Vorbei …

Laufer_Stoerche Kunigundenfest_Probe Rest_nach_EisHeute der letzte Tag als Stadtradler-Star! Heiß war es die letzten Tage und manchmal hätte ich mir unterwegs eine Klimaanlage gewünscht.

Aber richtig vermisst habe ich das Auto nicht. Man muss allerdings anders organisieren und sich in manchen Dingen umstellen. Spontan und schnell mal eben große Strecken zurücklegen geht halt nicht. Letztendlich aber macht das Radfahren gelassener und man kommt geistig entspannter an.

Ohne Stadtradeln, das mich dazu gebracht hat wirklich fast alles mit dem Rad zurückzulegen, hätte ich manche Strecke mit der Bahn zurückgelegt. Das wäre sicherlich noch erholsamer gewesen, ist aber auch ein guter Plan für die Zukunft. Getränkekauf, Grünzeug zum Wertstoffhof: dafür braucht es jetzt nicht mehr zwangsweise ein Auto :-).

Die Bilder zeigen die Jungstörche von Lauf, die Probe zum beginnenden Kunigundenfest am Marktplatz und die Reste der Eisbecher, die wir uns als Belohnung zum Ende des Stadtradel-Zeitraums gegönnt haben. Wie gesagt: heiß genug war es ja heute.

Ich wünsche allen Stadtradel-Teilnehmern und insbesondere den zukünftigen Stadtradler Stars noch eine schöne Radel-Zeit und viele tolle Momente auf und mit dem Fahrrad!

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schon wieder vorbei?

Heute ist doch tatsächlich schon der letzte Tag vom Stadtradel-Zeitraum – die Zeit ist mal wieder verflogen.

Am Mittwoch abend war ich bei einer wirklich schönen ADFC-Feierabendradtour, die von Hersbruck aus gestartet ist. Ich bin schon von Lauf nach Hersbruck geradelt und auch wieder zurück. Die Tour führte um den Happurger Stausee und den Baggersee herum (herrlich!), wir haben im Hersbrucker Rosengarten Brotzeit gemacht und zum Abschluss waren wir noch im Biergarten.

Ich habe doch tatsächlich in diesen 3 Wochen kein einziges Mal das Auto vermisst. Es ließ sich alles immer irgendwie ohne Auto lösen. Ich denke ich werde einfach weiter (weitgehend) autofrei leben. Ausnahmen wird es wohl geben, manchmal muss man halt doch etwas wirklich sperriges oder schweres transportieren oder man ist krank, aber das Autofahren soll jetzt bei mir wirklich die Ausnahme werden. Mal sehen wie das dann im Winter wird. Aber so viel Eis und Schnee gibt es bei uns ja sowieso nicht mehr …

Ich bin jedenfalls sehr froh, dass ich mich auf diese komplett autofreien Wochen eingelassen habe – es hat wirklich Spaß gemacht!

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Stau und Feierabendtour

Ein Stadtradel-Star-Kollege aus Buchholz schrieb, dass heute der Verkehr so schlimm war. Das kann ich sogar für den Nürnberger Raum bestätigen! Liegt es daran, dass bald Vollmond ist 🙂 ? Mitten unter der Woche Stau auf Nebenstraßen und aus jeder – wirklich jeder – Seitenstraße kommt auch noch ein Auto. Leute! Fahrt Fahrrad! Ihr verpasst was!

Nach der Tour zur Arbeit mit dem Rennrad nach Erlangen, ging es noch zur ADFC Feierabendtour nach Hersbruck. Nachdem die S-Bahn von Nürnberg mal wieder ausgefallen ist, waren „nur“ altbekannte Gesichter da. Aber für die gab es etwas Besonderes: nach einer gemütlichen Runde um den Happurger Stausee und den Hersbrucker Baggersee ging es zu einer spontanen Brotzeit im Hersbrucker Rosengarten! Was habe ich geschrieben? Leute! Fahrt Fahrrad! Ihr habt schon etwas verpasst 🙂 !

