Abschlussbericht

Am 22.09.2012 endete die Stadtradeln -Aktion mit einer tollen Nachtfahrt an der ich und weitere 180 – 200 Radler teilnahmen. Die Abschlussfahrt startete am Rüttenscheider Platz und verlief über Rüttenscheid, Stoppenberg, Altenessen, die Innenstadt nach Borbeck. Nach einer Strecke von 25 km, die doch allen Radlern sehr viel Freude bereitete, ließen wir die Stadtradeln-Aktion mit der Einkehr in die Dampfe gemeinsam ausklingen. Für mich persönlich darf ich sagen, ich hatte doch vom 1. Tag an wieder Spaß am Radfahren. Ich konnte feststellen, dass meine täglichen Fahrten zur Arbeit oder in die Innenstadt zu den Hauptverkehrszeiten doch zeitlich kürzer waren als mit dem Auto. Dieses und die Tatsache, dass die morgendliche körperliche Aktivität doch sehr erfrischend und anregend ist, ist doch eine weitere Überlegung wert, mir ein Rad zuzulegen! Die gemeinsame Nutzung des Verkehrsraumes Fahrradfahrer/Autofahrer, die in den Medien doch oftmals als problematisch dargestellt wird, habe ich nicht so verspürt. Alles in allem doch eine gelungene Aktion, die ich noch freiwillig um 2 weitere Wochen verlängert habe.

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Highlights meiner ersten E-Bike-Woche

Meinen größten Ausflug mit dem E-Bike unternahm ich am Samstag, den 08.09.2012. Ich beschloss meine alte Heimat Castrop-Rauxel zu besuchen. Mit dem Wetter hatte ich Glück, die Sonne strahlte und es war trocken. Also packte ich eine Flasche Wasser ein und begann meinen rund 35 Kilometer langen Weg über Steele, Wattenscheid, Bochum City, Bochum Gehrte nach Castrop-Rauxel. Dort habe ich alte Freunde und Bekannte besucht. Abends legte ich die gleiche Strecke noch einmal in umgekehrter Reihenfolge zurück, bevor ich ohne große Anstrengungen wieder zu Hause ankam. Ich muss gestehen, man nimmt die Strecke entspannt auf dem Sattel des Zweirades mit elektronischer Unterstützung ganz anders war, als bei einer Fahrt mit dem Auto.
Doch einen Wehrmutstropfen gibt es. Die Bordsteine auf den Radwegen sind zwar abgerundet aber dennoch 3-5 cm hoch und nur rechtwinklig sicher befahrbar. Um das Rad zu schonen, konnte ich diese nur bei geringer Geschwindigkeit befahren, sodass ich schließlich die Straße bevorzugt habe.

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Drei Wochen autofrei – das Finale mit Schlussbetrachtung!

Der letzte autofreie Tag begann mit einer Einkaufstour mit dem Rad zum Rüttenscheider Markt, ihr folgte ein GRÜNER Infostand am Stern, den ich deswegen erwähne, weil dieser Stand ein umgebauter Mopedanhänger ist, den man prima – trotz hohen Eigengewichts – mit dem Fahrrad ziehen kann. Nur bergab sollte man aufpassen, dass einen der Anhänger nicht überholt. Nach einem Abstecher nach Holsterhausen ging es zur 125-Jahr-Feier des Sportvereins Eintracht Frohnhausen in die Orangerie. Von dort musste ich kräftig in die Pedale treten, um mit Mühen so gerade noch die „Nachtradlertruppe“ in Höhe Frillendorfer Platz zu sichten und einzuholen, was wegen der hohen Reisegeschwindigkeit der Nachtradler (rote Ampeln durften wegen der Polizeibegleitung missachtet werden) gar nicht so einfach war. Auch wenn ich mich geärgert hatte, die WDR-Live-Schaltung verpasst zu haben (der Bürgermeister-Termin in der Orangerie war eben vorrangig), hatte ich dann doch wenigstens die Möglichkeit im Nachtschatten der Zeche Zollverein per Megaphon die MitradlerInnen herzlich zu begrüßen und die aktuelle Modal-Split-Untersuchung für die Stadt zu erläutern. Schön, dass sich der ÖPNV-Anteil von 12% auf 19% deutlich steigern konnte. Schade aber, dass der Radverkehrsanteil nur mäßig von 3% auf 5% stieg. Umso wichtiger ist es nun, den Fahrradbeauftragten im Zuge der Haushaltsberatung nicht einzusparen. Denn nur mit guter begleitender Öffentlichkeitsarbeit ist es möglich, die Verlängerung in der Arbeitsgemeinschaft fahrradfreundliche Stadt NW (AGFS) über 2014 hinaus im Verkehrsministerium NRW und in der Bereisungskommission/Jury der AGFS zu erreichen.
Von den dicken „Wermutstropfen“ einmal abgesehen, waren die drei Wochen „autofrei“ für mich (so meine liebe Frau Monika) ein Fitnessprogramm mit positiven Auswirkungen auch auf den Bauchumfang, was will man mehr?
Ein riesengroßer Dank gebührt aber auf jeden Fall auch dem Umwelt-Team, das mit Saskia Helm alles perfekt im Griff hatte und mit dem „Nachtradeln“ am Ende einen Schluss-Akzent gesetzt hat. Klasse! Es hat Spaß gemacht und 2013 bin ich wieder dabei!
Euer radelnder, GRÜNER Bürgermeister Rolf Fliß

