Über Heidrun Stasch

STADTRADEL-STAR 2013 und 2015 in Essen

Schade :-(

Jetzt sind die drei Wochen Stadtradeln fast um und ich konnte bisher kaum radeln. Ich habe leider eine starke Entzündung des Innenbandes am linken Knie. Konnte mein Bein einige Tage weder ganz strecken noch ganz krümmen. Von daher hat man auch im Blog eigentlich nichts von mir gehört.
Nun geht es langsam wieder besser, allerdings muss ich alles aber eben auch langsam angehen.
Ich werde dies (hoffentlich) im nächsten Jahr „wieder gut“ machen :-).
Allen Radlern aus Essen noch eine gute Restwoche.

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Nun denn

Leider konnte ich bei der Eröffnung des Stadtradelns am Kopstadtplatz in Essen nicht anwesend sein. Ich war bis Mittwoch krank. 🙁
Aber gestern bin ich bereits ein wenig gefahren. Gut, ich kann nicht alles rausholen, aber ein paar Kilometer sind es wenigstens geworden – das reichte aber auch. Mehr hätte ich nicht geschafft. 🙂
Zum Glück spielt das Wetter wieder gut mit, von daher bin ich froh und glaube, dass am Ende wieder alles gut ist/war — Gott sei Dank!

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Fazit nach drei Wochen

So, nun sind die drei Wochen radeln um.
Es war auf jeden Fall eine gute Erfahrung. Ich hatte meinen geregelten Sport und habe es genossen, kleine Wege mit dem Rad zu fahren. Keine Parkplatzsuche, schnell an dem Punkt angekommen, wo ich hin wollte…….nicht auf öffentliche Verkehrsmittel warten und hoffen müssen, dass sie sich nicht verspäten……
Die Luft und Natur genießen und dabei entspannen – auch das habe ich geschafft.
Ich werde mit Sicherheit jetzt öfter eine Radtour unternehmen, aber nicht zur Arbeit und zurück.
Um mich hierzu zu bewegen wäre unter anderem der Ausbau des Radnetzes erforderlich. Es gibt viele Radwege, die als Hilfsweg dienen, jedoch nicht offizielle Radwege sind. Auf denen stehen dann auch schon mal massig Mülltonnen, Menschen, Autos…….
Dann enden die Wege auch schon mal da, wo es mit Radweg sicherer wäre. Es gibt genügend Wege, bei denen Flickenteppiche oder Wurzeln die Wege uneben machen und Grünzeug zum Hindernisparcour wird – für den Kopf.

Ob ich es vermissen werde? Das werde ich erst später feststellen.
Jetzt hatten wir noch Glück mit dem Wetter. Was, wenn es mal ein wenig regnet oder windiger ist?
Ich denke, dass Menschen, die nur relativ kurze Arbeits- oder sonstige Wege haben sich dennoch trauen sollten! Nehmt ein Rad und erfahrt dies alles selbst einmal!
Vielleicht treffen wir uns ja einmal.
Noch viel Spaß und Durchhaltevermögen an die Teilnehmer der noch verbleibenden Kommunen, die in 2013 noch am Stadtradeln teilnehmen.

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Endspurt

So, es dauert nicht mehr lange und die drei Wochen Radeln für die Umwelt sind vorbei.

Nun kommen die für mich noch anstehenden Herausforderungen:
Ich singe im Philharmonischen Chor Essen. Am Donnerstag, 18.07.13, und Freitag, 19.07.13 findet das 12. Sinfoniekonzert der Essener Philharmoniker statt. http://www.philharmonie-essen.de/konzerte/

Beide Termine sind in Konzertkleidung wahrzunehmen. Am Mittwoch habe ich noch eine Probe, zum Glück ohne Konzertkleidung.
Da ich Vollzeit berufstätig bin, werde ich die Kleidung in meiner Fahrradtasche mitbringen, ebenso die Utensilien für das Styling. Mal sehen, was nach der Radfahrt zur Philharmonie und ein wenig Auffrischen dann noch übrig ist. Am 18.08.2013 erfolgt eine Ausstrahlung im WDR.