Heiß, heißer, am heißesten… Es ist notwendig, viel Wasser mitzuführen und notfalls einen der Trinkwasserbrunnen zum Nachfüllen anzusteuern. Und der Biergarten am Abend macht dann um so mehr Freude. Warme 101 km waren es neben der Arbeit heute …

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Biergarten- und Feierabendtouren

Sonntag: die 12. ADFC Biergartentour hat bei Super Radelwetter wieder viel Spaß gemacht. Ein Cafe mit tollem Kuchen besucht, lecker Mittag gegessen und am Ende nochmal in einen Biergarten. Dazwischen noch an vielen Biergärten vorbei gefahren.

Dienstag (heute): Feierabendtour in Feucht. Schon eher eine Herausforderung: nicht das Mitfahren, sondern das Hinkommen. Zuerst mit dem Rad zur Arbeit, Nachmittag mit der Bahn nach Feucht und danach mit dem Rad nach Hause.

Als Bahn hatte ich die vorhergehende erwischt, da diese genug Verspätung hatte. Anschluß und Weiterfahrt in Nürnberg dann problemlos. Witzig: in Nürnberg bin ich in ein Fahrradabteil: 5 Klappsitze links und 5 Klappsitze rechts. Vier Personen gehen vor mir rein und rated mal, wo sie sich hinsetzen! In die vier Ecken mit jeweils drei Klappsitzen Platz dazwischen 🙂 Ein Fahrrad braucht aber vier Klappsitze! Waren aber alle sehr nett und haben eine Seite frei gemacht, nachdem ich grinsend in die Runde schaute. Danke!!!

Die Fahrt nach Hause war dann schon sehr ermüdend, langsam werden die Beine schwer… aber morgen ist wieder Feierabendtour in Hersbruck: Rad zur Arbeit, nach Hause, Rad wechseln, hinradeln, herumradeln, zurück radeln und ins Bett fallen 🙂 Das Wetter ist super für alle Biergartenbesuche !!!

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Mit dem Rad — Gartenabfälle

Am Freitag war ein neuer Versuch dran, das Auto stehen zu leinkaufen1assen. Grünschnitt aus dem Garten muss bei uns zum Wertstoffhof (ca. 3,5 km entfernt) zum Kompostieren gebracht werden. Was wir also nicht selbst verwerten konnten, musste weg. Aber wie ohne Auto? Da kommt wieder der Fahrradanhänger zum Einsatz, den ich auch für die Getränke verwendet hatte. Praktisch: die vordere und hintere Bordwand kann entfernt werden, damit haben zwei große Gartensäcke Platz. Ein paar Spanngummis sorgen für die Stabilität, die Stützlast muss noch etwas austariert werden. Fazit: geht …

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Radeln im Alltag

Die wichtigste Erfahrung, die ich in diesen Stadtradel-Wochen bisher gemacht habe, ist: mit ein bißchen gutem Willen und Fantasie geht es wirklich auch im Alltag autofrei.

Am Donnerstag stand ich z. B. vor folgendem „Problem“: Ich musste von Lauf in die Arbeit nach Nürnberg und wollte abends unbedingt in meinen Yoga-Kurs in Lauf, der aber schon um 17:30 Uhr anfängt. Ich muss also sowieso schon früher aus der Arbeit weg und die Zeit reicht nicht, um nochmal zu Hause vorbeizufahren und meine Yoga-Sachen (Matte, Klamotten, Duschzeug) zu holen. Bisher habe ich in diesem Fall immer das Auto mit den Yoga-Sachen auf den Park-and-Ride-Parkplatz am S-Bahnhof gestellt und bin abends von dort mit dem Auto zum Yoga gefahren. Aber wie mache ich das jetzt ohne Auto? Wir haben ja in Lauf sogar am S-Bahnhof Lauf-West abschließbare Fahrradboxen. Das wäre im Prinzip eine super Sache. Ich könnte morgens mein Fahrrad mit den Yoga-Sachen in einer Fahrradtasche in eine Fahrradbox stellen und von dort abends zum Yoga radeln. Leider funktioniert es aber nicht, weil die Idee mit den Fahrradboxen zwar super aber die Umsetzung leider nicht so toll ist. Ich habe dort noch nie eine benutzbare Fahrradbox gesehen. Die Boxen sind grundsätzlich alle „reserviert“ – nein, es liegt kein Handtuch drauf ;-)), aber alle Boxen sind abgesperrt, obwohl in den meisten kein Fahrrad drinnen steht. Diese Lösung scheidet also aus. Ich habe es aber geschafft, alle Yoga-Sachen inklusive Matte in die kleine Fahrradtasche für das Faltrad und einen zusätzlichen Rucksack zu packen. So bin ich also mitsamt den Yoga-Sachen und dem Faltrad mit der S-Bahn in die Arbeit gefahren und abends wieder nach Lauf zurück. Zugegebenermaßen ist es ein bißchen umständlich, die Sachen alle mit in die Arbeit zu schleppen und abends wieder zurück, aber es hat funktioniert und ich werde es in der kommenden Woche (und bestimmt auch noch öfter) wieder so praktizieren. Noch zur Erklärung falls jemand rätselt, warum ich nicht einfach mein normales Fahrrad in der S-Bahn mitnehme, auf dem ich auch mehr Gepäck transportiern könnte: wir haben im VGN leider eine Ausschlusszeit für die Fahrradmitnahme bei der S-Bahn: Fahrräder dürfen morgens erst nach 8 Uhr in der S-Bahn mitgenommen werden und ich muss leider schon früher los in die Arbeit. Deswegen bleibt nur die Lösung mit dem Faltrad, das nicht unter die Ausschlusszeit fällt.

