Abschlusswoche Stadtradeln

Stadtradeln_EssenIAm letzten Tag des Aktionszeitraums in der Metropole Ruhr konnte ich am Nachtradeln des ADFC Essen und Gelsenkirchen teilnehmen.

Ab 20 Uhr ging es erst durch Essen-Rüttenscheid und anschließend über Kray nach Gelsenkirchen. Das Nachtradeln ist durch die Polizeibegleitung ein besonderes Ereignis. So können alle Radfahrer ohne Stopp an Ampeln durch die abendliche Stadt fahren. Immerhin zweihundert Menschen ließen sich auch durch die schlechte Wetterprognose nicht von der Teilnahme abhalten. Zum Glück zog die Gewitterfront aber südlich an Essen vorbei und es blieb trocken und fast noch sommerlich warm.

Stadtradeln_EssenDer nächtliche Tross sorgt natürlich für viel Aufmerksamkeit bei den Passanten und Autofahrern. Viele Zuschauer winkten oder applaudierten.

Als Ziel wurde wie in den Vorjahren das Café der Kinderburg im Revierpark Nienhausen angefahren. Das Personal hatte sich extra auf die späten Gäste mit Salaten, Würstchen und Getränken eingerichtet. Die Kinderburg ist ein Projekt des Ziegenmichel e.V ( www.ziegenmichel.de ), einem Lehr- und Erlebnisbauernhof für Kinder und Jugendliche. Die Tourteilnehmer konnten so noch den Abend gemütlich ausklingen lassen.

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3 Wochen ohne PKW-Nutzung sind vorbei

Gestern war der letzte Tag der Stadtradelaktion in der Metropole Ruhr. Damit liegen nun auch drei Wochen ohne PKW-Nutzung hinter mir.

Mein Gesamtfazit als Radelstar:

Mir hat das Leben ohne PKW-Nutzung überhaupt keine Probleme bereitet. Das liegt natürlich auch an meinem wirklich sehr kurzen Weg zur Arbeit. Alle Wege ließen sich problemlos mit dem Fahrrad oder Bus und Bahn bewältigen. Einen Zeitverlust gab es dabei in der Regel nicht.

In den zurückliegenden drei Wochen gab es lediglich drei Situationen in denen ich gerne einen PKW genutzt hätte.

Neben der im letzten Bericht ausführlich geschilderten Erfahrung beim Transport eines Riesenpaketes gab es nur noch zwei Situation in denen ich zumindest als Mitfahrer gerne einen PKW von Innen gesehen hätte.

Einmal war ich abends noch spät in Düsseldorf unterwegs und es gab das Angebot von Freunden, die auch in Duisburg wohnen, mich zu Hause abzusetzen. Da es schon nach 23 Uhr war und ich am nächsten Tag sehr früh raus musste hat mich das Angebot sehr auf die Probe gestellt. Mit der Bahn war ich dann aber letztendlich auch nur 30 Minuten später zu Hause.

Die dritte Situation ergab sich am Ende der dritten Stadtradelwoche. So bin ich am Donnerstag nach einer dienstlichen Abendveranstaltung mitten in das Unwetter mit ströhmendem Regen, Blitz und Donner geraten. Arbeitskollegen haben wir angeboten, mich mit Ihrem PKW zu Hause abzusetzen, aber so kurz vor der Ziellinie wollte ich dann auch nicht mehr schwach werden. Ich habe dann im Hauptbahnhof eine Gewitterpause abgewartet und bin im strömenden Regen nach Hause geradelt. Zu Hause war ich dann vollkommen durchnässt und konnte alle Kleidungsstücke sofort zum Abtropfen in die Dusche stellen.

Zusammenfassend lässt sich sagen, dass es in den letzten drei Wochen eigentlich nur Situationen gab, in denen ich gerne ein Mitfahrangebot angenommen hätte. Den eigenen PKW habe ich überhaupt nicht vermisst. Allerdings muss ich den PKW gleich mal auf der Straße suchen und das angesetzte Moos entfernen…

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Bahntrassenradeln

BahnradelnDen Abschluss der zweiten Woche Stadtradeln bildete eine Aktiventour des ADFC Duisburg. Mit insgesamt 11 Personen haben wir die Bergischen Bahntrassen erkundet. Geplant wurde der Wochenendausflug von Peter Flesch. Er hat viele Wege im Bergischen Land erkundet um für die BVA einen Ausflugsführer passend zu den Bahntrassen der Region zu erstellen. So brauchten die Mitfahrer sich keine Gedanken über die Strecke zu machen.

