Über Georg Gebhard

STADTRADLER-STAR 2013, 2014 und 2015 in Erlangen

Drei Wochen frische Luft im Maien – mit guten Erkenntnissen für die Mobilität im Sattel

Die Spielregel für Radelstars hat sich leicht einhalten lassen: drei Wochen ohne Auto. Der Verzicht bereitete keine Schwierigkeiten und es gab auch keine nennenswerten Organisationsprobleme. Ist für mich ohnehin keine große Sache, nachdem ich auch sonst fast alles mit dem Fahrrad erledige. So sind beispielsweise im letzten Jahr insgesamt 9.400 Kilometer im Sattel zusammengekommen, bei weniger als der Hälfte im Auto.

Fluss-Rathaus Bamberg

Fluss-Rathaus Bamberg

Viel geholfen hat im Aktionszeitraum auch das relativ trockene Wetter. Dafür gab es aber erstaunlich viel Wind für unsere Gegend – es musste also ordentlich reingetreten werden.

Die anstehenden Termine haben sich in der Stadt gut machen lassen, ohne lästigen Park-Such-Verkehr. Der angenehmste am Schlusstag: Festakt „60 Jahre SOS-Kinderdörfer Deutschland“.

Durch die Baustellen-Umleitungen für den Autoverkehr aufgrund des Ausbaus der ICE-Strecke nach Berlin waren wir Radler beim Erreichen der Erlanger Innenstadt zudem deutlich im Vorteil.

Radtour zur Kirschenblüte

Radtour zur Kirschenblüte

Ein attraktives Tourenprogramm des ADFC Erlangen animierte mich, während der drei Wochen an vier Fahrten teilzunehmen, mit interessanten Zielen in der fränkischen Umgebung. Hinzu kamen einige selbst organisierte Tagestouren, die weiteste in den doch schon deutlich entfernten Landkreis Ansbach.

Fachwerkhaus im Heimatort Dechsendorf

Fachwerkhaus im Heimatort Dechsendorf

Meine Begeisterung für die Nutzung des Fahrrads als Sportgerät ist durch die Stadtradelaktion noch gesteigert worden. So wird auch in den kommenden Wochen und Monaten intensiv weitergeradelt . . . dann kann die Waage bestätigen, dass es auch dem Körper gut tut.

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Steife Brise . . . nicht verdrießen

In unserer fränkischen Heimat schauen wir bei der Betrachtung der Wettervorhersage auf die Symbole „Sonne – Wolken – Regen“. Da sind in Woche 2 nur die beiden ersten wirklich eingetroffen, auch wenn manchmal Regentropfen auch gezeigt wurden. Gutes Radelwetter also! Was dann doch die Kondition ganz schön herausgefordert hat, war die oftmals steife Brise. Deshalb schlage ich vor, ein Windsymbol auch in unseren Breiten einzuführen! Und wenn der Gegenwind bevorzugt am späten Nachmittag auftritt – dann, wenn man auf dem Heimweg von einer Tour ist – kann es schon mühsam werden.

Iniyan und Georg bei der Mittagsrast

Iniyan und Georg bei der Mittagsrast

Alle anstehenden Termine und Erledigungen konnten wieder problemlos mit dem Fahrrad vorgenommen werden. Auch einige Tagestouren in die Umgebung. Besonders angenehme Stunden ergaben sich dabei durch die Bekanntschaft mit Iniyan, einem indischen Studenten, auf einer ausgeschriebenen „Sonntagstour zur Kirschenblüte“.

Schloß Neunhof bei Nürnberg

Schloß Neunhof bei Nürnberg

Ein sehr aufgeschlossener junger Mann, der seit einem halben Jahr in Deutschland ist und an seiner neuen Umgebung großes Interesse zeigt. Auch an der fränkischen Küche. Und da steht an erster Stelle „Schäuferle mit Kartoffelklößen“. Mutig hat er sich das Fränkische Nationalgericht bestellt und sich daran auch satt gegessen – geschafft hat er nicht alles. Aber die Bedienung war freundlich und hat unserem asiatischen Freund Alufolien zum Einpacken gebracht. Wie ihm die schwere Kost bekommen ist, habe ich noch nicht erfahren. Aber es stehen noch viele Sonntagstouren an, und wir werden bestimmt wieder gemeinsam Radeln.

Nun geht’s in die Endspurtwoche und wenn der Wettergott gewogen bleibt, dann gibt es diesmal wieder einen respektablen Beitrag zum Gesamtergebnis.

