Über Familie Marschall

STADTRADLER-STAR-Familie in Bonn

Glücklich geschafft!

Das Stadtradel-Projekt ist beendet und die drei Wochen Autoverzicht vergingen im Rückblick schneller als zuvor gedacht.
Wir hatten viel Freude am Radfahren. Die letzte Radelwoche schloss sich den ersten beiden an was das Glück mit dem Wetter anging. Bis auf einen Tag kamen wir immer trockenen Fusses im Kindergarten, der KiTa und im Büro an.
Das Projekt zeigte uns, dass sehr viel mehr Autoverzicht möglich ist, wenn man wirklich will. Der innere Schweinehund war besiegt und wir haben nahezu alle normalen Aktivitäten durchführen können.
Gleichzeitig wissen wir nun unser Auto und die damit verbundenen Annehmlichkeiten noch ein wenig mehr zu schätzen; es ist schon sehr bequem, den wöchentlichen Großeinkauf einfach in den Kofferraum zu stellen, Wasserkästen ohne großes Nachdenken direkt mitnehmen zu können oder ein schweres Paket mit dem Wagen zur Post zu bringen. Gerade in einer trubeligen Familie mit berufstätigen Eltern kann und möchte man auf diesen Luxus eigentlich nicht verzichten.
Das Projekt Stadtradeln hat aus uns eine fahrradbegeisterte Familie gemacht, unser Bewußtsein geschärft und allem voran richtig viel Spaß gemacht. Vielen Dank!

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Zwischenbilanz und Dankeschön

Nunmehr liegen 2 Wochen Stadtradeln für Bonn hinter unserer Familie. Insgesamt lief die komplette Umstellung vom Auto auf das Fahrrad viel besser als gedacht. Großes Glück hatten wir bisher mit dem Wetter; Petrus hat es gut mit uns gemeint und uns bis auf ein paar herbstliche Windböen vor Schlimmerem bewahrt.
Vieles lässt sich im Vorfeld anders organisieren, so dass man das Auto wider Erwarten stehen lassen kann.
Anstelle eines wöchentlichen großen Einkaufs erledigen wir zum Beispiel die erforderlichen Besorgungen nun nahezu täglich und dafür in kleinerem Umfang. Große Unterstützung erfahren wir auch durch befreundete Eltern anderer Kinder, die vom Stadtradel-Projekt wissen. Zum Schwimmunterricht wird Antonia zum Beispiel von der Mutter ihrer Freundin mitgenommen und abgeholt, was uns mit dem Fahrrad in diesem Falle nicht möglich gewesen wäre. Für diese Hilfe sind wir sehr dankbar!
Elisa kennt zwischenzeitlich die Fahrradstrecke in ihre Kita sehr genau und hat Gefallen am Beobachten der Zugtrasse gefunden, die großen, schnellen und vor allem lauten Züge beeindrucken sie sehr. Mit ihrem Fahhradhelm hat sie sich allerdings noch nicht ganz angefreundet.
Ein schönes Gefühl ist es, das Fahrradfahren am Morgen nicht mehr in Frage zu stellen. Man muss gar nicht weiter darüber nachdenken und abwägen ob man nun heute das Rad nimmt oder mit dem Auto fährt. Der Weg zur Garage um die Räder herauszuholen wird nun ganz selbstverstädlich eingeschlagen.

Das Klima-Bündnis belohnte Antonia als fleißiges Stadtradel-Familien-Kind übrigens mit dieser tollen Lenkertasche! Vielen lieben Dank dafür! Sie hat sich sehr gefreut!

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Der Herbst ist da….

… es lässt sich nicht mehr schön reden, der Sommer ist vorbei. Gestern wehte uns ein kräftiger Herbstwind entgegen, als wir den Weg von der Kita nach Hause bestritten.

Doch wie immer hat alles auch seine guten Seiten: der Wind rüttelt die Kastanien von den Bäumen! Und diese braunen Kugeln sind für Bonner Kinder wahre Schätze, kann man sie doch im Haribo-Werk in einem bestimmten Tauschverhältnis in Süßigkeiten umwandeln. So bückt sich nun Klein und Große gerne nach den stacheligen Früchtchen. Und mit dem Fahrrad ist ein spontaner Stopp an einem Kastanienbaum natürlich leichter zu machen als mit dem Auto….


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So schnell ist ein Toastbrot weg…

… gestern hatten wir unser erstes, im wahrsten Sinne des Wortes merkwürdiges Erlebnis im Zusammenhang mit dem Stadtradeln.