Leider konnte ich am Samstag nicht in Duisburg starten, da ich erst noch in Essen arbeiten musste. Erst nach 14 Uhr ging es mit der Bahn nach Velbert. Von Neviges (Aufzug defekt) waren etliche Höhenmeter zu überwinden um auf die Bahntrasse zu gelangen. Mit Elektrounterstützung zum Glück kein Problem. Die Gruppe war aber erst bis Heiligenhaus gekommen. Ein ausführlicher Besuch der dortigen Kaffeerösterei war Grund für die Verzögerung. So konnte ich mich auch erst mal mit heißer Schokolade und Kuchen stärken.

AbseitsAm Samstag ging es überwiegend über Bahntrassen nach Wülfrath zum Abendessen und zur Unterkunft. Allerdings hat unser Tourenleiter auch einige grüne Wege abseits der alten Bahnlinien ausgewählt. Das führte aber zu einer sehr abwechslungsreichen Strecke. Immer nur auf einer Bahntrasse zu fahren ist ja auch etwas eintönig. Ein Besuch in einem Feuerwehrmuseum am Nachmittag war auch sehr lehrreich. Obwohl wir nicht viele Kilometer gefahren sind, reichte die Zeit doch nicht zur Besichtigung all der am Wegesrand liegenden interessanten Orte.

Altstadt

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Die zweite Woche ist vorbei – am Tag 10 zum ersten Mal das Auto vermisst

Die zweite Woche ohne PKW-Nutzung ist nun vorbei. Insgesamt verlief auch die zweite autofreie Woche ohne Probleme. Auf den alltäglichen Wegen zur Arbeit, zu dienstlichen Terminen und für die Wege zum Einkaufen habe ich das Auto weiterhin überhaupt nicht vermisst.

Am Tag Nr. 10 war sie aber da; die erste Situation in der ich mir eine PKW-Nutzung gewünscht hätte. Ich bin mit einem Abholschein für ein DHL-Paket zur nächstgelegenen Postfiliale geradelt und musste dort feststellen, dass ein Paket mit den Ausmaßen 110 x 60 x 40 auf mich wartet. Leicht war dieses Riesenpaket leider auch nicht. Der Postmitarbeiter fragte mich, ob er das schwere und unhandliche Paket auf dem Rollwagen bis zu meinem Auto schieben solle. Als ich ihn stattdessen darum bat, das Paket zu meinem Fahrrad zu schieben konnte er sein Lachen kaum zurückhalten.

Zu Beginn wusste ich auch noch nicht, ob die das Paket ohne Hilfsmittel auf meinem Fahrrad verstaut bekommen werde. Angestachelt durch die bekannten Bilder aus Südostasien, auf denen ganze Großfamilien sammt Hausrat zu sehen sind, die auf einem Mofa Platz finden, kam Aufgeben jedoch nicht in Frage. Nach mehreren Versuchen habe ich eine halbwegs stabile Position für das Paket auf meinem Fahrrad gefunden. Nur ans Radeln war leider nicht mehr zu denken. Die ca. 2,5 km bis zu meiner Wohnung musste ich das Fahrrad schieben und dabei das Paket in seiner Position halten. Ich hätte nicht gedacht, dass diese ungewöhnliche Schiebeprozedur so sehr die Arme belastet. Als Andenken an diese Paketabholung habe ich einen schönen Muskelkater zurückbehalten.

Mein Ziel, etwas mehr zu radeln als in der ersten Stadtradel-Woche konnte ich übrigens knapp erreichen. Ca. 95 Kilometer waren es in der zweiten Woche. Das ist aber immer noch steigerungsfähig.

Jetzt freue mich auf die dritte und letzte Woche als Radelstar.

