Radeln im Urlaub

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Lieber mit dem Fahrrad zum Strand als mit dem Auto ins Büro – auch im Urlaub lässt sich das Auto durch das Fahrrad ersetzen. Auch wenn die Schreibtischarbeit mitgefahren ist, bleibt doch etwas mehr freie Zeit um Einkäufe und Besuche mit dem Rad zu machen. Dazu kommen dann die Genuss-Touren, z.B. an der Ostseeküste entlang. Hier im Kreis Plön, Schleswig-Holstein, hat jede kleine Straße den begleitenden Radweg, zusätzlich zu den vielen kleinen Platten- und anderen Wegen. Und die Buswartehäuschen sind so groß, dass man sich bei Regen mit dem Fahrrad unterstellen kann.
Drei Wochen Stadtradeln waren also keine Last, mehr eine Erinnerung häufiger über die eigenen Mobilitätsgewohnheiten nachzudenken und bewusster über den Sommer hinaus auch im Herbst und Winter weiter zu radeln. Es geht!

 

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Fazit nach drei Wochen Stadtradeln

Der Stadtradeln-Wettbewerb ist vorbei und meine zweite Teilnahme verlief nach einer kurzen Eingewöhnung sehr erfolgreich. Wie im vergangenen Jahr war die Tatsache, drei Wochen ohne Auto jegliche Wege zurückzulegen, eine super Erfahrung – und hat hervorragend funktioniert! Bei der Wahrnehmung der zahlreichen Termine achtet man häufiger als sonst auf das Wetter, und ab und an ist der ÖPNV eine wunderbare Alternative! Termine in näherer Umgebung erreicht man meist sogar schneller mit dem Rad, da man direkt vor die „Haustür“ fahren kann.

Dass in Rottenburg dieses Jahr vier Starradler bei dem Wettbewerb mitgefahren sind freut mich besonders – und nach aktuellem Stand wurden auch die in Rottenburg gefahrenen Gesamtkilometer aus dem vergangenen Jahr deutlich übertroffen! Es wäre schön, wenn die zahlreichen RadlerInnen auch nach dem Ende des Wettbewerbs häufiger aufs Rad steigen würden – ich tus auf jeden Fall! Weiterhin frohes Radeln!

 

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Probleme im Fahrrad-Alltag

Berufsradler sind täglich mit dem Fahrrad unterwegs, in den letzten beiden Wochen konnte ich sehen und spüren, was beim täglichen Radeln ärgert: Straßen werden primär für die Autos gebaut, die Radwege schlängeln sich drum herum. Mal muss man Fußgängern ausweichen, immer wieder Kantsteine überwinden. Beispiel: Gewerbegebiet Siebenlinden III, Zufahrt zum Koppverlag – diese kreuzt den Berufs- und Schulradweg, die Autos gleiten ungebremst zum Betrieb, der Radweg wurde abgeschwenkt, an zwei Bordsteinen wird man ausgebremst und bekommt einen Stoß ins Kreuz. Ich hoffe, dass die Stadt- und Straßenplaner zunehmend alle Verkehrsteilnehmer in den Blick nehmen!

 

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Tour de Rottenburg

Tour de Rottenburg

Tour de Rottenburg in einer kleinen Gruppe – wir erfuhren, dass die Tour wirklich sehr gut ausgeschildert ist und man die Ortschaften von anderen Seiten kennen lernt, als wenn man nur mit dem Auto durchfährt. Bedenkenswert die Gedenkstätte bei Hailfingen – auch die Erinnerung an das KZ – Außenlager können zur sonntäglichen Radtour gehören: der Austausch der Informationen, das Lesen der Opfernamen, das Gespräch über unsere Geschichte.

