Über Gerd Krause

ADFC Ortssprecher und STADTRADLER-STAR in Herzogenaurach

Die Kampagne ist vorüber, eine schöne Zeit!

3 Wochen ohne Auto liegen jetzt hinter mir und haben gezeigt: „Es geht auch ohne!“ Seit Jahrzehnten erledige ich alle Besorgungen in Herzogenaurach und Erlangen sowieso mit dem Fahrrad. Hier war Plakatständer-Transportalso keine Umstellung von Nöten. Jedoch der Transport von sperrigen Gegenständen ohne Auto (s. Foto und Blog) oder z.B. ein Theaterbesuch in Nürnberg mit dem ÖPNV stellten Herausforderungen dar. Das sind die Fahrten, die ich auch in Zukunft mit dem Auto erledigen werde und ich denke, ich muß deshalb kein schlechtes Gewissen haben. Für mich geht es darum, das Auto nur für unvermeidbare Fahrten einzusetzen.

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Not macht erfinderisch!

Neben Radfahren paddele ich sehr gerne. Doch wie komme ich mit meinem 5,30m langen Seekajak zum Wasser ohne Auto? Als Stadtradler-Star darf ich ja 3 Wochen nicht Auto fahren.

Die Lösung war einfach, mit dem Fahrrad!Bootstransport per FahhradFür mein Surfbrett hatte ich mir mal einen Bootswagen aus Kinderwagenachse und 2 Bügeln einer Liege gebaut. Dieser passte auch für mein Boot. Jetzt brauchte ich nur noch eine Anhängevorrichtung fürs Fahrrad zu bauen und schon konnte ich mit meinem Gespann zum 8km entfernten Main-Donau-Kanal fahren. Sogar die lästige Parkplatzsuche entfiel.

Geht doch, auch ohne Auto!

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Beschwerlicher Transport

Der Entschluss, mich zum Stadtradler-Star zu melden, war schnell gefasst. Bisher habe ich ja auch wunderbare Radtouren gemacht und das Auto nicht vermisst. Nun holt mich jedoch langsam der Alltag wieder ein. Dem Rasen ist es egal, ob ich 3 Wochen ohne Auto auskommen muß; er wächst unaufhörlich weiter und musste deshalb dringend gemäht werden. Doch wohin mit dem Rasenschnitt? Da wir keine Komposttonne haben, brachte ich bisher den Rasenschnitt immer mit dem Auto sofort zum Müllplatz. Das fiel ja nun flach. Also musste ich diese Tour auch mit dem Fahrrad erledigen. Natürlich war an Radfahren mit zwei Säcken am Lenker nicht zu denken und ich musste schieben.Beschwerlicher Transport

Zum Glück konnte ich jedenfalls zurück wieder Radfahren.
Eine beschwerliche und langwierige Angelegenheit war das, aber, es hat mir gezeigt, dass selbst solche Transportaufgaben ohne Auto machbar sind.

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Mein 2. Tag als Stadtradler-Star

130505_Radtour mit der Försterin_4Um es kurz zu sagen, es war wunderbar! Ganz ohne Auto-Stress mit dem Fahrrad durch endlose Wälder bummeln, immer an der frischen Luft. Die Sonne kam heraus und das frische Laub der Bäume erstrahlte in leuchtenden Grüntönen. Frühling ist die schönste Zeit, jedenfalls für mich. Und wem hatte ich diese schöne Fahrradtour zu verdanken? Unsere Försterin und Stadtradler-Star 2012 hatte zu dieser Fahrt geladen. Mit sachkundigen Hinweisen zu Ihrem Revier und kreativen Spielen (auch für Erwachsene geeignet) konnten die Teilnehmer viel über den Wald erfahren. Eine zünftige Brotzeit unter einer kapitalen Eiche war Naturerlebnis pur. Unsere fürsorgliche Tourenleiterin hatte sogar für jeden ein Sitzkissen parat. Das war nicht zu toppen! So kann es weiter gehen. Danke Heike.

 

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