Gestern dann die nächste positive Erfahrung mit dem Radeln: Wir wollten zu einem Möbelgeschäft nach Nürnberg (Entfernung ca. 17 km) und in einen Baumarkt und es hat geregnet. Normalerweise hätten wir wohl das Auto genommen. Stattdessen haben wir also Regenklamotten übergezogen und sind mit dem Fahrrad los. Und das Erstaunliche: Es hat total Spaß gemacht, trotz Regen. Wir hatten so ein richtiges Urlaubstag-Feeling und sind ganz entspannt angekommen ohne nerviges Samstags-Verkehrschaos. Und auf dem Rückweg ist sogar die Sonne wieder rausgekommen. Die Möbel haben wir bestellt und sie werden im September geliefert und die Sachen aus dem Baumarkt haben wir alle in den Fahrradtaschen untergebracht. Auch das ging völlig problemlos autofrei.

Ich werde bestimmt auch nach den Stadtradel-Wochen darüber nachdenken, ob sich die Dinge, für die ich bisher das Auto genommen habe, nicht doch auch autofrei erledigen lassen.

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ADFC-Mitgliederfest

Am Samstag war ich auf dem Mitgliederfest des ADFC Nürnberg – hier waren natürlich fast alle mit dem Fahrrad da.

Ich habe schon die Strecke von Lauf nach Nürnberg mit dem Fahrrad zurückgelegt und in Nürnberg noch an einer ADFC-Radtour teilgenommen. Die war wirklich genial. Mit zwei Tourenleitern vom ADFC und dem Buchautor Jo Seuß haben wir viele sehenswerte Orte in Nürnberg und Fürth angesteuert, die in den beiden Kulturführern „111 Orte in Nürnberg, die man gesehen haben muss“ und „111 Orte in Fürth und Erlangen, die man gesehen haben muss“ beschrieben sind. Ich habe einiges mir noch Unbekanntes entdeckt und es hat wirklich Spaß gemacht.

Die Tour endete am Mitgliederfest, wo der ADFC sich mit vielen Ständen und Aktionen vorgestellt hat und neben einem Buffet abends auch noch „all you can dance“ geboten war.

Ein wirklich schöner Tag!

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Noch mehr Laster :-)

fridolinHier noch ein Lastenrad aus Nürnberg, das ich gestern beim ADFC Mitgliederfest gefunden habe (ja die Radler können ganz schön lustig sein, Olaf vielen Dank für die Musik- und Tanzbeschaffung :-)).

Anderes Modell, andere Konstruktion, mit dem Vorteil, dass man nicht so leicht umfallen kann. Aber die Wegstrecke sollte man kennen, sonst bleibt man zwischen zwei Pfosten hängen :-), auch wenn es keine Überbreite hat.