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Es ist geschafft – 25 km-Tour als schöner Abschluss

Es ist geschafft! Mit einer vom ADFC vorbildlich organisierten Radtour von fast 25 km durch mehrere Essener Stadtteile endeten die drei Wochen Stadtradeln am Samstag Abend an der Dampfbierbrauerei Borbeck. Die drei Wochen – für mich ganz ohne Auto – sind schneller herumgegangen, als gedacht. Und ich habe in Essen viele für miVor der Autoschlüssel-Rückgabech neue Radwege kennen gelernt, die ich auch in Zukunft im Alltag nutzen werde. Also: Die drei Wochen werden auch bei mir persönlich sicherlich zu mehr Radnutzung führen.
Dabei bin ich insgesamt fast nur Strecken gefahren, die ich auch sonst im Alltag gefahren wäre. Ich hätte nur öfter das Auto genommen. Dabei kann man auch längere Strecken gut mit dem Rad zurücklegen. Am 15.9. bin ich z.B. von einer kommunalpolitischen Konferenz der Partei DIE LINKE in Wuppertal nach hause geradelt. Zu dritt ab Wuppertal-Vohwinkel gut 30 km, geführt von unserem Team-Mitglied Jürgen Zierus, der im Bergischen Land jeden Stein kennt. Es hat Spaß gemacht und war entspannend in der schönen Landschaft, das Wetter hat zum Glück mitgespielt.
Freitag bin ich dann von einem Termin in Dortmund zurückgefahren. Auch das ging. Allerdings ließ mich die Beschilderung bald im Stich. Mal kam ein Schild, an der nächsten Kreuzung wurde es aber nicht weitergeführt. Ich musste mich als an bekannten Zwischenzielen orientieren: Jahrhunderthalle, Wattenscheid, Kray-Leithe usw., so dass ich 5 – 6 km mehr gefahren bin, als die im Routenplaner ausgewiesenen 30 km (ich hatte erst hinterher geguckt). Die Beschilderung lässt gerade in den Nachbarorten oft zu wünschen übrig. Hier muss weiter dran gearbeitet werden.
Natürlich braucht man für lange Strecken mehr Zeit. Von Wuppertal oder Dortmund nach Essen waren es zwei bis zweieinhalb Stunden, mit dem Auto wären es 30 – 40 Minuten gewesen. Die Fahrten schaffen jedoch mehr Lebensqualität, sie helfen z.B. Streß abzubauen. Und in Essen selbst, in der näheren Umgebung, ist man mit dem Fahrrad manchmal sogar schneller. Das gilt oft jedenfalls dann, wenn man die Parkplatzsuche und die anschließenden Fußwege mit einrechnet.
Alles in allem waren die drei Wochen also eine gute Erfahrung, die Auswirkungen haben wird. Schöner wäre es gewesen, eine gemeinsame Fahrt wie Samstag Abend schon eher zu machen, man hätte ein paar nette Leute besser kennen gelernt. In jedem Fall gilt: Im nächsten Jahr geht es weiter, mit noch mehr Teilnehmer/innen und km!