 

 

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Mal eben mit dem Auto

Eigentlich sollte das Stadtradeln in der Metropole Ruhr ja schon im Juni vorbei sein. So habe ich mich schon viel früher im Jahr auf die Zeit ohne Auto eingestellt. Allerdings ist es dann doch noch mal etwas anderes wenn man es nun auf keinen Fall nutzen kann. Die angefallenen Gartenabfälle müssen halt noch liegen bleiben. Mal eben mit dem Auto zu den Entsorgungsbetrieben fahren… Im Oktober werden Sie glücklicherweise von der Siedlergemeinschaft eingesammelt.
Besonders hat mich gefreut, dass das Wetter mitgespielt hat. Die Regenkleidung kam glücklicherweise nicht zum Einsatz. Einen Tag hab ich statt Rad dann die Bahn genutzt. Da hätte wohl nur ein Taucheranzug von außen trocken gehalten Die 21 km zu meiner Arbeit lassen sich mit einem Pedelec schnell zurücklegen. So bin ich viel flexibler als mit der Bahn und in der Woche auch nicht langsamer als mit dem Auto.

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Die erste Woche ist geschafft- das Auto habe ich nicht vermisst!

Die erste Woche als Radelstar ist vorbei und das Leben ohne Auto hat hervorragend funktioniert. Nach dem verregneten August ist es nun pünktlich zum Auftakt des Stadtradelns in Duisburg deutlich trockener und sonniger geworden. Das fördert natürlich die Lust aufs Radeln.

Das Auto stehen zu lassen, war bisher überhaupt kein Problem. Das liegt sicherlich auch an meinem sehr kurzen Weg zur Arbeit (ca. 2 km). Einkäufe, Dienstreisen und sonstige Freizeitaktivitäten ließen sich problemlos mit dem Fahrrad und ganz selten auch mit Bus und Bahn bewältigen.

Also alles in allem ein positives Fazit von der ersten Woche. Nur die bisher von mir geradelten Kilometer finde ich noch ausbaufähig. Gerade einmal 76,5 Kilometer sind es in der ersten Woche gewesen. Das lag u.a. daran, dass ich abends immer erst ziemlich spät nach Hause gekommen bin und dabei feststellen musste, dass es im September deutlich früher dunkel wird als im Juni. Im Juni habe ich öfter noch eine Feierabendrunde mit dem Rad gedreht. Im Dunkeln macht das Radeln jedoch nicht so viel Spaß.

Nun bin ich gespannt, ob die zweite Woche auch so glatt über die Bühne geht wie die erste. Ich kann mir nicht ernsthaft vorstellen, dass ich mein Auto sehr vermissen werde. Mein Ziel für die zweite Woche ist es allerdings deutlich mehr Kilometer zu radeln. Mal sehen ob das klappt…

 

 

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Das Warten hat ein Ende

Nachdem der Auftakt zum Stadtradeln im Ruhrgebiet aufgrund der Schäden des Sturms „Ela“ um einige Wochen verschoben werden musste, hat nun seit gestern das Warten ein Ende. Bei Nieselregen und stark bewölktem Himmel wurde auf dem König-Heinrich-Platz der offizielle Startschuss zum Stadtradeln in Duisburg gegeben. Trotz des eher mäßigen Auftaktwetters haben sich ca. 40  Radlerinnen und Radler eingefunden, die dann im Anschluss an den Startschuss auch an der Auftaktfahrradtour teilgenommen haben. Die Auftaktradtour des ADFC war mit ihren ca. 14 km ein schöner kleiner „Warmmacher“ für die nächsten Tage und Wochen.

Ach ja, meinen Autoschlüssel bin ich auch seit gestern los. Drei Wochen gilt es nun auf das Auto zu verzichten. Bisher hat der Verzicht auf den PKW aber noch keine Probleme bereitet. Für die Wege, die ich gestern zurückgelegt habe (Lebensmittel einkaufen, Besuch der Innenstadt etc.), hätte ich ohnehin mein Auto nicht genutzt.

Jetzt hoffe ich auf schönes Radelwetter in den nächsten drei Wochen und ich bin schon sehr gespannt, wann ich das erste Mal mein Auto vermissen werde…

 

 

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