Die dritte Woche! Fast am Ende …

… hatte ich einen Traum. Ich träumte, dass in Aachen die Fahrradfahrer und die Autofahrer gleichberechtigte Verkehrsteilnehmer wären. Auf allen großen Einfallstraßen in die Stadt war eine Fahrspur allein den Radfahrerinnen und Radfahrern vorbehalten. So konnten diese auch mit Lastenfahrrädern und mit Kindertransportfahrrädern problemlos und auf einer breiten Spur die Stadtmitte erreichen. Überall waren große Piktogramme angebracht, sodass ganz klar war, diese Räume sind den Radfahrern vorbehalten. Auf der anderen Spur drängelten sich einige ewig Gestrige. In der Stadt gab es genügend gute und sichere Abstellplätze für Fahrräder, sodass die Räder nicht in den Fußgängerbereichen oder an Laternenpfählen oder vor Schaufenstern stehen mussten. Überall in der Stadt durften die Autofahrer nur mit Tempo 30 fahren, sodass das Fahrradfahren sehr sicher war. Und ich sah Menschen in meinem Traum, die mit Fahrrädern, Elektrobikes usw. fuhren, diese Menschen hatte ich noch nie gesehen, sie müssen früher wohl mit dem Auto gefahren sein. Alle waren froh und es wurden immer mehr …, da war der Traum zu Ende. Es war wohl nur ein schöner Traum. Am anderen Tag fuhr ich wieder am rechten Straßenrand über eine (dort) mehr als löchrige Fahrbahndecke (ein Gullideckel am nächsten) in die Stadt und dachte an meinen Traum.

Das Radfahren hat wieder sehr viel Spaß gemacht, das Auto habe ich nicht vermisst, und ich denke, dass bei einer konsequenten Politik für das Radfahren sicher auch mehr Menschen zu bewegen wären, auf dieses umweltfreundliche Verkehrsmittel umzusteigen.

Viele Grüße aus Aachen!

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Die zweite Woche

Liebe Radelfreunde,

auch in dieser Woche habe ich das Auto kaum vermisst, allerdings war es schon eine Kunst immer den richtigen Zeitpunkg zum Losstrampeln zu finden und nicht in den nächsten Regenschauer zu geraten.

Am Wochenende habe ich wieder eine schöne Radtour über die Höhen der Voreifel (im Süden von Aachen) unternommen und mich an der herrlichen Natur vor der Haustür erfreut.

 

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Auch in 2013 radele ich für ein besseres Klima

Auch dieses Jahr nehme ich wieder an der Aktion Stadtradeln teil und will wieder drei Wochen völlig auf das Auto verzichten. Allerdings ist das Wetter heuer nicht ganz so gut, sodass das Fahrradfahren nicht immer ein so großes Vergnügen bereitet. Die Stadt (Aachen) ist zur Zeit immer noch voller Baustellen, was die Situation für uns Radfahrer zusätzlich erschwert. Am vergangenen Wochenende habe ich eine der längsten Bahntrassenradwege in Europa ausprobiert, die neue Ravel-Route und ich war begeistert, jedenfalls über den neuen Radweg hinter der Stadtgrenze von Aachen. Dort – hinter Walheim – habe ich (und natürlich auch die anderen Mitradler) einen sehr gut ausgebauten Radweg auf der ehemaligen Vennbahntrasse vorgefunden, der aus der Aachener Innenstadt bis hinauf nach Kalterherberg in der Eifel führt. Der Anstieg ist moderat (höchstens 2%) und die Landschaft sehr abwechslungsreich. Der Radweg führt hinter Kalterherberg weiter auf belgischem Staatsgebiet bis nach Luxemburg. Allerdings bleibt dieses Stück einer weiteren Radtour vorbehalten. Auf jeden Fall ist der Radweg nur zu empfehlen, er kann (bis Luxemburg) in 2 bis 3 Tagen mühelos absolviert werden.

Rolf Coellen (Aachen)

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