Max Pickl , Esslingen, Klima Bündnis, hat sein Passwort gefunden

Hallo Leutle, jetzt bin ich nochmal alle Radstrecken der letzten Wochen abgefahren.
Von der Höhe der Fildern runter ins Neckartal, Körschtal rauf nach Bad Boll,
in die Landeshauptstadt Stuttgart, Jägerhaus, und wieder zurück.
Auf dem Radweg lag mein Passwort ! Es war wieder eine tolle Radzeit, Höhepunkt sicherlich die Radtour am 08.09. Mai mit RadlerStar Willi Wallbrecht, erster Bürgermeister der Stadt Esslingen am Neckar und unserem
Oberbürgermeister Dr. Jürgen Zieger zur Tagung Esslingen – Bad Boll. Start 6:15, Wiili hatte Geburtstag, wir waren so flott unterwegs, dass es in Hattenhoffen noch zum Kaffee langte. Respekt Herr Wallbrecht, dich kann mann als Zugradler halt immer vorne fahren lassen. Die Rückfahrt über Kirchheim und Golfplatz Bodelshofen war traumhaft. Das machen wir bestimmt wieder. Grüße an alle Mitradler, Dank an die Verantwortlichen in Stadt und Land. Unsere Botschaft ist glaube ich angekommen.
Spaß haben mit dem Radeln ,sich fit machen und noch etwas für die Umwelt tun. Bis zum nächsten Stadtradeln in Esslingen.

Liken und teilen!

Wochenbericht Nr. 3 (Schlussbericht)

Bei zwei Wochen Regenwetter, war mein Ziel, 150 kg CO2-Einsparung (1.041 km) zu erreichen, am Ende richtig hart. Die ersten zwei Wochen Schlechtwetter hatten an der Motivation genagt. In Woche drei musste ich ganz scharf meine Tagesetappen planen, um die in den beiden ersten Wochen nicht gefahrenen Kilometer nachzuholen.

Ergebnis: Mit 151,8 Kilogramm eingesparten CO2-Emissionen in den drei Wochen, habe ich mein Ziel haarscharf erreicht – 13 km mehr als notwendig. Ich bin zufrieden!

Durch den Regen war für mich die Aufgabe, an mehreren Standorten immer wieder neue, ordentliche Kleidung für offizielle Termine zu deponieren, eine echte logistische Herausforderung. Die Organisation der Wahlkampfinfostände hingegen mit Materialtransport immer wieder von A nach B hingegen gelang Dank meines Fahrradanhängers problemlos. Auch regelmäßiges Einkaufen war kein Problem, selbst eine Stippvisite in einem Möbelgeschäft waren dank Anhänger kein Problem.

Für das nächste Stadtradel-Star-Jahr  habe ich mir vorgenommen, anstatt eines oft zu kleinen Lenkerkorbs zum Jacket-Transport mein Alltags-Rad noch einmal umzubauen und einen Frontgepäckträger mit sehr großem Transportkorb zu verbauen. Hinzukommt, die schlechte, da zu hohe Gewichtsverteilung eines nur am Lenker befestigten eigentlich zu kleinen Lenkerkorbs.

Im Ergebnis kann ich die Teilnahme beim „Stadtradel-Star“ und dabei drei Wochen auf Auto komplett zu verzichten, allen Interessierten – selbst bei Schlechtwetter – nur empfehlen. Es eröffnet viele interessente Einblicke, wie in allen Kommentaren der teilnehmenden Stadtradel-Stars zu entnehmen ist.

Ich zumindest plane, im nächsten Jahr wieder dabei zu sein!

Liken und teilen!

zweiter stimmungsbericht nach einer woche)

nach einer woche stadtradeln in esslingen am neckar hier eine erste zwischenbilanz. alles läuft gut und unfallfrei. ich habe diesesmal zwei räder im einsatz mit jeweils einem tacho und addiere die gefahrenen kilometer. das ergebnis der ersten woche gebe ich heute abend ein, habe gerade nur einen der beiden tachos hier im büro einsehbar. das erste rad ist mein uralter, aber praktischer drahtesel für die kleinen fahrten in der stadt. das zweite rad ist ein mountainbike, mit dem ich entferntere auswärtstermine und die freizeit bestreite.
das wetter ist bisher durchwachsen, aber ich konnte mich gut darauf einstellen.
also – zufriedene zwischenbilanz und viel zuversicht für den rest der
aktion.
wilfried wallbrecht, esslingen a.n. am 7. mai 2014

Liken und teilen!

