Stadtradeln Bielefeld – game over

Unsere drei Wochen sind vorbei. Das ausgerufene Ziel von 800.000 Km, passend zur 800jahr- Feier der Stadt, haben wir zwar nicht erreicht. Wetter, WM & Vorurlaubszeit (-mangel) haben da wohl ein wenig gebremst. Gestern Abend auf dem letzen Kilometer… DSC03774aViel wichtiger: 164 Teams gingen in Bielefeld an den Start und haben sich jede Menge Gemeinsinn, Kreativität und Aufmerksamkeit erradelt!

7. Die Herde im Aufbruch

Unsere knapp 50 Köpfe zählende Gemeinschaft ´Mit Ärztlichem Rad´ hat es an die achte Stelle in der Teamwertung geschafft. Dank an alle Teilnehmer, die dazu beigetragen haben, gerade auch die Teilnehmer mit scheinbar kleineren Beiträgen! Letztlich zählen gerade diese Kilometer besonders

2.Team Mit Ärztlichem Rad

Drei Wochen waren sicher für viele motivierte Ein-/Umsteiger aufs Rad ein guter Zeitraum, um Gewohnheiten zu hinterfragen & Gemeinschaft zu erleben. Sie werden jetzt Bilanz ziehen können. Hoffentlich ist es gelungen, auch Kindern, bildungsferneren Mitbürgern und unsicheren Gelegenheitsradlern vermehrt aufs Rad zu helfen (Abb. v. Auftakt 2013)

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Die WHO hat mit der Totonto Charta 2010 eindrucksvoll aufgezeigt, welchen Stellenwert alltagsnahe Aktivität für die Vermeidung nichtübertragbarer Krankheiten hat.               Unsere Homepage Faradies-bielefeld kann Umschlagplatz & Marktplatz für Aktivitäten der vielen Gruppierungen über den Zeitraum des Stadtradelns hinaus werden

Toronto Charta

Drei Punkte abschließend:

1. Letztes Wochenende auf dem NRW Tag war vom Landesminister zu hören: Vierzehn Tonnen CO2 verbraucht jeder NRW Bürger im Schnitt (bundesweit sind es zehn Tonnen)

DSC03566a2. Letzten Donnerstag beim des Vortrags des Transition Town Begründers Rob Hopkins wurde klar, dass Menschen nicht nur über Konsum & Konkurrenz zu motivieren sind, sondern durch Kooperation, den ´sense of coherence´. Unglaublich viele Potenziale vielfältig begabter Menschen gehen uns noch verloren

DSC03710a3. Ach leider: Ein unerfreuliches Thema sollte nicht verschwiegen werden. Weniger routinierte Fahrer werden im besonderen Maße von riskant bis aggressiv agierenden Verkehrsteil- nehmern verunsichert. Ein SUV, das mit hoher Geschwindigkeit und minimalem Abstand überholt, erzeugt eine Mischung aus Angst, Schrecken, Wut & Ohnmacht. Speziell bei Einzelfahren über Land und fehlender sozialer Kontrolle durch eine Gruppe machten einige Teilnehmer diese unangenehme Erfahrung. In Übereinstimmung mit diesem Problem war ´RESPEKT´ das Hauptthema auf dem NRW Tag in der Diskussion von Schüler/innen mit der Ministerpräsidentin

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Welche Funktion steckt hinter respektlosem Verhalten? Aus meiner spezifischen ärztlichen Erfahrung heraus äußere ich die Vermutung dass hinter dem Bedrohungsverhalten im Straßenverkehr ein starker Manipulationsversuch steckt, die ´Introjektion´. Das Fahrzeug als Bühne eigener Frustrationen. Einerseits zu schwach, die eigene Lebenssituation positiv zu verändern und andererseits nicht gleich tätlich werdend begnügen sich diese Personen, dem Radler ´einen gehörigen Schrecken einzujagen´.

