Ende eines Selbstversuchs

Ich darf ab Montag wieder Auto fahren! Drei Wochen habe ich alle Wege mit dem Fahrrad unternommen und festgestellt, dass ich auch (fast) ohne Auto auskommen kann. In den drei Wochen hat aber auch das Wetter mitgespielt (an fast allen Tagen) und ich musste auch nichts transportieren. In Zukunft will ich vor jeder Fahrt (noch intensiver als bisher) die Alternativen abwägen: kann ich die Fahrt mit dem Fahrrad oder öffentlichen Verkehrsmitteln durchführen oder benötige ich unbedingt ein Auto für diese Fahrt?

Ein letztes Wort zu der ganzen Aktion aus meiner Sicht: Ich habe das Gefühl, dass kaum jemand in der Stadt diese Aktion wirklich wahrgenommen hat. Außer einem Presseartikel habe ich nichts gesehen. In Zukunft muss viel mehr Werbung für das Fahrradfahren in der Stadt gemacht werden.

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Wieder ist eine Woche vergangen, und zwar ohne Auto. In dieser Woche war das Wetter nicht ganz so schön wie in der vergangenen, und das merkt man als Radfahrer doch ganz schön. Am Dienstag bin ich auf dem Heimweg richtig nass geworden, das war alles andere als angenehm. Zudem lerne ich bei meinen Fahrten natürlich auch die Fahrradwege in Aachen und der Umgebung kennen. Diese Wege sind auch nicht immer ein Vergnügen. Am Anfang steht dann ein Schild „Radwegschäden“ und dann kommt eine richtige Rüttelstrecke über den aufgworfenen Asphalt. Eine ganz scheußliche Stelle habe ich bei der Unterquerung der Krefelder Straße in Höhe der Villa Kaisersruh entdeckt. Hier führt der Fahrradweg unter der Straße her, und zwar durch eine dunkle und völlig verdreckte Unterführung. Diese Wegführung ist schon fast abenteuerlich. Man sieht also, das Radfahren in Aachen hat auch nicht nur schöne Seiten, aber ich lasse mich nicht entmutigen und werde auch in der letzten Woche mit dem Rad fahren und auf das Auto verzichten.

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Nun komme ich schon eine Woche ohne Auto aus. Ich fahre mit wachsender Begeisterung Rad und das Wetter war in dieser Woche so herrlich, dass meine Laune noch weiter gestiegen ist. Beim Radfahren entdecke ich jeden Tag neue Dinge und Kleinigkeiten, an denen man mit dem Auto achtlos (und natürlich viel zu schnell) vorüber fährt. Wenn ich mir allerdings die Autoschlangen in der Stadt anschaue, z.B. vor dem Parkhaus in der Lothringerstraße oder vor so mancher Baustelle, beschleicht mich das Gefühl, dass das ganze Engagement für’s Radeln eher symbolischen Wert hat. Das Einkaufen ohne Auto gestaltet sich auch etwas schwierig, ich muss halt häufiger einkaufen fahren und dann die doch relativ schweren Taschen nach Hause bringen.Egal – mit frohem Mut geht es nun radelnd in die zweite Woche!

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Statement vom STADTRADLER-STAR aus Aachen

Ich mache beim Stadtradeln mit, weil ich für das Radfahren im meiner Stadt werben will. Ich fahre sehr gerne mit dem Fahrrad und bewältige mit dem Fahrrad viele tägliche Wege, z. B. zur Arbeit oder ins Zentrum. Ich möchte damit einen kleinen Beitrag zur Ressourcenschonung und zum Klimaschutz leisten, indem ich für die relativ kurzen Wege kein Benzin verbrauche und damit auch kein CO2 produziere. Daneben halte ich das Radfahren auch deshalb für sinnvoll, weil ich so etwas für meine persönliche Fitness tun kann. Da ich berufsbedingt relativ häufig Arbeiten im Sitzen verrichte, verschaffe ich mir durch das Radfahren zumindest einige Male am Tag einen sportlichen Ausgleich. Außerdem kann ich mein Leben in gewisser Weise „entschleunigen“, da ich beim Radfahren Landschaft und Natur anders, d. h. intensiver, wahrnehmen kann.

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