Endspurt in Nidda

Übermorgen bekomme ich meinen Autoschlüssel zurück! Gott sei Dank! Grundsätzlich hat es mir nicht sooo weh getan, auf das Auto zu verzichten – aber es geht doch nicht Alles ohne! So bin ich speziell von meinem Chorleiter gebeten worden, in meinem Blog darauf hinzuweisen, dass ich wegen dieses Wettbewerbs zu drei Proben nicht gekommen bin. Es ist eben nicht alles mit öffentlichen Verkehrsmitteln machbar. Ich wohne in Nidda und singe im Konzertchor Butzbach. Die Proben finden montags von 19:45 Uhr bis 22:00 Uhr statt – unmöglich mit öffentlichen Verkehrsmitteln zu erreichen. Und trotz aller Liebe zum Fahrrad fahre ich nicht abends um 22:00 Uhr 35 Kilometer auf dem Rad quer durch die Wetterau. Insbesondere muss ich am nächsten Tag um 05:00 Uhr aufstehen.
Was ich noch doof fand, war, für einen Vier-Personen-Haushalt mit dem Rad einzukaufen, da wir am Hang wohnen und ich mit vollen Einkaufstaschen den Berg hinauf fahren musste. Leider sind die Pfunde auch nicht so gepurzelt wie erhofft. Ich hatte immer das Gefühl, mich mit Schokoriegeln für die Anstrengungen des Radelns belohnen zu müssen…
Abschließend bleibt aber festzustellen, dass viele Wege gut mit dem Fahrrad zu meistern sind und ich für diese auch zukünftig das Auto stehen lassen möchte.

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Jetzt also im Regen

Das schöne Wetter ist vorbei. Darüber habe ich gestern noch gelächelt, da ich frei hatte. So habe ich mir einen 0,0-Kilometertag gegönnt und das Rad in der Garage stehen lassen. Trägheit ist doch auch sehr klimafreundlich. Die einzige Strecke, dich ich zurücklegte, unternahm ich zu Fuß – mit Regenschirm. Heute morgen musste ich dann aber raus. Gott sei Dank habe ich noch eine ca. 25 Jahre alte Adidas-Regenhose ( ich weiß gar nicht, wo ich die herhabe). Mein größeres Problem begegnete mir zunächst in unserer 60 Jahre alten, weder innen noch außen beleuchteten Garage als ich um 06:00 Uhr versuchte, mein Fahrrad zu ertasten. An meinem 0,0-Kilometertag waren offenbar diverse Fahrräder und Roller meiner Kinder und meines Mannes vor mein gutes Stück gestellt worden und die ersten Flüche des Tages waren fällig! Und dann also ab durch den Regen, kalte Finger, Regentropfen auf der Brille und Zeitdruck, der durch das ungeplante Garagenabenteuer aufgebaut worden war. Als ich dann aber im warmen Zug saß, mich aus der „schicken“ Regenhose gepellt hatte, dachte ich im Nachgang, dass ich doch ein ziemliches Weichei bin – der Weg zum Bahnhof beträgt ca. 1,3 km.

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Wetter gut – Kontrolle auch

Heute ist der dritte Tag meines Daseins als Stadtradel-Star und bislang ist alles gut – vor allem das Wetter! So sause ich (es geht bergab) nun morgens mit 90 Dezibel zum Bahnhof. Mein Dynamo ist leider ein Fall für das Immissionsschutzgesetz, aber er funktioniert tadellos und noch wurde ich noch von keinen ruhebedürftigen Anwohnern gelyncht. Interessant ist, wie hier die soziale Kontrolle durch die Mitbürger funktioniert. Als ich am Montag so über den Marktplatz schlenderte, wurde ich sofort von einer Kollegin meines Mannes gefragt, wo denn mein Fahrrad sei – Gott sei Dank konnte ich ihren Argwohn, der darauf zielte, dass ich mich mit einem Auto in die Stadt bewegt hatte, ausräumen. Mein Fahrrad stand gleich um die Ecke. Das wird wohl noch ganz lustig….

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