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Auftakt nach Maß mit Frühlingserwachen

Stadtradeln in Erlangen diesmal gleichzeitig mit dem Beginn der bundesweiten Aktion am 1. Mai. Die Bedenken, ob zu dem frühen Zeitpunkt im Jahr die Kondition schon ausreicht, das Sitzfleisch längere Strecken heil übersteht, … sind schnell beseitigt.

60 Liter Rindenmulch . . . kein Problem

60 Liter Rindenmulch . . . kein Problem

Am Folgetag dann schon eine größere Herausforderung. Es galt Rindenmulch im sperrigen 60-Liter-Sack vom 7 km entfernten Baumarkt zu transportieren – nix mit Auto! Also quer über den Gepäckkorb gelegt, verzurrt, vorsichtig auf Nebenwegen gefahren und . . . alles klappt bestens.

Die erste Aktionswoche war geprägt von ausreichend gutem Radelwetter, oft mit wenig verheißungsvollen Wetterprognosen gestartet, aber in der Realität dann fast immer trocken und mit gut verträglichen Temperaturen. Und so hat es neben den üblichen Fahrten für Erledigungen und zu Terminen auch drei ganztägige Radtouren zu Sehenswürdigkeiten in die Umgebung gegeben: In den Rangau, die Fränkische Schweiz und in den Süden von Nürnberg.

Die Cadolzburg im Rangau

Die Cadolzburg im Rangau

Schöne Erlebnisse in der herrlichen Maienluft, wenn alles rundum grünt und blüht! So kann’s weitergehen.

 

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Statement zum Auftakt 2015 in Erlangen

Bild

PICT0565Gerne habe ich mich wieder verpflichtet, für drei Wochen das Auto total einzumotten und die täglichen Verkehrswege mit dem Fahrrad  zurückzulegen. Über die Besorgungsfahrten hinaus wird die Aktion sicherlich zu noch mehr Bewegung und Spaß in der Freizeit motivieren. Das habe ich mir fest vorgenommen und dafür schon viele Ziele und Pläne im Kopf.

Mehr Radverkehr bedeutet weniger Abgase, weniger Stau, weniger Umweltbelastung. Wenn sich der Eine oder Andere zusätzlich anregen lässt, das Fahrrad für die tägliche Mobilität mehr zu nutzen, dann erfüllt die Aktion ihren Sinn  . . .  für den Schutz des Klimas, und das kommt allen zugute.

Einige neue Mitglieder in meinem Stadtradel-Team stimmen hoffnungsvoll, dass die Aktion noch bekannter wird und bei den Leuten ankommt.

Georg Gebhard,

Vorsitzender Verkehrswacht Erlangen

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Drei Wochen ohne Auto, wieder eine gut Erfahrung

Das Stadtradeln in Erlangen ist vorbei. Diesmal mit einigen regnerischen Tagen in der zweiten Woche. Dennoch denke ich, dass auch ohne die Verpflichtung mein Mobilitätsverhalten genau das gleiche gewesen wäre. In der Stadt ohne lange Parkplatzsuche direkt ans Ziel zu fahren entschädigt durchaus für die Unannehmlichkeit der Benutzung eines Regenumhangs.

Durch ein starkes Freizeitradeln in der sonnigen dritten Wochen mit einigen längeren Tagestouren kann sich auch die Kilometerausbeute mit 1.617 km sehen lassen.

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. . . dann eben bei Regen!

Drei Wochen Verzicht auf das Auto kenne ich bereits von der Teilnahme im letzten Jahr. Damals ist es extrem leicht gefallen – wegen Sonnenschein pur. Woche 2 in diesem Jahr ist da schon wesentlich herausfordernder. Es regnet und die Verrichtungen stehen trotzdem an. So ist der gelbe Regenumhang ständiger Begleiter – nicht nur das, er ist auch häufig übergezogen. Aber man kann sich einigermaßen dran gewöhnen – das ist das Gute an der Sache.
Natürlich ist die Kilometer-Ausbeute deutlich niedriger, weil Freizeitradeln im Wesentlichen nur in den trockenen Stunden der Woche stattgefunden hat und hauptsächlich auch nur in der Umgebung. Lediglich eine längere Tour ins Mainfränkische – als die Wetterprognose günstig war – und tatsächlich auch gestimmt hat.