Zum Mitgliederfest ging es mit Faltrad und Bahn, um etwas von der Woche zu regenerieren. Kleiner Schreck am Bahnhof: Schienenersatzverkehr in der Nacht, aber einmal die Stunde doch eine S-Bahn …

Heute habe ich eine ADFC E-Bike Tour ins nördliche Nürnberger Land geleitet, aber vergessen den Akku vorher zu laden 🙂 (vielen Dank an den Gasthof Singer in Hormersdorf für die gute Verpflegung und das Aufladen meines Akkus ;-)). Ich wollte ja auch für die kommenden „normalen“ Touren trainieren. Super Stimmung, vielen Dank an die tollen Teilnehmer 😉 und Tanja und Achim von E-Bike Maass für die Begleitung. Allen hat es sichtbar Spaß gemacht, auch wenn es kühl und regnerisch war.

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Getränke einkaufen mit dem Rad

einkaufen1 einkaufen2Heute stand nach der Fahrt zur Arbeit mit dem Rad noch Getränke kaufen an. Nein, wir haben uns nicht noch schnell vorher mit Vorräten eingedeckt, das wäre ja nicht realistisch.

Einen Fahrradanhänger wollte ich schon länger und er sollte vier Saftkisten plus einige Getränke-Tetrapaks transportieren können. Geworden ist es ein Roland Carrie m big. Durchaus empfehlenswert, den gibt es auch in etwas kleiner. Zweites Kriterium war, dass auch Gartensäcke mit Grünzeug Platz finden. Daher die größere Variante mit etwas mehr Spurbreite. Wer  es nachmessen will: 8 Saftkisten gehn hinein. Und dann rollt er los auf BigApple Reifen.

5 km Entfernung bis zum Getränkemarkt (ok wäre ich nicht so wählerisch… :-)), also Leergut aufgeladen und … Ladungssicherung nicht vergessen! Den Tipp hatte ich schon mal im Internet gelesen und es ist auch absolut berechtigt. Ebenso die Wahl des Luftdrucks in den Reifen, den man zur entsprechenden Federung variieren kann (vorher natürlich :-)). Ein Spanngurt hält die Kisten an Ort und Stelle, sonst passt während der Fahrt plötzlich die Stützlast auf der Kupplung nicht mehr (das ist beim Auto auch nicht anders).

Zum Getränkemarkt hin fährt es sich – mal abgesehen von den bescheuerten Bordsteinkanten an jeder Querung (die Städte und Gemeinden können das halt nicht) – problemlos. Schlaglöchern und Wurzelaufbrüchen sollte man ausweichen und ausreichend Abstand zum Bordstein halten.

Nach Hause bewährt sich die berggängige Übersetzung: 4 Saftkisten = 24 kg, 7*1,5L = 10,5 kg zusammen 34,5 kg plus Flaschen und Kastengewicht. Vermutlich knapp unter 40 kg (einen leeren Kasten habe ich noch nicht gewogen). Das zieht bergauf ganz schön rückwärts und schiebt bergab nicht schlecht – gute Bremsen absolut notwendig!

Ergebnis: absolut alltagstauglich wenn die Wege taugen. Bei Holperstrecken sollte man vorsichtig mit kohlensäurehaltigen Getränken sein, sonst fliegt der Verschluß weg :-)…

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die erste Woche ist schon wieder vorbei

In dieser ersten Woche habe ich das Auto schon mal nicht vermisst.
Für den Weg zur Arbeit habe ich unterschiedliche Varianten gewählt. Ich habe entweder mein Fahrrad in Lauf am Bahnhof abgestellt und bin mit dem Regionalzug und U-Bahn gefahren oder ich habe mein Faltrad in der S-Bahn mitgenommen und bin Teile der Strecke geradelt. Von meinem Faltrad bin ich ganz begeistert, das war wirklich ein super Anschaffung. Es lässt sich problemlos im Zug mitnehmen und auch Bahnhöfe mit langen Treppen und ohne Aufzug sind kein Problem mehr, weil es so schön leicht ist.
Am Mittwoch musste ich nicht arbeiten und war deswegen nicht unter Zeitdruck, hatte aber einen Termin in Nürnberg. Da konnte ich die ganze Strecke radeln und habe es richtig genossen. Ich bin so richtig entspannt angekommen.
Auch alle Einkäufe, Arztbesuche und Abendtermine habe ich diese Woche mit dem Fahrrad erledigt.
Insgesamt bin ich auf 169 Fahrrad-Kilometer gekommen und es hat wirklich Spaß gemacht.
Ich freue mich schon auf die nächste Radl-Woche!

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