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2. Woche

Immer wieder ertappt man sich, dass man falsch plant. Es regnet, bringst du unsere Tochter zur Cello-Lehrerin? Ja klar, antworte ich. Spätestens in dem Moment, wo man den Autoschlüssel in die Hand nimmt, kommt es einem dann. Nein Schatz, das musst du machen: Ich darf doch nicht. Die Hektik, die dann entsteht, kann man sich vorstellen. Es ist dann schon auch ein Bürde für die ganze Familie und alle müssen irgendwie meine Aktion mittragen. Ob das so richtig ist? Ich bemühe mich um Ausgleich, ich hoffe mal, dass es gelingt. Ach ja und eine Schockstarre gab es auch: Die Bahn streikt. Wie schaff ich nur den Termin am Samstag in Weil der Stadt? Hin- und Zurückradeln geht nicht wegen Anschlussterminen! Durchatmen: Schlichtung in letzter Sekunde. Und eine wichtige Erkenntnis: An Wochenenden kann ich das Fahrrad umsonst im Zug und in der S-Bahn mitnehmen, größtenteils jedenfalls! Das finde ich cool, denn so kann man sich auch eine längere Strecke maßschneidern.

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„Radschläge“

Rottenburg 10.05.2015 Stadtradeln, Eroeffnung der Tour de Rottenburg auf dem Rottenburger Marktplatz. Teilnehmer auf Neckarbruecke zwischen Kiebingen und Wurmlingen; Geschaeftsfuehrer TV Rottenburg Norbert Vollmer (re) FOTO: Pressefoto ULMER/ Markus Ulmer xxNOxMODELxRELEASExx

Rottenburg 10.05.2015
Stadtradeln, Eroeffnung der Tour de Rottenburg auf dem Rottenburger Marktplatz.
Teilnehmer auf Neckarbruecke zwischen Kiebingen und Wurmlingen;
Geschaeftsfuehrer TV Rottenburg Norbert Vollmer (re)
FOTO: Pressefoto ULMER/ Markus Ulmer
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Nach einer Woche auf dem Fahrrad tut nicht nur der Hintern weh – hätte nie gedacht, dass über 400 Kilometer zusammen kommen. Und es waren Momente dabei, die über den Tag hinaus in Erinnerung bleiben: die Tour de Rottenburg durch alle Stadtteile gemeinsam mit meinem Sohn, eine Nachtfahrt von Wolfschlugen nach Rottenburg mit Gewitter, der Besuch der Deutschen Meisterschaft Volleyball U 14 in Konstanz mit Rückfahrt auf dem Rad.

Neben der wohltuenden und manchmal sehr anstrengenden Bewegung bleibt auch Zeit für ein paar Gedanken, oder sagen wir mal „Radschläge“:

– es gibt bei uns Radwege, die haben den Namen nicht verdient. Am schlimmsten sind die Radspuren, die man nachträglich auf die Straße zeichnet, obwohl die Straßen dafür nicht breit genug sind. Dann fahren Autos, Lkws und Busse einfach auf der Radspur und der ganze Sinn ist dahin. Solche Möchtegern-Radwege sollten verboten werden.

– im Sport wird viel gefahren, um Wettkämpfe und Ligabetrieb zu ermöglichen. Als Geschäftsführer des Großvereins TV Rottenburg sage ich voller sportlicher Überzeugung: Das ist gut so! Aber wir dürfen natürlich darüber nachdenken, wie diese Fahrten möglichst Ressourcen-schonend organisiert werden können. Das heißt konkret: Fahrgemeinschaften bilden, Busse einsetzen, geeignete Mietfahrzeuge oder Carsharing-Konzepte nutzen oder auf die Bahn umsteigen. Die Bahn? Da stimmt selten Preis und Leistung für uns Sportlerinnen und Sportler. Vielleicht denkt ja mal jemand nach über eine Bahncard Sport oder entsprechende Sponsoring-Konzepte im Breitensport. Aber nein, es muss ja das Sponsoring bei Hertha BSC sein.

Genug gemeckert. Ich freue mich auf die zweite Woche ohne Auto.

Norbert Vollmer, Geschäftsführer TV Rottenburg

 

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Täglich zur Arbeit zu radeln ist eine gute Gewohnheit

Täglich zur Arbeit zu radeln ist eine gute Gewohnheit. Morgens im Berufsverkehr hat es natürlich jeder eilig. Autofahrern fällt es schon schwer, Fahrradfahrer als normale Verkehrsteilnehmer zu berücksichtigen. Zum Beispiel am Kreisverkehr gibt es zwei Optionen für uns Radler: erstens wie alle die Fahrbahn zu benutzen, das heißt sich kurz vor dem Kreisverkehr in die Autoschlange einzureihen und in den Kreisverkehr einzufahren. Doch meinen manche, dass Fahrradfahrer doch den Zebrastreifen zum Überqueren nutzen sollten, dafür sollte man natürlich absteigen, schieben und sich unter die Fußgänger mischen. Das aber kostet Zeit – außerdem: wie würde ein Autofahrer reagieren, wenn man ihm sagte, er solle vor dem Kreisverkehr lieber aussteigen und sein Auto schieben, damit es für alles sicherer würde?!