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Statement Stadtradler-Star Georg Gebhard, Vorsitzender Verkehrswacht Erlangen

StadtradelStarGeorgGebhardPICT0267Das Fahrrad ist für mich seit langen Jahren das Fortbewegungsmittel für alle täglichen Verrichtungen und Erledigungen in der Stadt und im Umland. Darüber hinaus nutze ich es als Sportgerät zur körperlichen Ertüchtigung. In der Freizeit unternehme ich gerne auch ganztägige Radtouren. So kommen in den letzten Jahren jeweils etwa 6.000 Kilometer pro Jahr im Sattel zusammen, was deutlich über der Jahreskilometerleistung liegt, die ich mit dem Auto zurücklege.
Dank Fahrradfahren bin ich fit im Alter!
Es wäre schön, wenn sich der eine oder andere Mitbürger durch die Aktion motivieren ließe, das Fahrrad für die tägliche Mobilität mehr zu nutzen. Es lässt sich so viel mehr machen . . . man muss es nur wollen. Dem Klimaschutz kommt’s zugute!
In Erlangen wird das Fahrrad sehr gut genutzt für die tägliche Mobilität. Viele sollten mithelfen, dass dies durch zahlreiche Beteiligung am Stadtradeln auch nach außen dokumentiert wird!

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Verheißungsvoller Auftakt bei gutem Radelwetter

Nachdem das Fahrrad seit langen Jahren für mich das Fortbewegungsmittel für die täglichen Verrichtungen in der Stadt und im Umland ist, beteilige ich mich selbstverständlich wieder gerne am Stadtradeln.
Zum Auftakt gab es eine organisierte Tour von Erlangen nach Nürnberg mit Besuch des dort stattfindenden Bayerischen Verkehrssicherheitstages. Neben zahlreichen Infoständen war insbesondere die Fahrradwerkstatt der AGFK – Arbeitsgemeinschaft fahrradfreundlicher Kommunen – hilfreich, um das Gefährt für die anstehenden Herausforderungen nochmals zu checken. Bei ADFC und VGN konnten Broschüren mit Ausflugstipps eingesammelt werden, damit für die intensiven Wochen die Ideen nicht ausgehen.
Die erste Woche bei der Aktion in Erlangen war von schönem Wetter geprägt und so hat es neben den „Pflichtfahrten“ auch viel Freizeitradeln gegeben. So eine ADFC-Feierabendtour mit Biergartenbesuch und zwei ganztägige Ausflugsfahrten in die Fränkische Schweiz.
Insgesamt sind in Woche 1 bereits deutlich über 500 Kilometer zusammengekommen. So kann’s weitergehen!

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Neue Horizonte durch Stadtradeln

DIGITAL CAMERADrei Wochen ohne Auto! So lautete die Spielregel. Dank des durchgängig herrlichen Sommerwetters waren es für mich drei ganz normale Wochen. Auch ohne die Verpflichtung wäre mein Mobilitätsverhalten genau das gleiche gewesen. Das ist eine gute Erkenntnis, die durch die Aktion erst so richtig bewusst geworden ist.

Eines war dann aber doch anders: Deutlich mehr Freizeitradeln im Aktions-Zeitraum. Der Ehrgeiz, für das Team möglichst viele Kilometer beizutragen, hat bewirkt, einige für August geplante Tagestouren vorzuverlegen. 1.398 Kilometer sind so in den drei Wochen zusammengekommen. Und der Horizont für Bierkeller in der Region hat sich deutlich ausgeweitet – auch eine gute Erfahrung für die fränkische Seele!DIGITAL CAMERA

So ganz nebenbei bestätigt die Waage, dass es wohl auch dem Körper gut getan hat.

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Stadtradeln führt zu neuen Bierkellern

Radler-Herz was willst du mehr? Bei diesem Traumwetter musste ich einfach einige erst für die Augustwochen geplante Freizeit-Tagestouren in die Stadtradel-Zeit legen. Entsprechend gut ist die Kilometer-Ausbeute. Am Tag 15 hat der Tacho die 1000er Marke übersprungen. Zu den üblichen Tages-Erledigungen sind herrliche Tagestouren in die fränkische Weiherlandschaft, in die Nachbarstadt Fürth oder in die Fränkische Schweiz gekommen.

Und was natürlich in dieser Jahreszeit in Franken nicht fehlt: Bierkeller-Besuche! Am Abend unter lauschigen Linden- oder Kastanienbäumen bei einer kühlen Radler-Maß eine zünftige Brotzeit mit Freunden. Die Freunde bekamen aber auch zu spüren, dass Stadtradelzeit ist, weil diesmal weiter entfernte Keller aufgesucht worden sind, die bisher nicht in der Radel-Reichweite einbezogen waren. Alle haben tapfer mitgestrampelt und sind dankbar für die Erweiterung des „Keller-Horizonts“.

Die Unfallfolgen vom Tag 5 mit einem Sturz nach Karambolage mit PKW haben mich nur in den ersten Tagen danach leicht eingeschränkt. Aber das Ereignis hat mich insgesamt noch vorsichtiger fahren lassen.

Nun geht es in den Endspurt – und danach wird trotzdem munter weiter geradelt.

Sportliche Grüße
von Georg

 

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