Über Kai Lipsius

STADTRADLER-STAR 2014 und STADTRADLER-STAR-Familie 2012 in Essen in der Metropole Ruhr

300

Geschafft. 3 Wochen ohne Auto und mit viel Spaß beim Radfahren sind vorbei. Gut 300 Kilometer sind bei mir zusammen gekommen. Ganz ordentlich, aber ich hatte auf mehr gehofft.

Aber: Alles „Alltags“-Radwege und keine Radtour dabei. Hier ist also die Berechnung von vermiedenen Autokilometern passend. Das gilt allerdings erst recht für die beiden Touren, die ich in der Zeit mit dem ÖPNV absolviert habe. Hier habe ich ebenfalls ganz bewusst das Auto ersetzt, obwohl die Fahrten deutlich länger gedauert haben. Schade, dass dies beim Stadtradeln nicht irgendwo erfasst wird. Vielleicht eine Anregung fürs nächste Jahr: Alle Stadtradler versuchen aufs Autofahren zu verzichten. ÖPNV und Bahn Kliometer werden gesondert erfasst.

Tiefpunkt war in den drei Wochen übrigens ein Leserbrief in der WAZ, Zitat: „Radfahrer sollten sich überlegen, ob Fahrradfahren überhaupt noch zeitgemäß ist“ Wahnsinn wie igorant manche Menschen sein können. Danke an die vielen Stadtradler und Stadtradlerinnen in Essen und der Metropole Ruhr für die passende Antwort.

Klimaschutz und Radfahren geht ansonsten gleich weiter (soll ja auch so sein): Am 27.09. findet eine Klimaradtour statt. Treffpunkt 11 Uhr am Willy-Brandt-Platz in Essen.

Mit Rädern läuft alles rund!

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Tag und Nachtradeln

Die Tage werden kürzer.  Morgens fahre ich jetzt schon im Dunklen zur Arbeit. Das ist natürlich nicht so schön,  auch wenn der ein oder andere Sonnenaufgang-Moment die Fahrt versüßt.

Noch süßer wird es am Freitag Abend. Zum Abschluss des Stadtradelns gibt es in Essen das schon traditionelle Nachtradeln.  Ein tolles Gefühl in großer Gruppe mit Polizeieskorte über die Hauptstraßen zu radeln. Mitmachen unbedingt empfehlenswert. Treffpunkt ist am Freitag den 19. um 20 Uhr am Hauptbahnhof.

Bis dahin werde ich nur noch meine Arbeitswege genießen.

 

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Kinder statt radeln?

Mit meinem 3-jährigen Sohn sind die meisten Termine doch sehr lokal. Kindertagesstätte, Kinderturnen, Bücherei. Für uns ist alles in Fußgänger oder doch zumindest Radfahrentfernung. Der Großteil der Bürgerinnen und Bürger scheint das anders zu sehen und fährt Auto. Schade. Dabei lassen sich auch die Alltagsradwege gut mit Kindern genießen. Entweder auf dem eigenen (Lauf)Rad. Mein Sohn hat in den bisherigen 1 1/2 Wochen schon über 30 Kilometer erradelt oder einfach mit den zahlreichen intelligenten Transportsystemen vom Sitz zum Fahrradanhänger. Auch mein 6 Monate alter 2. Sohn fährt so regelmäßig mit. Und Platz für den Einkauf ist auch noch genug.

Übrigens, wer mit anderen Eltern und Kindern sichere Radwege in Essen kennen lernen möchte, kann mitradeln bei der Spielplatztour des Projekts KuRsA – mit Kind und Rad sicher im Alltag am 14.09., Treffpunkt 15 Uhr, Grüne Mitte (Universitätsviertel), Spielplatz.

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Benzinverbrauch

Das Wetter. Ohne Kommentar dazu kann man anscheindend keinen Radfahrblog gestalten. Jetzt möchte ich es wenigstens zum Randthema machen.

Erst jetzt während des Stadtradelns ist es schön trocken, so dass das Rasen mähen dringlich nötig war. Also habe ich mit dem Rasenmäher durchaus einen beträchtlichen Benzinverbrauch verursacht. Verzichten wollte ich zwar offiziell nur aufs Autofahren, aber doch zum Zwecke des Vermeidens von Benzinverbrauch.

Nun denn, dafür habe ich zwei weiter entfernte Arbeitstermine mit dem Rad absolviert. So bleibt das gute Gewissen und das gute Gefühl etwas für den Klimaschutz getan zu haben im Vordergrund.

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Radfahren ist persönlich

Mein erster Blog-Eintrag kommt leider nicht zu Beginn des Stadtradelns in Esssen, so dass ich auf einen Ausblick verzichte.

Beim Radfahren fällt mir positiv auf, dass man die Menschen denen man begegnet als Menschen wahrnimmt und nicht wie Autos als Maschinen (lebensbedrohliche). In Essen können alle Stadtradler eine Warnweste bei der Klimaagentur erhalten. Dadurch wird schnell erkennbar, ob der Mitradler, der neben einem an der Ampel hält auch beim Stadtradeln mitmacht. So kommt man zu schönen Gesprächen.

Radfahren ist eben persönlich.

Kai Lipsius

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WetterFest

100.000 KM, 1000 TN, 100 Teams. Weiter so! Dem Regen trotzen und auch andere Rückschläge einfach verkraften!

Gestern musste ich nach langem Tag mit Platten nach Hause schieben. Nach abendlicher Flickaktion war ich dann aber gleich wieder Einsatzbereit und viel unterwegs.

Kleiner Tipp an alle Radler, die die Stadtradel Banner zum Fotografieren suchen. Eins hängt dort wo bald die Modelleisenbahnen rollen werden.

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Statement von STADTRADLER-STAR-Familie Lipsius – Toups aus Essen

Kai Lipsius ist Leiter der Stabsstelle Klimaschutz im Umweltamt der Stadt Essen

Klar könnten man meinen: Der Vater ist „professioneller“ Klimaschützer, der hat die Familie verhaftet mitzumachen. STADTRADLER-STARS sind wir aber nicht aus beruflichen Gründen, sondern auch aus privater Überzeugung. Denn eins steht für uns fest: Radfahren ist besser als Autofahren! Fürs Klima, für die Umwelt, für die Gesundheit, fürs Portemonnaie, also für eine lebenswerte Stadt.

Drei Wochen kein Auto von innen sehen? Ja, dass kann auch schon mal eine Herausforderung darstellen. Wie kriegen wir die beruflichen Termine koordiniert? Wie kommen wir jetzt zu Opa und Oma? Wie kriegen wir die Familieneinkäufe nach Hause? Was wenn man mal schnell zum Spazieren ins Grüne fahren möchte? Was wenn der kleine Sohn kein Bock aufs Fahrrad hat, weil es in Strömen regnet?

Genau diese Fragen wollen wir gerne für uns beantworten, darüber reden und damit auch anderen ein Vorbild sein. Vor allem aber wollen wir viel Spaß beim Stadtradeln in Essen haben.

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