abschlussbericht am letzten tag

bei strahlendem sommerwetter gehen heute die drei wochen stadtradeln 2014 in esslingen am neckar zu ende. auf meinem mountainbike habe ich 153 km gesammelt, auf dem alten drahtesel weitere 108 km. dazu kommen, knapp geschätzt, 30 km am 4. mai mit meinem mountainbike (bevor auch dieses rad einen tacho bekam), und gestern 20 km mit einem hauseigenen dienst-pedelec zu einem vortrag in der technischen akademie esslingen (in ostfildern) zu einem symposium zur elektromobilität.
ich blicke zufrieden zurück. keine pannen, keine unfälle, keine zwischenfälle, keine probleme. erstmals bei meinen drei teilnahmen am stadtradeln gibt es nicht die grosse sehnsucht nach dem auto, ich hätte das gut noch ein oder zwei wochen fortsetzen können. ich werde künftig öfter auf das fahrrad auch im alltag zurückgreifen, nachdem ich die organisation und logistik (kleidung, akten, mehrfacherledigungen,usw.) immer besser und routinierter beherrsche.
ich danke allen esslinger stadtradlerinnen und stadtradlern für’s mitmachen, ich danke meinem team von unserer stabsstelle klimaschutz für’s organisieren und werben. und ich grüsse alle stadtradler 2014 im lande.
wilfried wallbrecht 21. mai 2014

Liken und teilen!

Wochenbericht Nummer 2:

Der letzte Tag in Woche 2 war endlich mal wieder ein regenfreier, freundlich gestimmter Tag, nachdem die ganze Woche nasskalt war. Der Wonnemonat Mai ist dieses Jahr eher „bleiern verhangen“ als „golden“. Irgendwie lädt das nicht gerade dazu ein, neben dem Alltagsverkehr auch noch nette Touren in die Gegend zu machen. Allein für Samstag war sonniges Wetter angekündigte und so machte ich mit einem Freund eine Tour auf der Schwäbischen Alb, um meinen regenbedingten Rückstand zu meiner angepeilten 150 Kilogramm CO2-Einsparung etwas aufzuholen.

Am Montag kam ich auf dem Weg von Stuttgart nach Esslingen in den Gemeinderat in einen Regenguss. Ich war schon gemeinderatsmäßig gekleidet auf dem Rad unterwegs, Jacket wie üblich gegen Verknittern in meinem Lenkerkorb. Ich war allerdings schon auf Regen vorbereitet und konnte mein Jacket einigermaßen regendicht in eine Plastiktüte packen. So ging es eigentlich gut im Lenkerkorb zu transportieren. Vielleicht muss ich doch meinen alten, regendichten Ortliebpacksack wieder rausholen, die man im Gegensatz zu den 90igern heute bei mehrtägigen Touren eigentlich nicht mehr braucht, weil das Gepäck mit der dünnen und nach dem Waschen schnell trocknenden Funktionswäsche auf Touren einfach weniger geworden ist. Im Gemeinderat kam ich letztlich aber mit noch einigermaßen nassen Hosen an, da die restlichen 20 Radelminuten nach dem Regenguss zum Abtrocknen nicht ganz ausgereicht haben. Nach weiteren 20 Minuten im Gemeinderat war die Hose dann durch die Körperwärme aber trocken.

Schön ist nach einem frischen Regenguss – vorausgesetzt man radelt abseits einer vielbefahrenen Straße – der viel intensivere Geruch der Blütenpracht als sonst und sogar der Geruch von frischem Gras. Auch das Licht ist oftmals sehr spannend. Alles Dinge, die der Autofahrer/die Autofahrerin nicht wahrnimmt. Überhaupt: durch die Windschutzscheibe betrachtet erscheint fast jeder kleine Schauer gleich wie ein Wolkenbruch – je höher das Tempo, umso mehr Regentropfen klatschen auf die Windschutzscheibe, umso schneller arbeiten die Scheibenwischer. Und überhaupt: Selbst wenn der regen schon längst aufgehört hat, hüllt der Autoverkehr die Straßen noch lange in einen dichten Nebel von Spritzwasser ohne dass der Autofahrer mitbekommt, dass es schon längst nicht mehr regnet.

Gestern Morgen war ich dann von der Alb runter unterwegs nach Metzingen und habe den Zug nach Stuttgart zur Arbeit verpasst. Ich fahre normalerweise 40 Minuten und habe üblicherweise noch etwas mehr als 5 Minuten Aufenthalt am Bahnhof, bevor der Zug kommt. Heute aber habe ich vom Zug gerade noch die Rücklichter gesehen. Ich muss wohl durch die regennasse und dadurch rutschige Fahrbahn vorsichtiger gefahren sein als sonst und habe dabei einige Minuten verloren. Außerdem musste ich nach dem Regenguss eine Lage Oberbekleidung ausziehen, weil ich ins Schwitzen kam.

