Über Rolf Coellen

STADTRADLER-STAR 2013 in Aachen

Die dritte Woche! Fast am Ende …

… hatte ich einen Traum. Ich träumte, dass in Aachen die Fahrradfahrer und die Autofahrer gleichberechtigte Verkehrsteilnehmer wären. Auf allen großen Einfallstraßen in die Stadt war eine Fahrspur allein den Radfahrerinnen und Radfahrern vorbehalten. So konnten diese auch mit Lastenfahrrädern und mit Kindertransportfahrrädern problemlos und auf einer breiten Spur die Stadtmitte erreichen. Überall waren große Piktogramme angebracht, sodass ganz klar war, diese Räume sind den Radfahrern vorbehalten. Auf der anderen Spur drängelten sich einige ewig Gestrige. In der Stadt gab es genügend gute und sichere Abstellplätze für Fahrräder, sodass die Räder nicht in den Fußgängerbereichen oder an Laternenpfählen oder vor Schaufenstern stehen mussten. Überall in der Stadt durften die Autofahrer nur mit Tempo 30 fahren, sodass das Fahrradfahren sehr sicher war. Und ich sah Menschen in meinem Traum, die mit Fahrrädern, Elektrobikes usw. fuhren, diese Menschen hatte ich noch nie gesehen, sie müssen früher wohl mit dem Auto gefahren sein. Alle waren froh und es wurden immer mehr …, da war der Traum zu Ende. Es war wohl nur ein schöner Traum. Am anderen Tag fuhr ich wieder am rechten Straßenrand über eine (dort) mehr als löchrige Fahrbahndecke (ein Gullideckel am nächsten) in die Stadt und dachte an meinen Traum.

Das Radfahren hat wieder sehr viel Spaß gemacht, das Auto habe ich nicht vermisst, und ich denke, dass bei einer konsequenten Politik für das Radfahren sicher auch mehr Menschen zu bewegen wären, auf dieses umweltfreundliche Verkehrsmittel umzusteigen.

Viele Grüße aus Aachen!

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Die zweite Woche

Liebe Radelfreunde,

auch in dieser Woche habe ich das Auto kaum vermisst, allerdings war es schon eine Kunst immer den richtigen Zeitpunkg zum Losstrampeln zu finden und nicht in den nächsten Regenschauer zu geraten.

Am Wochenende habe ich wieder eine schöne Radtour über die Höhen der Voreifel (im Süden von Aachen) unternommen und mich an der herrlichen Natur vor der Haustür erfreut.

 

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Auch in 2013 radele ich für ein besseres Klima

Auch dieses Jahr nehme ich wieder an der Aktion Stadtradeln teil und will wieder drei Wochen völlig auf das Auto verzichten. Allerdings ist das Wetter heuer nicht ganz so gut, sodass das Fahrradfahren nicht immer ein so großes Vergnügen bereitet. Die Stadt (Aachen) ist zur Zeit immer noch voller Baustellen, was die Situation für uns Radfahrer zusätzlich erschwert. Am vergangenen Wochenende habe ich eine der längsten Bahntrassenradwege in Europa ausprobiert, die neue Ravel-Route und ich war begeistert, jedenfalls über den neuen Radweg hinter der Stadtgrenze von Aachen. Dort – hinter Walheim – habe ich (und natürlich auch die anderen Mitradler) einen sehr gut ausgebauten Radweg auf der ehemaligen Vennbahntrasse vorgefunden, der aus der Aachener Innenstadt bis hinauf nach Kalterherberg in der Eifel führt. Der Anstieg ist moderat (höchstens 2%) und die Landschaft sehr abwechslungsreich. Der Radweg führt hinter Kalterherberg weiter auf belgischem Staatsgebiet bis nach Luxemburg. Allerdings bleibt dieses Stück einer weiteren Radtour vorbehalten. Auf jeden Fall ist der Radweg nur zu empfehlen, er kann (bis Luxemburg) in 2 bis 3 Tagen mühelos absolviert werden.