Der wöchentliche Einkauf stand an, den ich mit Elisa (1) zusammen erledigte. Wir packten also den Fahrradanhänger nach dem Besuch im Supermarkt (sehr) voll und machten uns auf den Heimweg. Nachdem wir in Plittersdorf die Bahnschranke überquert hatten fuhr eine nette Dame neben mir im Auto etwas langsamer und machte mich sehr freundlich darauf aufmerksam, dass wir soeben unser Toastbrot verloren hätten, direkt vor den Gleisen.  Es war hinten heraus gefallen. Also drehten wir um und fuhren die paar Meter zurück. Es waren maximal 60 Sekunden vergangen seitdem wir die Gleise überquert hatten, aber von unserem Toastbrot weit und breit keine Spur mehr.

Scheint sehr begehrt zu sein, so ein Vollkorn-Bio-Toastbrot 🙂

Zuvor hatten wir noch ein Fahrradschloß für Antonias Kinderrad gekauft. Im Fahrradgeschäft verliebte sich Elisa unsterblich in dieses rosa Prinzessinengefährt und konnte sich nur schweren Herzens davon trennen…..

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Groß und klein…

…für Bonn am Start!
Auch Antonia (5) ist begeisterte Stadtradlerin! Sie meistert den Weg zum Kindergarten und zurück voller Elan und mit viel Spaß mit dem Fahrrad. Die Bonner CO2-frei Plakette musste zwar erst einmal kindgerecht erläutert werden; wurde aber voller Stolz am Fahrrad angebracht.
Heute kaufen wir noch ein eigenes Fahrradschloß für das Kinderfahrrad.

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Die Vorbereitungen….

…sind abgeschlossen!
Unsere Fahrräder sind bereit für ihren großen Stadtradel – Einsatz für Bonn. Neben dem Fahrradanhänger haben wir nun auch den alten, eingemotteten Fahrradsitz wieder hergerichtet und installiert. So sind wir etwas flexibler was den Transport des jüngsten Familienmitglieds angeht.
Die Bonner CO2-frei – Plaketten zieren unsere Räder und wir freuen uns aufs Radeln!

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Statement von STADTRADLER-STAR-Familie Marschall aus Bonn

Das sind wir…
…Jens (43), Sabine (33), Antonia (5) und Elisa (1)

Familie Marschall

Wir leben in Plittersdorf / Bad Godesberg und arbeiten in der Bonner City und in der Friedrich-Ebert-Allee. Unsere Kindergärten sind in Bad Godesberg und Dottendorf.

Darum machen wir mit…
…aus Gefallen an der Idee des bewussten Verzichts auf das Auto aus Umweltschutzgründen. Die Stadtradeln-Aktion ist eine gute Möglichkeit, den Kindern im praktischen Alltag Respekt vor der Natur und Umweltbewusstsein nahe zu bringen. Außerdem sehen wir das Radeln als sportlichen Ausgleich zu unseren Büro-Jobs.

Unsere Lieblingsfahrradstrecke(n) in Bonn ist/sind…
…als Familie das links- und rechtsrheinische Flussufer in beide Richtungen. Der Rheinverlauf bietet sehr abwechslungsreiche Radstrecken, die auch Fahrradanfänger gut bewältigen können.
…für den Mountainbiker Jens alle entsprechenden Strecken im und rund ums Siebengebirge.

Fahrrad fahren heißt für uns…
…bisher hauptsächlich: Freizeitspaß, Familienzeit, Ausgleich zum Job, Sport.

Drei Wochen lang ohne Auto: Die größte Herausforderung wird für uns…
…der wöchentliche Einkauf. Außerdem müssen wir uns Alternativen für das Erreichen verschiedene Freizeitaktivitäten überlegen. Antonias Voltigierstunde ist z. B. mit dem Rad nicht erreichbar.
…alles Unvorhergesehene / Unplanbare!

Wir erhoffen uns vom Experiment Stadtradeln-Familie…
…das Auto auch nach Abschluss des Projekts viel häufiger stehen zu lassen und mehr Routine im Alltag mit dem Fahrrad zu erlangen.

Beim Fahrrad fahren haben wir schon einmal etwas besonders witziges erlebt und zwar…
…einen geplatzten Reifen am damals nagelneuen Fahrradanhänger, in dem beide Kinder saßen. Wir befanden uns auf dem Nachhauseweg. Vor der Haustüre wartete bereits ungeduldig unser Besuch, der uns dann kurzerhand mit dem Auto aufsammeln und nach Hause bringen musste.

Antonias Traumfahrrad kann…
…von alleine fahren und ab und zu fliegen, wenn man in die Hände klatscht.

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