Fotos: Autoschlüsselrückgabe an die „Stadtradel-Stars“

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Auszug aus dem Radeltagebuch

Sonntag, 16.09.2012
Morgens noch ein wenig kühl, aber Sonne und Wind haben sich angekündigt. Was für ein Glück, denn heute möchte ich auf meinem geliebten Baldeneysee segeln gehen. Doch vorher schwinge ich mich auf meinen „Drahtesel“, um zur Eröffnung der neuen DLRG-Station neben dem „Seaside Beach“ zu fitschen. Die erfrischende Brise, die mir auf der Lerchenstraße entgegenweht, fegt den letzten Schlaf aus den Augen. „Verrückt“ – denke ich – gestern Abend noch am See beim 100. Geburtstag der Marine-Kameradschaft Kupferdreh im ETUF und jetzt schon wieder. Eigentlich hätte ich gleich dableiben können…! Auf einem wunderbaren Match-Racer des jährlichen BMW-Segelcups eine Stunde bei herrlichstem Wind über den See geschippert, um dann nach sportlicher Umrundung des Baldeneysees 16.34 Uhr mit Rad und S6 + S1 nach Bochum-Langendreer zu fahren. Warum? Die AWO hatte mich eingeladen, in Dortmund-Bövinghausen im Windschatten der denkmalgeschützten Fördergerüste von Zollern II/IV, Ruhrgebiets-interessierten Radwanderern zwei Stunden lang Rede und Antwort zum Struktur/Kultur-Wandel des Ruhrgebiets zu stehen, und das möglichst authentisch. Die Gäste kamen u.a. aus Bonn, Köln, Soest und einer sogar aus Bochum. Die Diskussion hat richtig Spaß gemacht. Sollte ich öfter machen! Mit dem Rad nach leckerem „Steigerteller“ zurück zum Bahnhof nach Bochum geradelt und knapp den Zug verpasst. Schei…! Eine Schniefnase war die Folge! Vom Essener Hauptbahnhof dann durch die Nacht nach Hause!

Dienstag, 18.09.2012
Mit dem Rad in die Radstation im Hauptbahnhof, danach mit dem Zug nach Köln zum Termin und zurück. Kurzer Abstecher ins Rathaus, um Post zu machen. Mit dem Rad nach Rüttenscheid, zwei bis drei Einkäufe erledigt, mich mit einem Journalisten getroffen, zu Hause das Jacket gegen einen Pullover eingetauscht und über die Grugabahntrasse in die Heisinger Aue geradelt. Dabei aus alten Tagen meine „Kieser“-Fitness-Trainerin Vanessa getroffen, die wie ich in Richtung Heisingen / Kupferdreh unterwegs war. Radfahren ist ja so kommunikativ! Und dann noch das Schnattern der Gänse, einfach herrlich das Radeln an der Ruhr. Nach der Baubesprechung in Sachen „Lokschuppenbau der Hespertalbahn“ am See entlang nach Werden und dann in die Stadt zu „Reden mit Essen“ ins Colosseum…

mit Pedal- und Speichenbruch, Rolf Fliß

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kleine Stadtrundfahrt und Tourentipp