Genauso problematisch ist es, wenn der Fahrradweg auf der linken Seite gegen den Verkehr verläuft, dann aber über einen Zebrastreifen die Straße kreuzt und auf der rechten Seite als Fahrradstreifen fortgesetzt wird – also wieder über den Zebrastreifen schieben?

Aber: auch die Stadt Rottenburg arbeitet ja am Radwegekonzept – es wird besser. Nicht vergessen werden soll, dass es vor zwanzig Jahren noch kaum ausgewiesene Radwege in Rottenburg gab.

 

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Auftakt

Was für ein Start mit der Tour de Rottenburg! Ein toller Einstieg in drei Wochen autofrei. Optimales Wetter, nette Menschen und viele interessante Gespräche haben das ganze aufgelockert. In Obernau musste ich die Gruppe leider verlassen – besser gesagt, hab ich mich eher davon gestohlen – aber ich hatte noch ein wichtiges Gespräch mit einem meiner Spieler und dass wir nächstes Jahr eine schlagkräftige Truppe in der 1. Bundesliga haben, ist ja schließlich auch wichtig, oder? So ging es gleich ab durchs Neckartal bis Tübingen und natürlich anschließend wieder mit dem Fahrrad zurück bis Rottenburg. Insgesamt habe ich das Tagesziel von rund 80 Km also doch noch erreicht:-) Die Woche brachte dann sehr viele Termine, heißt mehr sitzen als Radeln und mit den Hunden muss ich ja auch noch gehen: Unser 55 kg schwerer Molosser mag kein Radfahren 🙂 Immerhin ging es zweimal nach Wurmlingen zu den Großeltern, um die Hunde abzuliefern. Und natürlich unser Hochzeitstag, 10-Jähriges an Himmelfahrt, ursprünglich in Paris geplant, dann doch gecancelt und nun das: autofrei, was tun? Natürlich Fahrradfahren! Und was herauskam war eine Nostalgietour durch unsere Lebens- und Erfahrungswelt der letzten 10 Jahre in der Region Rottenburg-Tübingen. Ohne Stadtradeln hätten wir dieses Erlebnis sicher so nicht erfahren dürfen.

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Los gehts

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Der Tacho ist montiert – das Stadtradeln kann starten. Und bald gibt es Antworten auf meine Fragen: Wie viele Kilometer werde ich schaffen? Wie viele Kilos werde ich abnehmen? Welche Höchstgeschwindigkeit schaffe ich und wie geschockt ist meine Frau darüber? Wie groß wird das TVR und Sportpark-Team? Schaffe ich meinen Abendtermin in Wolfschlugen nächste Woche mit dem Rad? Jetzt bleibe ich mal gespannt und geduldig nach dem Motto: Kommt Zeit, kommt Rad!

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Startschuss fürs Stadtradeln

Gleich geht es los: Dann wird das Auto eingepackt und ich darf es dann nicht mehr benutzen! Es ist schon ein Einschnitt: Einiges muss umgeplant werden. Termine in Rottenburg sind ja kein Problem, da mache ich ohnehin die meisten mit dem Fahrrad. Aber gerade zum Transportieren von Einkäufen etc. muss eben wieder der Fahrradanhänger her, schließlich sind die Kinder mittlerweile groß genug und brauchen diesen nicht mehr. Ein bisschen leichter macht es in diesem Jahr vielleicht der Umstand, dass alle Trainingseinheiten mit der Bundesligamannschaft zu dieser Jahreszeit dank der Volksbank-Arena in Rottenburg stattfinden. Schwierig könnten natürlich dieses Mal die weit entfernten Termine sein, sollte die Bahn auch in den nächsten Wochen kräftig streiken. Sei´s drum: Ich freue mich darauf durch die Aktion wieder einmal sehr viel für mich selbst zu tun: Frische Luft, Aktivität, Natur. Vor allem aber: das Gewohnte durchbrechen!

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