Über Wolfgang Kaika

STADTRADLER-STAR in Neunkirchen

Ein Sommertraum ist zu Ende ….

Die Aktion für den Landkreis Lauf ist nun zu Ende und ich kann nur sagen
“ Bei diesem Wetter war der Autoverzicht keine Qual“

Was ist aber unser Fazit:

  • Der Hauptantrieb (jetzt 75 Kg und fit) sowie das Nebenaggregat (nun 3.980 Km) haben die Zeit ohne größere Probleme überstanden. Wir hatten viel Spass und sind nicht nur alltagsnotwendige Touren gefahren.
  • Ich bin immer noch begeisterter Pedelec Fahrer. Es ist absolut alltagstauglich und man kann bei 36° C den Vorzug der Unterstützung genießen.
    Bei Touren mit Freunden und Ihren Carbon-Rennrädern (6,5  Kg) musste ich ackern (23,5 Kg + Satteltaschen), um den Schnitt (ca. 28 km/h) zu halten.
    Mit etwas Fitness konnte ich Reichweiten von 160 km (mit Gepäck) ohne nachladen realisieren. Bei Bergtouren (ca. 1600 Höhenmetern) in einer nicht stromsparenden Fahrweise hielt der Akku immerhin ca. 75 km. Mein Fazit: E-Mobilität heißt auch PEDELEC
  • Es wurde auch deutlich, dass man als Familie auf dem Land ohne Auto nur sehr schwer zurecht kommt. Auf dem Land benötigt eine Familie ein Auto, aber es wird genauso deutlich, dass sich vieles ohne erledigen lässt.
  • Für mich ist klar, ich werde das Rad weiterhin als Fahrzeug zur Arbeit einsetzen und mehr kleinere Besorgungen damit erledigen. Das ist eine effektive Art Sport zu treiben und kostet weniger Zeit, als eine abendliche Radtour.

Ich freue mich auf nächstes Jahr und werde mit Sicherheit wieder mitmachen.  Ob als STAR steht noch in den STERNEN….

Liken und teilen!

5 Kilo Blei

Meinen Weg zur Arbeit starte ich meist gegen 5:00 Uhr. Doch am Montag nach der Tour de Eifel mit ihren beinahe 300 km ist der Hauptantrieb nicht ganz fit. Beine können ja so schwer sein …

Die Motivation im Laufe der Woche steigt jedoch, als sich zeigt, dass ich mein Ziel beim Stadtradeln 1.000 km zu fahren, bereits bis zum Ende von Woche 2 erreichen kann. Leider habe ich aufgrund von Terminen wenig Zeit die extra Kilometer Abends zu strampeln. Also versuche ich bei den anstehenden Fahrten möglichst viele Umwege zu fahren um Bonus-Kilometer zu sammeln.

Ansonsten ist die Woche toll und ich werde nur 1 x Nass, da die Regenjacke inzwischen aus dem Alltagsgepäck entfernt wurde. Man lernt dazu …:)

Am Freitag fehlen mir noch 76 Kilometer und ich schaffe es auf den letzten Drücker die Woche 2 mit 1001 km zu beenden.

Nach einer langen Nacht (2:30) auf dem Schulhof Open Air in Neunkirchen kann Woche 3 mit dem Schulfest am CJT beginnen.

… es geht weiter und das neue Ziel für das Radeln ist 1.500 km……

Liken und teilen!

TOUR de Eifel

Wie schon geschildert, funktioniert der Alltag bestens. Das Radeln ist sehr kommunikativ, besonders wenn man den ein oder anderen Bekanten trifft. Aber auch mit Fremden kommt man schnell in Kontakt und der Heimweg dauert manchmal etwas länger.

Mitten in Woche 1 fällt die Entscheidung der Familie, die Großeltern in der Eifel zu besuchen. Normalerweise fahren wir Freitags nach der Schule mit dem Auto los, bewältigen die 480 km bis 19:00 Uhr und essen alle gemeinsam Abendbrot.

Doch jetzt als „Star “ ist alles anders: z.B. die Frage, wie ich die letzten 15 km vom Bahnhof in der Eifel ohne Busverbindung auf die Höhendörfer bewältigen kann. Schnell ist klar, mein Teamkollege muss mit.

Leider ist die Fahrradmitnahme im ICE nicht möglich und die Zugfahrt verlängert sich von 4,5 h auf 8 h. D.h. wir wären wir erst um um 23:30 Uhr am Zielbahnhof. Dann noch mit dem Rad die letzten, 15 km bergauf ist den Kindern nicht zuzumuten. Die Strecke per Fernbus zurückzulegen dauert noch länger. Also fährt  der Rest der Familie wie immer mit dem Auto und ich nehme Rad und Bahn. Schnell steht der Plan: mit dem Rad nach Kitzingen, von dort mit der Bahn über Köln in die Eifel und dann in der Schlussetappe mit dem Rad zu meinen Eltern

Die Route plane ich im Internet unter http://www.bayerninfo.de/rad  und spiele den gpx-file auf mein Navi.

DSC01785

Freitags nehme ich mir frei und starte um 5:00 Uhr meine Tour nach Kitzingen. Die Route führt mich über Nürnberg, Fürth, Langenzenn und Neustadt Aisch nach Kitzingen. Die 145 km sind in 7 h bewältigt und unser erstes Bahnabenteuer beginnt.

