich aber fest, dass durch die Aktion der Dialog zwischen den Verkehrsteilnehmern positiv angestoßen wird und das kann nur im Sinne aller sein, ebenso wie der Gesundheitseffekt und die gesteigerten Lebensqualität, die das Radeln mit sich bringt.

In diesem Sinne freue ich mich auf die nächsten zwei Wochen…

Michael Römisch

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Bericht der ersten Woche

Eine Woche ist fast um, Zeit für ein erstes Fazit. Alles lief super, kein bisschen Regen (obwohl es meiner Meinung nach kein schlechtes Wetter sondern nur die falsche Kleidung gibt…) und am Montag gleich ein erster Erfolg: ein Freund, der sich durch meinen Autoverzicht hat motivieren lassen mit mir zu radeln, kommentierte diese gemeinsame Fahrt mit: ”Das sollten wir öfter machen, da ist man gleich viel frischer.”

Auch schön: Anfragen von Seiten der Kinder über den einen oder anderen Fahrdienst erübrigen sich (obwohl sie sowieso das meiste mit dem Fahrrad erledigen).

Freitag: ein englischer Austauschschüler ist bei uns zu Gast und radelt gleich mit ins Dornberger Freibad. Er kommt aus London und ist vom ländliches Flair der Bielefelder Umgebung begeistert. Wir radeln durch nach Kamille duftende Felder, heimwärts in der Abendsonne…ein paar Stunden Sommerfrische und Urlaub!

Dazwischen die normalen Alltagswege zum Theater: berechenbare Fahrzeit, keine Staus, Parkplatz vor der Haustür, frische Luft (abzüglich der Autoabgase. Da lohnt es sich manchmal die Luft anzuhalten…) und Bewegung. Auf dem Weg schnell noch dies und das besorgen? Auch vielleicht noch ein kleiner Umweg in die Fußgängerzone? Alles kein Problem.

Eine große Tasche voller aussortierter Kindersachen zu einer Freundin bringen? Auch das hat dank zweier Spanngurte geklappt!

Anschließend auf dem Markt alle Taschen bis zum Rand gefüllt, Obst und Gemüse für die ganze Woche für fünf Personen – erledigt. Nur die Obstkiste mit den Erdbeeren auf dem Gepäckträger war keine gute Idee…aber zur Not kann man ja auch im stehen radeln falls auf dem Sattel nicht mehr viel Platz ist.

Sonntag kommt eine echte Herausforderung: Schulveranstaltung auf dem Schulbauernhof in Ummeln, mindestens eine Stunde Fahrzeit egal ob Fahrrad oder Bus…das zwingt zur Entschleunigung, denn das geht nicht so “mal eben”.

Gute Erfahrung zum Nachmachen empfohlen!

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Stadtradeln in Bielefeld 2013

Obwohl es erst am Montag richtig los geht, bin ich bereits seit einigen Wochen für viele Fahrten auf das Fahrrad umgestiegen. Mit dem Fahrrad unterwegs zu sein, macht mir immer mehr Spaß. Ob zum Abschalten nach einem langen Tag im Büro, die Fahrt zum Basketball-Training oder als Ausflug mit meiner Frau am Wochenende. Bisher bin ich allerdings immer freiwillig Rad gefahren und nur an Tagen, wo der Regen es zuließ. Als diesjähriger Stadtradler-Star habe ich mich verpflichtet, drei Wochen lang kein Auto zu fahren und dafür mein Fahrrad zu nutzen – und das auch bei schlechtem Wetter, auch wenn ich im Anzug zu einem geschäftlichen Termin muss und auch wenn ich meine Verwandtschaft in Heepen oder Schloß Holte-Stukenbrock besuchen möchte. Ich bin mir aber nach den bisherigen Erfahrungen sicher, dass die Begeisterung fürs Fahrradfahren weiterhin groß sein wird. Deshalb freue ich mich auf die Autofreie Zeit, denn sie wird mir vor Augen führen, in welchem Maß ich in meinem Alltag überhaupt auf ein Auto angewiesen bin. Momentan fahre ich zwar selten kurze Strecken mit dem Auto, andere Strecken aber schon – meist aus reiner Gewohnheit und Bequemlichkeit. Dabei weiß ich als Vorstandsvorsitzender der Heimat Krankenkasse nur zu gut, wie wichtig die tägliche Bewegung an der frischen Luft ist. Dies versuchen wir im Übrigen auch unseren Versicherten und Mitarbeitern immer wieder zu vermitteln. Doch die Erfahrung, dass der Geist bisweilen stark und das Fleisch schwach ist, musste wohl jeder schon einmal machen. Das Stadtradeln in Bielefeld sehe ich daher als tolle Chance, gemeinsam mit Freunden, Kollegen oder der Familie den Spaß am Radfahren wieder zu finden und gerne möchte ich als Stadtradler-Star mit positivem Beispiel voran gehen. Ich bin sehr gespannt auf die kommenden drei Wochen und freue mich, unsere Stadt auf zwei Rädern neu zu entdecken.

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