Also, wer keine Zeit hat zu kommen, kann ja mal gucken. Vielleicht sollte ich als Erkennungsmerkmal und der Einfachheit halber (für die Frisur) einfach den Fahrradhelm auflassen?

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Es tut mir leid! — Fazit nach der 2. Woche

Möglichst oft mit dem Rad zur Arbeit und zurück?
Die Umwelt schonen und gleichzeitig etwas für seine Gesundheit tun?

Ein schöner Gedanke, aber ich befürchte nicht für mich. Jedenfalls nicht komplett!
Umweltschutz ist sehr wichtig für uns und insbesondere für unsere Kinder. Das sehe ich so und werde versuchen, dass die Zukunft lebenswert bleibt!

Aber ich werde dafür nicht jeden Tag auf ein Fahrrad steigen…..jedenfalls nicht, um zur Arbeit und zurück zu kommen!
Ich weiß nicht, wie weit die Arbeitswege der anderen Teilnehmer sind. Ich weiß, dass einige Radler diese Strecke täglich fahren (meistens mit Rennrädern). Ich weiß nur, dass ich die ca. 11km je Strecke (fast 50% bergauf, und nicht zu flach) nicht mehr jeden Tag fahren möchte. Und ich freue mich, wenn ich in einer Woche wieder in mein Auto steigen darf!
Bis dahin halte ich aber durch. Ich stehe zu dem was ich gesagt habe, auch wenn es nicht immer leicht ist.

Unabhängig davon gibt es auch schöne Dinge:
– Tiergeräusche an jeder Ecke
– Gerüche, die nicht Autogase oder Schweiß sind: gemähter Rasen, blühende Blumen und Sträucher
– Entspannung: ich fange sogar an während der Fahrt zu singen (allerdings kommt man dann auf den Geschmack von Insekten…..oder eben auch nicht)

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Fazit nach (fast) einer Woche

Vorab:
Ich habe nun das neue E-Bike. Es ist schwerer im Antritt, so dass ich noch eine andere Einstellung der Gänge zzgl Unterstützung suchen muss, die für meine Zwecke geeignet ist. Der Sattel ist auch unbequem und nach meinem Eindruck nicht (oder nur minimal) gefedert. Den Akku kann man nicht mehr einfach abnehmen, um ihn aufzuladen. Dies bedeutet also, dass das Fahrrad direkt neben einer Steckdose aufgeladen werden muss. Ich wohne im Erdgeschoss, habe also Glück. Ne Verlängerungsschnur hab ich auch. Aber was tun, wenn man z. B. in der 3. Etage wohnt? So komfortabel ein E-Bike am Berg ist, so weiß doch jeder, der ein E-Bike schon gefahren hat oder besitzt, dass dieses vom Gewicht kaum tragbar ist. Vielleicht ist das mit dem Akku ja auch nur bei den geliehenen Rädern so…..das kann ich nicht sagen. Aber da kann man bestimmt was verbessern. Das erste Rad war m. E. schneller und besser, wenn auch älter.

Nun zum Wochenrückblick:
Hier ein paar Ausschnitte von meiner täglichen Strecke, die ich fahre: Dieser Weg
Nach fast einer Woche bewundere ich immer noch die Radfahrer, die ohne E-Bike freiwillig vor und nach der Arbeit Berge/Hügel jeglicher Steigung fahren. Ich bin mir derzeit nicht sicher, ob ich dauerhaft oder zeitweise auf ein Rad wechseln würde. Dies liegt vielleicht daran, dass ich nur ein einfaches 3-Gang-Rad zu Hause habe, das sich freut, wenn ich mal vorbei gehe. Bei einem guten, leichten Rad würde ich es mir wahrscheinlich überlegen. So fängt es eigentlich schon an, mir Spaß zu machen. Ich genieße die Aussichten und stelle fest, dass die Hindernisse – auf dem Weg zum Umdenken – weniger werden:
Zaungast

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Pleiten, Pech und Pannen….