Ergebnis des Regenwetters: Ich komme immer mehr ins Hintertreffen zu meinem Ziel, 150 Kilogramm CO2 in den drei Wochen ohne Auto einzusparen. Mal sehen was die letzte Woche bringt.

Liken und teilen!

dritter stimmungsbericht (anfang dritte woche)

trotz launischen wetters läuft alles weiterhin problemlos. das glück ist mir hold, denn starke schauer in den letzten tagen fanden bis auf eine ausnahme immer statt während meiner termine in meinem büro oder an anderer stelle in der stadt bzw. gestern in stuttgart. und meine wege von
und zur arbeit und während des arbeitstages waren teilweise sogar von der sonne begleitet.
ein besonderes highlight war letzte woche die fahrt nach bad boll, hinfahrt am donnerstag 8. mai und rückfahrt am freitag. in bad boll fand eine zweitägige klausur der gesamtem führungsmannschaft der stadtverwaltung esslingen statt. auf meine initiative hin fanden sich 4 kollegen. die mich begleitet haben nach bad boll, das ca. 35 km von esslingen entfernt liegt. es waren zwei gute fahrten von jeweils knapp 2 stunden mit unterschiedlichen strecken in schönster landschaft.
die dritte woche kann kommen.

wilfried wallbrecht 14. mai 2014

Liken und teilen!

zweiter stimmungsbericht 2014 (zur halbzeit)

das wetter ist der diesjährigen aktion nicht hold. es ist kalt und windig. trotzdem läuft alles prima – keine zwischenfälle oder gar unfälle. es stellt sich als sehr hilfreich heraus, dass ich in diesem jahr meine beiden räder im einsatz habe. den alten drahtesel für die kleinen stadtfahrten (mit gepäckträger hinten zur befestigung der fahrradtasche für akten und mit korb vorn am lenker für ablage  jackett / regenkleidung) sowie das mountainbike für die grösseren strecken und den sport am wochenende. an beiden rädern habe ich einen tacho, sodass ich die kilometer jeweils addieren kann. schon jetzt ziehe ich eine positive bilanz: der dritten teilnahme wird sicher die vierte folgen, denn bei guter organisation ist das alles machbar. trotz der besonderen anforderungen meines berufes (zeitdruck, angemessene kleidung) und dass ich zweimal in regenschauer geraten bin, tut dieser einschätzung keinen abbruch. mit dünner regenjacke und dünner regenhose über den dienstklamotten sowie mit wasserdichter einkaufstüte zur ablage des jacketts in den korb geht das bisher bestens – und es hat wirklich zweimal heftig gereget. beide male habe ich allerdings den höhepunkt der heftigen schauer kurz in einem unterstand (bushaltstelle) abgewartet. also – zuversichtlich gehe ich in die zweite halbzeit.

wilfried wallbrecht 12. mai 2014

Liken und teilen!

Wochenbericht Nummer 1:

...das Wetter ließ zu wünschen übrig.

…das Wetter ließ zu wünschen übrig.

…Leider hat die erste Woche so angefangen, wie auf dem Bild dargestellt: Nasskalt und damit wenig motivierend. Entsprechend bin ich nicht besonders zufrieden mit meinen gesammelten CO2-Einsparungen. Die Motivation stieg schlagartig, als das Wetter Mitte der ersten Woche schön wurde. Gegen Ende der Woche wurde es aber schon wieder schmuddelig.

 

Konsequenz 1: Um mein diesjähriges Stadtradler-Star-Ziel von mind. 150 kg CO2-Einsparung zu erreichen, muss ich meine tägliche Kilometer-Leistung noch etwas nach oben schrauben. Mit 42 Kilogramm in der ersten Woche muss ich also hinten raus noch zulegen.

Konsequenz 2: Da ich als Stadt- und Kreisrat immer wieder offizielle Termine wahrnehmen muss, hat meine repräsentative Kleidung aufgrund des Wetters gelitten, bzw. war überhaupt nicht immer möglich. Der Tipp meines Esslinger Stadtradler-Stars Baubürgermeister Wallbrecht, das obligatorische Jacket beim Radeln zusammengefaltet in einem Lenker-Korb zu transportieren funktioniert super…aber eben leider nicht bei Regen. Hat mir da jemand aus dem Blog noch eine Idee zur Optimierung? Ich würde mich über einen weiteren Tipp freuen.

Positives trotz Schlechtwetter: Man kommt bei offiziellen Terminen mit seinen Gesprächspartnern ins Gespräch, warum man bei der jeweiligen Sitzung den Kleider-Kodex nicht einhalten konnte. So ergeben sich interessante Gespräche über das Stadtradeln und das Radfahren im Allgemeinen – hat also auch etwas Gutes.