Zum Beginn der Aktion „Stadtradeln“ hatte ich mir vorgenommen, einmal eine größere Runde durch Essen zu drehen und davon zu berichten. Heute bin ich von Leithe nach Steele, dann zum Elisabethkrankenhaus, über die City, die Rheinische Bahn nach Altendorf, Borbeck, am Kanal entlang zum Gelsenkirchener Nordsternpark und über die Erzbahntrasse / Zollvereinweg nach Hause. Eine wunderbare Runde, die schon als Tagesausflug durchgehen kann.
Das Positive zuerst: Die Beschilderung der Wohnstraßen / Fahrradstraßen ist mittlerweile sehr gut. Ganz ohne Radkarte der Stadt Essen ist es allerdings immer noch schwierig. Als langjähriger Autofahrer kennt man natürlich die markanten Kreuzungen der Hauptstaßen und kann sich orientieren. Dieses geht in den unbekannteren, kleinen Straßen nicht so gut, so dass man sich ohne detailgenaue Karte schnell mal verfahren kann. Gut ist ein Kartenhalter für den Lenker, dann kann man die gefahrene Strecke auf der Karte besser nachvollziehen. Sehr schön geworden ist die Trasse der Rheinischen Bahn von der Uni in Richtung Altendorf. Unterwegs habe ich 3 ehrenamtliche „Müllsammler“ gesehen, die auf der Trasse und im neuen Park weggeworfene Abfälle eingesammelt haben. Ein großes Kompliment für dieses Engegement !!! Ein Appell an alle Nutzer dieser Freizeitwege: Nehmt eure Abfälle wieder mit und hinterlasst euren Rastplatz wie ihr ihn vorgefunden habt.
Danach ein kurzer Abstecher zur neuen Finca „Barcelona“, die für einen Zwischstopp ideal liegt. Der Service funktioniert wohl noch nicht richtig, habe mich nach längerer Wartezeit ohne Erfrischung auf den Weg gemacht, da sich keine Bedienung blicken liess – schade. Danach ging es durch Wohnstraßen zum Kanal. Die großen Hauptstraßen können problemlos umfahren werden. Am Kanal wurde die Wegequalität schlechter, an der wassergebundenen Decke ist wohl länger nichts getan worden – ansonsten ist auch diese Strecke sehr schön und bei weitem nicht so überfüllt wie die Wege an der Ruhr. Ein Gutes hat die holprige Strecke: Keine Inliner, die die ganze Spur für sich beanspruchen.
Am Nordsternpark vorbei, dann zur Erzbahn, die ich zu den schönsten Radwegen im Ruhrgebiet und darüber hinaus zählen möchte. Die Nord-Südverbindung mit anschließendem Zollverein ist als frühere Bahnstrecke nahezu eben. Sie verläuft teilweise auf einem hohen Bahndamm, so dass man einen weiten Blick in das Umland genießen kann und weit und breit kein Auto / motorisierter Verkehr, den höchstens beim Überqueren einer Straßen von oben zu sehen bekommt. Die Strecke ist fast kreuzungsfrei, so dass man schön rollen lassen kann. Ich kann die Strecke jedem empfehlen, der sie noch nicht kennt. Abstecher zur Zeche Zollverein, zum Norsternpark und zur Jahrhunderthalle in Bochum einplanen; Stopps bieten sich an an der Kreuzung Erzbahn / Zollvereinweg bzw. Nordsternpark, Zeche Bonifacius und Zollverein mit Biergärten / Lokalen.
Eine negative Bemerkung muss ich dann leider doch noch hinterlassen: In Essen findet man oftmals Radwege mit wassergebundener Decke = Grober Schotter mit einer Decklage verdichtetem feinerem Split. Leider wäscht mit der Zeit das feinere Deckmaterial aus, so dass mit der Zeit der grobe Schotter zum Vorschein kommt. Sowohl Komfort (Holperei) wie auch Sicherheit (unkalkulierbarer Bremsweg) leiden. Warum wird nicht asphaltiert, so wie auf dem neuen Weg von Zollverein zum Nordsternpark oder Teilen der Erzbahntrasse, die im Zuge der Modernisierung auch gleich verbreitert wurde? Unseren Stadtplanern würde ich empfehlen, beide Varianten mal selbst mit dem Rad zu befahren. Ich stelle mir gerade vor, die Erneuerung der A40 würde in wassergebundener Decke ausgeführt. Das würde wohl zu einem Proteststurm der Autofahrer (und deren Lobby) führen. Sind Radfahrer Verkehrsteilnehmer 2. Klasse, dass man ihnen schlechtere Wege zumuten kann ???
So habe ich noch ein paar km für die Aktion „Stadtradeln“ auf den Tacho gebracht und einen schönen Tag verlebt. Am Ende noch eingekauft, 2 Packtaschen voll und ein großer Korb. Nach 2 Wochen Stadtradeln mit dem Vorsatz auf das Auto zu verzichten, wurde es Zeit, die Vorräte wieder aufzufüllen. 3 Jungs brauchen einem vollen Kühlschrank 😉 Das Fahrrad erinnerte fast an einen Kleinlaster. Es passte aber alles aufs Rad und das hat gezählt. Unsere Bier- und Wasserkästen bzw. Getränkevorräte werden wohl demnächst wegen des Gewichts mit dem Auto holen. „Normale“ Einkäufe machen mir keine Sorge 😉