DSC01786Auf dem Bahnhof ist wenig geboten und meine Nachfrage nach einer Toilette wird verneint. Also Zusammenkneifen und zum Fahrkartenschalter. Hier stellt man mir das Pausenschild vor die Nase. Als ich dann unsere Fahrkarten von der alkoholisierten Verkäuferin erhalte, können wir (inkl. voller Blase) zum Bahnsteig.

DSC01788

Bis zum Ziel müssen wir 4 mal umsteigen und das tragen des Rads mit Gepäck ist eine Herausforderung. Die Züge selbst sind sehr unterschiedlich, von nahezu Neu (mit Klima) bis zu einem Zug, der eigentlich in die Schrottpresse gehört.

DSC01790

Frankfurt Hbf

In keinem finde ich eine Steckdose zum Laden meines Akkus (noch 20% Restkapazität) so sehr ich auch suche. Entweder gibt es keine im Abteil oder sie funktionieren nicht. Auch auf den Bahnhöfen suche ich vergebens und muss wohl die letzte Etappe mit ca. 600 Höhenmetern stromsparend strampeln.

Ich habe viele nette hilfsbereite Menschen und gleichgesinnte getroffen und konnte mich bestens unterhalten.

Dann endlich um 20:30 Uhr erreiche ich den letzten Bahnhof und 45 Minuten später bin ich nach 155 Radkilometern müde aber glücklich am Ziel. Mein Nebenantrieb ist noch am Ende als ich selbst.

Sonntags geht es zurück und ich wähle diesmal eine andere Variante: radeln mit einem Zwischenstopp bei Verwandten quer dDSC01796urch die Eifel nach Cochem. Dort packen wir das Rad in den Kofferraum unseres Autos, das mich inzwischen samt der 3 Mitfahrer eingeholt hat. Die 100 km (1700 Höhenmeter) sind dank Tretunterstützung in 4 h bezwungen und  ich steige pünktlich in den ICE.
Ich bin vor meiner Familie in Nürnberg, denn die sitzt auf der A3 im Raum Würzburg fest. Schließlich nehme ich aber mein Rad wieder in Empfang. Die Weg nach Hause läuft wie von allein und ein Abenteuer geht zu Ende.

Woche 2 hat begonnen ….

Fazit:

  • Bahn und Rad funktioniert nur mit guter Planung
  • Man benötigt wesentlich mehr Zeit
  • Die Bahnhöfe sind manchmal nicht radfreundlich und man muss das Rad die Stufen zum Bahnsteig tragen
  • Die Fahrradplätze sind sehr begrenzt und oft von Reisenden ohne Rad belegt
  • Man trifft viele nette Menschen und bekommt oft Hilfe
Liken und teilen!

Ein Tattoo und die erste Woche !

WIR (Mein Rad und Ich) haben die erste Woche gut überstanden.

DSC01802

Codierung

Auf der Eröffnungsveranstaltung in Lauf hat sich mein Rad für ein ADFC-Tattoo (Codierung) entschieden damit es immer den Weg zurück zu mir findet. Beim Warten war ein reger Austausch mit anderen Radbesitzern möglich. Es wurde über Schaltungen, Erfahrungen bei Touren und … diskutiert.

Eindeutig festzustellen ist der Trend zum Pedelec.
Mehr und mehr jüngere Menschen scheuen sich beim Kauf eines Rades nicht  über diese Variante nachzudenken. Die Vorurteile „ Du bist doch noch keine 70“ oder „Dann kann ich ja gleich auf´s Sofa“ werden bald der Vergangenheit angehören.
Für mich ist das Pedelec ein Allrounder mit dem ich trainieren aber eben auch mal im Anzug mein Ziel erreichen kann ohne meine Mitmenschen durch Gerüche zu belästigen.

14072013198

Der Pegnitztalradweg

Auf unserer ersten Tour hat mein PEDELEC seine neue Codierung die Langfinger fernhalten soll stolz getragen. Wir sind durchs Pegnitztal nach Neuhaus Pegnitz und über Königstein/Etzelwang zurück nach Hause. Die 100 km haben wir gut bewältigt und das einzige was geladen werden musste war der Hauptantrieb (Brezel und Weißwurst).

Zur Arbeit (23  km) fahre ich bereits seit Monaten 2 bis 3 x die Woche nun begegnen mir täglich Morgens um 5:00 Uhr die „Wahren STARS“ nämlich diejenigen die dies das ganze Jahr tun.

Der Alltag gelingt gut und das Auto …. Wo steht nochmal das Auto ???

Zum Wochenende dann die Herausforderung DIE TOUR de EIFEL

Oder

Rad und Bahn eine Symbiose ??

Hiervon später.

Liken und teilen!

Nur noch eine Nacht !

Morgen geht es los und WIR können vor Aufregung nicht schlafen.

WIR, sind ein Team bestehend aus einem 43 jährigem Hauptantrieb (77 Kg / die letzten Jahre kaum gebraucht) und einem jungen dynamischen Nebenaggregat (23 Kg / 10 Gang mit Tretunterstützung).

Gut aufgeladen (Müsli und Strom) werden wir Morgen als erstes zum Bäcker und später dann vielleicht zur Eröffnung des Stadtradelns nach Lauf.DSC01772
So werden wir unser „Stadtradeln“ beginnen und freuen uns voller Spannung auf die nächsten 21 Tage.
Das Moto lautet nun „Wbike“- E-bike“

Liken und teilen!