Schon vorbei

Die drei Wochen auf dem Rad vergingen wie im Fluge und waren eine Bereicherung für die ganze Familie, die sich eifrig beteiligt hat. Das allabendliche Kilometeraufschreiben wurde fast schon zum Ritual und wird uns fehlen. Das schöne Wetter hat es uns sehr leicht gemacht durchzuhalten, aber auch die paar Tage mit Blitz und Donner, bei denen wir teils nass bis auf die Haut wurden, waren bei noch angenehmen Temperaturen ein positives Erlebnis mit bleibendem Eindruck. Ich selbst bin in den drei Wochen 420 km gefahren, ohne dass ich Spasstouren unternommen hätte, bin also nur die im Tagesablauf nötigen Wege gefahren. Sehr häufig war ich damit schneller als mit dem Auto, besonders während der Hauptverkehrszeit. Das galt übrigens auch für die Touren ins Badische, wo ich in den letzten Wochen an kilometerlangen Staus auf der Rheinbrücke ganz locker vorbeiflitzen konnte, den neidischen Blick der entnervten Autofahrer im Nacken. Zwar sind die offiziellen Wochen jetzt vorbei, habe mich aber gerade erst richtig eingefahren und möchte die autofreie Zeit für mich noch etwas verlängern. Wenn ich dann irgendwann wieder ins Auto steige, hoffe ich, dass ich es für die Zukunft ausgewählter und bewusster machen werde. Das Stadtradeln  2014 in Speyer war einfach Spitze!

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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Transportvarianten

In den letzten 2 Wochen habe ich die verschiedensten Zulademöglichkeiten bei Radelkollegen  bewundern können. Ich bevorzuge die Anhängervariante, durfte aber auch mal den Frontlader probefahren. Die Kommunikation mit dem Transportgut ist hier wesentlich vereinfacht, aber der Wendekreis lässt etwas zu wünschen übrig und das sichere Fahren erfordert etwas Übung. Der kombinierte Front-Backlader gehört dann fast schon in den akrobatischen Bereich und wird nicht zur Nachahmung empfohlen….

Unser Transportmodell

Unser Transportmodell

Frontlader

Frontlader

Front- und Backlader

Front- und Backlader

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Halbzeit

Schon sind die Hälfte der drei Stadtradelwochen um und bisher möchte ich keinen Tag missen! Ich saß bisher täglich 20km auf dem Rad, freue mich morgens schon aufs Losstarten und habe das Autofahren noch nicht vermisst. Es ließ sich alles irgendwie auch ohne organisieren. Naja, obwohl- am Freitag, als es den liebe langen Tag Bindfäden regnete, habe ich morgens schon ein wenig neidisch auf die Nachbarn geschaut, als sie in ihr Auto stiegen. Als ich dann aber auf dem Rad saß und an den endlosen Blechlawinen vorbeirauschte, war alles wieder gut und dank Regenoutfit kam ich trocken und erfrischt auf der Arbeit an.  Ansonsten hat Petrus uns bisher sehr verwöhnt, mal sehen wie es weitergeht!

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Abendstimmung

Abendstimmung auf den Feldern

Abendstimmung auf den Feldern

Heute traumhaftes Wetter, die Sonne jedoch sehe ich nur bei meinem Sprint nach Hause zu Mittagspause. Nach 10 Stunden Arbeiten in klimatisierten Räumen entlasse ich um 20Uhr mit brummendem Schädel den letzten Patienten. Jetzt noch ein Hausbesuch in Otterstadt! Ich wähle wieder den Weg über die Felder, die frische Luft tut gut  und die Kilometer  fahren sich wie von selbst. Auf dem Rückweg steht der Mond schon hoch und leuchtet mir im Dunkeln. Als ich schließlich gegen 21 Uhr zu Hause bin, ist der Kopf frei.

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Startschuss

Am Samstag ging’s los zur dreiwöchigen Stadtradelaktion. Bei bestem Wetter und nach einer Ansprache von OB Eger radelten wir zum Auftakt mit knapp 40 Radelfans zum Speyerer Müllberg. Frau Sachweh von den Stadtwerken begleitete uns auf den beeindruckendsten Aussichtspunkt Speyers und versorgte uns nicht nur mit Erfrischungsgetränken, sondern auch mit zahlreichen Informationen rund um die Renaturierung und erneuerbare Energien. Jede unserer Bewegungen wurde dabei aufmerksam von den 45 Müllbergschafen verfolgt. Ein wirklich lohnenswertes Ausflugsziel!
Für mich ging’s im Anschluss noch durch die wunderschöne Allee zum Bonnethof, dann immer am See entlang zu den Pferden am Thomashof. Abends nach Otterstadt zu Naturspur auf eine Feier mit Freunden am Lagerfeuer. Den Heimweg in der lauen Spätsommernacht werde ich noch lange in Erinnerung behalten. Ein Mond, der sich im Binsfeld spiegelte und als er sich kurz hinter den Wolken verkroch, absolute Finsternis auf den Feldern zwischen Spitzrheinhof und Otterstadterweg. Kein Geräusch außer dem Zirpen der Grillen. Gott sei Dank bin ich mit dem Fahrrad unterwegs!

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Foto: Startschuss in Speyer, © Stadt Speyer

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