Gut funktioniert hat hingegen die Einbindung des Radelns in meine Aktivitäten zur am 25. Mai neben der Europawahl in Baden-Württemberg stattfinden Kommunalwahlen. Da ich dieses Jahr für die Organisation und Beschickung der Infostände im Rahmen des Wahlkampfes zuständig bin, kam reihenweise mein Fahrradanhänger zum Einsatz. Also Pluspunkt.

Super beim Stadradeln so früh im Jahr ist, dass die Kondition, die man sich erradelt, den Sommer über optimal genutzt und ausgebaut werden kann. Beim herbstlichen Stadtradeln der Stadt Esslingen in den beiden letzten Jahren verpuffte die Kondition im sich dann abzeichnenden Winter leider wieder schnell. Aber Hallo: Die Kondition, um die 150 Kilogramm CO2-Einsparung neben einem mehr als 100 Prozent-Job muss sich zu Beginn des Radlerjahres erst einmal erarbeitet werden.

Liken und teilen!

Eingangsstatement

...wer hoch hinaus will, muss kräftig in die Pedale treten !

…wer hoch hinaus will, muss kräftig in die Pedale treten !

Nach dem fast schon romantischen Radler-Sommer-Wetter in der ersten April-Hälfte haben mich beim Oster-Radel-Urlaub an Blau, Donau und Lech bei 3 Grad Celsius dann doch Eisregen und Hagel überrascht.
…ein Argument, dieses Jahr beim Stadtradeln das Auto nicht stehen zu lassen? Eher nein. Die Motivation als Stadtradler-Star teilzunehmen ist trotzdem hoch.

Bei meiner diesmal dritten Teilnahme beim „Stadtradler-Star-Radeln“ habe ich ein Ziel:
Nach 257 Kilogramm CO2-Einsparung in 2012 (Platz 3) aber nur 77 Kilogramm CO2-Einsparung in 2013 (da stand ich als Kandidat im Bundestagswahlkampf), will ich dieses Jahr wieder auf mindestens 150 Kilogramm Einsparung kommen.

Was werde ich mit dieser Einsparung bei meiner persönlichen CO2-Bilanz kompensieren?
Ich könnte mir damit ca. 300 Stunden die Haare föhnen – das finde ich aber nicht sonderlich attraktiv. Wie wäre es zum Beispiel mit ca. 6.000 Stunden PC-Nutzung? Das ist vielleicht etwas viel für ein Jahr bis zum nächsten Stadtradeln in 2015.
Ich werde also 2.000 Stunden (1/3) zur CO2-Kompensation meiner Rechnernutzung verwenden, dann 1/3 für den Jahresverbrauch meines Kühlschranks und das letzte Drittel für die komplette Beleuchtung meiner Wohnung. Beim Stadtradeln 2015 werden dann wieder neue CO2-Einsparungen gesammelt.

Jürgen Menzel

Liken und teilen!

erster stimmungsbericht (vor dem start)

nach einem jahr pause bin ich dieses jahr wieder stadtradler-star-teilnehmer. in den jahren 2011 und 2012 war ich bereits dabei, damals begann die aktion in esslingen am neckar jeweils am ende der grossen sommerferien und ragte in die zeit bis mitte september. viele mitmacher in unserer stadt haben diesesmal einen früheren termin gewünscht, und ,meine‘ stabsstelle klimaschutz, die die aktion hier vor ort organisiert, hat sich dem gefügt.

wir sind hier in esslingen wieder gut vorbereitet. persönlich bei mir herrscht eine gespannte zuversicht, wie ich die drei wochen meistere. das liegt zum einen an dem frühen termin sowie an den wetteraussichten für die nächsten tage. zum glück weiss ich bei der dritten teilnahme relativ genau, was auf mich zukommt. und meine erfahrungen in 2011 und 2012 waren sehr positiv. beim ersten mal war es für mich eine art selbstversuch. ist es möglich, das leben mit meiner termindichte, meinen lokalen und regionalen beruflichen verpflichtungen sowie den anforderungen an meine ,berufskleidung‘ als bürgermeister ohne auto zu organisieren?

das resultat war: es geht, wenn man den schalter im kopf umgelegt hat. ich musste besser planen, vorausschauender die kleidung, die akten, ggfs. auch das sportzeug für das fitnessstudio disponieren. erleichternd kommt hinzu, dass sowohl im stadtgebiet esslingen als auch hier in der region ein exzellenter öffentlicher nahverkehr vorgehalten wird – für alle fälle.

so erwarte ich also voller zuversicht den start heute um 13 uhr.

wilfried wallbrecht, erster bürgermeister esslingen am neckar am 30. 4. 2014

 

Liken und teilen!