3 Wochen Stadtradeln 2014

Das 3. Stadtradeln in Lübeck ist beendet. Und hier ist mein „Erfahrenes“:

1. Wer pünktlich in die Lübecker Innenstadt will, sollte das Fahrrad nehmen!
2. Die Fahrradständer in der Innenstadt und am Bahnhof sind tagsüber zum Teil bis zu 200% belegt.
3. In der Breiten Straße hat man an Fahrradständern gespart und dafür stehen jetzt die Fahrräder an den Bäumen. Da hilft kein Verbot, sondern nur ein Überdenken des Fahrrad-Parkkonzeptes.
4. Mitunter blockieren Freiflächen für Gastronomie einige Fahrradständer.
5. Durch Wurzeln aufgebrochene Radwege sind ein großes Problem. Häufig bleibt nur ein Ausweichen auf den Fußweg.
6. Gerade in den Abendstunden sind kaum erkennbare, zerborstene Flaschen auf Fuß- und Radwegen eine Gefahr.
7. Lübeck kann mithalten im Wettstreit der „Kampfradlerinnen“, die entgegen vorgeschriebenen Fahrrichtungen und ohne Licht, möglichst auch noch dunkel gekleidet, nicht nur sich, sondern auch andere Rad- und Autofahrer gefährden.
8. Von einem E-Biker ohne Vorwarnung zwischen Fußgängern und Rad mit 30 bis 35 km/h überholt zu werden, lässt über die derzeitigen Vorschriften grübeln.
9. Drei Wochen Stadtradeln sind wesentlich kostengünstiger als jeder Bauch-Beine-Po-Kurs und sind dringend weiter zu empfehlen.
10. Ich freue mich darauf, nach diesen drei Wochen mit reinem Gewissen mal wieder Wege zu Fuß oder mit dem Auto zurücklegen zu dürfen.
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Zwei Wochen – 200 Kilometer

Diesmal sollte es eine runde Zahl zum Ende der Woche sein, also gab es zum Freitagabend noch eine Ehrenrunde. Das Wetter spielt mit. Alle meine Termine in der Stadt konnte ich problemlos wahrnehmen. Das sind immer 3 bis 3,5 km pro Strecke, genau richtig fürs Fahrrad.

Jetzt, wo es abends schon früh dunkel wird, ist mir meine Warnweste besonders wichtig. Immer wieder bin ich erschrocken, wie groß der Unterschied zwischen Warnweste und schwarzer Kleidung ist. Warum wird eigentlich über eine Heimpflicht debattiert, statt Warnwesten bei Dunkelheit für Radfahrer schnellstmöglich zur Pflicht zu machen? Die 4 bis 5 € für eine Warnweste kann jeder aufbringen, ein Fahrradhelm ist wesentlich teurer und sperriger. Unfällen vorzubeugen wäre m.E. wesentlich sinnvoller, als sich darauf zu konzentrieren, Unfallschäden zu minimieren.

Eine Woche Kilometer-Zählen sind noch angesagt. Wenn das Wetter mitspielt, wird das Kilometer-Fahren danach noch lange nicht enden.Die Zuverlässigkeit und Berechenbarkeit meines Fahrrades ganz ohne Parkplatzsuche möchte ich nicht mehr missen.

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Immer am Deich entlang!

imageUnsere Radtour von Glückstadt nach Hamburg war schon seit längerem geplant. Doch bis zum Morgen regnete es. Losfahren oder nicht? Was für eine Entscheidung am Sonntag früh um halb acht. Kleines Frühstück genießen, Regensachen einpacken, auf den Wetterbericht vertrauen und ab zum Bahnhof! Dort eine Kleingruppenkarte fürs Gesamtnetz Schleswig-Holsteins und die Fahrrad-Tageskarten kaufen. Die Bahn bringt uns bis Glückstadt, wo wir uns am Hafen erst einmal Käffchen und Fischbrötchen vor der langen Fahrt ins Ungewisse zu Gemüte führen. Gut gestärkt machen wir uns auf den Weg. Zunächst liegt noch Nebel in der Luft, doch allmählich verzieht sich die Feuchtigkeit. Deich, Schafe, Pforten und eine wundersame Ruhe prägen unseren Weg. Bei fast sommerlichen Temperaturen ist das Radeln ein Vergnügen. Tief einatmen, das ist Schleswig Holstein! Das Ärgste sind die vielen Verführungen der Hofcafés. Schade, dass wir wieder weiter fahren müssen. Wir queren die Krückau mit der kleinsten handgetriebenen Fähre Deutschlands und passieren Orte in märchenhafter Idylle. Ganz gemächlich erreichen wir unser Tagesziel. Von Hamburg geht es mit dem Zug wieder nach Haus. 50 km kann ich für diese Radtour in meinem Stadtradelkalender verbuchen.
Gern gebe ich diesen Ausflugstipp für eine Fahrradtour ohne Steigungen, dafür mit vielen kulinarischen Verführungen an andere Radler weiter.

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Kleintransporter

Kerstin, bringst Du zum Sommerfest Kuchen mit für den Stand unseres OV? Klar backe ich, einen Blechkuchen. Oh! Ähm! Upps, ich komme ja mit Fahrrad! Irgendwie wird das schon gehen. Ja, ich backe. Gesagt, getan. Kuchen nicht zu matschig, zweifach umwickelt, hochkant in den Fahrradkorb. Heil hin bekommen. Wo ist das Problem?

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Drei Wochen ohne Auto?

Erstaunte Frage einer Kollegin: Lässt Du Dein Auto wirklich drei Wochen stehen? – Äh? Ja, selbstverständlich! Wenn ich etwas nicht mit dem Rad oder zu Fuß erreiche, gibt es noch Bus und Bahn. Oder Bahn und Rad. Notfalls auch Taxi. Wäre nur schön, wenn es in den drei Wochen nicht junge Hunde regnet.

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Auftakt Lübecker Stadtradeln 2014

Mein erster kurzer Bericht als Lübecker Stadtradel-Star 2014:
Das diesjährige Teilnehmerfeld von fast 50 Radlern war beeindruckend und für manchen Autofahrer bestimmt auch nervend. Aber wat mutt, dat mutt! Nach den offiziellen Worten, der Schlüsselübergabe und der Verhüllung meines Autos durch die Klimaschutzbeaufragte der Hansestadt und den Umweltsenator ging es los ab Verwaltungszentrum in Richtung Gasthof „Alte Zeiten“ in Schattin. Nach einer kleinen Stärkung führte die Route dann über Herrnburg, Drägerweg und Ratzeburger Allee wieder zum Ausgangspunkt zurück. Selbst die vom Senator versprochene „Erfrischung“ von oben kam pünktlich. Eine rundum gut organisierte Auftaktveranstaltung! Am Ende des Tages konnte ich schon mal 39,5 km verzeichnen.

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