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Großdemo der Autofahrer

Heute Morgen auf dem Weg ins Büro hatte ich den Eindruck, dass sich viele Autofahrer zu einer Großdemo verabredet hatten. Eine lange Kolonne Protestler stand mit laufenden Motoren zwischen der Krayer Str., über 2 km den Zehnthof hinauf bis zur A40-Auffahrt in Frillendorf, außerdem vor der Baustelle auf der Wattenscheider Str. und dann noch einmal knapp 1 Km auf der Engelbertstr. vor der Innenstadt. Auf einer Strecke von 8 km fast die Hälfte Stau, das sieht man auch nicht jeden Morgen. Komisch war nur, dass auf der Demo nirgends Plakate mit den Forderungen der Autofahrer zu sehen waren. Möglicherweise war es doch nur der „normale“ Berufsverkehr.

Ich finde es immer wieder beeindruckend, mit welcher Geduld sich Autofahrer jeden Morgen aufs Neue in den Stau stellen. Freie Fahrt für freie Bürger ? – Fehlanzeige ! Soll jeder so fahren wie er glücklich wird. Mir blieb allerdings nichts anderes übrig, als die stehenden Autos in gemächlichem Tempo mal links und mal rechts zu umfahren und mir die frustrierten Gesichter der „Parker“ anzusehen. Besonders ärgerlich finde ich es dann, wenn die wenigen vorhandenen Radstreifen noch durch abgestellte Fahrzeuge blockiert werden, so wie heute Morgen mal wieder am Zehnthof. Bestimmte Stellen sind regelmäßig von den gleichen Autos zugeparkt, so dass ich hier Vorsatz der Autofahrer unterstellen muss. Leider greifen unsere Freunde und Helfer hier viel zu selten ein.

Ich mache immer wieder -auch bei geringerem Verkehrsaufkommen- die Erfahrung, dass ich mit dem Rad im innerstädtischen Berufsverkehr schneller bin als mit dem Auto. Wer es nicht glaubt, kann ja mal die Stoppuhr zur Hand nehmen und es selbst ausprobieren. Oder einfach mal einen Blick auf den Bordcomputer des Auto werfen und feststellen, dass es vielfach Durchschnittswerte zwischen 20 und 30 km/h sind. Dann noch Parkplatzsuche und Laufwege vom Parkplatz zum Ziel hinzurechnen (fällt beim Fahrrad meist weg, da man eigentlich immer direkt am Ziel parken kann). Das geht mit dem Fahrrad auch.

Bleibt zum Abschluß eigentlich nur eine Frage: Warum soll ich mit dem Auto fahren, wenn ich mit dem Fahrrad schneller, gesünder und kostengünstiger unterwegs bin und das ganze völlig CO2-frei und ohne Feinstaub. Ich habe noch keine vernünftige Antwort gefunden. Wer mag kann mir gern antworten.

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WetterFest

100.000 KM, 1000 TN, 100 Teams. Weiter so! Dem Regen trotzen und auch andere Rückschläge einfach verkraften!

Gestern musste ich nach langem Tag mit Platten nach Hause schieben. Nach abendlicher Flickaktion war ich dann aber gleich wieder Einsatzbereit und viel unterwegs.

Kleiner Tipp an alle Radler, die die Stadtradel Banner zum Fotografieren suchen. Eins hängt dort wo bald die Modelleisenbahnen rollen werden.