Ach und ein Wunsch noch: Ludger möchte, dass ab 2015 Höhenmeter mit erfasst werden :-).

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Drinnen & draußen

Gestern Abend Fahrt in die tiefstehende Sonne hinein auf kurvigen kleinen Straßen:

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Das GPS führt abseits vom Autoverkehr über die 65 km lange Lieblingsstrecke

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Heute Indoor Kontrastprogramm im Forum & im Audimax der Uni Bielefeld:

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Vorbei an der Datenkrake hinein in das Auditorium maximum

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Rob Hopkins ist Begründer der weltweiten Transition Town Bewegung und einer der führenden Architekten & Künstler eines nachhaltigen gesellschaftlichen Wandels

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Sein Aufenthalt in Deutschland führt ihn nach Berlin und nach Bielefeld

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Er beschreibt den Weg, wie die geforderten Klimaziele erreicht werden können

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Zweifellos ist das Stadtradeln eines der benannten Leuchtturmprojekte

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Vielleicht ist unsere Initiative Faradies-Bielefeld ein Beispiel für folgendes:

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Ende einer inspirierenden Veranstaltung

DSC03748aHeimweg über den Neuen Campus

DSC03760aZum Vergleich:

14 Tonnen CO2 ist der biologische Fußabdruck jedes Bürgers aus NRW, verglichen mit 10 Tonnen pro Bürger im Bundesdurchschnitt, so wurde auf dem NRW-Tag am Wochenende berichtet.

 

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NRW Fest in Bielefeld und Ende der zweiten Woche

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Vorbei an einsamen Feldblumen hin zum NRW Fest.

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Zukunftsplanung am Alten Markt in Bielefeld: Diskussionsforum zu den Themen Energie, Verkehr, Technologie

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Schüler der Gesamtschule Rosenhöhe und vom Ratsgymnasium diskutieren mit den Landesministern und der Ministerpräsidentin

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Über den Wettbewerb der politischen Konzepte hinweg gilt gesamtgesellschaftlich: Die Regionen sind herausgefordert, diesen Wandel zu gestalten, ihre Potenziale zu nutzen.

DSC03566aNebenan: Der Pedelec- und E-Bike Experte gibt Rat/d

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Am Sonntag Vielfalt der Fahrzeuge: ´coffee-bike´! Genussoptimiert

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Nebenan: BMX-Rad. Steilwandoptimiert

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Technologieträger, Vorreiter, Marktöffner: Die Post mit E-Mobil

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Eine Ergänzung zu dem schönen Reisebericht von Herrn Nico Jester: In Mecklenburg kann man wunderbar mit Rad & Kajak zu den verschiedenen Einsatzstellen fahren. Den Anhänger musste ich mir selbst ausdenken, der Markt ist noch nicht reif für solche Produkte: Eine Teleskopstange, ein abgesägter Sattelstützgepäckträger mit Kugelkopfkupplung, fertig ist der kompakte Bootstrailer für´s Rad.

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Freitagabend

Nach einer prallen Arbeitswoche am Freitagabend lockeres Ausschütteln und ruhiges Dahingleiten in den bäuerlichen Kulissen des Malers Peter August Böckstiegel vor der angekündigten Kaltfront.

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Mal schauen, was der NRW Tag in Bielefeld an diesem Wochenende bieten wird.

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Petrus & Franziskus

Ein ganz normaler Arbeitstag. Petrus ohne Erbarmen:
Ein heftiger Schauer, just zum Zeitpunkt eines dringenden Heimbesuch.

Danach zur Weiterbildung ins Franziskus-Hospital, zufällig zu Gast beim  ?Stadtradelstar ?-Kollegen.

Also rasch die allzeit bereite zivile Regenhose aus dem Spind gegriffen, die Regenjacke aus der Heckbox vom Rad gegriffen und dem Guss getrotzt, danach trocken zur Fortbildung erschienen und auf dem Heimweg die himmlischen Nebenerscheinungen des Regenschauers genossen.

