Über Astrid Görgen

STADTRADLER in Rheinberg

Fronleichnam nach Düsseldorf

Nachdem wir uns seit langem vorgenommen haben mit dem Rad nach Düsseldorf zu fahren, haben wir es heute geschafft. Früh aufgestanden, ein gutes Frühstück, und los ging’s. Über Baerl, Moers, Rumeln, Krefeld bis zur B 288. Dort über den Rhein und dann durch die Felder bis zur Düsseldorfer Altstadt. Den Wind hatten wir, Gott sei Dank, fast nur von der Seite. Die Uferpromenade war sehr stark belebt, und nach ca. 55 km fanden wir einen netten Biergarten, gönnten uns ein Beck’s. Danach ging es mit kleinen Umwegen nach Hause.

Da es aber erst 14.00 Uhr war, entschlossen wir uns, nach einem ausgiebigen Duschbad, noch nach Duisburg zum Matjesfest zu fahren. Auch dort war es sehr nett und ohne einen Tropfen Wasser von oben waren wir um 17.00 Uhr geschafft zu Hause.

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Diesmal hat’s uns erwischt

Trocken gestartet, nach ca. 35 km erwischte uns ein fetter Sommerregen. Das Wasser schwappte uns aus den Schuhen.

Wir hatten aber trotzdem unseren Spaß in freier Natur.

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Trotz Wind und Wetter!

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Obwohl es teilweise stark regnete und der Wind uns fast vom Rad gefegt hätte, sind mein Mann und ich mit dem Rad unterwegs gewesen. Wir wollen einfach zeigen, dass man auch bei solchen Bedingungen Spaß am Radfahren haben kann. Im angehängten Video kann man vielleicht erahnen, wie stark der Gegenwind manchmal war. Aber wir haben es geschafft fast trocken durchs Wochenende zu kommen.

Aufnahme vom 19.06.

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Pfingstfahrten

Da ich Pfingsten mal nicht arbeiten musste, konnte ich mit meinem Mann mal wieder ein paar größere Touren unternehmen. Freitag wollten wir in Issum einen Zwischenstopp einlegen, und mussten erstaunt feststellen, dass Diebels Life geschlossen ist. So haben wir uns dann überlegt unsere Tour über Geldern, Aldekerk, Kamp-Lintfort nach Budberg fortzusetzen, um dort in der Bahnhofgaststätte bei Coucha ein gepflegtes Bier zu trinken.

Am Samstag wurden alle Einkäufe für unsere fünfköpfige Familie mit dem Rad erledigt (ca. 5 mal nach Rheinberg), anschließend sind wir nach Moers zum Jazzfestival gefahren.

Sonntagmorgen bei schönem Wetter haben wir eine große Runde über Wesel, Spellen, Götteswickerham, Dinslaken, Walsum, Baerl bis nach Hause gedreht. Nach einer Verschnaufpause wurden die Räder gewechselt und mit ein paar Freunden haben wir nochmals das Jazzfestival besucht.

Pfingstmontag ging es schon früh mit dem Rennrad auf die Piste. Obwohl der Wetterbericht nicht so gut war, haben wir ohne nass zu werden eine Runde von knapp 100 km geschafft.

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Ohne Fahrrad läuft nix

Foto Astrid Görgen ganz
Astrid Görgen radelt zur Arbeit nach Duisburg. Foto: Gerd Hermann/WAZ FotoPool

Rheinberg, 07.06.2011, Carmen Friemond

Rheinberg. Mobil zu sein ohne Auto, das geht: Astrid Görgen aus Budberg ist umgestiegen. Sie fährt rund 8000 Kilometer im Jahr – und zwar auch zur Arbeit und zurück. Und sie lobt die Radwege in Rheinberg.

Die morgendlichen Staus hatten Astrid Görgen schon lange genervt. Stop and go regelmäßig auf dem Weg zur Arbeit, auf der Autobahn. Und als dann noch die Benzinpreise in die Höhe schnellten, sagte sich die heute 46-Jährige, dass es nun wirklich genug sei. Sie stieg um. Aufs Fahrrad. So konsequent, dass sie ihr Auto abschaffte und seit vier Jahren jeden Weg mit dem Rad zurücklegt. Auch den zur Arbeit im Krankenhaus in Duisburg-Wedau und wieder zurück nach Budberg. Das sind allein 45 Kilometer pro Tag, insgesamt fährt Astrid Görgen im Jahr locker sieben- bis achttausend Kilometer.

Bei „Kyrill“ eine Sekunde schwach geworden

Kein Wunder, dass sie nicht lange überlegt hat, als jetzt im Rahmen des Stadtradelns 2011 Freiwillige gesucht wurden, die bereit sind, in den nächsten 21 Tagen – so lange dauert das Stadtradeln – aufs Auto zu verzichten. Mit der Aktion sollen andere auf den Geschmack gebracht werden, umzusteigen – Astrid Görgen lebt das schon lange vor.

Radfahren war schon immer ihre Leidenschaft, sie war aktive Radrennsportlerin, „aber ich bin auch ohnehin unheimlich gern an der frischen Luft“. Morgens um 6.20 Uhr schwingt sich die medizinisch-technische Assistentin auf ihr Rad, um über Vierbaum, Baerl, Ruhrort bis zum Krankenhaus in der Wedau zu radeln.

Bei Wind und Wetter. Auch im vergangenen Winter, trotz aller Widrigkeiten. Denn die Straßen seien frei, die Fußwege auch, die Radwege würden aber oft genug dazu genutzt, dort das abzulagern, was von den Fußwegen weggefegt wurde. „Zum Beispiel im Herbst die Blätter.“

Immer dabei: ihr Rucksack. Da hat sie alles drin, inklusive Kaffee und Brötchen und zur Not auch Sachen zum Wechseln, wenn’s mal wie aus Eimern schüttet.

Überhaupt ist nicht immer alles eitel Freude und Sonnenschein. An dem Tag, als sie gegen den Orkan „Kyrill“ nach Hause strampeln musste, da hat’s Sekunden gegeben, in denen sie schwach geworden sei und ans Auto gedacht habe. „Aber am nächsten Tag saß ich dann schon wieder auf dem Fahrrad.“ Anderes Beispiel: „Fahrradfahren in Duisburg ist lebensgefährlich.“ Deshalb staunt sie auch manchmal, wenn über die Radwege in Rheinberg gemeckert werde: „Wer sich beschwert, sollte doch bitte mal in Duisburg Fahrrad fahren.“

Das Auto der Familie nutzt der Gatte

Ein Auto besitzt die Familie weiterhin, Astrid Görgens Mann ist als Selbstständiger beruflich darauf angewiesen. In seiner Freizeit ist er allerdings auch begeisterter Radler, beim Stadtradeln 2010 war das Paar das beste Zweierteam, die Kinder fahren ebenfalls Rad. Die Familie fährt gerne Ski, dann geht’s mit einem Reisebusunternehmen in die Berge. Und Astrid Görgen träumt von einer großen Deutschlandradtour.

Dass sie und ihr Mann beim Stadtradeln wieder für eine Menge Extra-Kilometer sorgen, ist klar. Sie hat zudem viele, viele Menschen angesprochen und dazu gebracht, mitzumachen. Weil die Rechnung ganz einfach ist: „Jeder Kilometer zählt.“

Quelle: WAZ, 07.06.2011

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