Heute sollte es regnen.
Eigentlich dachte ich: jawoll, endlich mal nicht Radfahren! Mal wieder in der Öffentlichkeit stehen (also im Bus oder in der Bahn – soweit kein Sitzplatz frei ist)!
Dann ist es morgens aber trocken und ich denke: warum habe ich mich angemeldet? Damit ich die erste Gelegenheit nutze, um nicht fahren zu müssen? Nee! Also Helm genommen und doch mit dem Rad zur Arbeit. Akku nach Ankunft noch halb voll.
Am Ende des Tages nach Hause! Auf das Fahrrad, erster Hügel: E-Bike-Funktion reagiert nicht.
NA SUPER! Jetzt gehen mir ca. 25 km flöten und ich bin mit dem Bus nach Hause. Hab noch einen Abendtermin, zu dem ich nun laufen werde. Bus ist zu umständlich. Morgen bekomme ich zum Glück ein neues Rad. Das Alte lade ich noch einmal auf der Arbeit über Nacht auf. Vielleicht funktioniert es ja morgen wieder!?!?!

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Ups* – Ich bin erschrocken

Ich bin doch ziemlich erschrocken, wie die Leute fahren/sich verhalten!sm

Autofahrer wollen schneller sein und achten nicht immer auf Radfahrer. Warum sollte man erst den Radfahrer geradeaus fahren lassen, wenn man doch schnell noch vor ihm abbiegen kann? Ach nee, doch nicht, sind ja noch Fußgänger im Weg. Dann blockieren wir halt den Radler….

Radfahrer achten gar nicht auf Verkehrsregeln. Was soll man an einer roten Ampel warten, wenn man doch einfach über die Kreuzung fahren kann – so zwischen den kreuzenden Autos durch?!

Fußgänger gehen oder stehen bequem auf dem Radweg, Türen von parkenden Autos stehen einfach offen…..wer muss da schon her?

Die Radwege sind teilweise auch nicht das, was man sich darunter vorstellt. Es gibt auf meinem Weg z. B. eine Stelle, an der die Radfahrer regelmäßig auf das Grün ausweichen müssen (ich denke zumindest, dass dort mal etwas war), um den völlig unebenen Asphalt zu umgehen. Gut, man könnte auch auf die Hauptverkehrsstraße ausweichen, aber hier geht Selbstschutz mit Sicherheit vor!

Ich selbst bin den Bleifuß gewöhnt, fahre also gerne zügig. Bin etwa 40 – 45 Minuten zur Arbeit unterwegs. Was würde ich ohne E- Bike machen? Nun, ich benutze den Verstärker schon seltener, am Berg jedoch immer wieder gerne. Allerdings muss ich mir für abends eine Warnweste und ein Halstuch besorgen – sicher ist sicher!

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Na dann mal los!

Nun ist es ganz offiziell, es gibt kein zurück mehr.
Nachdem wir eine kurze Einführung in die Bedienung des E-Rades bekommen hatten, wurden unsere Autoschlüssel vom OB Paß eingesammelt und verschlossen. Im Gegenzug bekamen wir die Schlüssel für unsere Räder.

Die anschließende Stadttour begann unter zugezogenem Himmel. Die Wolken haben sich jedoch recht schnell verzogen. Ist doch klar: wenn wir fahren, muss es ja schön sein!

Ich muss zugeben, dass ich ziemlich überrascht war, dass es doch einige Radfreunde gibt, die sich uns angeschlossen haben. Vielen Dank. Da hat mir das Fahren direkt mehr Spaß gemacht.

Zum Fahrrad: ich konnte mit den geübten Radlern toll mithalten. Das richtige Einsetzen des Akkus muss ich noch ein wenig üben, aber an den Anhebungen o. ä. ist es schon toll! Meine ersten knapp über 20 km habe ich somit entspannt zurückgelegt. Ich werde keine Rekorde brechen, aber so fällt mit das Dabeisein sicherlich leichter.

Viel Spaß und Erfolg an alle Teilnehmer!

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