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Wetterradeln mit Kapriolen – ein Fahrbericht

Nun sind die schönen warmen Tage leider zu Ende, Wetteralltag stellt sich ein:
das heißt von nun an das Regencape mitnehmen und die große Plastiktüte, in die ich nun meinen Rucksack (vorn im Radelkorb) stecke!
Aber nur zweimal richtig nass geworden, sonst bei Niesel „oben ohne Cape“ gefahren. Zum Besuch der Wiener Stadtratsdelegation auf Zollverein bin ich dann aber doch lieber mit der Kulturlinie 107 der EVAG gefahren… nach gemeinsamer Besichtigung der Villa Hügel das Rad am Rat(d)haus wieder abgeholt, um im Eigelstein das Österreich-Spiel zu sehen. Musste die „Aussies“ ein wenig trösten und ein paar Mal mehr auf unsere Freundschaft anstoßen!!
Am 12.09. schnell auf den Weberplatz geradelt, um das nagelneue „Kindergesundheitsmobil“ mit der charmanten und äußerst agilen Leiterin Michaela Schalk (siehe Foto) zu bestaunen und um „‚Dank“ bzw. „Glück auf“ zu sagen an Kinderschutzbund, Mc Donalds Kinderhilfe und an die Stadt Essen. Danach strampelte ich weiter zum Postmachen ins Rathaus, dann zur Verleihung des Ökoprofit-Preises und schließlich ins Landgericht zu einer wunderbaren Foto-Ausstellung mit sehenswerten Baum- bzw. Holz-Impressionen ( Ausstellungstipp: Landgericht, 2. Etage, Zweigertstraße, Eintritt frei).
Was es sonst noch aus Sattelperspektive zu berichten gibt:
– Falschparker auf Radwegen nerven schon ein wenig…
– Mülltonnen und träumende Hundehalter mit extralangen Leinen aber auch…
– Rechtsabbiegende LKW sind sehr gefährlich und immer Respekt einflößend
– Toll, dass es in der Stadt so viele gute Fahrradbügel (Klemmbügel Rhein-Ruhr) gibt (eben nicht die „Felgenkiller“ und „Vorderradtquetschen“) – und wenn der Leser/die Leserin noch eine Idee hat, wo ein Bügel fehlt, dann bitte den Fahrradbeauftragten Christian Wagener (8861240) anrufen, solange die Stadt und die Kürzungsdebatte ihn noch lässt…
Mit Pedal- und Speichenbruch, Euer radelnder Bürgermeister Rolf Fliß

 

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Ende der Radsaison 2012 ?

Am Wochende hatten wir ja noch einmal einen traumhaft sonnigen Spätsommertag. Heute Morgen kräftiger Regen und deutlich kühler – das Ende der Radsaison 2012 ?
Kommt auf die eigene Einstellung an (und die richtige Bekleidung) !
Ich bin heute Morgen im Regen losgefahren und genauso wohlbehalten im Büro angekommen wie immer. Statt kurzem Radtrikot habe ich mir allerdings eine Regenhose und eine Regenjacke angezogen. Dann noch den Überzug über den Helm und los ging es.
Mit der richtigen Bekleidung kommt man auch bei Regen oder bei herbstlichen Temperaturen gut zurecht. Wer sich an den Anschaffungskosten stört, sollte einfach mal die Kosten anderer Verkehrsmittel gegenrechnen. Für den Preis von 3 Tankfüllungen kann man sich schon komfortabel einkleiden – und das Radfahren macht noch mehr Spaß. Richtig ausgestattet kann die Fahrradsaison problemlos 1 – 2 Monate verlängert werden und im Frühling eher beginnen. Die radfreie Winterpause ist dann noch schneller vorbei ;-))

Meine Regensachen habe ich übrigens immer in meiner Packtasche dabei, so dass ich mich im Notfall bei einem Wetterwechsel schnell umziehen kann.
Mein Tipp: Eine atmungsaktive Regenjacke ohne Kapuze und ein Helmüberzug. So bleiben der Kopf und der Oberkörper trocken und man kann sich besser bewegen als mit einer Kapuzenjacke, dazu eine kurze Regenhose. Die Beine sind ja ohnehin in Bewegung, so dass es kaum stört, wenn die Beine nass werden. Außerdem schwitzt man weniger. Mittlerweile gibt es von vielen Herstellern bequeme und funktionale Angebote – einfach mal beim Fahrradhändler seines Vertrauens beraten lassen.
So ausgestattet könnte man sogar stundenlang im Regen fahren, aber mal ehrlich: Bei Sonne ist doch schöner ;-))

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