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Ach ja, Funktionskleidung:

Belächelt, verspottet, aber an ´ Tagen wie diesen´ schlicht unentbehrlich.

Ich wünsche mir, dass sich der Markt an  ?ziviler ? oder gar modischer Funktionskleidung weiter entwickelt. Man muss noch lange suchen. Nun erst mal nach Hause…

DSC03520a Kopie

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Erste Woche in Bielefeld

Unser Team ´Mit Ärztlichem Rad´ ist auf über 40 Teilnehmer hübsch angewachsen. 2.Team Mit Ärztlichem Rad Kopie Nach der Auftaktveranstaltung letzten Sonntag … 7. Die Herde im Aufbruch Kopie … trauten sich am Dienstag rund 80 Radler im Korso … DSC03396a Kopie auf die Hauptverkehrsstraßen der Innenstadt. DSC03425a Kopie Am Mittwoch eine Tour gen Norden in eine seltame Gegend: Während in Doha noch um die Anerkennung Corveys als Weltkulturerbe aus Karolingischer Zeit… DSC09686 Kopie … gerungen wurde (s. Bilder unser Tour von 2013; Corvey hat es inzwischen geschafft!), … DSC09695 Kopie spalten sich die Sachsen bei Spenge schon wieder ab und spielen Widukind:-) DSC03441a Kopie Weiter im Norden Sightseeing im Wiehengebirge: Ein Trupp Kiebitze, DSC03443a Kopie wendig wie Radler im Stadtverkehr und ebenso neugierig. Der …5. Unendliche Weiten Kopie … ist leider leicht erkältet, wartet – wie vor wenigen Wochen auf dem Heimweg von Höxter-Corvey …. DSC02598a Kopie… und auf dem Rückweg von Münster auf stabiles Wetter, Sonne und Wärme.5. Genussradeln bei Borgloh Kopie

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Stadtradelauftakt in Bielefeld

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6. Auftakt Stadtradeln 7. Die Herde im Aufbruch 8. Faradies on Tour 9. Drama auf dem Hof Gut Wilhelmsdorf 10. Unterweisung unterwegs - Auf Deine Schafe habe acht...Bielefeld will es wissen. Zur 800 Jahr Feier sollen es 800000 Kilometer werden.

Also wurden wir nach dem Start auf dem Kesselbrink auf die 80 Kilometer-Runde geschickt, rund um Bielefeld.

Unterwegs Rast auf dem Hoftag von Gut Wilhelmsdorf.

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Radeln und andere Privilegien – ein kurzer Bericht.

DSC03126 KopieAusgerechnet bei der Auftaktveranstaltung zum Stadtradeln MUSSTE ich Auto fahren (Tagdienst, danach Nachtdienst im Großraum Ölde/Spenge/Oerlinghausen/Versmold). So passt es wieder: Radeln zu dürfen ist ein Glücksfall, wenn man seine Gewohnheiten in diese Richtung verändert hat. Dann ist Auto fahren die bisweilen unvermeidliche Ausnahme. ´(Fast) Immer Rad fahren´ halte ich für eine Art ´freundlicher Radikalisierung´, einen Prozess, der ab einem gewissen Zeitpunkt von selbst abläuft. Just die eiskalten klaren Wintertage mit dem ausgemusterten MTB und Spikesreifen wurden zum Genuss. Der seltene Regen ist ein geeignetes Heilmittel gegen Übertreibungen und Idealisierung. Dafür habe ich eine abschließbare Box mit kompletter Regenausstattung immer dabei, außerdem hängt je eine inzwischen textil-zivil anmutende Regenhose immer einsatzbereit zu Hause und am Arbeitsplatz – falls es mal schüttet. Gestern (offizieller Tag des Fahrradfahrens?) führte der Heimweg aus Bethel von der Fortbildung zurück am Siggi vorbei, herrlich.

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