Rolf Coellen (Aachen)

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Ende eines Selbstversuchs

Ich darf ab Montag wieder Auto fahren! Drei Wochen habe ich alle Wege mit dem Fahrrad unternommen und festgestellt, dass ich auch (fast) ohne Auto auskommen kann. In den drei Wochen hat aber auch das Wetter mitgespielt (an fast allen Tagen) und ich musste auch nichts transportieren. In Zukunft will ich vor jeder Fahrt (noch intensiver als bisher) die Alternativen abwägen: kann ich die Fahrt mit dem Fahrrad oder öffentlichen Verkehrsmitteln durchführen oder benötige ich unbedingt ein Auto für diese Fahrt?

Ein letztes Wort zu der ganzen Aktion aus meiner Sicht: Ich habe das Gefühl, dass kaum jemand in der Stadt diese Aktion wirklich wahrgenommen hat. Außer einem Presseartikel habe ich nichts gesehen. In Zukunft muss viel mehr Werbung für das Fahrradfahren in der Stadt gemacht werden.

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Wieder ist eine Woche vergangen, und zwar ohne Auto. In dieser Woche war das Wetter nicht ganz so schön wie in der vergangenen, und das merkt man als Radfahrer doch ganz schön. Am Dienstag bin ich auf dem Heimweg richtig nass geworden, das war alles andere als angenehm. Zudem lerne ich bei meinen Fahrten natürlich auch die Fahrradwege in Aachen und der Umgebung kennen. Diese Wege sind auch nicht immer ein Vergnügen. Am Anfang steht dann ein Schild „Radwegschäden“ und dann kommt eine richtige Rüttelstrecke über den aufgworfenen Asphalt. Eine ganz scheußliche Stelle habe ich bei der Unterquerung der Krefelder Straße in Höhe der Villa Kaisersruh entdeckt. Hier führt der Fahrradweg unter der Straße her, und zwar durch eine dunkle und völlig verdreckte Unterführung. Diese Wegführung ist schon fast abenteuerlich. Man sieht also, das Radfahren in Aachen hat auch nicht nur schöne Seiten, aber ich lasse mich nicht entmutigen und werde auch in der letzten Woche mit dem Rad fahren und auf das Auto verzichten.

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Nun komme ich schon eine Woche ohne Auto aus. Ich fahre mit wachsender Begeisterung Rad und das Wetter war in dieser Woche so herrlich, dass meine Laune noch weiter gestiegen ist. Beim Radfahren entdecke ich jeden Tag neue Dinge und Kleinigkeiten, an denen man mit dem Auto achtlos (und natürlich viel zu schnell) vorüber fährt. Wenn ich mir allerdings die Autoschlangen in der Stadt anschaue, z.B. vor dem Parkhaus in der Lothringerstraße oder vor so mancher Baustelle, beschleicht mich das Gefühl, dass das ganze Engagement für’s Radeln eher symbolischen Wert hat. Das Einkaufen ohne Auto gestaltet sich auch etwas schwierig, ich muss halt häufiger einkaufen fahren und dann die doch relativ schweren Taschen nach Hause bringen.Egal – mit frohem Mut geht es nun radelnd in die zweite Woche!

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Statement vom STADTRADLER-STAR aus Aachen

Ich mache beim Stadtradeln mit, weil ich für das Radfahren im meiner Stadt werben will. Ich fahre sehr gerne mit dem Fahrrad und bewältige mit dem Fahrrad viele tägliche Wege, z. B. zur Arbeit oder ins Zentrum. Ich möchte damit einen kleinen Beitrag zur Ressourcenschonung und zum Klimaschutz leisten, indem ich für die relativ kurzen Wege kein Benzin verbrauche und damit auch kein CO2 produziere. Daneben halte ich das Radfahren auch deshalb für sinnvoll, weil ich so etwas für meine persönliche Fitness tun kann. Da ich berufsbedingt relativ häufig Arbeiten im Sitzen verrichte, verschaffe ich mir durch das Radfahren zumindest einige Male am Tag einen sportlichen Ausgleich. Außerdem kann ich mein Leben in gewisser Weise „entschleunigen“, da ich beim Radfahren Landschaft und Natur anders, d. h. intensiver, wahrnehmen kann.

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